Dafür hat sie landesweit 14 Fernauslesegeräte angeschafft, um Fahrtenschreiber per Funk auslesen zu können - ohne den Lkw anzuhalten. Die neue Technik soll in den Kreispolizeibehörden Dortmund, Düsseldorf, Köln, Bielefeld, Münster, Aachen, Krefeld, Lippe, Recklinghausen und Unna eingesetzt werden.
Automatische Kontrolle der Fahrtenschreiber
Der Fahrtenschreiber misst Geschwindigkeit, Fahrtzeit, zurückgelegte Strecke sowie Pausen und Ruhezeiten des Fahrers. Mit ihm kann kontrolliert werden, ob Arbeitszeiten und Tempolimits eingehalten werden.
Mit den neuen Geräten können Verstöße nun vom Straßenrand aus aufgedeckt werden. Angehalten werden dann nur noch die Lastwagen, bei denen ein Verstoß übermittelt wurde, sagt das NRW-Innenministerium.
Polizei zählt 36.000 Verstöße im Jahr
Im vergangenen Jahr kontrollierte die NRW-Polizei nach eigenen Angaben fast 48.000 Lastwagen und stellte dabei rund 36.000 Verstöße fest – überwiegend gegen Lenk- und Ruhezeiten.
"Tag für Tag durchqueren unzählige Laster Nordrhein-Westfalen. Nicht jeder hält sich an die Regeln. Oft sitzen die Fahrer viel zu lang am Steuer, weil der Zeitdruck hoch ist und die Ware schnell ankommen muss", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).
Unsere Quelle:
- NRW-Innenministerium
- Nachrichtenagentur dpa