An einem Gymnasium in Verl im Kreis Gütersloh wird in Zukunft ein Teil des Geländes aufwändig videoüberwacht. Dort waren in der Vergangenheit immer wieder Fahrräder und E-Scooter gestohlen worden.
Die Schülerinnen und Schüler waren deswegen selbst auf die Stadt Verl zugegangen und hatten um Hilfe gebeten. Während sie in ihren Klassenzimmern saßen, waren ihre Fahrräder und E-Scooter bislang ohne Aufsicht.
Datenschutz für Schülerinnen und Schüler soll gewahrt werden
In Zukunft werden die Räder und die Scooter mithilfe einer Kamera die ganze Zeit aus der Ferne beobachtet und videoüberwacht. Ein externer Sicherheitsdienst sitzt dann bei sich am Bildschirm und kann potentielle Fahrraddiebe direkt über einen Lautsprecher ansprechen und wenn nötig die Polizei rufen. Bezahlt wird er vom Schulträger, also von der Stadt.
Die Verwaltung hatte lange nach so einer Lösung gesucht. Denn sie ist die erste, die nicht am Datenschutz scheitert. Der Dienstleister zeichne das Videomaterial nämlich nicht auf und die Kamera mache nur unscharfe Bilder, wenn an den Fahrradständern viel los ist – etwa in den Pausen oder zu Schulbeginn – betont die Stadt Verl.
Unsere Quellen:
- Stadt Verl
- Gymnasium Verl