Der überwiegende Teil der Kinder kann zum Ende der Grundschulzeit nicht, oder nicht richtig schwimmen. Das haben Umfragen gezeigt. Der DRK-Kreisverband Coesfeld will gegensteuern. Mit kostenlosem Unterricht an seinen 50 Kindertagesstätten.
Es soll nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern Peter Alsbach, DRK-Landesverband
Peter Alsbach koordiniert das Projekt
Ein hochmodernes "Aquamobil" soll Schwimmunterricht auch dort möglich machen, wo es keine Bäder gibt. Das Mobil soll noch in diesem Jahr fertig werden. Aber natürlich auch in den Bädern der Städte und Gemeinden sollen KiTa-Kinder ab 5 Jahren profitieren.
Neue Schwimmtrainer sollen ausgebildet werden
Damit das gelingt, suchen die Initiatoren noch "Schwimmheldinnen und Schwimmhelden". Also Menschen, die das Schwimmtraining unterstützt vom Kita-Personal übernehmen möchten. Wer noch keine entsprechende Qualifikation hat, kann sich vom DRK ausbilden lassen.
Der DRK-Landesverband schafft das „Aquamobil“ für rund 700.000 Euro an. Das Geld kam mit Hilfe von Stiftungen zusammen. In dem Mobil sollen aber nicht nur Kinder im Kreis Coesfeld schwimmen lernen. Auch beispielsweise Altenberge bei Münster und Ibbenbüren machen mit.
Bewerber werden geprüft
Wer Schwimmtraining geben möchte, bekommt das während der dreijährigen Pilotphase auch bezahlt. Sie oder er muss ein Führungszeugnis vorweisen können. Das DRK verweist auf interne Schutzkonzepte, die Menschen ohne entsprechende Eignung fernhalten sollen.
Unsere Quellen:
- DRK Kreisverband Coesfeld
- DRK Landesverband Westfalen-Lippe
Sendung: WDR 2 Münsterland, Lokalzeit, 31.03.2026, 13.31Uhr