Großer Einsatz von Zoll und Polizei im Dreiländereck
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In der Grenzregion hat es am Freitag einen großen Einsatz von Polizei und Zoll gegeben. Rund 400 Beamte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden waren im Einsatz. Die Einsatzkräfte gingen unter anderem gegen Verkehrsdelikte und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor.
Bis in die Abendstunden hatten umfangreiche Kontrollmaßnahmen in Bereichen der deutsch-niederländisch-belgischen Grenze stattgefunden, teilte die Polizei Aachen mit.
Große Kontrollaktion im Dreiländereck
Beteiligt gewesen seien demnach rund 400 Einsatzkräfte der drei Länder - darunter die Bundespolizei, die Polizeipräsidien Aachen und Köln, die Polizei der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen sowie der Zoll Aachen.
Insgesamt wurden 1.987 Fahrzeuge und 1.517 Personen kontrolliert, so die Polizei Aachen. Dabei seien 31 Strafanzeigen erfasst worden, davon acht wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und zehn wegen ausländerrechtlicher Verstöße.
Drei Personen mit Haftbefehl gesucht
In 20 Fällen seien Autofahrer unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss angetroffen worden. Es habe fünf Sicherstellungen gegeben, zudem seien drei Personen wegen offener Haftbefehle festgenommen worden. In 113 Fällen wurden demnach Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet.
Ziel der grenzüberschreitend durchgeführten Kontrollen sei es gewesen, gegen Alkohol- und Drogendelikte im Straßenverkehr vorzugehen, heißt es. Auch sollten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und die illegale Einreise bekämpft werden.
Unsere Quellen:
- Polizei Aachen
- Polizei Düren
- Nachrichtenagentur dpa