DLRG und Polizei proben den Ernstfall
WDR. 01:18 Min.. Verfügbar bis 13.05.2028.
Drei Rettungshubschrauber kreisen seit dem Morgen über Leverkusen, zahlreiche Lebensretter sind im Einsatz. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) übt gemeinsam mit der Fliegerstaffel der Bundespolizei Sankt Augustin und der Wasserwacht, wie sie Menschen mit Unterstützung eines Hubschraubers aus fließendem Gewässer rettet.
Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit zwischen der Wasser- und Luftrettung zu trainieren. Dabei werden verschiedene Szenarien simuliert, zum Beispiel die Rettung eines verletzten Menschen aus einem Fluss nach einer Flutkatastrophe.
Übung in Leverkusen unter realen Bedingungen
Die Einsatzkräfte der Wasserwacht übernehmen dabei die Rolle der Menschen, die im Rhein zu bergen sind. Sie lassen sich mehrere Hundert Meter treiben und werden dann aus der Luft gerettet.
Übung einer Wasserrettung am Rhein
Dabei wird ein Retter an einem Seil aus dem Hubschrauber herabgelassen, um die Person in Not aus dem Wasser zu ziehen. Für die Piloten kommt es dabei auf zentimetergenaue Arbeit an. Zusätzlich erschwert wird die Situation dadurch, dass das Opfer durch die Strömung im Rhein in Bewegung ist.
Sobald sie die Kollegen die Person zu fassen bekommen, ziehen die Retter sie aus dem Wasser und bringen sie an Land. Dort übernehmen dann andere Einsatzkräfte.
Vorbereitung für den Ernstfall
DLRG und Bundespolizei üben in Leverkusen für den Notfall.
Die Übung findet regelmäßig im Frühjahr und Herbst statt. Durch regelmäßige Schulungen werden eine bestimmte Anzahl von Helfern speziell geschult, um im Ernstfall effektiv helfen zu können.
Heute sind die Einsatzkräfte zwischen Stromkilometer 705 und 707, also im Bereich des Sportboothafens in Leverkusen-Hitdorf, unterwegs.
Unsere Quellen
- DLRG Nordrhein
- Bundespolizei
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR 2 Rheinland, Lokalzeit, 13.05.2026, 12.31 Uhr