Es finden auch Roboterwettkämpfe statt, dieser tritt bei einem Fußballturnier an.
Bücher und Stifte gehören seit Jahrzehnten in den Schulranzen von Kindern und Jugendlichen. Seit dem Distanzunterricht während der Corona-Pandemie sind aber auch Tablets und Smartphones dazugekommen. Sie galten für eine gewisse Zeit als Allheilmittel für einen modernen Unterricht.
Tablet kommen auch im Schulunterricht zum Einsatz
Der Konsens auf der didacta ist aber: Wirklich gut lernen Kinder nur, wenn sie auch mit einem Stift Schreiben und einem Buch Lesen gelernt haben. Wenn sie so die Basis legten, falle ihnen der Umgang mit digitalen Medien deutlich leichter, ist die einhellige Meinung. Auf der Messe sind auch 2026 noch zahlreiche Schulbuchverlage vertreten, auch die klassischen Lernmaterialien sind vielerorts ausgestellt.
Hightech als Ergänzung
Vor allem Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz sind unter den Neuheiten auf der didacta zu finden. Beispielsweise Mathe-Chatbots, die praktisch wie eine Aushilfslehrkraft im Unterricht eingesetzt werden sollen.
Die Technik kommuniziert mit den Schülerinnen und Schülern, stellt ihnen Aufgaben, gibt Rückmeldungen und kann Lösungshilfen anbieten. "Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz ist inzwischen schon etwas selbstverständlicher geworden", sagt Hans-Joachim Prinz, der Präsident des didacta-Verbands. "Zum Lernen gehört aber auch immer eine Person, nicht nur das Tablet vor ihr, sondern auch eine Lehrkraft."
Diskussionen um die richtigen Lernmittel
Die neue Technik führt dazu, dass sich die Arbeit der Lehrkräfte verändert. Sie sind nicht mehr nur die reinen Wissensvermittler. Sie sind immer stärker Lernbegleiter.
Das Aufkommen der KI führt dazu, dass Lehrerinnen und Lehrer immer mehr auch technische Herausforderungen meistern und pädagogische Wege finden müssen, damit Technik auch wirklich einen Mehrwert bringt. Auch hier will die didacta Lösungen liefern. Sie ist auch ein Ort, an dem Diskussionsrunden stattfinden.
Mehr als 700 Aussteller - auch der WDR ist dabei
Die didacta nutzen ganz unterschiedliche Aussteller, um für ihre Produkte zu werben und um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Neben den klassischen Schulbuchverlagen hat beispielsweise die Bundesbank einen Stand und wirbt für eine bessere Bildung rund um Finanzthemen.
Die didacta ist auch ein Ort für Diskussionen - mit gut 1.900 Veranstaltungen
Auch der WDR ist in den Messehallen vertreten: Zusammen mit ZDF, KiKA und Deutschlandfunk informiert er darüber, wie die Medienkompetenz im Unterricht gesteigert werden kann. Besucher können außerdem Workshops besuchen und mit Hilfe von planet schule etwas über innovative Mathekurse lernen.
Unsere Quellen:
- Joachim Prinz, didacta-Verband
Sendung: WDR.de, Bildungsmesse didacta 2026 in Köln, 09.03.2026, 19.12 Uhr
Sendung: WDR 5, Morgenecho, 10.03.2026, 06.05 Uhr