Badeunfall? Schwimmer am Rhein bei Köln-Rodenkirchen vermisst
Lokalzeit aus Köln. 11.08.2025. 00:26 Min.. Verfügbar bis 11.08.2027. WDR.
Die Kölner Feuerwehr veröffentlichte am Dienstag einen Beitrag, der unter die Haut geht.
"Schützt euer Leben - und eure Liebsten"
"Der Rhein ist kein Badeplatz. Er ist unberechenbar, eiskalt, reißend - und gnadenlos." Nicht bis zu den Knien solle man den Rhein betreten, nicht zum Abkühlen und sogar nicht mal nur mit den Füßen. Sondern einfach gar nicht: "Schützt euer Leben - und eure Liebsten davor, euch so zu verlieren."
Sohn konnte sich aus eigener Kraft ans Ufer retten
Zeugen hatten am Montag der Feuerwehr gemeldet, dass eine Person im Rhein untergegangen ist, heißt es von der Polizei. Der 47-Jährige wird seit Montagnachmittag gegen 16 Uhr vermisst. Er sei am Strand von Köln-Rodenkirchen "vor den Augen seiner Familie" mit einem seiner beiden Söhne ins Wasser gegangen und in die Strömung geraten. Der Sohn konnte sich aus eigener Kraft noch ans Ufer retten.
Hubschrauber und Taucher suchen vergeblich
Die Suche nach dem Vermissten ist bislang erfolglos
Die Feuerwehr war ab Montagnachmittag zusammen mit der DLRG und weiteren Hilfskräften mit einem Großaufgebot vor Ort - auch zwei Hubschrauber kreisten über dem Rhein. Ebenso unterstützen Taucher bei der Suche nach dem Vermissten.
"Zusätzlich haben wir auch noch am Ufer gesucht, das heißt die Einsatzkräfte gehen wirklich gegen die Strömung und suchen das komplette Ufer ab", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Nach mehr als zwei Stunden habe man die Suche am frühen Abend abgebrochen - ohne Erfolg. Der 47-Jährige wird weiterhin vermisst.
Schon mehrere Badeunfälle in NRW
Taucher sind bei der Suche nach dem Vermissten im Rhein im Einsatz
Diesen Sommer gab es bereits mehrere Badeunfälle in NRW. Erst vor kurzem hatte die Stadt Düsseldorf sogar ein Badeverbot für den Rhein vorgeschlagen, um mögliche Unfälle zu vermeiden.
Unsere Quelle:
- Wasserschutzpolizei
- Polizei Duisburg
- Polizei Köln
- Feuerwehr Köln
- Deutsche Presse-Agentur
- Social-Media-Beitrag der Feuerwehr Köln