Videobeobachtung in der Essener Innenstadt
Lokalzeit Ruhr. 08.07.2025. 02:28 Min.. Verfügbar bis 08.07.2027. WDR. Von Carsten Koch.
Die mobile Überwachungsanlage steht vor der Marktkirche in der Fußgängerzone. Der Bereich gilt laut der Essener Polizei als einer der Hotspots für Drogenkriminalität, sowie Raub- und Gewalttaten in der Innenstadt. Die Kameras sollen abschrecken und die City dadurch insgesamt sicherer machen.
Kameras verdrängen Straftäter
Dass die Kameras dabei helfen, haben die letzten zwei Male gezeigt, bei denen der Bereich überwacht wurde. Laut Polizei ist die Zahl der Straftaten dort damals zurückgegangen. Zum Beispiel wurde deutlich weniger mit Drogen gehandelt.
Bei der Videobeobachtung sitzen jeden Tag von 10 Uhr morgens bis 2 Uhr in der Nacht Polizistinnen und Polizisten am Bildschirm und verfolgen das Geschehen in Echtzeit. So können sie die Straftat sofort quasi live sehen und sofort Einsatzkräfte alarmieren.
Videobeobachtung bis Ende August
Die Kameras in der Essener Innenstadt bleiben bis Ende August. Dauerhaft kann die Anlage dort nicht installiert werden. Es gibt nur zehn dieser Anlagen in NRW und diese werden auch von anderen Kommunen ausgeliehen. Außerdem hat die Polizei nicht das Personal, um die Videobeobachtung dauerhaft aufrecht zu erhalten.
Unsere Quellen:
- Polizei Essen
- Beobachtungen der WDR-Reporterin vor Ort