Am Rosenmontag war das Franz-Sales-Haus gehackt und digital komplett lahmgelegt worden. Für eine Einrichtung dieser Größe ein riesiges Problem. Denn das Haus hat rund 2000 Mitarbeitende an etwa 40 Standorten in Essen, Bochum und Sundern.
Was genau mit den sensiblen Daten passiert ist, sei noch unklar. Man wolle Betroffene informieren und sich kommende Woche offiziell äußern, schreibt das Haus in einer Mitteilung. Polizei und Datenschutzbehörde ermitteln nach dem Hackerangriff.
Die Arbeit mit den Klienten und ihre Sicherheit sei von dem Angriff aber nicht betroffen, hatte eine Sprecherin dem WDR vergangene Woche gesagt.
Betrieb nicht beeinträchtigt
Die Leitung des Franz-Sales-Hauses hat einen Krisenstab eingerichtet. Trotz der technischen Einschränkungen läuft der Betrieb in allen Bereichen eingeschränkt, wenn auch analog, weiter.
Das Franz-Sales-Haus ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe und bietet 2300 Plätze zur Pflege und Betreuung von Menschen mit geistigen, psychischen und mehrfachen Beeinträchtigungen.
Unsere Quellen:
- Franz-Sales-Haus
Sendung: WDR 2 Rhein und Ruhr, Lokalzeit, 27.02.2026, 16.30 Uhr