Lebensgefahr beim Baden in Seen und Flüssen

WDR 04:45 Min. Verfügbar bis 26.05.2028

Schwimmen im Rhein 1000 Euro Bußgeld bei Rhein-Schwimmen in Düsseldorf

Stand:

Die Feuerwehr in Düsseldorf und Neuss musste am Pfingstwochenende zu mehreren Einsätzen am Rhein ausrücken.

Von
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Manuela Klüppel
und
Paula Gerhardus
Paula Gerhardus

In beiden Städten kam es zu Verstößen gegen das Badeverbot. Die Feuerwehr in Neuss musste am Montagabend zu einem Einsatz am Sporthafen ausrücken. Dort wurden sechs Personen im Rhein gemeldet.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Schwimmer das Wasser aber bereits selbstständig verlassen. Vor Ort waren auch Mitarbeiter der DLRG.

Feuerwehr rettet Personen in Düsseldorf

Auch in Düsseldorf hatte die Feuerwehr am Wochenende einiges zu tun. "Teilweise mussten wir auch Leute retten", sagte ein Sprecher. Notrufe würden in diesen Fällen zum Beispiel von Passanten eingehen, die Menschen im Wasser entdecken.

Die Feuerwehr Düsseldorf musste fünf Mal ausrücken, weil Menschen im Rhein gesichtet wurden. Gleichzeitig sprach das Ordnungsamt 361 Personen am Ufer auf das Badeverbot an.

Auch in Düsseldorf war die DLRG gefordert: Sie wies Menschen auf das Badeverbot hin und brachte einige Schwimmende zurück ans Ufer. DLRG-Sprecher Julian Meichsner fasst insgesamt zusammen: „Gefühlt hat die Zahl abgenommen, ob sich das so hält ist die Frage.“ Eine abschließende Bilanz wollt er nach dem ersten heißen Wochenende noch nicht ziehen.

Schneller Bußgelder verhängen

Künftig will die Stadt Düsseldorf Verstöße strenger ahnden mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Euro. Ordnungsdezernent Christian Zaum erklärt: "Mein ganz besonderer Appell gilt Eltern, die ihre Kinder im Rhein planschen lassen. Unterlassen Sie dieses unverantwortliche Verhalten."

Städte warnen vor Gefahr

Die Stadt Dormagen hatte vor den sommerlichen Temperaturen nochmal auf das Badeverbot und die Gefahren des Rheins hingewiesen. "Starke Strömungen, Sogwirkungen durch den Schiffsverkehr, plötzlich abfallende Uferbereiche und wechselnde Wasserstände machen den Fluss gefährlich – auch für erfahrene Schwimmerinnen und Schwimmer", heißt es im Internet.

Dort gab es am Wochenende keine Einsätze in diesem Zusammenhang. Auch in Krefeld, Monheim und Meerbusch sind den Städten keine Vorfälle bekannt.

Unsere Quellen:

  • Feuerwehr Neuss
  • Feuerwehr Düsseldorf
  • Stadt Düsseldorf
  • Stadt Krefeld
  • Stadt Monheim
  • Stadt Dormagen
  • Stadt Meerbusch

Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 25.05.2026, 18.45 Uhr

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