Messerangriff in Bielefeld

Höchststrafe für mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert

Stand:

Für den mutmaßlich islamistischen Anschlag in der Bielefelder Bar "Cutie" soll der Angeklagte lebenslang in Haft.

Mahmoud M. sei als IS-Terrorist überführt, erklärte die Staatsanwaltschaft im Plädoyer am Dienstag vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. Dem 36 Jahre alten Syrer fehle jede Empathie für die Opfer. Sie seien gesichtslose Repräsentanten unserer Gesellschaft gewesen.

Mahmoud M. sei in einem Trainingslager des Islamischen Staats in Syrien ausgebildet worden und nach wie vor gefährlich. Das Gericht soll außerdem die Schwere der Schuld feststellen und anschließende Sicherungsverwahrung anordnen, fordert die Bundesanwaltschaft. Dann käme der 36 Jahre alte Syrer nicht mehr frei.

Vier Menschen lebensgefährlich mit Messer verletzt

Vor einem Jahr, am 18. Mai 2025, soll der Mann laut Anklage feiernde Menschen vor der Bielefelder Bar "Cutie" angegriffen haben. Ihm wird vorgeworfen, dafür einen Gehstock mit einer Klinge präpariert zu haben. Bei dem Angriff habe Mahmoud M. vier Menschen lebensgefährlich verletzt, so die Anklage.

Höchststrafe für Bielefelder Messerangriff gefordert

WDR 19.05.2026 00:48 Min. Verfügbar bis 18.05.2028

Download Podcast

Unsere Quelle:

  • Nachrichtenagentur dpa

Sendung: WDR2 Ostwestfalen-LippeLokalzeit19.05.2026, 14:31 Uhr