Der Nachmittagsspaziergang mit seinem Hund hat am Samstag für einen Mann in Wuppertal-Küllenhahn eine unerwartete Wendung genommen: Beim Buddeln im Wald stieß das Tier auf ein Hindernis.
Als der Hundebesitzer nachschaute, stellte er einen metallischen Gegenstand im Waldboden fest und alarmierte sofort die Polizei.
Fliegerbombe im Waldboden
Die Einsatzkräfte rückten an und nahmen Kontakt zum Kampfmittelräumdienst auf. Als sie den Experten Fotos schickten, bestätigte sich der Verdacht: Es handelte sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
Kampfmittelräumdienst entsorgt Bombe
Vor Ort fand der Kampfmittelräumer dann eine etwa 15 Kilogramm schwere Phosphor-Bombe vor. Da bei solchen Kampfmitteln durch den Kontakt mit Sauerstoff eine akute Brand- und Explosionsgefahr besteht, wurde auch die Wuppertaler Feuerwehr hinzugezogen.
Es bestand die Gefahr einer Detonation durch den Kontakt mit Sauerstoff. Daher rückten auch Kräfte der Wuppertaler Feuerwehr aus.
Ein Sprengstoffexperte verpackte die Bombe luftdicht. Anschließend wurde der britische Blindgänger auf ein Spezialfahrzeug verladen und in eine Werkstatt gebracht, wo sie kontrolliert unschädlich gemacht wurde.
Unsere Quellen:
- Polizei Wuppertal
Sendung: WDR.de, Hund erschnüffelt Weltkriegsbombe in Wuppertaler Wald, 26.04.2026, 10.37 Uhr