Nach derzeitiger Erkenntnislage besteht ein Anfangsverdacht der sexualisierten Gewalt gegenüber mindestens einem Kind, auch weitere Kinder sind möglicherweise betroffen, so die Stadt. Es handelt sich demnach um Kinder aus einer Wuppertaler Grundschule. Der Verdacht richtet sich gegen einen Mitarbeitenden aus einem dort tätigen Betreuungsverein, der unbekannt bleiben soll.
Der Verein, der die Betreuung an der Grundschule organisiert hat, erstattete selbst umgehend Strafanzeige bei der Kriminalpolizei gegen Unbekannt. Auch die Schulleitung reagierte umgehend. „Alle beteiligten Stellen sind eingebunden. Der Sachverhalt wird mit aller gebotenen Sorgfalt geprüft“, heißt es.
Zum Schutz aller Kinder wurde der Betreuungsvertrag vorsorglich mit sofortiger Wirkung gekündigt und die Betreuung eingestellt. Eine Notfallbetreuung will die Schule über das Lehrpersonal sicherstellen.
Annette Berg, Wuppertaler Sozialdezernentin
Die Eltern wurden informiert und werden fortlaufend auf dem aktuellen Stand gehalten. Auch in einem Elternbrief wird deutlich, dass es bislang keine belastbaren Hinweise auf eine konkrete Person gibt.
"Dieser Verdacht macht uns sehr betroffen. Unser ganzes Mitgefühl gelten den von dieser Situation betroffenen Kindern und ihren Familien. Wir werden alles tun, um sie zu schützen und die Aufklärung des Verdachts zu unterstützen." Annette Berg, Schuldezernentin Stadt Wuppertal
Unsere Quellen:
Sendehinweis: WDR 2 Bergisches Land, Lokalzeit, 12.05.2026, 12:31 Uhr