Luftschutzkeller in Wuppertal öffnet - erstmals nach 80 Jahren
02:37 Min.. Verfügbar bis 11.09.2027.
Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit: Unter einem meterdicken Betonboden liegen die Schutzräume der ehemaligen Wuppertaler Firma FAG Kugelfischer.
Im Zweiten Weltkrieg wurden in den Werkhallen Kugellager für die Rüstungsindustrie hergestellt. Bei der Produktion von Flugzeugen und Panzern war man auf die Bauteile aus Wuppertal angewiesen.
Keller im Originalzustand erhalten
Das Gebäude von außen
Die Belegschaft der Firma sollte besonders gut geschützt werden. Daher wurde unter der Werkshalle zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ein moderner Luftschutzkeller gebaut. Dieser ist noch im Originalzustand erhalten – mit Lüftungstechnik und Toilettenräumen.
Der Zugang erfolgt durch große Türen, denn die Mitarbeiter sollten bei einem Luftangriff in kurzer Zeit unter die Erde flüchten können.
Erste Besichtigungen überhaupt
Das erste Mal ein Blick seit 80 Jahren: Ein Blick in den Luftschutzkeller
Wenn am Sonntag, 14. September, der Tag des offenen Denkmals stattfindet, kann der Luftschutzkeller erstmals besichtigt werden. Die Führungen finden von 11 bis 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt. Die letzte Führung startet um 16 Uhr. Anmelden muss man sich nicht, aber die Plätze sind aus Sicherheitsgründen begrenzt.
Da sich am Boden Wasserpfützen gebildet haben, sollten die Besucher feste Schuhe anziehen. Parkplätze gibt es am Eingang der Werksgeländes. Von da aus geht es über einen etwa 300 Meter langen Fußweg zu der Werkhalle und den darunter liegenden Schutzräumen.
Unsere Quellen:
- Stadt Wuppertal
- Reporter vor Ort