Die Rauchsäule war bis Leverkusen zu sehen.
Der Brand brach am frühen Samstagabend auf dem Gelände eines Metall- und Schrotthandels im Burscheider Gewerbegebiet Straßerhof aus. Gegen 18:20 Uhr wurde zunächst ein Pkw-Brand gemeldet. Wenige Minuten später stand das Fahrzeug in Vollbrand.
Das Feuer breitete sich in kürzester Zeit aus. Bereits um 18:23 Uhr alarmierte die Feuerwehr alle vier Löschzüge zu einem Gewerbebrand.
Mehrere Fahrzeuge und Wohnmobile zerstört
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten bereits mehrere Fahrzeuge. In unmittelbarer Nähe explodierten zudem mehrere Gasflaschen. Trotz des massiven Einsatzes der Feuerwehr: Dem Brand fielen mehrere Wohnmobile, Wohnwagen und Pkw zum Opfer.
Wohnwagen und Wohnmobile im Vollbrand
Durch die enorme Hitze wurden auch Container und gelagertes Material beschädigt. Angrenzende Gebäude konnten laut Feuerwehr jedoch erfolgreich geschützt werden.
Schwarze Rauchsäule kilometerweit sichtbar
Dichter Rauch dringt aus dem Gewerbegebiet.
Schon von Weitem war eine schwarze Rauchsäule zu sehen - auch in Nachbarorten. Das führte zu zahlreichen Notrufen, unter anderem aus Leverkusen.
Zwei Einsatzkräfte erschöpft
Die Burscheider Feuerwehr war mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Zwei Feuerwehrleute erlitten während des Einsatzes einen Erschöpfungszustand. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus und konnten ihren Dienst fortsetzen. Gegen 21 Uhr war der Einsatz beendet.
Polizei: Technischer Defekt vermutlich Ursache
Am Montagmorgen äußerte sich die Polizei zur Brandursache. Nach bisherigen Erkenntnissen war offenbar versucht worden, ein sieben Jahre altes Auto auf dem Gelände zu starten. Dabei soll es zu einem technischen Defekt gekommen sein, durch den das Feuer ausbrach.
Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf einen sechsstelligen Betrag.
Unsere Quellen:
- Freiwillige Feuerwehr Burscheid
- Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises
Sendung: WDR 2 Bergisches Land, Lokalzeit, 01.06.2026, 9:31 Uhr