Teures Anwohnerparken in Bad Honnef, Schnapper in Neuss
Aktuelle Stunde . 03.06.2026. 17:16 Min.. Verfügbar bis 03.06.2028. WDR. Von Sebastian Auer.
Große Unterschiede bei Gebühren : NRW diskutiert über das Anwohnerparken
Stand:
Bei den Gebühren für den Bewohnerparkausweis ist Bonn Spitzenreiter - aber nicht mehr lange. In Düsseldorf und Duisburg laufen die Planungen für eine Anhebung. Es wird gestritten: Ist das zu viel? Zu wenig? In unserer Grafik seht ihr, in welchen NRW-Städten Anwohnerparken wie viel kostet.
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- Bei den Bewohnerparkgebühren gibt es in NRW weiter große Unterschiede - mal sind es 20 Euro, mal 360 pro Jahr. Zahlreiche Erhöhungen befinden sich im Mittelfeld. Sehr viele Städte verlangen aber weiterhin eine nur niedrige Gebühr.
- Das verteuerte Anwohnerparken bringt den Städten Mehreinnahmen: in Aachen sogar mehrere Millionen Euro.
- Weitere Städte wollen die Gebühren anheben, zum Beispiel Düsseldorf, Duisburg, Wuppertal, Dortmund und Gelsenkirchen.
Wer daheim auf der Straße parkt, braucht vielerorts einen Bewohnerparkausweis. Ansonsten müsste man ständig Parktickets kaufen. Aber auch das Bewohnerparken, sprich Anwohnerparken, kostet eine Gebühr - und die sorgt teils für aufgebrachte Gemüter, aber auch für sprudelnde Kassen.
Bewohnerparkausweis: NRW-Kommunen dürfen selbst entscheiden
Denn nach jahrzehntelangem Stillstand ist die Gebühr in Bewegung geraten. Bis 2020 war sie deutschlandweit gedeckelt auf 30,70 Euro. Seit 2022 dürfen die Kommunen in NRW selbst über die Gebühr entscheiden.
Bewohnerparkausweis in Köln
Zahlreiche Städte haben sie schon um ein Vielfaches angehoben und weitere wollen folgen, zum Beispiel Düsseldorf und Wuppertal. In Bonn hingegen hat der Rat im Mai auf Wunsch vieler Anwohner beschlossen, die Gebühr wieder deutlich zu senken.
Hier in NRW kostet Anwohnerparken überdurchschnittlich viel:
- 360 Euro: Bonn (ab 2027: 120 Euro)
- 360 Euro: Königswinter
- 260 Euro: Münster
- 243 Euro: Aachen (Kompaktwagen-Größe)
- 240 Euro: Detmold (Parkzone A, sonst 144 Euro)
In Königswinter im Rhein-Sieg-Kreis gibt es für Bewohner auch einen viel günstigeren Bewohnerparkausweis. Wer diesen nutzt, darf sein Auto zwar nicht an der Straße parken, aber auf ausgewählten Parkplätzen.
In Aachen wird die Gebühr individuell nach Länge und Breite des Autos berechnet - eine Deckelung gibt es nicht.
Gebühren-Modelle unterscheiden sich zum Teil stark
Auch anderswo gibt es besondere Modelle des Anwohnerparkens. Köln zum Beispiel hat drei Tarife zwischen 100 und 120 Euro, die von der Länge des Autos abhängen. Wer für zwei Jahre bezahlt, bekommt Rabatt. In Hagen zahlt man online weniger als auf dem Amt.
Ein wenig kompliziert ist es in Bad Honnef. Dort spielen sowohl die Länge und Breite des Autos eine Rolle als auch die Parkzone, die wiederum vom Bodenrichtwert abhängt.
Deutlich mehr Einnahmen für die Kommunen
Mit den erhöhten Gebühren sind auch die Einnahmen gestiegen. Zum Beispiel in Wesel: Dort haben sie sich verdreifacht.
Anwohnerparken kann teuer sein
In Münster haben sich die Einnahmen verzehnfacht. Allerdings liegt das nicht nur am verteuerten Anwohnerparken, gibt ein Stadtsprecher auf WDR-Anfrage zu bedenken: "Weitere Faktoren - insbesondere die Einführung neuer Parkzonen - haben natürlich ebenfalls Einfluss auf die Entwicklung." Die Mehreinnahmen kommen unter anderem dem öffentlichen Nahverkehr zugute: Die Stadtwerke Münster können jetzt zum Beispiel das Münster-Abo günstiger anbieten.
In Aachen haben sich die jährlichen Einnahmen durch das Anwohnerparken versechsfacht: auf satte 3,6 Millionen Euro.
Angesichts klammer Kassen mag es durchaus verwundern, dass sehr viele Städte in NRW noch immer Gebühren wie vor der Gesetzesänderung erheben.
Hier in NRW ist Anwohnerparken noch günstig:
Aus Wuppertal heißt es dazu auf WDR-Anfrage: Die Stadt arbeite zurzeit an einem Parkraumkonzept, wobei "besonders viele Interessenkonflikte" zu bewältigen seien. Das Anwohnerparken sei im Konzept "ein wichtiger Baustein". Daher wäre es "wenig sinnvoll" schon vorab die Bewohnerparkgebühren zu erhöhen, so eine Stadtsprecherin.
In Bocholt will man nichts ändern: "Nach unserer Einschätzung funktioniert das aktuelle System insgesamt recht gut, und die Regelung stößt insgesamt auf Akzeptanz", sagt der Stadtsprecher dem WDR. Auch in Bielefeld wollen SPD und CDU trotz klammer Kasse an der sehr niedrigen Gebühr festhalten, heißt es im Koalitionsvertrag:
Die Preise für das Anwohnerparken wollen wir stabil und damit sozial verträglich halten. Koalitionsvertrag von SPD und CDU in Bielefeld
In Gelsenkirchen haben sich SPD, CDU, Grüne und FDP laut Koalitionsvertrag vorgenommen, die Gebühren "im Rahmen eines Inflationsausgleichs seit der letzten Anpassung" zu erhöhen.
Auch Duisburg, Dortmund und Düsseldorf wollen Gebühren erhöhen
In Duisburg und Dortmund laufen ebenfalls Planungen über neue Gebühren. In Düsseldorf könnte die Erhöhung schon bald kommen: Die Koalition aus CDU und Grünen hat sich bereits geeinigt. Nach der Sommerpause soll der Rat abstimmen. Vorgesehen sind je nach Parkzone 60, 120 und 180 Euro. Damit würde sich die Landeshauptstadt im Mittelfeld der Städte bewegen, die ihre Bewohnerparkgebühren schon deutlich angehoben haben.
Gebühren fürs Anwohnerparken: Streit über das richtige Maß
Wie hoch sollten angemessene Bewohnerparkgebühren sein? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Zum Beispiel ist da die Perspektive der betroffenen Autobesitzer, die nicht selten vom eigenen Budget abhängt. "Ich finde es ärgerlich", sagt zum Beispiel ein Student in Aachen dem WDR. "Man wird dafür bestraft, dass man in der Stadt lebt."
Da ist aber auch die Perspektive aller Menschen, denen der öffentliche Raum gehört. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem der Großteil der Städte, Gemeinden und Kreise angehört, spricht sich klar für höhere Gebühren als früher aus. Die Begründung: Bewohnerparkgebühren seien ein wichtiges Instrument, um den öffentlichen Raum gerechter zu verteilen und die Mobilitätswende voranzutreiben.
Umwelthilfe: Nur hohe Gebühren haben "Lenkungswirkung"
Robin Kulpa, Deutsche Umwelthilfe
Gebühren unter 365 Euro im Jahr sind dem Verein Deutsche Umwelthilfe zu gering. Weniger würde "keine Lenkungswirkung entfalten", sagt Robin Kulpa, Leiter des Bereichs Verkehr und Luftreinhaltung, dem WDR. Und weiter:
Wir brauchen eine Gebühr, die so hoch ist, dass Bewohner, die nur selten ihr Auto benutzen, es woanders parken oder auf Carsharing umsteigen. Robin Kulpa, Deutsche Umwelthilfe, Leiter Verkehr und Luftreinhaltung
"Davon profitieren dann auch die, die aufs Auto angewiesen sind", so Kulpa. Als Positiv-Bespiele nennt er die Hauptstädte Schwedens und der Niederlande. In Stockholm kann der Bewohnerparkausweis derzeit umgerechnet bis zu 1.770 Euro kosten, in Amsterdam bis zu 680.
Die Stadt Köln beobachtet trotz der Höchstgebühr von 120 Euro, dass sich was verändert hat. Bereits ein Jahr nach Anpassung der Gebühren verzeichnete sie einen deutlichen Rückgang der Anzahl der Bewohnerparkausweise:
Stadt Köln: "Wirksamer Baustein" in der Mobilitätsplanung
"Die individuellen Gründe, warum auf den Bewohnerparkausweis verzichtet wird, sind sicher vielfältig. Zu vermuten ist jedoch, dass Kraftfahrzeuge wieder vermehrt auf privaten Flächen untergebracht werden und die Anzahl der privaten Pkw insgesamt reduziert wird", sagt ein Kölner Stadtsprecher dem WDR. "Es zeigt sich ein wertvoller Spielraum für eine menschen- und umweltgerechtere Gestaltung der Quartiere."
Die erhöhten Gebühren seien "ein wirksamer Baustein unserer integrierten Mobilitätsplanung", sagt er. "Flankierend zum Ausbau von Alternativen setzt sie den notwendigen Anreiz zum Umdenken und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende."
DGB Köln: Sinnlos, unsozial und mindern Lebensqualität
Judith Gövert, DGB Köln-Bonn
Gerade das aber sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Köln ganz anders. "Sie lösen kein Mobilitätsproblem, da weder bessere ÖPNV-Leistungen noch alternativer öffentlicher Parkraum angeboten wird", so Regionsgeschäftsführerin Judith Gövert im Gespräch mit dem WDR.
Das Ziel müsse die emissionsfreie Mobilität durch den Ausbau von öffentlichem Nahverkehr, Radnetz und Infrastruktur für E-Mobilität sein, sagt sie. Doch das geschehe in Köln zu wenig.
Gövert: "Steuer- und Gebührenerhöhungen ohne wirkliche Lenkungswirkung sind sinnlos, unsozial und mindern die Lebensqualität insbesondere für Haushalte mit geringeren Einkommen."
Die Gebühren fürs Anwohnerparken dürften in NRW somit auch weiterhin für viele Diskussionen sorgen.
Unsere Quellen:
- Auf WDR-Anfrage: Antworten zahlreicher NRW-Kommunen zum Anwohnerparken
- Website-Informationen von NRW-Kommunen sowie Amsterdams und Stockholms zu Bewohnerparkgebühren
- Koalitionsverträge in den Kommunen
- WDR-Gespräch mit Passant in Aachen
- Zukunftsnetz Mobilität NRW: Website-Informationen
- WDR-Gespräch mit Robin Kulpa, Deutsche Umwelthilfe, Leiter des Bereichs Verkehr und Luftreinhaltung
- Auf WDR-Anfrage: Judith Gövert, Deutscher Gewerkschaftsbund, Regionsgeschäftsführerin Köln-Bonn
Sendung: wdr.de, NRW diskutiert über das Anwohnerparken, 02.06.2026, 05.02
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 03.06.2026, 18.45 Uhr

23 Kommentare
Kommentar 23: Maximilian schreibt am 04.06.2026, 19:57 Uhr :
Die Grünen in Köln wollten die Gebühr sogar auf 390 Euro hochjazzen. Nur das Freiburger Gerichtsurteil, das eine soziale Staffelung untersagte, hat das Vorhaben verhindert. Dennoch erhöhte Köln von 30 auf 100 bis 120 Euro. Aber die Einnahmen von 6 Millionen fließen nicht in die Verkehrswände. Köln baut stattdessen die Oberfinanzdirektion zur Erstaufnahmeeinrichtung für 500 Asylbewerber aus. Kostenpunkt: 110 Millionen. Am Parkgürtel leben dagegen Obdachlose auf 3 Quadratmeter in Holzboxen ohne Wasser u. Strom. Eine Schande, dass die Stadt nicht für menschenwürdige Unterkünfte sorgt. Gegenüber steht übrigens der neue Prachtbau der Rheinenergie. Die gebeutelten Stromkunden zahlen für die ovale Architektur des Prachtbaus mit dem erhöhten Grundpreis auf ihrer Stromrechnung. Aber immerhin kann am Parkgürtel noch kostenlos geparkt werden.
Kommentar 22: Dietmar schreibt am 04.06.2026, 18:47 Uhr :
Der öffentliche Raum ist mittels Steuergelder durch Straßen, Bürgersteige, und andere Verkehrsflächen gestaltet/verunstaltet worden. Das heißt diese Flächen gehören dem Bürger. Leider ist es bei uns im Kreis Unna so, das diese Infrastruktur wie auch in vielen anderen Kreisen absolut desolat ist ! Das heißt es wurde nicht in dessen Unterhaltung investiert. Und nun werden bei uns Gebühren von 120,- erhoben, damit man in seinem Wohngebiet sein Pkw abstellen darf (wenn denn ein Platz frei ist). Das hat mit Recht und Lenkungswirkung nichts zu tun, dies ist einfach Geldschneiderei, dreist und unsozial. Es wird Einkommen - Mehrwert - Grundbesitz - Kraftstoff - Kfz - usw. Steuer eingefordert und trotzdem kommt die öffentliche Hand mit diesen irren Summen nicht aus ! Eine Bankrotterklärung ! Hier muß sich einiges ändern, es muß ein Umdenken erfolgen !
Kommentar 21: Rudi S. schreibt am 04.06.2026, 14:32 Uhr :
Die Abgabenlast muss runter, nicht rauf. Der Staat muss sich fragen wofür er Geld ausgibt und wohin das Geld gehen soll. Irgendwann ist eine Finanzlücke durchgereicht bis in die Kommune, dann fängt die Fantasie der Lokalpolitiker an. Autofahrern das Leben schwer machen ist sowieso Selbstzweck für eine bestimmte politische Richtung. Aber auch Mieter werden über Grundsteuer zur Kasse geben, wie Hundehalter, in Mülheim sollen Pferdebesitzer zahlen. Eine Lenkungswirkung kann es nur geben, kann man in eine andere Richtung lenken und oft gibt es keine andere Alternative als das Auto. Mit Wohnraum beim Arbeitsplatz könnte man sich da Mobilität ganz sparen. Öffentliche Verkehrsmittel können nicht unendlich subventioniert werden. Mit dem Rad geht nur Kurzstrecke, wenn man fit und gesund ist. Der E-Roller ersetzt in der Realität nur Fußgänger, ist rein zusätzliche Last für Umwelt und andere Verkehrsteilnehmer. Mehr Geld für Anwohnerparken ist Zeichen von Staatsversagen bei Mobilität und anderes.
Kommentar 20: Peter schreibt am 04.06.2026, 12:52 Uhr :
Das Auto ist Deutschlands wesentlichster Wirtschaftsfaktor - sagt man - und dem muss deswegen alles untergeordnet werden. Die riesigen Halden neuer Autos wie auch abgemeldeter Autos sieht keiner. Über den Sinn oder Unsinn dieses Überflusses denkt offensichtlich keiner nach. So wandern wir blind in den Untergang.
Kommentar 19: Frank schreibt am 04.06.2026, 05:38 Uhr :
Die Straße ist zum Fahren und nicht zum Parken da. Wer Andere in ihrer Mobilität durch parken auf der Straße beeinträchtigt soll dafür auch zahlen, aber bitte nicht mit solchen lächerlichen Beträgen, sondern ab 1000 Euro pro Jahr.
Kommentar 18: Lola aus Peniscola schreibt am 03.06.2026, 22:43 Uhr :
Mit Sperrung der Bonner Nordbrücke, sollte Bonn die Gebühren für die Anwohnerparkausweise senken. Schengenraum plus Zuwanderung verschleißen unsere Infrastruktur. Hoffentlich bleibt uns Kerkeling als ungeeigneter Bundespräsident erspart. Der WDR sollte besser diesen politischen Aktivisten vollkommen ignorieren.
Kommentar 17: Ex SPD-Wähler schreibt am 03.06.2026, 20:49 Uhr :
Es geht hier um Abzocke und Schikane von Autofahrern, was für Grüne noch viel zu wenig geschieht. Aber die SPD geht dabei unter, besonders wenn Wähler auf das Auto angewiesen sind. Dafür ist jetzt viel Platz zum Radfahren, mehr Radfahrer gibt es aber nur bei Schönwetter. Autofahrer dagegen verbringen jetzt viel Zeit damit sich zu ärgern bei Parkplatzsuche, Tempolimits oder neuer Verkehrsführung, die ideologische Verkehrsbehinderung auf die bisher nur ein Bruchteil der Wähler reagiert hat. Als Handelszentrum für das Umland ist unsere Innenstadt praktisch nicht mehr existent, ausgenommen Drogenhandel.
Kommentar 16: Hermann Welz schreibt am 03.06.2026, 20:07 Uhr :
Ich finde es richtig, daß über das Anwohnerparken diskutiert wird. Auf unserer Straße ist es so, daß eine Familie mindestens zwei Autos auf der Straße stehen hat. Auch wenn eine Garage vorhanden ist (meistens zugemüllt) kommt noch das dritte Auto dazu, weil das Kind ja auch ein Auto braucht. Von den Firmenwagen ganz zu schweigen. Also ist die Straße spätestens um 16 Uhr zugeparkt und ein Befahren bei Gegenverkehr ist nicht mehr möglich. Wer dann als Mieter ohne Stellplatz eine freie Lücke sucht, kann die Nachbarstraßen durchfahren, wo es aber auch nicht anders aussieht. Mein Vorschlag: Falls ein Stellplatz oder Garage vorhanden ist, werden keine Gebühren für das Auto erhoben. Kommen noch mehrere Autos dazu, müssen Gebühren dafür erhoben werden. Der Parkraum ist nun mal begrenzt. Wir zahlen außerdem Gebühren für die Straßenreinigung. Aber dieses Gefährt hat keine Change zu reinigen, da überall Fahrzeuge stehen.
Kommentar 15: Michael schreibt am 03.06.2026, 14:38 Uhr :
Zurzeit werden in Köln 500 Parkplätze in der Kölner Innenstadt abgebaut. Eine Zumutung für alle Anwohner mit Bewohnerparkausweis. Stundenlanges Parkplatzsuchen ist zudem nicht nur schädlich für den Geldbeutel (Spritverbrauch) und die mentale Gesundheit, sondern auch für die Umwelt durch den erhöhten Ausstoß der Abgase. Der von der Stadt genannte Grund der Sicherheit, ist nur ein Vorwand. Denn die erforderliche Mindestbreite für Rettungskräfte wird überwiegend eingehalten. Und wo dies nicht der Fall ist, gibt einfachere Maßnahmen, bei denen die Parkplätze erhalten werden können. Es gibt dazu eine Online-Petition, die bereits über 2000 Unterschriften gesammelt hat. Lieber WDR, bitte auch darüber berichten. Viele sind auf ihr Auto angewiesen und haben echte Not, einen Parkplatz zu finden.
Antwort von WDR.de , geschrieben am 03.06.2026, 17:32 Uhr :
Vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Hinweis.
Antwort von @Michael , geschrieben am 03.06.2026, 18:12 Uhr :
Niemand will auf Auto und Parkplatz verzichten? PKW-Parkplatz vor der Haustür ist kein Grundrecht, sondern Privatangelegenheit.
Kommentar 14: Leo K schreibt am 03.06.2026, 14:06 Uhr :
Wer sein Fahrzeug im öffentlichen Raum abstellt, sollte natürlich dafür bezahlen, und nicht zu knapp. Denn, es ist ja so komfortabel sein Auto direkt oder in nächster Nähe vor dem Wohnhaus zu parken. Der Platz der für die parkenden Fahrzeuge benötigt wird, ist den Fußgängern und Radfahren geschuldet, die auf schmalen Wegen unterwegs sind (manchmal nicht mal 1 m breit). Dennoch werden auch diese immer wieder von parkenden Autos beschnitten, da ein SUV eben breiter als normal ist. Fazit: Wer anderen den Raum für freie Bewegung nimmt, um sein Vehikel abzustellen, muss eben dafür bezahlen. Je breiter oder größer die Karre, desto mehr muss dafür gezahlt werden (von Abzocke kann hier nicht die Rede sein)!
Antwort von Ursus , geschrieben am 03.06.2026, 21:50 Uhr :
Radfahrer zahlen keinerlei Steuern. Sie benutzen aber ein öffentliches Wegenetz. Oft versperren die Lastenräder und Babboes den Bürgersteig. Die Radfahrer machen auch die Pendlerpauschale geltend, obwohl kein Kraftstoff eingekauft wird. Der Felix Banaszak macht bestimmt auch eine Pendlerpauschale geltend, wenn er sich zum Zweitwohnsitz nach Berlin bewegt und Rundfunkbeitrag zahlt der Felix am Zweitwohnsitz auch nicht.
Kommentar 13: Herbert G schreibt am 03.06.2026, 13:30 Uhr :
Wer sich in der heutigen Zeit ein Auto leisten kann der sollte sich auch einen Parkplatz leisten wo zu gibt es denn ein 63€ Ticket und bei mir wird ständig auf dem Fahrradweg geparkt und keiner schreitet ein. Also Autofahren ist einfach teuer, da kommt es nicht mehr auf die Parkgebühr drauf an, wer sich beschwert kann ja Fahrrad fahren!