Vor Schülerinnen und Schülern der Marienschule der Ursulinen soll der Seelsorger die Äußerung im Unterricht getätigt haben. Es gebe für ihn keinen Unterschied zwischen der Abtreibung eines 18 Wochen alten Fötus und dem Töten eines 18-jährigen Menschen. Das Erzbistum bestätigt den Vorfall. Laut Schüleraussagen soll der Mann außerdem demokratiefeindliche Gesten gezeigt haben.
Hinweise kamen von Schülern
Er sei sofort freigestellt worden, mindestens für die Dauer der Untersuchung, sagt das Erzbistum. Ihm droht nun die Beendigung des Dienstverhältnisses. Die Aussagen des Mannes wurden laut Schulleiterin im Unterricht über einen Zeitraum von anderthalb Wochen ab Ende April bis Anfang Mai getätigt. Erste Hinweise hatten Schülerinnen und Schüler kurz darauf gegeben.
Das Erzbistum hat seit rund einer Woche Kenntnis von dem Fall. An dem konfessionellen Gymnasium unterrichtete der Mann katholische Religion in mehreren Jahrgangsstufen. Angaben darüber hinaus möchte das Erzbistum derzeit nicht machen, so eine Sprecherin.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Evangelischer Pressedienst (epd)
- Erzbistum Paderborn
- Schulleiterin Marienschule der Ursulinen
Sendung: WDR 2 Ostwestfalen-Lippe, Lokalzeit, 21.05.2026, 17:30 Uhr