Millionenförderung für Batterie-Forschung in Aachen

WDR 01:57 Min. Verfügbar bis 11.03.2037

Forschung in Aachen So soll die Entwicklung von Batterien besser werden

Stand:

Eine der größten Batterie-Forschungen startet an der RWTH Aachen. Damit soll das Rheinische Revier schneller zur Hightech-Region werden.

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Benedikt Herfs

Der offizielle Startschuss für das Projekt "FastBat" ist gefallen. Ziel ist es, Batterien künftig schneller und passgenauer für unterschiedliche Anforderungen zu entwickeln, beispielsweise für Elektroautos oder die Industrie.

Schriftzug: RWTH Aachen University an einer Wand

Die Forschenden der RWTH Aachen sprechen von einer "wachsenden Vielfalt an Anwendungen", die immer mehr verschiedene Anforderungen haben. Die Experten beschäftigen unter anderem mit KI-gestützter Batterieentwicklung, neuen Festkörperbatterien und besseren Recyclingverfahren.

Ziel: Bei der Produktion vor Asien liegen

Es werden momentan immer mehr Batterien benötigt. In den 2000er Jahren ging es los mit der Handy-Produktion, später folgten Elektroautos. Bei der Produktion ist der asiatische Raum Vorreiter, so Oberingenieur Henrik Born.

Ziel ist es allerdings, die Firmen von dort nicht nachzumachen, sondern selbst Vorreiter zu werden. Rund 50 Forscherinnen und Forscher sind an dem Projekt beteiligt, ein Teil von ihnen sitzt auch in Münster bei Partner-Instituten.

Region soll "Batterieregion Europas" werden

Der Campus der RWTH Aachen von vorne

Der Campus der RWTH Aachen

Das Projekt wird mit 50 Millionen Euro aus dem Transformationsfonds Rheinisches Revier gefördert und gehört damit zu den größten Einzelvorhaben des Fonds. Die RWTH sieht darin einen wichtigen Schritt, um das Rheinische Revier als Batterieregion Europas zu etablieren. Dadurch vorangetrieben wird so der Wandel von einer Braunkohle- zur Hightech-Region.

"Vor wenigen Jahren stand hier noch Braunkohle auf der Agenda. Mit FastBat investieren wir in die Technologie, die das Rheinische Revier zur Batterieregion Europas machen kann." Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Projektleitung an der RWTH Aachen

Beitrag zur "Hightech Agenda Deutschland"

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt will mit der "Hightech Agenda Deutschland" dafür sorgen, dass man hierzulande technologisch eigenständig arbeiten kann, wettbewerbsfähig ist und auch Forschung schneller zu greifbaren Ergebnissen führt. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine besonders wichntige Rolle.

Startschuss für neue Batterie-Forschung in Aachen

WDR 12.05.2026 00:36 Min. Verfügbar bis 11.05.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • RWTH Aachen
  • Gespräch mit Henrik Born, Oberingenieur

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit aus Aachen, 12.05.2026, 19:30 Uhr 

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