Screenshots zeigen, wie die Web-Anwendung "Was geht mich das an?" aussieht.

KI erklärt Gesetze: Was ändert sich beim Wohnen - betrifft mich das?

Stand:

Der Bundestag hat kürzlich ein neues Baugesetz verabschiedet. Wie betrifft das einzelne Menschen im Land? Anders gefragt: Was geht mich das an? Das kann unser neues KI-Projekt beantworten - dort erklären wir Gesetze ganz einfach, auch per Voice-Chat.

Wohnen wird immer teurer und die Regelungen zu Wohnen und Bauen immer komplizierter. Selbst wenn man sich dafür interessiert, sind sie oft schwer zu verstehen. Hier schafft ein neues KI-Projekt des WDR Abhilfe: "Was geht mich das an? Gesetze auf den Punkt" ist eine Anwendung im Browser, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Gesetze kurz und knapp aufbereitet.

Zum Start geht es nicht nur um das Thema Wohnen, sondern auch um die Reformen zur Wehrpflicht und zur Organspende. Das Projekt zeigt, wie aktuelle Debatten euer Leben ganz konkret betreffen. Es soll nach und nach um Gesetze erweitert werden.

Mit KI als Werkzeug viele Fragen klären

Die KI-Tools, die bei dem Projekt zum Einsatz kommen, verfassen auf Basis eines Gesetzentwurfs und weiterer Dokumente schnell viele relevante Antworten. Zum Beispiel auf Fragen wie: "Worum geht es konkret?", "Was ist der aktuelle Stand im Gesetzgebungsverfahren?", oder: "Wie wirkt sich das Gesetz auf Mieterinnen und Mieter aus?"

Die inhaltliche Verantwortung liegt weiterhin bei Menschen in der Redaktion - die Antworten auf die Fragen werden erst nach einer Überprüfung veröffentlicht.

Künstliche Intelligenz (KI) kommt bei "Was geht mich das an?" auf zwei Ebenen zum Einsatz. Einmal als Werkzeug, um die große Menge an Dokumenten zu analysieren und in Form zu bringen.

Screenshots zeigen, wie die Web-Anwendung "Was geht mich das an?" aussieht.

Kurze und lange Antworten auf viele Fragen zu aktuellen Gesetzesvorhaben: So sieht "Was geht mich das an?" aus.

KI unterstützt mit Sprachfunktion

Außerdem könnt ihr, dank KI, auch mit dem Projekt sprechen und chatten, wenn ihr das wollt - auf der Webseite gibt es einen KI-Agenten mit Sprachmodus. So leistet die KI auch einen Beitrag zur Barrierefreiheit.

Da der KI-Assistent seine Antworten naturgemäß erst auf Anfrage formuliert, können diese nicht vorab von der Redaktion geprüft werden. Ungenaue Antworten könnt ihr aber melden. So kann die Redaktion die KI so anpassen, dass zukünftige Antworten besser werden. Auch Fragen, die euch bisher fehlen, und andere Anregungen könnt ihr über den KI-Assistenten der Redaktion schicken.

KI erklärt auf Nachfrage Gesetze

WDR Studios NRW 05.11.2025 03:31 Min. Verfügbar bis 05.11.2027 WDR Online


Hier geht es direkt zum Thema Bauen und Wohnen bei "Was geht mich das an?":

Komplexe Gesetze einfach erklären

"Wir wollen den Menschen ein Angebot machen, die sich für politische Themen und Debatten interessieren, denen die Gesetzestexte aber zu kompliziert sind", erläutert Projektleiter Stefan Domke.

Michael Kaes, David Finsterwalder und Stefan Domke vom Projektteam "Was geht mich das an?"

Michael Kaes, David Finsterwalder und Stefan Domke vom Projektteam "Was geht mich das an?"

WDR-Redakteur Michael Kaes ergänzt: "KI ist ein wichtiges Hilfsmittel und macht die Qualität des Projekts erst möglich. Ansonsten wären angesichts der umfangreichen Quellen sehr große redaktionelle Ressourcen nötig. Auch der Dialog über Sprache ist nur mit Hilfe von KI möglich."

Unsere Quellen:

  • Webseite und Projektteam "Was geht mich das an? Gesetze auf den Punkt"

Über dieses Thema berichten wir am 5. November 2025 auch im Fernsehen: Aktuelle Stunde um 18.45 Uhr.

Kommentare zum Thema

3 Kommentare

  • 3 Silke Wessels 06.11.2025, 17:20 Uhr

    Kann die KI bei Falschaussage auch verklagt werden ? Spielerei für Gelangweilte !

    Antworten (1)
    • WDR.de 06.11.2025, 22:09 Uhr

      Hallo Silke Wessels, meinen Sie mit „Falschaussage“ Fehler? Fehler sind bei der Generierung von Inhalten durch eine KI derzeit nicht sicher auszuschließen. Deshalb werden KI-generierte Antworten von Menschen gelesen und geprüft. Auch die Antworten der KI-Assistenz basieren auf Inhalten, die zuvor von der Redaktion freigegeben wurden. Dennoch können Antworten unvollständig oder ungenau sein. Verbesserungsvorschläge können gerne an die Projektmailadresse weitergegeben werden: wgmda@wdr.de

  • 2 Werner Sommer 06.11.2025, 17:05 Uhr

    Super, die Politiker zuerst durch KI ersetzen, würde viel Geld sparen, die Bundesländer auch, Menschen total überflüssig. Schöne neue KI.

  • 1 Anonym 06.11.2025, 14:18 Uhr

    Dafür braucht man keine KI! Das ist Beschiss und missbrauch von öffentlichen Positionen, um ein KI-Bullshit zu verbreiten! Unverschämt!

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