Eure Themen, eure Wahl: Das sagt ihr zum Thema Mobilität und Verkehr

Wir wollen eure Meinung zu den Themen wissen, die die Menschen in NRW vor der Kommunalwahl als drängendste Probleme empfinden. Das sagt ihr zum Thema Mobilität, Verkehr und ÖPNV.

Mann schaut in die Kamera

Christian, 46, aus Leverkusen: "Ich nutze die Busverbindung auf dem Weg zur Arbeit, da haben wir in den letzten Jahren auch schon einige gebaut. Aber im Augenblick ist natürlich halt die Haushaltslage nicht so wirklich berauschend und mein Wunsch wäre, dass die Politik auch weiterhin erkennt, dass ein gutes ÖPNV-Angebot wichtig ist und auch entsprechende Haushaltsmittel dafür bereitstehen."

Mats, 18, aus Moers: "Ich bin Student an der Universität Duisburg-Essen. Ich komme aus Moers und habe so Probleme mit dem öffentlichen Nahverkehr, dass der halt eben unattraktiv ist und halt eben, dass der pünktlicher kommen sollte. Zum Beispiel, wenn man mit dem Bus zum Bahnhof fährt und der Bus fünf, sieben oder zehn Minuten Verspätung hat und man dann so die Hälfte seiner Vorlesung verpasst. Also ich wünsche mir, dass die Kommunalpolitik halt eben den Nahverkehr attraktiv und bezahlbar macht."

Alicia, 28, aus Erkelenz: "Ich bin sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs, fahre auch meistens mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und mir ist aufgefallen, dass die Fahrradfeldwege sehr uneben sind, sehr viele Schlaglöcher. Oft ist es nicht gemäht. Wenn mir ein Fahrradfahrer entgegenkommt, kann ich kaum ausweichen. Auch in der Stadt sind oft Sträucher, Bäume, die in den Fahrradweg reinwachsen, wo man nicht ausweichen kann, wo ein Helm gegen Sträucher schlägt. Und ich würde mir wünschen, dass einfach für Erkelenz oder generell Kreis Heinsberg mehr darauf geachtet wird, damit auch noch mehr Leute aufs Fahrrad steigen und halt nicht mehr so viel Verkehr ist."

Christian, 46, aus Leverkusen: "Ich nutze die Busverbindung auf dem Weg zur Arbeit, da haben wir in den letzten Jahren auch schon einige gebaut. Aber im Augenblick ist natürlich halt die Haushaltslage nicht so wirklich berauschend und mein Wunsch wäre, dass die Politik auch weiterhin erkennt, dass ein gutes ÖPNV-Angebot wichtig ist und auch entsprechende Haushaltsmittel dafür bereitstehen."

Jörg, 67, aus Meckenheim: "Mein Vorschlag für die Lokalpolitik wäre die Einführung eines Senioren-Shuttle-Service, weil die älteren Leute halt nicht mehr so mobil sind und Bushaltestellen und so weiter, die auch nicht immer 100 Prozent fahren die Busse - da wäre einfach so ein Rufservice ganz gut."

Chantal, 28, aus Hattingen: "Ich habe keinen Führerschein und ziehe auch nicht in Betracht, jetzt einen zu machen, weil der mittlerweile 3.000 bis 4.000 Euro kostet, mir ist das einfach viel zu viel. Deswegen bin ich auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Da kostet allerdings auch eine Kurzstrecke an die 6 Euro und das ist auch schon sehr teuer."

Michael, 60, aus Oberhausen: "Ich fahre Auto, ich fahre aber auch innerhalb der Stadt Fahrrad. Aber dadurch, dass ich auch zwei kaputte Knie habe, muss ich ein bisschen mehr Auto fahren. Irgendwie fühle ich mich hier so ein bisschen aus der Stadt mit meinem Auto verbannt. Weil die Radwege werden immer breiter, die Fahrwege für Autos immer schmaler. Und irgendwie wird das nicht so angenommen oder kann das nicht angenommen werden, wie das erdacht wurde. Ich hoffe, dass die Politik einfach mal ein bisschen realistischer denkt."

Stand: 12.09.2025, 06:00 Uhr