Eure Themen, eure Wahl: Das sagt ihr zum Thema Migration und Integration

Wir wollen eure Meinung zu den Themen wissen, die die Menschen in NRW vor der Kommunalwahl als drängendste Probleme empfinden. Das sagt ihr zum Thema Integration und Migration.

Junger Mann schaut in die Kamera

Jakob, 37, aus Blomberg: "Ich wünsche mir von der Kommunalpolitik, dass Zuwanderer, wie in der Schweiz zum Beispiel, echten Willen und Eigeninitiative bei der Integration zeigen müssen, wenn sie Teil der Gesellschaft werden wollen. Gleichzeitig sollten wir, wie es in Dänemark zum Beispiel vorgemacht wird, unsere Werte klar und selbstbewusst vermitteln, damit einfach jeder weiß, wofür wir stehen hier in Deutschland."

Jakob, 37, aus Blomberg: "Ich wünsche mir von der Kommunalpolitik, dass Zuwanderer, wie in der Schweiz zum Beispiel, echten Willen und Eigeninitiative bei der Integration zeigen müssen, wenn sie Teil der Gesellschaft werden wollen. Gleichzeitig sollten wir, wie es in Dänemark zum Beispiel vorgemacht wird, unsere Werte klar und selbstbewusst vermitteln, damit einfach jeder weiß, wofür wir stehen hier in Deutschland."

Christa, 61, aus Schermbeck: "Ich habe immer schon mal Wohnungen vermietet und ich sehe jetzt auch wieder eine junge Familie - er ist Arzt, sie ist Apothekerin, haben ein kleines Kind - dass sie erstmal zum Nichtstun verdammt sind, weil sie einfach gewisse Scheine machen müssen, ihre Unterlagen anerkannt bekommen müssen. Und das ist natürlich ein Ding, wo vielleicht auch niederschwellige Angebote den Menschen gemacht werden müssen, die hier herkommen."

Nils, 28, aus Soest: "Dadurch, dass ich auch beruflich viel mit ausländischen Bürgern zu tun habe, ist natürlich auch wichtig, eine gute Versorgung der ausländischen Mitbürger, die wir in Deutschland haben. Im Kreis Soest haben wir auch viel damit zu tun. Bei der Auslandsbehörde sind viele Anträge, die monatelang rumliegen. Mehr Arbeitskräfte eventuell dafür einstellen, die sich auch wirklich gut um Anträge kümmern - das ist so das, was ich sagen würde."

Alia, 52, aus Duisburg: "In meiner Umgebung habe ich viele Leute, welche schon lange hier leben in Deutschland und sich richtig Mühe geben, sich zu integrieren. Und sie arbeiten auch schon jahrelang, aber kriegen immer noch keine richtigen Papiere. Es wäre schön, wenn es für diese Leute etwas leichter wird."

Hans-Otto, 73, aus Köln: "Ich fühle mich wohl. Allgemein bin ich zufrieden mit dem Umfeld. Köln ist eine weltoffene Stadt, ob das schwarz ist, weiß ist, ob das evangelisch, katholisch, Moslem, egal! Ich bin für alles offen - und dass Köln weiterhin offen ist, sollen sie beibehalten."

Martin, 26, aus Dülmen: "Es ist wichtig, dass viele Flüchtlinge momentan viele Integrationskurse besuchen. Es kommen viele Flüchtlinge aus Afghanistan, aus Syrien, aus Ukraine. Und die sagen immer, sie suchen eine neue Deutschkurse. Ich wünsche mir auch von den Politikern, dass die viele Deutschkurse für die neuen Flüchtlinge anbieten."

Stand: 11.09.2025, 06:00 Uhr