Eure Themen, eure Wahl: Das sagt ihr zum Thema Sicherheit

Wir wollen eure Meinung zu den Themen wissen, die die Menschen in NRW vor der Kommunalwahl als drängendste Probleme empfinden. Das sagt ihr zum Thema Sicherheit.

Mann mit Sonnenbrille schaut in die Kamera

Erwin, 77, aus Solingen: "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mehr zusammen sind, ohne dass dieser dauernde Hass entsteht. Man fühlt sich schon unwohl, ja, man guckt ständig, ist einer rechts zu nah an einem dran. Man tut das Portemonnaie nicht mehr in die hintere Tasche, sondern in die vordere Tasche. Da hat man sich früher keine Gedanken darüber gemacht und das ist heute anders. Und das finde ich nicht so schön."

Pascal, 27, aus Erkelenz: "Bei uns wird gerade der Bahnhof modernisiert. Es gibt allerdings auch Unterführungen unter den Bahngleisen, wo bis jetzt nichts dran gemacht wird. Und die sind sehr dunkel, sehr dreckig und stinken. Mein Wunsch wäre es, die Unterführungen besser auszuleuchten, auch Kameras zu überwachen und die Wände zum Beispiel als legale Graffiti-Wände zur Verfügung zu stellen, damit man sich einfach sicherer fühlt und dass es schöner aussieht."

Micky, 50, aus Erkrath: "Mein Sohn ist jetzt 14 und mit seinen Freunden in der Stadt unterwegs und dort dann schon massiv bedroht worden. Auf der einen Seiten will man natürlich den Menschen die Freiheit geben, sich zu entfalten, aber auf der anderen Seite muss die Sicherheit schon gegeben werden. Irgendwas muss sich da definitiv tun, weil ich finde es schon beängstigend mittlerweile."

Rolf, 63, aus Hamminkeln: "Wir hatten sowohl in der Nachbarschaft als auch in der Familie Vorfälle, wo ältere Menschen, die alleine wohnten, von wildfremden Menschen angesprochen wurden, dass sie von der Polizei wären. Ich würde mir wünschen, dass tatsächlich auch die örtliche Polizei in diese Ortschaften geht und den Leuten versucht, Sicherheit zu vermitteln."

Erwin, 77, aus Solingen: "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mehr zusammen sind, ohne dass dieser dauernde Hass entsteht. Man fühlt sich schon unwohl, ja, man guckt ständig, ist einer rechts zu nah an einem dran. Man tut das Portemonnaie nicht mehr in die hintere Tasche, sondern in die vordere Tasche. Da hat man sich früher keine Gedanken darüber gemacht und das ist heute anders. Und das finde ich nicht so schön."

Feyzan, 30, aus Köln: "Ich bin Sozialarbeiterin. Was ich mir wünsche, wäre einen anderen Blick auf die Themen und die Problematiken, die wir allgemein hier haben. Man steht hier am Neumarkt, man hat gewisse Vorurteile. Aber wenn man hier tätig ist, man sieht das ganz anders. Das sind einfach Menschen, die eine schwere Erfahrung gemacht haben, die dazu geführt hat, dass sie heute solche Verhaltensweisen zeigen. Deswegen lieber langfristig denken statt kurzfristig: Was kann man machen, um diese Menschen nicht mehr hier zu haben."

William, 18, aus Detmold: "Zum Thema innere Sicherheit ist mir eingefallen, dass mir zum Beispiel bei Demos aufgefallen ist, dass die Polizeipräsenz, ich will nicht sagen mangelhaft war. Sie war zwar da, aber ich hatte das Gefühl, dass es da auch noch ein bisschen Luft nach oben gab. Da würde ich mir für die Sicherheit innerhalb der Stadt wünschen, dass die Polizei da ein Auge drauf hat."

Carolin, 65, aus Solingen: "Ich wünsche mir mehr innere Sicherheit. Weil ich muss ganz ehrlich sagen, als ich gerade im Kölner Dom war, kam mir unser Vorfall in Solingen wieder in den Kopf. Das lässt sich nicht abschalten. Das ist einfach präsent. Viele Menschen, man muss sich umschauen, was passiert hinter einem, vor einem. Man ist aufmerksamer und bedachter, als man das früher gewesen ist. Zum Beispiel vor Corona. Da ist man, glaub ich, viel lockerer an die Sache rangegangen."

Matthias, 60, aus Duisburg: "Ich stelle vermehrt fest, dass es sehr unterschiedlich ist in den einzelnen Stadtteilen, was die Sauberkeit zum Beispiel angeht. In Hochheide sieht es ganz anders aus als bei mir in den Haesen, wo ich wohne, noch mal ganz anders in Marxloh, wo ich zum Arzt gehe. Also mehr Präsenz im Ordnungsamt wäre super."

Stand: 09.09.2025, 06:00 Uhr