Ist die Veggie-Wurst eine Wurst? | WDR aktuell
02:41 Min.. Verfügbar bis 08.10.2027.
Aus für "Veggie-Burger"? EU-Parlament stimmt für Namensverbot
Stand:
Das Europaparlament hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass vegetarische Fleischersatzprodukte künftig nicht mehr Burger, Schnitzel und Wurst heißen sollen. Endgültig entschieden ist aber noch nichts.
Dialogbox
Zu den Kommentaren [83]Darf der Veggie-Burger noch Burger heißen? Wenn es nach dem EU-Parlament geht, ist die Bezeichnung künftig tabu. Die Politiker stimmten heute über Bezeichnungen von Fleischersatzprodukten wie "Veggie-Burger" und "Veggie-Wurst" ab - und wünschten sich mehrheitlich ein Namensverbot. Die Folge: "Steak", "Schnitzel", "Hamburger" oder "Wurst" dürften dann künftig nur noch für Lebensmittel tierischen Ursprungs verwendet werden. Was Befürworter des Vorhabens sagen - und wie Kritiker dagegenhalten.
Bundesregierung um Merz und Rainer für Verbot
Für Landwirtschaftsminister Alois Rainer ist ein "veganes Schnitzel" kein Schnitzel.
Hinsichtlich eines Verbots kamen aus der Bundesregierung in Berlin durchaus positive Töne. Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hatten schon zuvor Zustimmung signalisiert. "Eine Wurst ist eine Wurst. Wurst ist nicht vegan", sagte Merz am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Caren Miosga". Der gelernte Metzgermeister Rainer betonte derweil im "Bild"-Interview: "Für mich persönlich ist ein Schnitzel aus Pute, Kalb oder Schwein."
Das Bundeslandwirtschaftsministerium verwies auf den Koalitionsvertrag. In diesem sei festgehalten, dass Verbraucherinnen und Verbraucher selbstbestimmt entscheiden sollen, wie sie sich ernähren. Dafür brauche es "Transparenz und Informationen über die im Handel erhältlichen Lebensmittel". Das Ministerium begrüße daher "die klare Unterscheidung und Erkennbarkeit traditionell tierischer Lebensmittel und pflanzlicher Fleisch-Ersatzprodukte".
Verbot soll Verbraucher und Landwirte schützen
Echtes Fleisch oder vegane Alternative? Schwer zu unterscheiden.
Befürworter des Vorhabens sehen durch ein Verbot den Verbraucherschutz gestärkt. Céline Imart von der Europäischen Volkspartei war im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments vor allem an dem Vorschlag beteiligt. Sie teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit, es bestehe "ein echtes Verwechslungsrisiko". Pflanzenbasierte Ersatzprodukte böten etwa nicht die gleichen Nährwerte wie ihre tierischen Originale.
Zudem gehe es bei dem Vorhaben darum, Landwirte zu schützen. Pflanzliche Lebensmittelhersteller versuchten den Ruf tierischer Lebensmittel, den Generationen von Landwirten aufgebaut hätten, für die Vermarktung von Konkurrenzprodukten zu nutzen, so Imart.
CDU-Abgeordneter: "Unsinnige Forderung"
CDU-Politiker Peter Liese
Auch wenn dem CDU-Kanzler das Stück echtes Fleisch wichtig zu sein scheint, kam aus den eigenen Reihen auch viel Unverständnis. "Ich bedauere sehr, dass der Antrag trotz der Ablehnung durch die CDU/CSU-Gruppe eine Mehrheit gefunden hat", sagte der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese zu dem Ergebnis.
"Wir sollten die Verbraucher nicht für dumm verkaufen. Wenn auf einer Packung ‚Veggieburger‘ oder ‚Veggiewurst‘ steht, kann jeder entscheiden, ob er das kaufen will oder nicht." Peter Liese, CDU-Europaabgeordneter
Liese erklärte, er hoffe, dass die Diskussion im Sande verlaufen werde, "weil der Ministerrat diese aus meiner Sicht unsinnige Forderung ablehnen wird". Trotzdem sei es schade, "dass sich die Mehrheit im Europäischen Parlament in einer Zeit, in der wir wirklich andere Probleme haben, mit so einem Unsinn beschäftigt".
Studie: "Verwechslungsgefahr gering"
Auch aus Sicht vieler Verbraucherschützer wäre das Vorhaben des EU-Parlaments ein Rückschritt - und außerdem einer, der gar nicht nötig wäre. "Aus unserer Sicht der Verbraucherzentralen ist das Verwechslungsrisiko tatsächlich gering", sagt zum Beispiel Astrid Goltz vom Team Lebensmittel des Verbraucherzentrale Bundesverbands im Gespräch mit dem WDR.
Astrid Goltz bezieht sich dabei auch auf eine Studie der Verbraucherschützer. Ergebnis: 90 Prozent der Teilnehmenden konnten sehr gut erkennen, ob es sich um ein Produkt mit oder ohne Fleisch handelt, wenn die Bezeichnung vegetarisch oder vegan vor den Begriffen Wurst oder Burger stand.
"Zu wirklichen Fehlkäufen kommt es selten." Astrid Goltz, Verbraucherzentrale Bundesverband
In Sachen Klarheit könnte der Schuss auch nach hinten los gehen, fürchten Verbraucherschützer. "Wenn man jetzt sagt, diese fleischähnlichen Bezeichnungen sind nicht mehr erlaubt, dann sind die Produkte ja immer noch am Markt und dann müssen sich die Hersteller andere Bezeichnungen dafür ausdenken, die wahrscheinlich schlechter verstanden werden von Verbraucherinnen und Verbrauchern", so Astrid Goltz.
Foodwatch-Kritik: "Lobbyismus im Dienste der Fleischindustrie"
Auch die Verbraucherorganisation Foodwatsch kritisierte bereits vor der Entscheidung die Idee scharf und sprach sich deutlich gegen ein mögliches Verbot aus. Sie sieht die Politik auf dem Holzweg.
Es gebe keinerlei Belege dafür, dass Verbraucher durch sichtbar als "vegan" oder "vegetarisch" gekennzeichnete Produkte verwirrt würden, erklärte Foodwatch-Deutschlandchef Chris Methmann. Er sieht in dem Verbots-Vorschlag "Lobbyismus im Dienste der Fleischindustrie".
Ähnlich argumentierte auch Foodwatch-Pressechef Andreas Winkler. "Ich würde am liebsten mit dem Kopf schütteln und die Politikerinnen und Politiker im Europaparlament fragen: Ernsthaft, haben wir keine anderen Probleme?", sagte er am Montag dem WDR.
Laut Winkler sei es nicht so, dass irgendjemand versehentlich zum Tofu-Würstchen greife, weil er glaube, es seien Rinderknacker.
"Da geht es wirklich nicht um Verbraucherschutz, sondern aus unserer Sicht darum, irgendwie der Fleischindustrie einen kleinen Gefallen zu tun." Foodwatch-Pressechef Andreas Winkler.
Vegane "Fleisch-Produkte" sind laut Verbraucherschützer klar erkennbar.
Wenn vegetarische Produkte nicht mehr als Veggie-Burger oder Tofu-Wurst, sondern mit "irgendwelchen merkwürdigen Bezeichnungen wie zum Beispiel Tofu-Stängel" im Supermarktregal lägen, helfe das sicherlich nicht dem Verbraucher beim Einkaufen. "Sondern das hilft vor allem der Fleischindustrie, die ihre 'normalen' oder 'echten' Fleischprodukte, ihre 'echten' Burger, ihre 'echten' Würstchen verkaufen möchte", so Foodwatch-Pressechef Winkler.
Nach der Abstimmung kommt die Verhandlung
Noch ist aber nichts endgültig entschieden und ob es wirklich zu einem Verbot kommt, wird sich noch zeigen. Denn: Nach der Abstimmung muss das Parlament im Anschluss noch mit den 27 EU-Staaten über die vorgeschlagene Gesetzesänderung verhandeln. Die Gespräche dazu sollen Mitte Oktober beginnen.
Unsere Quellen:
- Stellungnahme des CDU-Politikers Peter Liese
- Interview mit Astrid Goltz am 08.10.2025 im WDR 5 Morgenecho
- Nachrichtenagenturen dpa, AFP
- WDR-Gespräch mit Andreas Winkler (Foodwatch)
83 Kommentare
Kommentar 83: Magdalena Sommerfeld schreibt am 09.10.2025, 17:49 Uhr :
Ja es ist nicht fassbar, welchen unsinnigen Müll sich die Regierung einfallen lässt. Sie sollten lieber die Subventionen der Massenqual -Tierkonzernen streichen um für eine gesündere und tierleidfreie Welt zu sorgen und schneller damit aus der Klimakrise zu kommen. Es ist aber so, dass sie den Erfolg den Vegetariern und Veganer nicht gönnen und weiter die Tierschänder und Mörder fördern wollen. Es kommt nur noch blödes Zeug aus den Regierungsthemen, aber dadurch wird die Welt nicht besser und gesünder. Gruß Magdalena
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 09.10.2025, 22:47 Uhr :
Durch Wut treibt man den Blutdruck hoch, damit wird man auch nicht gesünder als Vegetarier oder Veganer. Ich bin überzeugt, mancher unsinnige Müll kommt mit Druck auch aus der Gesellschaft und vom Marketing, wobei sich die Regierung dann kümmern muss und am Schluss die zu bestimmende EU- Brüssel. Die Medien machen das Fett auch noch fetter und schon ist man mittendrin im Schmelztiegel und beim Krautsalat der Eß-Situation von Fleisch und Pflanzengrün.
Kommentar 82: Thomas Fath schreibt am 09.10.2025, 16:19 Uhr :
Konsequenterweise verlange ich, dass zukünftig die Bezeichnungen: Leberkäse, Sonnenmilch, Bienenstich, Hundekuchen, Fleischpflanzerl, Käsekuchen usw. vom Markt verschwinden. Ich denke, es gibt wichtigere Probleme in Europa. Das sich hierzu sogar unser BK wohlwollend geäußert hat spricht nicht für ihn.
Kommentar 81: Gerd schreibt am 09.10.2025, 11:43 Uhr :
Es wäre wirklich transparent, wenn man wüsste ob die Tiere mit Gen-Mais gefüttert worden sind.
Kommentar 80: Lena schreibt am 09.10.2025, 08:15 Uhr :
Wenn es um Transparenz ginge, dann müssten auf den Verpackungen aller tierischer Produkte Bilder der tatsächlichen Tierhaltung gedruckt sein. Aber das würde ja der Fleischlobby schaden, das kann man ja nicht machen. Ein veganer Lebensstil möchte einfach nur so gut es geht Tierleid vermeiden und ist gleichzeitig ein guter Weg, den CO2-Vebrauch zu senken. Ausschließlich gute Absichten und niemandem wird irgendwas weggenommen. Naja vielleicht bin ich auch einfach nicht klar im Kopf, nach meinem Müsli mit Scheuermilch zum Frühstück... Ist ja Milch - kann ich ja trinken. Hat nur etwas seltsam geschmeckt, aber wo Milch draufsteht wird wohl Milch drin sein.
Antwort von Moe , geschrieben am 09.10.2025, 14:41 Uhr :
Zur Scheuermilch isst man doch kein Müsli. Ich brate mir dazu immer Holzschnitzel raus, passt besser
Kommentar 79: Thomas schreibt am 09.10.2025, 07:30 Uhr :
Es braucht kein Verbot. Wer lesen kann, dem wird die Unterscheidung nicht schwer fallen. Wer schlecht lesen kann, wird das entsprechende Logo erkennen können. Der Aufwand, sich damit zu befassen, ist eher Steuerverschwendung zugunsten der Fleischlobby. Ich bin Fleischesser und fühle mich keineswegs getäuscht. Für mich ist ein Verbot lediglich der verzweifelte Versuch, den Verbraucher davon abzuhalten, weniger Fleisch zu essen. Es gibt in der Lebensmittelbranche ganz andere Bezeichnungen und Verpackungsaufdrucke, die Verbraucher in die Irre führen. Dort wäre das Engagement der „Pseudo-Verbraucherschützer“ investiert gewesen.
Kommentar 78: R. C. schreibt am 08.10.2025, 23:16 Uhr :
Krieg in der Ukraine. Krieg im Nahen Osten. Drohnen über Deutschland und den Nachbarländern. Angriffe auf unsere Infrastruktur. Klimawandel und damit einhergehende Naturkatastrophen. Rechtsextremismus und Antisemitismus so stark wie nie. Ein irrlichternder, unberechenbarer US-Präsident. Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer größer. Bahn kaputtgespart, nichts geht mehr. Die Union: "Wir müssen was gegen Veggie-Schnitzel unternehmen! Es darf KEINE VEGGIE-SCHNITZEL geben!!!11!!1!"
Kommentar 77: Franziska 1 schreibt am 08.10.2025, 22:49 Uhr :
Ich glaube der Lolly ist gelutscht bei diesen Wurst-Thema. Warten wir es doch ab, was im Oktober noch kommt von EU- Brüssel. Die Welt verändert sich von keinen von uns, jeder hat die Wahl was morgen auf den Teller kommt. Ob ohne Brille, mit Brille, die Würstl sind meisten gerade. Die braucht die EU nach Vorschrift nicht gerade wachsen lassen und darüber abstimmen.
Kommentar 76: Durian schreibt am 08.10.2025, 22:10 Uhr :
Vielleicht kann man ja das einzusparende Bürgergeld direkt als Burgergeld der Fleischindustrie zukommen lassen. Hier hat die Fleischlobby gute Arbeit geleistet und zeigt wieder mal auf, für wen die Regierung arbeitet und wo unsere Steuergelder hin gehen.
Kommentar 75: Arno Pasternak schreibt am 08.10.2025, 21:17 Uhr :
Erster Vorschlag: Nennen wir die Veggie-Wurst doch WORST und das Veggie-Schnitzel SCHNETZEL. Diese Worte sind doch noch frei, oder? Zweiter Vorschlag: Rücktritt aller Abgeordneten, die diesem Unsinn zugestimmt haben. Sonst verkommt das EU-Parlament zum Kindergarten. Schade! Eine Frage habe ich allerdings noch: In wieviel Sprachen stehen die monierten Worte eigentlich im Gesetzentwurf?
Kommentar 74: Ralf schreibt am 08.10.2025, 20:55 Uhr :
Vegane Produkte klar als solche auszuweisen bringt im Gegenzug doch mit sich, dass Fleischprodukte ebenfalls klar zu benennen sind. Dies sollte schon im Namen des Produktes eine Voraussetzung sein und nicht erst im Kleingedruckten stehen. Von daher kann ich die Entscheidung nachvollziehen, rein neutral und objektiv. Aber genau das ist meiner Meinung nach das Problem. Wer widmet sich dieser Frage völlig neutral? Dass es sicherlich wesentlich wichtigere Themen gibt, blende ich hier ganz bewusst aus.
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 09.10.2025, 11:38 Uhr :
Fleisch: Schwein, Rind, Pute u. a. steht bei jeder Verpackung drauf, bei Veggie zum Bsp. steht "Rein Pflanzlich dort"! Jeder sollte doch den Unterschied erkennen beim Einkauf. Blind einkaufen war einmal bei diesen großen Angebot an Waren. Hier geht es um die Bezeichnung " Wurst" beim Thema. Die Bezeichnung ist somit umstritten. Da wird eine Kultur- Wurst -Debatte in die Welt gesetzt für ein Namensverbot, sorry da lachen sogar die Hühner in NRW. Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Man oh Mann, die Welt wird immer verrückter mit ihrer Regelwut und ihren Ego -Eigennutz!
Kommentar 73: alter sack schreibt am 08.10.2025, 20:42 Uhr :
haben die sonst keine arbeit ?????
Kommentar 72: Paul S. schreibt am 08.10.2025, 20:36 Uhr :
Die Haut der Veggiewurst ist aus Alginat, wer viel Wurst ißt, kann Calcium und noch anderen Mineralstoff- Mangel erleiden, was unangenehme Nebenwirkungen spürbar bringen kann. Darum sehen Veganer die Apotheke als notwendig. Sind wir doch Mal ehrlich, was ist heutzutage bei der Ernährung vom Discounter und Metzger noch gesund? Wenn Deutschland sehr viel importiert vom Ausland, ist es immer Bio und bleibt es auch? Verpackt wird die Ware vom deutschen Hersteller mit Mikroplastikfolie und Konservierungsstoffe um sie haltbar zu machen. Machen wir uns doch nichts vor, gesünder wird kaum die Welt, mit Fleisch oder mit Veganen essen. Das Vieh soll für Menschen nicht zum Essen getötet werden? Damit sieht der Veganer den Sinn vom Vieh auf der Welt nicht mehr. Nur einen Streichelzoo kann sich die Welt nicht leisten. Noah wusste schon, warum er Tiere mit auf die Arche nahm. Ein Namensverbot für die Veggie- Wurst ist rein ein Marketing- Problem, was nur die Stimmung im Land schlecht macht.
Kommentar 71: Nur noch AfD! schreibt am 08.10.2025, 20:35 Uhr :
Ein weiteres schönes Beispiel wie die Altparteien uns verar...... Statt das einzigste zu tun was hier richtig wäre. Nämlich den ganzen woken Kram verbieten. Wer braucht den vegetarische Würste? Aber es ist zum Glück ja nur noch eine Frage der Zeit.
Antwort von Stefan Röder , geschrieben am 08.10.2025, 21:40 Uhr :
„ Wer braucht den vegetarische Würste?“ Zum Beispiel Vegetarier und Veganer. Warum ich deswegen den Abgrund für Deutschland wählen sollte, erschließt sich mir nicht.
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 08.10.2025, 22:25 Uhr :
Es gibt Leute die können nicht mehr leben, indem sie bei jeden Thema schon, die A.D mit ins Spiel bringen und benutzen in sogar als Benutzername. Wie einfältig ist das denn, wenn es um die Bezeichnung Wurst geht.
Antwort von Silke , geschrieben am 08.10.2025, 23:11 Uhr :
Das einzige, was verboten werden sollte, ist Ihre Antwort!
Antwort von Paul S. , geschrieben am 09.10.2025, 13:35 Uhr :
@Silke, wen meinen Sie mit der Antwort?! Wer im Nebel spricht ist nicht klar zu erkennen. Wer A sagt sollte auch B sagen um fair zu bleiben!
Kommentar 70: Nicole schreibt am 08.10.2025, 20:04 Uhr :
Als ich heute die Walnüsse geknackt habe, waren gar keine kleinen Wale drin! Verbrauchertäuschung! Und was machen wir jetzt mit Söders Leberkäs? Wie möchte er den jetzt nennen? So eine bescheuerte Debatte, da fasst man sich nur an den Kopf. Es ist gut, dass weniger Fleisch gegessen wird, damit sollte sich die Tierindustrie abfinden!
Kommentar 69: Anonym schreibt am 08.10.2025, 19:55 Uhr :
Gut, dass Europa gerade keine anderen Probleme hat.
Kommentar 68: Rainer schreibt am 08.10.2025, 19:26 Uhr :
Ich weiß nicht, was sich Politiker dabei denken. Ich hoffe nur, das das in Deutschland nicht umgesetzt wird.
Kommentar 67: Hans-Werner Lürken schreibt am 08.10.2025, 19:24 Uhr :
Darf Scheuer-Milch, Fleisch-Salat oder Leber-Käse jetzt noch Milch, Salat und Käse im Namen tragen?
Antwort von R. C. , geschrieben am 08.10.2025, 23:09 Uhr :
Das schöne ist ja, das Leberkäse weder die Leber noch den Käse enthält. Da dürfte also nur noch ein Leerzeichen übrig bleiben.
Kommentar 66: Atalante schreibt am 08.10.2025, 19:08 Uhr :
Interessante Argumentation...Einerseits heisst es: Verbraucher sind mündig und können selbst entscheiden, was sie kaufen (z.B. wenn es um die Werbung für Kinder"lebensmittel" geht, die zum Großteil eben nicht für Kinder geeignet sind), andererseits sind dieselben "mündigen" Bürger nicht fähig, einen "vegetarisch", "vegan"-Schriftzug vor einer Produktbezeichnung oder ein gut sichtbar angebrachtes "Vegetarisch"/"Vegan"-Siegel (Service für die, die nicht lesen können/wollen)zu erkennen und derartige Produkte zu "meiden", weil sie die Pendants aus tierischen Quellen vorziehen? Ernsthaft? Was ist denn mit den ganzen Bezeichnungen, die mit Inhaltsstoffen werben, die nicht im Produkt enthalten sind (Stichwort "Typ XY" o.ä.) DAS nenne ich Verbrauchertäuschung, wenn vorgegaukelt wird, dass in der Trinkmilch Banane drin ist, sich die Hersteller aber selbige gänzlich sparen können, indem sie "Typ Banane" auf die Packung schreiben, aber riesig groß Bananen auf der Packung abbilden
Kommentar 65: No more Leberkäs forSöder schreibt am 08.10.2025, 18:20 Uhr :
Will sich die CxU jetzt mit Sprachpolizei-Gesetzen zur neuen Verbotspartei aufschwingen? Damit bieten sie der AfD ja richtig Paroli, alle Achtung. Die Bezahlung von Politikern ist deutlich zu hoch, um nichts als Wortklauber-Spielchen zu betreiben. Es wird Zeit, dass der Souverän von den Damen und Herren mal kollektiv echte Leistung einfordert. Heiße Luft produzieren kann ich selber, dafür will ich kein Steuergeld an solche Leute verschwenden.
Kommentar 64: Peter Mustermann schreibt am 08.10.2025, 18:02 Uhr :
Während in China in nur drei Jahren die Huajiang Grand Canyon Bridge, die höchste Brücke der Welt, errichtet wird, debattiert das EU-Parlament über Banalitäten — ein Schauspiel aus Dekadenz und kurzsichtiger Selbstbeschäftigung, das stellvertretend für den schleichenden Bedeutungsverlust einer einst führenden Wirtschaftsmacht erscheint.
Kommentar 63: Christian schreibt am 08.10.2025, 17:55 Uhr :
Vorsicht! Bitte keine Sonnenmilch trinken.
Kommentar 62: Marktbeobachter schreibt am 08.10.2025, 17:11 Uhr :
So schwächt die Fleischindustrie via parlamentarischem Lobbyismus die Konkurrenz (und das Demokratievertrauen des Großteils der Bevölkerung) und stärkt ihre Marktposition... solche Ausprägungen des Kapitalismus sind de facto demokratiezersetzend. Man sehe sich das Abstimmungsergebnis mal en detail an.
Kommentar 61: Gandalf schreibt am 08.10.2025, 17:03 Uhr :
Wer lesen kann, sollte erkennen, was in der Verpackung drin ist. Ein solches Verbot ist doch der nackte Unsinn ! Viel wichtiger wäre mir, daß diese ganzen Veggieprodukte immer wieder in viel Plastik eingeschweißt sind, was den ohnehin hohen Anteil an Plastikmüll in den Meeren wahrscheinlich auch noch weiter erhöht. Deshalb lieber an der Fleischtheke immer schön frisch kaufen, da ist nicht gar soviel Plastik !
Antwort von Kira128 , geschrieben am 08.10.2025, 20:58 Uhr :
Genauso wie bei tierischen Produkten gibt es die, die in Plastik im Kühlregal stehen und die, die es unverpackt an der Frischetheke gibt. Ist noch nicht überall üblich, wird sich aber hoffentlich weiter verbreiten. Was ich damit sagen will: Es ist kein Naturgesetz, dass vegane Alternativen mit mehr Verpackungsmüll einhergehen müssen (s. Obst und Gemüse, da ist es ja dasselbe Spiel).
Kommentar 60: Rolf Clasen schreibt am 08.10.2025, 16:50 Uhr :
Ich weigere mich zu glauben, dass die Menschen in Bayern oder im Sauerland so dämlich sind, wie manche Politiker ihnen unterstellen, nämlich den Unterschied zwischen "Fleisch" und "vegan" nicht zu kennen, bzw. zu erkennen. Oder ist es führenden Politikern so langweilig, dass sie sich mit solchen Themen ernsthaft beschäftigen?
Antwort von KDM , geschrieben am 08.10.2025, 19:35 Uhr :
Vermutlich hat Herr Söder schon mehr als einmal im Rahmen seiner hauptberuflichen Influencer-Tätigkeit versehentlich in eine Veggie-Wurst gebissen und konnte dann nur durch eine Notoperation gerettet werden.
Kommentar 59: HollaDieWaldfee schreibt am 08.10.2025, 16:28 Uhr :
Wenn die Veggi-Burger nicht mehr Veggi-Burger heißen darf, darf die CDU aber auch nicht mehr Christlich heißen. Oder? ODER?
Antwort von Hausärztin , geschrieben am 08.10.2025, 20:00 Uhr :
Isso. Außerdem müssen das Fruchtfleisch und endlich auch der Mutterkuchen abgeschafft werden. Sonst isst den noch eine(r).
Kommentar 58: Ruth Reich schreibt am 08.10.2025, 16:17 Uhr :
Ich habe gerade festgestellt, dass meine ErdnussBUTTER gar nicht aus Kuhmilch hergestellt wird.
Antwort von KDM , geschrieben am 08.10.2025, 19:36 Uhr :
Und warum darf die Scheuermilch weiter nach einem gescheiterten Ex-Minister benannt werden?
Kommentar 57: Heike schreibt am 08.10.2025, 16:16 Uhr :
Diese Debatte kommt viel zu spät. Der Fast-Analphabet-Bürger hat sich mittlerweile an diese Scheinheiligkeit der Veggie- und Veganer-Gruppe gewöhnt, die zwar auf Fleisch verzichten, weil es sooo ekelhaft ist, aber doch nicht auf den köstlichen Geschmack von Fleisch- und Wurstwaren verzichten wollen - wenn auch mit Ersatz. Doch bei einem Burger oder Wiener Schnitzel denkt auch bei den Veg-was-auch-immer-Leuten denkt jeder erst einmal an Fleisch. Es ist in meinen Augen heuchlerisch, bewusst Namen für Fleisch-/Wurstwaren zu verwenden, bei denen jeder essende Mensch sofort an Fleisch denkt. Doch dieses paradoxe Verhalten sollte kein Thema für das EU-Parlament sein. Menschen heucheln und betrügen und übervorteilen. Es ist ein menschliches Problem. Statt über ein Verbot zu debattieren, sollte man eher über Alternativbezeichnungen diskutieren ... vor allem die Veg-was-auch-immer-Leute. Die EU hat wichtigere Probleme zu klären.
Antwort von KDM , geschrieben am 08.10.2025, 19:38 Uhr :
Entschuldigen Sie bitte, Heike - aber entweder habe ich Ihren Beitrag nicht verstanden oder Sie haben doch ziemlich viel nicht verstanden.
Antwort von Anne , geschrieben am 08.10.2025, 21:04 Uhr :
Es gibt offensichtlich genug Veganer (so heißt das Wort, dass du wahrscheinlich meintest), die nicht den Geschmack von Fleisch ekelhaft finden, sondern die Art wie es entsteht und mit welchen Konsequenzen es verbunden ist. Und ich finde es ziemlich vernünftig, sich mit den Konsequenzen seines Verhaltens auseinander zu setzen und dann zu entscheiden, ob mir die paar Minuten des guten Geschmacks es wert sind, dass ein anderes Lebewesen dafür sein Leben lang leiden muss und/oder ausgebeutet wird.
Kommentar 56: Heike schreibt am 08.10.2025, 16:10 Uhr :
Diese Debatte kommt viel zu spät. Der Fast-Analphabet-Bürger hat sich mittlerweile an diese Scheinheiligkeit der Veggie- und Veganer-Gruppe gewöhnt, die zwar auf Fleisch verzichten, aber doch nicht auf den köstlichen Geschmack von Fleisch- und Wurstwaren verzichten wollen - wenn auch mit Ersatz. Doch jeder, der einen Burger verzehrt, denkt erst einmal an den großen gelben Buchstaben. Auch bei den Veg-was-auch-immer-Leuten weiß jeder, dass ein Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch ist. Es ist in meinen Augen heuchlerisch, bewusst Namen für Fleisch-/Wurstwaren - die ja soooo ekelhaft für die Veg-Truppe ist - zu verwenden, bei denen jeder essende Mensch sofort an Fleisch denkt. Doch dieses paradoxe Verhalten sollte kein Thema für das EU-Parlament sein. Menschen heucheln und betrügen. Es ist ein menschliches Problem. Statt über ein Verbot zu debattieren, sollte man eher über Alternativbezeichnungen diskutieren ... vor allem die Veg-was-auch-immer-Leute. Die EU hat wichtigere Probleme zu klären.
Kommentar 55: wie doof schreibt am 08.10.2025, 16:08 Uhr :
dann steht halt Veggie nach Schnitzel Art, nach Wurst Art, nach xyz Art drauf. Da hat niemand was von, nur noch mehr Verwirrung.
Kommentar 54: BeauGo schreibt am 08.10.2025, 15:52 Uhr :
Da drohen uns Drohnen und Cyberangriffe und eine Hundertschaft von hochdotierten und wirklich uns allen teuren und gewählten europäischen Politikern, sowie ein deutscher Minister und sogar unser Bundeskanzler, beschäftigt sich mit solchen Themen. Wegen Verwechselungsgefahr werden bestimmt bald Amerikaner, Berliner und ähnliche Backwaren umbenannt; oder sind sie das schon? Genauso wie manch ein Ozean Golf von Mexiko auf Amerika wegen Verwechselungsgefahr umbenannt werden, kann es demnächst Tierrassen bzw. Pflanzen wie Bären oder Beeren erwischen. Hoffentlich auch alle menschlichen wie tierischen Trampeltiere. “God bless and lighten our politicians“
Kommentar 53: Ute schreibt am 08.10.2025, 15:49 Uhr :
Gut, dass die wirklich wichtigen Probleme endlich angegangen werden. Aber was machen wir mit Scheuermilch? Sonnenmilch? Leberkäs? Kanzler Merz, übernehmen Sie!
Antwort von Gandalf , geschrieben am 08.10.2025, 22:35 Uhr :
Treffer ! Voll versenkt ! *Astablach*...