D'r Zoch kütt! Schull-un Veedelszöch ziehen durch Köln

Bei den Schull-un Veedelszöch laufen Schulkinder, aber auch Nachbarschaftsvereine, Stammtische oder Skatclubs durch die Kölner Innenstadt. Hier kommen die schönsten Bilder.

Schull- un Veedelszöch in Köln

Zusätzlich für gute Stimmung bei den Zuschauenden am Straßenrand sorgen haufenweise Süßes und Kamelle, die fleißig verteilt wurden.

Pünktlich um 11.11 Uhr starteten die ersten bunten Truppen bei den Schull-un Veedelszöch durch die Kölner Innenstadt.

Mit über 8.000 aktiven Teilnehmern und tausenden jecken Zuschauern am Straßenrand ging es los - auf dem Zugweg des Rosenmontagszuges.

Allein 4.000 Schulkinder laufen in diesem Jahr mit. Und sie haben ein ernstes Anliegen zu verkünden - denn auch dafür sind die Züge da. Manche Schüler wollten zum Beispiel auf ihre maroden Schulen und den Lehrermangel aufmerksam zu machen.

Aber auch andere kritische Botschaften waren auf dem Zug zu lesen. Diese Truppe nahm den ewigen Dombau und die Kölner Oper ins Visier.

Markenzeichen der Schull- un Veedelszöch sind die selbstgemachten, bunten und oft ausgefallenen Kostüme der Gruppen.

Zusätzlich für gute Stimmung bei den Zuschauenden am Straßenrand sorgen haufenweise Süßes und Kamelle, die fleißig verteilt wurden.

44 Schulen von Grundschulen über Hauptschulen bis zu Gesamtschulen und Gymnasien machen dieses Jahr mit. Dazu kommen Gruppen von 48 Veedels-Vereinen aus den einzelnen Stadtvierteln. Alle waren in kreativen bunten Kostümen unterwegs.

Ein besonders schöner Brauch: Die durch eine Jury ermittelten besten Gruppen der Veedelszöch dürfen am Tag darauf beim Rosenmontagszug mitgehen.

Die Gruppen haben nicht nur aufwändige Kostüme, sondern manchmal auch noch überlebensgroße Puppen gebaut.

Übrigens: Die Anfänge der "Schull- und Veedelszöch" reichen bis ins Mittelalter zurück: Damals machten sich Gesellen aus Handwerksbetrieben über ihre mühselige Arbeit lustig.

Stand: 15.02.2026, 16:03 Uhr