Steigende Gewalt in Kitas in NRW | Aktuelle Stunde
00:36 Min.. Verfügbar bis 31.01.2028.
Gewalt in NRW-Kitas gestiegen
Stand:
In Nordrhein-Westfalen ist Gewalt in Kitas 2025 deutlich gestiegen: Um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem untereinander haben Kinder mehr Übergriffe erlebt.
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Zu den Kommentaren [29]In NRW-Kindertagesstätten sind Erwachsene im vergangenen Jahr mehr als 1.600 mal gewaltsam gegen Kinder vorgegangen. Fast doppelt so häufig sind Kinder gegen andere Kinder gewalttätig geworden. Insgesamt 4.718 Übergriffe sind den Landesjugendämtern gemeldet worden - fast 80 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Landesregierung auf die Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Zuerst hatte der Kölner Stadt-Anzeiger am Samstag (31.01.26) darüber berichtet.
Verpflichtendes Schutzkonzept gegen Gewalt
Die neue NRW-Familienministerin Verena Schäffer teilte dem WDR mit, die Zahlen seien "ein Beleg dafür, dass mehr Fälle ins Hellfeld rücken und nicht mehr unentdeckt bleiben. Wir sind als Politik, aber auch als Gesellschaft sensibler geworden und schauen genauer hin." Die Zahlen machten aber auch deutlich, "dass wirksamer Kinderschutz eine gute Zusammenarbeit aller Akteure" brauche, so Schäffer.
NRW-Familienministerin Verena Schäffer
Eine Sprecherin des Familienministeriums verweist darauf, dass für alle Kitas seit 2021 ein Schutzkonzept gegen Gewalt verpflichtend sei. Dieses müsste den Landesjugendämtern vorgelegt werden und würde überprüft, wenn es dazu einen Anlass gebe.
Kitas müssen Vorfälle den Jugendämtern melden
Ereignisse, die das Wohl der Kinder beeinträchtigen könnten, müssen von den Kita-Trägern den zuständigen Jugendämtern gemeldet werden. Dabei sind unterschiedlichste Arten von Gewaltanwendung denkbar. Die Universität Gießen etwa hat zuletzt im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung bundesweit 20.000 Kitafachkräfte und -leitungen zu Fehlverhalten in ihren Einrichtungen befragt.
Bei der Studie ging es ausschließlich um Fehlverhalten von Erzieherinnen und Erziehern und nicht um das von Kindern untereinander. Die Befragung gibt Hinweise auf mögliche Arten von Gewalt in Kitas. Laut den Autoren gehören zu Übergriffen durch Erzieherinnen und Erziehern verschiedene Formen von Gewalt: Etwa Beschämen oder Ausgrenzen von Kindern, Angst machen, Trost verweigern, oder auch Zerren und unzureichende Körperpflege, aber auch eine Vernachlässigung der Aufsichtspflicht.
Unterschiedlichste Arten von Gewalt in Kitas
Bei Übergriffen, die NRW-Jugendämtern gemeldet werden, wird zwischen sexualisierter Gewalt, körperlicher Gewalt und psychischer Gewalt unterschieden. Die meisten Fälle betreffen körperliche Gewalt: Hier gab es im vergangenen Jahr insgesamt 2.481 Übergriffe von Kindern untereinander und 1.084 Übergriffe von Erwachsenen an Kindern.
Damit haben sich die Fälle körperlicher Gewalt von Kindern untereinander gegenüber dem Vorjahr verdoppelt (1.238 Fälle im Jahr 2024). Körperliche Gewalt von Erwachsenen an Kindern hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar fast verdreifacht (390 Fälle im Jahr 2024). Auch in den meisten anderen Kategorien hat sich die Zahl der Fälle erhöht (siehe Tabelle).
Kinderschutzbund: Zu wenig und unzureichend qualifiziertes Personal
Bereits 2023 hatte sich die Gesamtzahl gemeldeter Übergriffe mit 1.943 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt (2022: 1.027). Der Landesgeschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes in NRW, Michael Kutz, sprach im Kölner Stadt-Anzeiger davon, dass es zu wenig und unzureichend qualifiziertes Personal in den Kitas gebe. Die "zunehmenden Gefährdungsfälle für das Wohl der Kinder" seien "nicht zuletzt Folge einer unzureichenden Personalausstattung und des Abbaus von Standards zur Ausbildung und Qualifikation, die inzwischen zu einer erheblichen Überlastung der Kitas und des Personals führen", so Kutz gegenüber der Zeitung.
Kutz forderte in diesem Zusammenhang, dass die Landesregierung ihren Gesetzentwurf zur Änderung der Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) überdenkt. Die KiBiz-Reform sieht unter anderem vor, dass in den Randzeiten zum Beginn und zum Ende des Kita-Tages in Zukunft nicht unbedingt Erzieher und Erzieherinnen vor Ort sein müssten. Eine Qualifikation zum Kinderpfleger oder zur Kinderpflegerin würde zum Beispiel ausreichen.
Unsere Quellen:
- Antwort der Landesregierung auf Kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion
- Bertelsmann-Studie zu Fehlverhalten durch Erzieherinnen und Erziehern gegenüber Kita-Kindern
- Kölner Stadt-Anzeiger
Sendung: WDR 2, Nachrichten, 31.01.2026, 16 Uhr
29 Kommentare
Kommentar 29: Tamara Kraft schreibt am 02.02.2026, 08:47 Uhr :
Erziehung ohne Grenzen setzen (was im Vorfeld im Elternhaus geschehen sollte) funktioniert nicht. Wenn ich mein Kind machen lasse ohne Rücksicht auch auf andere, muss ich mich nicht wundern das heutzutage eine große Respektlosigkeit untereinander herrscht. Grenzen setzen geht meistens nur mit Stränge, diese Stränge sollte man den Kindern dann aber auch erklären, weshalb ihnen das widerfährt. Bsp. das Kind beißt andere wird zurück gebissen, alles meistens geklärt, beißen tut weh.
Kommentar 28: SQ schreibt am 02.02.2026, 01:21 Uhr :
@Nicole für Sie ist das schützende Gewalt, es gibt Menschen die auch das verurteilen. Ich würde mir eine klare Definition wünschen und die gibt es nicht. Es gibt verschiedene Definitionen von Gewalt ...rechtlich, pädagogisch... Wenn jeder etwas anderes unter Gewalt versteht könnte das zu nicht zielführenden Konflikten führen. Mein Ziel wären handlungsfähige Erwachsene die Grenzen setzen um Kinder zu schützen.
Kommentar 27: Radmacher schreibt am 01.02.2026, 23:23 Uhr :
Hallo erst mal. Wenn ich das lese stellt sich mir die Frage. .wie Übervordert sind die Erzieher... Gewalt und Stress sind ein Zeichen von zu wenig Personal und Sparmaßnahmen. Keine Ahnung was unsere Leute im Bundestag sich so alles aufs Konto schicken .. Traurig für unsere Kinder..die ja unsere Zukunft sind . Etwas weniger Gehalt im Bundestag..Zack geht es allen besser.
Kommentar 26: Dina Müller schreibt am 01.02.2026, 20:58 Uhr :
@Brianna: Kinder ticken einfach: Sie hauen, weil sie verletzt sind oder weinen, weil sie traurig sind oder schreien, weil sie sich nicht gehört fühlen etc. Wer das mit Wut beantwortet, handelt selbst wie ein Kind und nicht wie ein Erwachsener.
Kommentar 25: Horst schreibt am 01.02.2026, 20:12 Uhr :
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Kommentar 24: Horst schreibt am 01.02.2026, 20:03 Uhr :
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Kommentar 23: Nicole schreibt am 01.02.2026, 19:19 Uhr :
@ S..Q. Das ist schützende Gewalt und in dem Fall legitim und angebracht, weil es darum geht, andere Kinder zu schützen. … Wenn man aber Gewalt aus der eigenen Machtposition heraus ausübt, um Kinder dazu zu bringen, zu gehorchen und zu tun, was man selber möchte, dann ist das machtmissbrauchende und kinderschädigende seelische Gewalt und gesetzlich verboten! @ Brianna
Kommentar 22: Joachim P. schreibt am 01.02.2026, 18:11 Uhr :
Was man den Kindern selbst vorlebt so machen es die Kinder nach,war schon immer so. Sexualisierte Gewalt an Kindern gehört hart Bestraft vor Gericht,leider ist das Deutsche Rechtssystem da zu lasch und bedarf längst Aufarbeitung. Personen die sich an Kinder Sexuell vergreifen-EINSPERREN UND SCHLÜSSEL WEGSCHMEISSEN!!!
Kommentar 21: Brianna Harer schreibt am 01.02.2026, 13:17 Uhr :
GEWALT ? Heutzutage darf man ja überhaupt nichts mehr. Unsere Lehrerin ging mit dem Lineal durch die Reihen oder es wurden Ohrschellen verpasst wenn wir nicht aufpassen. Hats geschadet ? Nicht wirklich. Es hat Aufmerksamkeit und Respekt gebracht. Bei den Rabauken die heutzutage rumlaufen hätte so was nicht geschadet. Auch die zeternden Übermuttis, deren Kinder ja alles dürfen, nur hören müssen sie nicht. Gewalt ist eine andere Hausnummer ..... aber einem Kind die Meinung sagen oder es für sein Benehmen zu Tafeln, das ist keine Gewalt. Ki der die aufeinander los gehen und sich verhalten wie Berserker würde ich von der Schule oder Kindergarten verweisen.
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 01.02.2026, 19:52 Uhr :
@Brianna, ich bin entsetzt über Ihre Aussage ... "Bei den Rabauken die heutzutage rumlaufen", hätte so was nicht geschadet? Was für eine Ansicht, da bleibt mir die Luft weg! Benehmen hat man früher mit Ohrschellen beigebracht? Wann war früher? Vor 50/60/70 Jahren?
Antwort von Horst , geschrieben am 01.02.2026, 20:19 Uhr :
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Antwort von Anonym , geschrieben am 01.02.2026, 21:57 Uhr :
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Antwort von Tamara Kraft , geschrieben am 02.02.2026, 08:52 Uhr :
Bin da absolut bei Ihnen. Bei uns in der Schule waren die Lehrer teils sehr streng, es hat niemandem geschadet, im Gegenteil, die Mitschüler waren auch untereinander netter, da wurde halt mal der/die Eine gefoppt, das war es aber meistens auch schon. Und das war in den Mitte 70er.
Kommentar 20: S.Q. schreibt am 01.02.2026, 11:34 Uhr :
Wie wird Gewalt definiert? Wenn Kind Ben mit Bauklötzen auf Menschen wirft und ein Erwachsener Ben die Bauklötze aus der Hand nimmt, weil Ben nicht auf Ansprachen reagiert und Ben sich dabei an der Hand weh tut – ist das dann Gewalt? In so einer Situation gehen die Meinungen sicher auseinander.
Antwort von Nicole , geschrieben am 01.02.2026, 19:22 Uhr :
@ S..Q. Das ist schützende Gewalt und in dem Fall legitim und angebracht, weil es darum geht, andere Kinder zu schützen. … Wenn man aber Gewalt aus der eigenen Machtposition heraus ausübt, um Kinder dazu zu bringen, zu gehorchen und zu tun, was man selber möchte, dann ist das machtmissbrauchende und kinderschädigende seelische Gewalt und gesetzlich verboten! @ Brianna
Kommentar 19: Brigitta S. schreibt am 01.02.2026, 11:34 Uhr :
Laut den Autoren gehören zu Übergriffen durch Erzieherinnen und Erziehern verschiedene Formen von Gewalt: Etwa Beschämen oder Ausgrenzen von Kindern, Angst machen, Trost verweigern, oder auch Zerren und unzureichende Körperpflege, aber auch eine Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Zitat vom Artikel Die meisten Fälle betreffen körperliche Gewalt. @ swisskirch Sie schreiben: „ Um welche Art sexualisierte Gewalt es sich bei den Kindern untereinander handelt, wäre mal interessant gewesen“. Ich finde Ausstehende gehen Details bei sexualisierter Gewalt nichts an. Bei berechtigter Anzeige wird die Justiz, der Arzt- Sachverständiger, der Richter vom Gericht die Fragen stellen.
Kommentar 18: Tacheles schreibt am 01.02.2026, 10:57 Uhr :
Mehrere Probleme: fehlende Fachkräfte kann man nicht durch"angelernte und ungelernte" Kräfte ersetzen. Dann die Clan-Mentalität im Ruhrgebiet: wird etwas gegen die Familie (Ehre!) gesagt, bekommt die Erzieherin persönliche Anfeindungen. Schutz für die Kitakräfte gibt es kaum, da schauen die Städte doch lieber weg. Ausserdem sind die Jugendämter überlastet. Dann kommt noch hinzu das einige Eltern den Erziehungsauftrag in der Kita sehen und soziale Erziehung zuhause kaum stattfindet. Kind vor TV, Smartphone, Tablett, Eltern ebenso, aber nicht mit den Kindern zusammen. Warum haben soviele Kinder Probleme mit Gewalt -weil die Kleinen Serien sehen, die erst ab 12 oder 16 sind. Die denken, Gewalt ist normal.
Kommentar 17: Deutschland GmbH schreibt am 01.02.2026, 10:33 Uhr :
Was zeigen die Studien, sogenannte erwachsene sind mehr Kinder als die echten Kinder.
Antwort von Tamara Kraft , geschrieben am 02.02.2026, 08:55 Uhr :
Diese Antwort bitte erklären?!
Kommentar 16: Angela schreibt am 01.02.2026, 10:32 Uhr :
Aber wir sollen auf jeden Fall alle Vollzeit arbeiten gehen und die Kinder entsprechend in die Kitas stecken. Mal ehrlich, dass diese kleinen Seelen gewalttätig werden, ist doch kein Wunder. Den ganzen Tag diesen Krach etc. aushalten kann doch kaum ein Erwachsener. Ich bewundere all die Erzieherinnen, die das Jahre lang Tag für Tag mit machen. Mir reichen 10 Minuten beim Abholen, dass meine Nerven einmal durch sind. Meine Kleine ist nach 4 Stunden Kita schon völlig fertig und schläft auf dem Weg nach Hause im Auto meist ein - obwohl sie eigentlich gar keinen Mittagsschlaf mehr macht.
Kommentar 15: Heidi M. schreibt am 01.02.2026, 09:49 Uhr :
Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren als Kinderpflegerin in Kitas und Schulen. Leider beobachte ich immer wieder,dass gut qualifiziertes pädagogisches Personal die ihnen anvertrauten Kinder anschreit,nieder macht und komplette Kontrolle und Macht ausübt. Somit ist es für mich kein Fehlverhalten von nicht gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen. Viel mehr hat es etwas mit Empathie und Wertschätzung zu tun und natürlich mit der eigenen Einstellung zu Kindern. An die Kita Leitung braucht man sich auch nicht zu wenden denn oftmals gibt es feste Freundschaften in den Teams. Also, liebe Eltern schaut gut hin wie mit den Kindern umgegangen wird und lasst euch nicht blenden. Gerade im Krippenbereich ist der Umgang sehr grenzwertig . Das Thema Gewalt unter Kindern spreche ich nicht an, erstmal sollte das pädagogische Fachpersonal sich reflektieren.
Kommentar 14: Michael schreibt am 01.02.2026, 09:43 Uhr :
Und was ist mit Gewalt von Kindern an Erzieher und Erzieherin?Das gibt es natürlich nicht.Meine Frau kann da ein Lied von singen.Aber die Kinder haben ja ein Recht auf Bildung und Teilhabe Sie dürfen nicht ausgeschlossen werden,also dürfen Sie alles.So was ist nur in Deutschland möglich,wie vieles anderes auch das aber hier nicht zum Artikel passt.
Kommentar 13: Laura Pennkamp schreibt am 01.02.2026, 06:42 Uhr :
Wieder einmal eine Diskussion, bei der alles erwähnt und genannt werden darf, nur nicht das, was vielen unter den Nägeln brennt und auch z.B. von Personal in Kitas und Schulen (leider aufgrund eingeschränkter Meinungsfreiheit oft nur hinter vorgehaltener Hand) immer wieder bestätigt wird: patriarchalische Strukturen im häuslichen Umfeld kombiniert mit Faustrecht zeigen nun einmal ihre Folgen in staatlichen Institutionen wie Kita und Schule.
Antwort von Anonym , geschrieben am 01.02.2026, 17:20 Uhr :
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Antwort von Julie , geschrieben am 01.02.2026, 17:23 Uhr :
Dass Ihr Kommentar hier öffentlich zu lesen ist, ist der Beweis dafür, dass es hier bei uns in Deutschland Meinungsfreiheit gibt. Ob Ihre Meinung den Fakten entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen
Antwort von , geschrieben am 01.02.2026, 20:33 Uhr :
Name und Kommentar wg. Netiquette-Verstoßes gesperrt. (die Redaktion)
Antwort von Anonym , geschrieben am 01.02.2026, 22:07 Uhr :
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Kommentar 12: Mimi schreibt am 31.01.2026, 23:28 Uhr :
Auch ich habe miterlebt, wie aggressiv Erzieherinnen den Kindern gegenüber waren, als ich die Eingewöhnung meiner tochter gemacht habe. Die Kinder wurden ständig angeschrien, auch während der Eingewöhnung. Ein Kind hat die Tür gegen den Kopf geschlagen bekommen, als die Erzieherin gewaltsam die Tür aufriss. Entschuldigt oder getröstet hat sie sich bei dem Kind nicht. Die WCs waren so schmutzig, dass meine Tochter eine Blasenentzündung bekam. Es lag teilweise Kot herum. Meine Tochter hat ganz plötzlich extreme Angst gehabt in den KiGa zu gehen. Wenn sie morgens geweint hat, kam niemand um sie zu übernehmen. Es hieß, ich müsse loslassen lernen... wie denn, wenn sie weinend mir hinterher kommt und keiner sie begleitet. Nach ca 3 Monaten erfuhr ich woher die plötzlichen ängste kamen. Man habe ihr damals mal eine Grenze gesetzt... wie und wieso die Grenze gesetzt wurde, konnten die mir nicht erklären. Seitdem wir gewechselt haben geht eine Tochter sehr gerne in den KiGa
Kommentar 11: Schnecki schreibt am 31.01.2026, 23:13 Uhr :
Die Zahlen steigen rasant. Aber keine Sorge, dadurch daß die Gruppen/Klassen immer größer werden, das Personal gern/gewollt auch quer einsteigen darf, ohne fundierte Qualifikation (da kostengünstiger) und diesem in der Fülle der Kinderschar der geübte Blick fehlt und es zur massiven Überbelastung kommt, werden die Zahlen ganz bestimmt bald wieder sinken. Wir nennen es dann Kinderschutzkonzept.
Kommentar 10: Dina schreibt am 31.01.2026, 22:16 Uhr :
Das ist natürlich jetzt kontraproduktiv, wenn im neuen Gesetz weniger qualifizierte Personen ausreichen sollen bei erhöhter Problemlage. Diese müsste eigentlich ganz im Gegenteil Anlass dazu sein, mehr und bestens qualifizierte Kräfte einzustellen. Irgendwie ist das aber typisch: Der erhöhte Bedarf wird klar erkannt, aber die garantiert unpassendste Lösung setzt sich wieder durch, falls die Landesregierung nicht einlenkt.
Antwort von Schnecki , geschrieben am 31.01.2026, 23:28 Uhr :
Reicht es nicht das seid 2021 ein Schutzkonzept da sein muss, das mittlerweile mehr und besser hingeschaut und gemeldet wird? So können wir in den Medien "Erfolge" melden. Wer braucht schon Prävention......
Kommentar 9: Rolf C. schreibt am 31.01.2026, 21:20 Uhr :
Wenn ich mir die Kommentare so ansehe, überkommt mich der Verdacht, dass dort - von keiner Kenntnis getrübt - nur Vorurteile gepflegt werden. Kann das sein, dass dort das eine ooder andere Auge auf der rechten Seite etwas blind ist? Wäre schade, denn das Thema ist zu wichtig, um sich nicht sachlich auseinander zu setzen. Also bitte: gerne diskutieren - auch konträr - aber bitte keine "Sau durchs Dorf" treiben. Damit werden mögliche Chancen nur vertan. Danke!
Antwort von Anonym , geschrieben am 01.02.2026, 06:30 Uhr :
Wer von vornherein ggf. "unbequeme Meinungen" direkt als Vorurteil stigmatisiert, ist lediglich an einer einseitigen Scheindebatte interèssiert...
Antwort von @Rolf , geschrieben am 01.02.2026, 11:00 Uhr :
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Antwort von @rolf , geschrieben am 01.02.2026, 11:30 Uhr :
Komm endlich zur Sache und laber uns bloß nicht grünrot die Ohren voll !Wir habens nämlich schon schwer genug im Leben ! Die angeblichen Räääächten haben im übrigen auch noch niemals Regierungsverantwortung gehabt !Die explodierende Gewalt in D hat das Establishment zu verantworten !