Immer teurere Mieten für Studierende | Aktuelle Stunde
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Raus aus dem Hörsaal - ran an die Werkbank! | MEINUNG
Stand:
Zu viele junge Menschen wollen studieren. Die gute duale Ausbildung braucht wieder ein besseres Image. Das hilft dann auch gegen den Fachkräftemangel und die Wohnungsnot in Großstädten.
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Zu den Kommentaren [56]Zehn Quadratmeter, 609 Euro, WG-Zimmer in Düsseldorf. "Möbliert" steht in der Anzeige. Auf dem Foto ist ein 90-Zentimeterbett und ein Putzeimer als Abfallkorb zu sehen. Und trotzdem wird dieses unverschämte Angebot wahrscheinlich einen verzweifelten Studierenden anlocken.
Die Hochschulstädte in NRW platzen gerade mal wieder aus allen Nähten. Obwohl die Einführungsvorlesungen in den rappelvollen Hörsälen schon in einigen Tagen beginnen, haben viele Erstsemester noch kein Zimmer oder eine Wohnung gefunden. Wohnheimplätze gibt es viel zu wenige - Tausende stehen auf den Wartelisten. Auch wenn neue Wohnheime wie in Bonn in Planung sind, wird die Lage angespannt bleiben.
Was hilft gegen Wohnungsnot?
Klar, insgesamt mehr bauen in Hochschulstädten. Günstige Wohnungen am besten. Studierende könnten auch überlegen, bei den Eltern wohnen zu bleiben und zur Vorlesung zu pendeln, wenn es irgendwie geht. Oder man entscheidet sich vielleicht nicht für die hippeste Uni-Stadt, sondern die, wo noch Wohnraum verfügbar ist.
Aber ganz ehrlich, das wird nicht die Lösung sein. Deswegen würde ich vorschlagen: Lasst uns das Thema doch mal vom anderen Ende her denken. Haben wir vielleicht einfach zu viele Studierende?
Studium statt Ausbildung - muss das sein?
Die Zahl an Studierenden in NRW und ganz Deutschland ist auf einem dauerhaft hohen Niveau. Fast 57 Prozent aller Jugendlichen aus einem Geburtenjahrgang gehen nach dem Schulabschluss an eine Hochschule. Ich stelle mir da die Frage: Ist das sinnvoll? Brauchen wir nicht einfach gut ausgebildete junge Menschen, egal über welchen Weg?
Lange Zeit hatten wir in Deutschland etwa gleich viele Studierende und Auszubildende. Seit zehn Jahren aber geht die Schere auseinander - mittlerweile haben wir mehr als doppelt so viele junge Menschen im Hörsaal wie an der sprichwörtlichen Werkbank. Im ARD-Format "mitreden" wurde darüber auch mit der Community diskutiert:
Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel ist das doch fatal. Fachkräfte heißt: gut ausgebildete Menschen mit Praxiserfahrung. Diese Lücke werden wir nicht mit Uni-Abgängern füllen können, die zwar in der Theorie viel gelernt haben, aber noch gar keine Erfahrungen im Job sammeln konnten.
Ich halte es für eine falsche Entwicklung, dass für immer mehr Berufe ein Studium angestrebt wird. Nehmen wir Erzieherinnen und Krankenpfleger. Natürlich sind das Jobs mit verdammt viel Verantwortung. Und natürlich brauchen sie pädagogisches und medizinisches Fachwissen. Aber muss es tatsächlich ein Bachelorstudium sein?
Studierte schließen nicht die Fachkräftelücke
Zum Beispiel ist der Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern in Kitas riesig. Wenn aber jemand ein Studium der Kindheitspädagogik hinter sich hat, sind die Erwartungen an den Job und die Bezahlung andere. Einer Befragung zufolge strebt nur die Hälfte der Studierenden tatsächlich eine Tätigkeit in einer Kita an. Sie wollen eher in Leitungsfunktionen, in andere herausfordernde Bereiche. Das ist ja auch nachvollziehbar. Aber damit ist dem überlasteten System der Kindertagesbetreuung nicht geholfen.
Wir haben in Deutschland ein hervorragendes duales Ausbildungssystem, das auch vielen anderen Ländern als Vorbild dient: Praxis im Betrieb und gleichzeitig schulische Weiterbildung. Der Weg muss hier nicht über ein Studium zum Erfolg führen.
Offensichtlich haben wir gerade trotzdem große Probleme, unbesetzte Ausbildungsplätze und junge Menschen zusammenzubringen. Es matcht oft nicht. Das liegt meiner Meinung nach auch daran, dass die Berufsorientierung an Schulen oft schlecht läuft.
Berufsorientierung an der Schule: Fail!
Viele Schülerinnen und Schüler haben anscheinend eine total verengte Vorstellung davon, wohin die berufliche Reise gehen könnte, zeigt eine Sonderauswertung der PISA-Studie: Influencer, Leistungssportler, Ärztin, Lehrer. Aber dann hörts auch schon auf. Ausbildungsberufe wie Heizungstechniker, Optiker, E-Commerce-Kauffrau hat keiner auf dem Schirm. Obwohl es Bedarf und gute Bezahlung gibt.
Die PISA-Studie sagt, das liege auch daran, dass weniger als die Hälfte der 15-Jährigen schon einmal Kontakt zu einem Arbeitgeber gehabt hat - während eines Praktikums oder im Aushilfsjob. Wie könnte das besser gehen? Wie gehen andere Länder da ran? In Finnland zum Beispiel startet Berufsorientierung bereits in der Grundschule. Oder aus US-Serien kennen viele vielleicht den Career Day. Eltern gehen für einen Tag an die Schule ihrer Kinder und erzählen vor der Klasse von ihrem Job. Warum nicht auch hier?
Sicherlich wäre es wünschenswert, dass es da eine gewisse soziale Durchmischung gibt und am Gymnasium in Münster nicht alle Eltern vom Anwaltsberuf erzählen. Aber an sich: Coole Sache! Und auch Unternehmen aus Branchen mit Fachkräftemangel könnten Job-Botschafter in die Schulen schicken. Je mehr Berührungspunkte junge Menschen mit unterschiedlichen Berufs- und Karrierewegen haben, desto besser.
Karriere und Kohle gibt’s auch mit einer Ausbildung
Wer mit Abitur die Schule verlässt, geht dann zum Beispiel erst einmal BWL studieren. Denn damit lässt sich ja fast alles machen, so der Gedanke. Das verlagert aber nur das Problem. Eine Studierendenbefragung des Bildungsministeriums 2021 zeigte, dass noch während des Studiums viele keine klare Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft haben. Auch ein Grund, warum die Abbrecherquote von 25 bis 30 Prozent unter deutschen Studierenden so hoch ist.
Es ist auch immer noch das Image von Lehre und Ausbildung: geringere Bezahlung, schlechtere Aufstiegsmöglichkeiten. Jeder zweite Jugendliche hat den Eindruck, dass es in der Gesellschaft zu wenig Wertschätzung für die duale Ausbildung gibt. Dabei muss doch nach den drei Jahren mit dem Lernen und Qualifizieren nicht Schluss sein. Wer in einem Unternehmen dann auch Führungsverantwortung übernehmen will, macht halt noch eine Zusatzqualifikation. Für kleinere Management-Aufgaben braucht keiner ein ganzes BWL-Studium.
In Rheinland-Pfalz hat die Industrie- und Handelskammer mit diesem Argument ordentlich die Werbetrommel für Ausbildungen gerührt. Dort haben sie jungen Menschen vermittelt: Eine Ausbildung mit anschließender Weiterqualifizierung ist genauso viel Wert wie ein Studienabschluss - und bringt oft auch das gleiche Gehalt. Das hat offenbar gezogen. Seit drei Jahren gibt es in Rheinland-Pfalz wieder mehr Auszubildende als Erstsemester.
Vorteile vom Dualen Studium: Mehr Praxis und weniger Wohnungsstress
Und noch eine Alternative zum klassischen Studium ist aus meiner Sicht viel zu wenig verbreitet: Das duale Studium. In einem Unternehmen arbeiten und gleichzeitig an der Hochschule lernen. Das bringt den Praxisbezug, den Unternehmen sonst oft bei Studierenden vermissen. Und es hat noch einen Vorteil: Dual Studierende wohnen auch eher in der Nähe des Betriebes, oft im Ländlichen. Sie pendeln dann zu den Vorlesungsblöcken oder belegen Kurse sogar komplett online.
Damit wären wir dann auch wieder bei unserem Ausgangspunkt: Die Hochschul-Standorte wären nicht mehr so überlaufen, wenn sich mehr junge Menschen für eine Ausbildung oder ein duales Studium entscheiden würden.
Wann ist ein Studium sinnvoll und wann sollten wir eine Ausbildung bevorzugen? Ein Lösungsansatz, um das Wohnungsproblem etwas zu mindern? Lasst uns darüber diskutieren. In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.
56 Kommentare
Kommentar 56: 09.10.2025, 19:18 Uhr :
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Kommentar 55: 09.10.2025, 19:03 Uhr :
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Kommentar 54: 09.10.2025, 18:45 Uhr :
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Kommentar 53: 09.10.2025, 15:23 Uhr :
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Kommentar 52: Stoppt den WDR-Tratsch ! schreibt am 09.10.2025, 12:37 Uhr :
Stoppt die weltteurste WDR-Verblödung !
Kommentar 51: Trump rette uns vom WDR ! schreibt am 09.10.2025, 12:31 Uhr :
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Kommentar 50: Chasst Zensurcaro ! schreibt am 09.10.2025, 10:43 Uhr :
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Kommentar 49: Stoppt den Kuliwahn-D schreibt am 09.10.2025, 08:57 Uhr :
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Kommentar 48: Killt die linke Mafia ! schreibt am 09.10.2025, 07:10 Uhr :
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Kommentar 47: Killt die GEZ-Vampire schreibt am 09.10.2025, 06:00 Uhr :
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Kommentar 46: Absolvent 1995 schreibt am 07.10.2025, 15:39 Uhr :
Studium lohnt sich immer. Hatte 1999 einem Kollegen mit Ausbildung aber ohne Frau es nachzuholen. Wollte erst nicht, da er ja schon "gut" verdienen würde. Als ich Ihn später mal traf war er sehr dankbar für meine drastischen Worte doch zu studieren.
Kommentar 45: Jonas B. schreibt am 06.10.2025, 23:29 Uhr :
So ein Beitrag kann auch nur herauskommen, wenn man sich vorher nicht mit der Thematik auseinandergesetzt hat, sondern einfach mal dem Bauchgefühl freien Lauf lässt. Und von einer Autorin, welche sich laut Profil mit sozialer Ungleichheit auseinandersetzt, zu lesen, dass doch die jungen Menschen vom Land auf ihre Mobilität und Bildungschancen verzichten sollen und implizit doch lieber die Kinder aus stadtnahen Akademikerfamilien mit genügend Kapitalausstattung studieren sollen, ist erschreckend.
Kommentar 44: Anonym schreibt am 06.10.2025, 13:18 Uhr :
Bekanntlich lernt man fürs Leben, allein schon , um nicht beispielsweise der apokalyptischen grünen Untergangssekte Sekte , grün hinter den Ohren zum Opfer zu fallen und die beste Ausbildung bekommt man gewöhnlich an der Uni und nicht in der Berufsschule oder an der Werkbank Ein solcher Kommentar kann auch nur von einer, hinter den Ohren Grünen kommen.
Antwort von Anonym , geschrieben am 06.10.2025, 23:12 Uhr :
Es muß genau umgekehrt praktiziert werden : Bildung so viel, wie möglich , wesentlich von den Schulen, weils Werkbänke künftig immer weniger gibt.Olafs und Robis Märchenerzählung vom behaupteten Fachkräftemangel ist bereits schon Geschichte. In der Rezession etwa nach Platzen der Internetblase in 2000 ff, gabs ca.6 Mio. gefeuerte Arbeitnehmer besonders gering Qualifizierte . Jeder Migrant , der jetzt noch kommt, kann nicht mehr "integriert werden und macht dann frustriert häufigStress. Bereits aktuell gibt es eine hohe verstecte Arbeitslosigkeit bei Migranten, die dadurch kaschiert wird, daß sie ewig wie an einer Kette von einer Fortbildungs-, Bewerbungstraining-., Deutschlernmaßnahme in die nächste geschickt werden und dadurch als erwerbstätig gelten, obwohl sie arbeitslos sind, nicht icht als arbeitslos gelten. Das hat halt Alles seinen hohen Preis, so daß der Michel die OECD-weit höchsten öffentl. Abgaben zahlen muß und mit Almosenrente am Lebensabend abgefertigt wird.
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 06.10.2025, 23:22 Uhr :
@Anonym, welche Farbe zaubern Sie hinter Ihren Ohren her?Manche Kommentare sind wie eine Nebelwand, die sich nicht auflöst. " Die beste Ausbildung bekommt man "gewöhnlich" an der Uni"? Sorry und wenn sie nicht gewöhnlich ist, was dann? Fragen Sie Mal den Markt, was der dazu zusagen hat. Da wird ein geschulter Uni- Student auch nicht immer Dr. und Professor. Die beste Ausbildung bringt nichts, wenn der Student oder ein Handwerker in der Praxis sich nicht qualifiziert. Dazu muss jeder in die Hände spucken, den Kopfgeist einsetzen für ein "Auf gehts, jetzt wird gearbeitet.
Antwort von Anonym , geschrieben am 07.10.2025, 06:36 Uhr :
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Antwort von Grammatik , geschrieben am 07.10.2025, 15:36 Uhr :
@Anonym_Abgaben zahlen muss und mit Almosenrente am Lebensabend abgefertigt wird. +" In Ewigkeit Amen"+
Antwort von Anonym , geschrieben am 07.10.2025, 16:51 Uhr :
Der rekordhohe Goldpreis signalisiert ein verloren gegangenes Vertrauen in alle Papierwährungen und künftige Inflation ! Das ist auch kein Wunder, so wie in der Vergangenheit mit dem Geld der Boomer besonders in D leichtfertig verjuxt worden ist zu ihrem Nachteil und ihre Renten sollen jetzt auch noch, beklaut, noch mehr geschreddert werden, als ohnehin schon, zum Vorteil der ganzen Welt gemäß dem immer gleichen Automatismus: Wer am lautesten schreit und bereits am dicksten ist, bekommt von der Berliner Laienspielschar mit medialer Hilfe ihrer , von ihnen wirtschaftlich abhängigen Lautsprechern aus der Wirtschaft , z.B. Grimm ,Fratschzer,,Schnitzer,,Werding, u.a. auch die dickste Staatskohle , obwohl sie aktuell gar nicht notleidend sind, bereits zu ersehen, daß ihre Aktienkurse historisch auf Allzeittop stehen . Krise sähe genau anders aus , nämlich mit Aktienkurse im Keller.
Antwort von Anonym , geschrieben am 08.10.2025, 13:42 Uhr :
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Antwort von Grammatik , geschrieben am 08.10.2025, 14:36 Uhr :
@Anonym 07.10.2025, 16:51 Uhr_Es ist schon erstaunlich, wofür die Berliner Laienspielschar, "Fratzscher",Schnitzer,,Werding, u.a. herhalten sollen, s. der rekordhohe Goldpreis. Das die enorme Staatsverschuldung der USA, die geopolitische Lage und der große Ankauf von Gold durch die Nationalbanken, den Goldpreis getrieben haben,der Gedanke kommt ihnen nicht? was machen sie es sich einfach, aber die Polemik passt!!
Kommentar 43: Anonym schreibt am 06.10.2025, 12:48 Uhr :
Im künftigen Paradies besonders der Grünen, dem Kalifat in D braucht man keine teure Uni-oder duale Ausbildung; genügt , daß man gut kochen,stricken,dem Göttergatten jeden Wunsch ablesen, ihm die Puschen und die Wasserpfeife gekonnt hinterhertragen kann. Da kann also noch viel money eingespart werden -. Danke Grüne; Ihr seid so gut zu uns !
Antwort von Grammatik , geschrieben am 06.10.2025, 16:35 Uhr :
Anonym heute, 12:48 Uhr_" Danke Grüne; Ihr seid so gut zu uns !"Das MSB hat in NRW Dorothee Fellner (CDU),beim Bund führt das BMBFSFJ Karin Prien (CDU), warum bedanken sie sich dann bei den Grünen? liegt das an der Wasserpfeife?
Antwort von @Grammatik , geschrieben am 06.10.2025, 19:19 Uhr :
Soll das mit der Wasserpfeife witzisch sein ?Die freizeitorientierten Grünen in permanenter Schonhaltung und work-life-balance exklusive Work haben ja noch nicht mal den Grundfundus der Aneignung nur minimaler Bildung verinnerlicht , sozusagen die Bibel aller Gebildeten, die jeder seit dem Filmklassiker "Die Feuerzangenbowle kennt : Mit der Schule ist es wie mit der Medizin; sie muß bitter schmecken; sonst nützt sie nichts !" Schöne Grüße auch an Ricarda zum bestandenen Bachelor jur. nach ca. 15 Jahren Studium . Damit ist man zwar nur ein halber Volljurist, aber immerhin, denn mühsam ernährt sich bekanntlich Eichhörnchen. Zumindest sie hats kapiert.
Antwort von Grammatik , geschrieben am 06.10.2025, 22:15 Uhr :
@Grammatik 06.10.2025, 19:19 Uhr_Mit der Wasserpfeife war nicht "witzig" gemeint,habe auf ihren *poetischen Erguss* über die Grünen geantwortet. Würden sie ihre Grüße an Frau Lang bitte selbst ausrichten, diese Partei scheint es ihnen ja angetan zu haben.
Antwort von Anonym , geschrieben am 07.10.2025, 15:17 Uhr :
Vor dem Kalifat in Europa warnt vehement die französische Antrophologin Florence Bergeaud-Blacklier Sie sieht beim politschen Islam eine ähnliche Strategie, wie die des sowjetischen Revolutionärs Leo Trotzki ,Unterwanderung, statt Konfrontation , Bomben ;Propaganda statt Panzer, Tarnung ,statt Terror . Ziel sei der lange Marsch durch die Institutionen,Islamisten in Nadelstreif, die unsere Offenheit dazu mißbräuchten,um sie abzuschaffen.Wer Europas Freiheit bewahren wolle, müsse diesen Strategien offensiv entgegentreten. Nur eine aufgeklärte,gebildete Gesellschaft könne verhindern, daß seine Werte nicht aufgegeben werden . Davon kann besonders im rotgrünen Gesellschaftssegment nicht die Rede sein, im Gegenteil:besonders die jungen, lebensunerfahrenen Hipster aus der apokalyptischen grünen Untergangssekte machen wahrlich Alles. damit sie auch derart rekordschnell in diesem Stil künftig so leben können , besonders durch ihre Politik der Armutsmassenmigration .
Kommentar 42: Brigitta S. schreibt am 05.10.2025, 17:36 Uhr :
Lange wurde den Schülern gesagt, dass man ein Abitur oder ein Studium unbedingt machen sollte, den Hinweis ein Handwerk zu lernen, trat in den Hintergrund. Durch ein Studium haben sich viele Studenten dann gequält, am Ende saßen sie ohne einen Arbeitsplatz da. Manche Studierte nahmen langweilige Jobs an, auch zwei oder drei Minijobs. Das ist nicht das gelbe vom Ei, da wird zu oft gewechselt oder ihnen wird gekündigt. Es wird zum Problem, wenn alle nur studieren sollten und keiner mehr für eine Lehre im Handwerk ist. Qualifizierte Handwerker werden immer gebraucht, sie werden durch die moderne KI nicht ersetzt werden können. Sollen, wenn Bedarf ist an Handwerker, Roboter ins Haus kommen? Meine Natur- Fantasie reicht nicht so weit dazu. Deutschlands Unternehmer benötigen Fachkräfte, die holt man sich international? Fachkräfte vom Ausland können wieder abwandern mit oder ohne ihre Talente. Die Handwerker haben den goldenen Boden“, was jeder von uns Mal beanspruchen wird im Leben.
Kommentar 41: Anonym schreibt am 05.10.2025, 16:41 Uhr :
Eine duale oder Universitätsusbildung setzt überhaupt erst einmal voraus, daß uns besonders die grüne Talk-Show-Laber-Königin KGE künftig nicht mehr in Tausenden -TV-Talks kirre machen und verdoofen kann .Es muß daher als Grundprämisse jeder Ausbildung erst mal ein striktes Talk-laberverbot ./. sie her ! Dann wird. Dann wird Alles wieder gut !
Kommentar 40: Anonym schreibt am 05.10.2025, 15:00 Uhr :
Vielen jungen Menschen liegt ein Studium nicht, weil sie sich selbst organisieren müssen. Hinzu kommt, dass teilweise minderjährige Studierende an die Hochschulen kommen. Da hat man teilweise das Gefühl, die brauchen noch Eltern. Trotzdem studieren sie. Das ist nicht gut. Ich bemerke unter den Studierenden sehr viel Unsicherheit und ein hohes Bedürfnis nach Unterstützung. Sie tun sich schwer - was zu einem Studium dazu gehört und später im Job sehr wichtig ist - schnelle und sichere Entscheidungen zu treffen. Sie trauen sich oft nicht. Mein Fazit: Vielen ist nicht klar, was die Anforderungen eines Studiums auch für sie persönlich bedeuten - und - dass sie nach dem Studium direkt in Verantwortung gehen. Diese Auseinandersetzung sollte in der Abi-Phase passieren. Nur dann hat jeder für sich klar, was er oder sie braucht. Wer unsicher ist, sollte besser das Ziel Ausbildung wählen. Das sind 3 Jahre, wo gerade minderjährige Personen die Zeit bekommen, sich ohne Druck zu entwickeln.
Antwort von Anonym , geschrieben am 06.10.2025, 07:08 Uhr :
Auszubildende müssen nicht nur lernen, sie müssen auch arbeiten, sich in eine für sie neue Organisationsstruktur einfinden. Nach der Arbeit noch für die nächste Klassenarbeit lernen. Beim Studium müssen sie nur lernen. Die Vorgaben der Studiums- und Prüfungsordnungen regeln doch mittlerweile so ziemlich alles. Die Zeiten eines selbstbestimmten Studiums sind doch schon lange vorbei. Wenn man als Student arbeitet, kann man gehen, wenn es einem nicht gefällt, aber eine Ausbildung abzubrechen ist schon schwieriger, da heißt es durchhalten. Man kann auch nicht mal eben wechseln, wenn man merkt, mir liegt das Fachgebiet nicht. Die Entwicklungsmöglichkeiten bei einem Studium sind doch breiter gefächert, als bei einer Ausbildung. Aber Druck haben alle Lernende - ob im Betrieb oder an der Universität. Viele Betriebe stellen Minderjährige erst gar nicht ein oder kündigen sie in der Probezeit, weil ihnen die "nötige Reife" fehlt. Kommt Ihnen dieses Argument bekannt vor?
Kommentar 39: olaf schreibt am 05.10.2025, 14:25 Uhr :
Ich habe eine Lehre und ein Studium. Ich schaetze beides. Dank dem Studium habe ich den Lebensstandard und werde eine Rente haben wie sie meine Eltern ohne Studium hatten. Noch Fragen?
Antwort von Ylander , geschrieben am 05.10.2025, 17:39 Uhr :
Woher nehmen Sie die Gewissheit, eine Rente zu bekommen?
Antwort von M. , geschrieben am 05.10.2025, 23:09 Uhr :
@Olaf: Glück gehabt, dass Sie das passende Studienfach gewählt haben. Ein Studium bedeutet noch längst nicht dass man auch gut verdient. Und wer ein Nischenfach studiert, wird auf dem Arbeitsmarkt Probleme kriegen.
Kommentar 38: Anonym schreibt am 05.10.2025, 10:00 Uhr :
Was musste ich gerade lesen? Hausärztemangel! Vielleicht sollte man ja mal überlegen einige Studiengänge zu überarbeiten.
Kommentar 37: Anonym schreibt am 05.10.2025, 09:24 Uhr :
Man sollte die jungen Leute selbst entscheiden lassen, welche Ausbildung sie bevorzugen. Schade ist, dass es nicht alle jungen Menschen können, weil sie nicht über den nötigen Schulabschluss verfügen.
Kommentar 36: Hebert schreibt am 05.10.2025, 08:20 Uhr :
Wer sich als Schüler daran orientiert, wie die Lage in Deutschland aussieht, hat kein Gespür für die eigenen Talente und Interessen.
Antwort von Brigitta S. , geschrieben am 05.10.2025, 13:47 Uhr :
@Hebert, bei der beruflichen Zukunftsplanung wird die Internet-Suchmaschine dazu genommen. Die Mehrheit der Studenten überlegen in welche Richtung sie sich eine Berufslaufbahn vorstellen, denken dabei an ihre Talente, wenn sie studieren. Firmen aber haben oft Schwierigkeiten den Talenten nach dem Studium ihnen gerecht zu werden. Studenten haben während des Studiums oft noch keine Ahnung, wie sich in der Studienzeit der Markt entwickelt. Für den Schüler, den Hochschülern, Uni- Studenten sollte besser schon vor ihrer Schulung gelten, dass sie nicht nur nach ihren Talenten lernen, sondern die klassische Schulung und ihre Talente zusammenlegen. Um so früher der Student sich Gedanken macht, welche Fächer er dazu noch lernt und das Firmenmarketing im Auge behält, dann hat er die größere Chance das Unternehmer sie als Mitarbeiter einstellen. Der junge Mensch hat dazu noch die Möglichkeit vor einem Studium, ein Praktikum in einer Firma zu machen, ob er seine Talente für den Job gut findet.
Kommentar 35: Anonym schreibt am 05.10.2025, 05:44 Uhr :
Frau Wißing, warum gehen Sie nicht in die Pflege oder in die Kita? Oder vielleicht an eine Werkbank? Macht Spaß und Geld gibt es auch dafür. Besonders gut lebt man davon auf dem Land - spart man sich die teure Miete. Zudem machen sie in Köln eine Wohnung frei für Studenten. Also wie wäre es? Kopf aus und Hände nutzen!
Kommentar 34: Klare Kopf schreibt am 04.10.2025, 19:44 Uhr :
Die wenigsten der heutigen Studienbeginner werden noch einen Job finden. Die Jobs werden dank KI zahlenmäßig immer weiter schwinden, und parallel schwindet die Qualifiaktion der Studierenden. Besonders betroffen sind Migranten aus Failed States, welche mittlerweile die größte Gruppe der Studierenden bildet. Dies birgt sozialen Sprengstoff. Besonders delikat ist, das Deutschland sich rasant selbst zum Krisenstaat entwickelt. Diese Realität wird gerne in der Politik ausgeblendet bzw. gar geleugnet. Doch das löst das Problem nicht.
Antwort von Fake News , geschrieben am 05.10.2025, 09:23 Uhr :
Warum machen Sie sich nicht selbst die KI zunutze, bevor Sie lostippen? ChatGPT ermittelt eine Anzahl von 20000 bis 30000 Studierenden aus „failed states“, wobei dieser Begriff nicht einheitlich definiert ist. Das ist höchstens gut 1% der in Deutschland studieren. Sie können das ganz leicht überprüfen. Insgesamt sind 17% der Student:innen keine deutschen Staatsbürger, 83% sind Deutsche. Ihr Kommentar bringt keine Klarheit sondern Fake News
Antwort von Klare Kopf , geschrieben am 05.10.2025, 17:50 Uhr :
Was immer die Quelle Ihres Statements sein mag, sie ist verdorben. Mit einem Prozent kommen Sie niemals hin. In ChatGPT wird der Kreis der Failed States anscheinend viel zu eng gezogen. Sie müssen zudem auch Menschen mitzählen, deren Vorfahren aus Failed States stammen. Wer einen deutschen Pass hat, spielt in dieser Hinsicht keine Rolle. ChatGPT können Sie in der Pfeife rauchen, auf Deutsch gesagt. Gehen Sie lieber vor Ort, staat KI zu nutzen. Dann bekommen Sie die Info aus erster Hand.
Antwort von @Klare Kopf , geschrieben am 06.10.2025, 10:12 Uhr :
Ob jemand "... einen deutschen Pass hat, spielt ..." sehr wohl eine Rolle. Der Pass weist seine Inhaberin / seinen Inhaber als Deutsche aus. Quelle für Ihre kruden Behauptungen nennen Sie nicht. Ich sehe dahinter keinen "klare(n) Kopf", sondern Fremdenfeindlichkeit.
Antwort von Ylander , geschrieben am 06.10.2025, 14:50 Uhr :
Ob der Kollege fremdenfeindlich ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber er hat wohl insofern Recht, als dass Menschen mit dem Erlangen des deutschen Passes nicht ihre Wurzeln ablegen. Vielleicht hat er dies damit sagen wollen. Problematisch ist freilich, dass viele Menschen aus fremden Kulturen eingewandert sind. Dass sie sich in den deutschen Hochschulen oder auch im Arbeitsleben gut einfügen und den deutschen Leistungsstandard erfüllen, ist sicherlich in vielen Fällen zumindest fragwürdig.
Kommentar 33: M. Rauner schreibt am 04.10.2025, 17:56 Uhr :
Jungen Menschen sollte der Druckbgenommen werden, dass eine erste Berufsausbildung (gleich ob hochschulisch oder dual) das ganze Berufsleben bestimmen muss. Wenn mensch finanziell flexibel bleibt (keine hohen privaten Fixkosten),kann auch mit Mitte 30 oder später eine Aufstiegsweiterbildung oder eine andere Ausbildung, gleich ob akademisch oder dual, zu einem Beruf für den Rest des Berufslebens führen.
Kommentar 32: Theo kann lesen/schreiben schreibt am 04.10.2025, 14:28 Uhr :
So sehr stört Bildung nicht. Um 1820 konnten weltweit nur 12% der Menschen lesen und schreiben, heute können das nur noch 13% nicht. Man darf nur nicht erwarten, dass dann alle die großen Gehälter verdienen können. Bildung hängt heute wieder wie früher vom Elternhaus ab. Wer reiche Eltern hat kann leichter studieren, andere müssen mit Nebenjobs über die Runden kommen. Hauptjob und nebenbei studieren (Duales Studium) geht auch. An der Fernuni Hagen habe ich mal Philosophie und Geschichte studiert. Als PCs aufkamen hatte ich so viel mit Umstellung der Organisation auf Computer zu tun, da fing ich schon selbst an wie ein Computer zu denken und dem musste ich irgendwie entgegen wirken.
Antwort von Brigitta S. , geschrieben am 04.10.2025, 16:41 Uhr :
@Theo....Für viele Menschen ist der Computer, das Internet wie ein neu begonnenes Studium. Es geht aber nicht darum, alles verstehen zu müssen. Die KI hilft schon viel weiter und wird von Tag zu Tag besser und schneller. Jeder muss nicht alles ausprobieren, privat muss man kein Computerfachmann sein um alles zu begreifen. Geschäftlich ist es was anderes, da ist der Druck zur Umstellung wegen Rechnerarchitektur, Schaltungstechnik, Logikschaltung schon groß. Bei der Computerarbeit gilt der alte Spruch nicht mehr: „Was Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nicht mehr“ heutzutage.
Antwort von Grammatik , geschrieben am 04.10.2025, 17:56 Uhr :
Laut LEO-Studie 2018 können 6,2 Mio. Erwachsene in Deutsch land (12,1%) nicht oder nur unzureichend schreiben und lesen,sie werden als gering literalisiert oder funktionale Analphabeten bezeichnet, können also keine zusammenhängenden Texte verstehen.Indien hat die höchste Zahl an Analphabeten, gefolgt von Pakistan, Bangladesch und China. Die höchste Analphabetenquote findet man in afrikanischen Ländern, bei diesen Zahlen scheint ihre Quote von 13 % doch zu niedrig zu sein, allein die Zahl für Deutschland ist schon erschreckend.
Antwort von Theo kann verstehen , geschrieben am 04.10.2025, 18:38 Uhr :
@Brigitta, es gibt keine KI, bei natürlicher Intelligenz bin ich mir nicht so sicher. Eine Datenbank im Computer ist wie ein Buch. Man muss heute nur nicht mehr die exakten Suchbegriffe eingeben zu denen man was wissen will und die Ausgabe setzt Ergebnisse in passende Phrasen ein. Das sind Algorithmen, Formeln, die vielleicht etwas komplizierter sind aber nichts mit Intelligenz zu tun haben. Widerspruch, es geht darum zu verstehen, nicht alles zu übernehmen egal ob von „KI“ oder natürlicher Intelligenz. Aber wieder Zustimmung, wenn eine Datenbank nicht so anders ist als Geschriebenes im Buch passt dann wieder der Satz: „man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht“ (und wie man es finden kann). Die Antwort auf alles ist „42“ (Roman: Per Anhalter durch die Galaxis). Ein gutes Beispiel wenn man ein Ergebnis bekommt aber sonst nichts verstanden hat und daher mit dem Ergebnis nichts anfangen kann. Daher plädiere ich für die Bildung, soweit man eben kommen kann.
Kommentar 31: MeinSenfDazu schreibt am 04.10.2025, 10:09 Uhr :
Das erinnert irgendwie an ein 8er Ruderboot wo 5 nur per Flüstertüte den Takt angeben wollen und nur noch 3 zum Rudern verfügbar sind... Es geht am echten Leben vorbei. Selbst in der IT kann man nicht viel mit reinen (und einigen auch abgehobenen) Theoretikern anfangen. Soll jemand eine Branchen-Software erstellen muss er/sie die Branche auch kennen. Vielleicht wäre es ein Ansatz die Studien-Zulassung an eine vorherige Ausbildung oder zumindest ein Praxis-Jahr zu knüpfen oder zumindest zu bevorzugen. Nichts spricht dagegen danach ein Fernstudium oder Duales Studium zu starten. Weiterbildung ist in diesen Zeiten eh lebenslang notwendig.
Kommentar 30: Anerkennung schreibt am 04.10.2025, 10:00 Uhr :
Wir benötigen eine Ausgewogenheit in der Berufswelt und die Anerkennung, dass wir ohne "Handwerk" nicht auskommen können. Die handwerklichen Berufe entwickeln sich zunehmend spezifischer. Es gibt nur noch selten Allrounder in einem Beruf, sondern es gibt immer mehr Personen, die sich in ihrem Beruf spezialisieren. Dies gilt für alle Berufsfelder ganz gleich, ob es eine akademische - oder eine handwerkliche Ausbildung gegeben hat. Den Jugendlichen gebührt eine breit gefächerte Heranführung an die Wege, die Ihnen im Leben offen stehen, je nachdem welchen Weg sie für sich wählen. Dann ist es auch später die Frage: möchte ich Verantwortung für Mitarbeiter:innen übernehmen oder Selbstständig sein oder Angestellt sein? Doch gleich welche Entscheidung ein junger Mensch nach der "Schule" trifft, es gibt heute viele Möglichkeiten, um sich zu verbessern. - Zur Orientierung der Jugendlichen wäre vielleicht ein "Berufserfahrungsjahr" in 2-4 Berufen eine Möglichkeit oder ein Jahr als BFD oder FSJ
Kommentar 29: Anonym schreibt am 04.10.2025, 08:25 Uhr :
Stellen wir doch mal die Frage, was machen Industrie, Handel und Handwerk denn falsch, dass immer weniger junge Menschen bereit sind eine Ausbildung zu beginnen. Das fängt bei der Ausbildereignungsprüfung an, geht bei der Schulung im Unternehmen und den Arbeitsbedingungen der jungen Menschen weiter. Veraltete Denkweisen und Strukturen herrschen vor. Auszubildende als billige Arbeitskräfte klar immer gern, aber etwas für die Ausbildung tun, das ist doch zu viel verlangt. Somit kann ich jeden jungen Menschen verstehen, der erst einmal eine theoretische Ausbildung bevorzugt.
Antwort von @anonym , geschrieben am 04.10.2025, 11:59 Uhr :
Was sie falsch machen - die Anforderungen an Azubis immer höher stellen. Nur sehr gute Abschlüsse erhalten eine Chance. Nur die unattraktiven Berufe bleiben übrig. Frust für Ausbilder und Azubis.
Kommentar 28: Harald schreibt am 03.10.2025, 17:58 Uhr :
Darauf gibt es keine pauschale Antwort, sondern es hängt vom einzelnen Kind ab. Weder ein Studium, noch eine Berufsausbildung sollte aufgedrängt werden. Und nicht jedem liegt ein Beruf im handwerklichen Bereich. Gut ist sicherlich, wenn schon während der Schulzeit erste berufliche Erfahrungen gesammelt werden.
Kommentar 27: Ylander schreibt am 03.10.2025, 17:18 Uhr :
Frau Wißing weist auf etwas hin, das offensichtlich ist: Wir haben in Deutschland eine fatale Fehlentwicklung: Wir brauchen keine 58% Studienbeginner. 5,8% reichen vollkommen. Was Hochschule heißt, ist in Wahrheit Hauptschule- bestenfalls, oder auch nur eine Verwahranstalt für Menschen ohne wirkliche Perspektive. Was wollen all diese jungen Leute dort? Selbst die 10% Besten sind nicht zu gebrauchen für das Berufsleben. Ihnen fehlen fundamentale Fähigkeiten und Kenntnisse. Es ist erschreckend, wie viel Masse wir haben, und wie wenig Klasse. Für einen handwerklichen Beruf sind diese Leute größtenteils aber auch nicht zu gebrauchen. Wir ziehen uns ein Millionenheer an potenziellen Sozialleistungsempfängern heran, machen wir uns da bitte nichts vor. Es macht keine Sinn, wenn 2/3 aller Schüler druch das "Abitur" gehen. Das ist heute nichts mehr wert. Das ist Etikettenschwindel. Eltern, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder auf private Gymnasien und Hochschulen.
Antwort von Sepp , geschrieben am 03.10.2025, 18:43 Uhr :
Hier fragt man sich, welche Bildung hinter diesen Zeilen steht. Selbst die 10 % Besten sind nicht zu gebrauchen? Also alle, die studiert haben, sind nicht zu gebrauchen? Interessante These, allerdings völlig unbrauchbar.
Antwort von Ylander , geschrieben am 04.10.2025, 08:50 Uhr :
Für besonders Kluge; Es gibt eine dünne Schicht im Promille-Bereich, die brauchbar ist
Antwort von Günni D , geschrieben am 04.10.2025, 09:21 Uhr :
Hallo Ylander, schon mal was von "Orientierung" gehört? Sehr gute Profs an meiner damaligen Uni berichteten, wie wichtig für sie Ausprobieren in Berufen und Studiengängen in ihren eigenen "20ern" gewesen sei. Äußere Umstände mögen sich geändert haben - aber neben geradlinigen Lebensläufen führen auch unendlich viele weitere Wege "nach Rom". - Beispiele, wie vielfältig erfolgreich Bildung angelegt sein kann, bietet jedes Jahr die Auslobung des Deutschen Schulpreises, die in dieser Woche stattfand.
Antwort von Grammatik , geschrieben am 04.10.2025, 18:48 Uhr :
@Günni D, zu ihren letzten Satz, möchte ich einen Einwand texten, "Bei der PISA-Studie 2022 erzielten deutsche Schülerinnen und Schüler die schlechtesten Ergebnisse seit Beginn der Erhebung, mit einem Abwärtstrend in allen drei Bereichen: Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften Ein Hauptproblem ist die zunehmende Zahl von leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern, von denen viele grundlegende Kompetenzen für den Arbeitsmarkt nicht erreichen. Da wundert man sich das knapp 57% nach dem Schulabschluss an eine Hochschule gehen und die Abbrechquote bei 25-30 % liegt.PISA 2025 liegt noch nicht vor, Ergebnisse 2026.
Antwort von Heinz , geschrieben am 05.10.2025, 13:11 Uhr :
Ihre Qualifikation für diese Einschätzun und die Quellen Ihrer Aussagen würden mich interessieren.
Antwort von Ylander , geschrieben am 09.10.2025, 22:00 Uhr :
Viele Menschen sind nicht mehr in der Lage, selbst zu beobachten. Alles wird noch sekundär erlernt. Die Menschheit degeneriert.
Antwort von , geschrieben am 09.10.2025, 22:06 Uhr :
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Kommentar 26: Brigitta S. schreibt am 03.10.2025, 16:34 Uhr :
Manche Studenten studieren und meinen ein Studium wäre nur ein Spaß-Erfindungstrip, weil sie geistreiche Fächer aussuchen wo kaum später einer nachfragt. Mal schauen, was ich später mache, klappt nicht immer im 21. Jahrhundert. Ist das Studium beendet, müssen sie feststellen sie haben nicht für den Markt studiert. Somit sind sie beim Markt auch nicht willkommen und bekommen trotz Studium schwer einen passenden Arbeitsplatz. Der Fachkraftmangel bestimmt, wer ins Boot der Wirtschaft genommen wird. Heutzutage wird es immer schwerer für Studenten, selbst planmäßig sich zu orientieren.