Im Gang eines Pflegeheims sitzt eine alte Frau im Rollstuhl

Wer pflegt die"Generation Merz"? | MEINUNG

Stand:

Kinder wohnen heute nicht immer ums Eck. Pflegeunterstützungen sind daher wichtiger denn je. Wir können das finanziell und physisch aber nicht einfach nur auf die Jüngeren abwälzen, meint unser Kolumnist.

Von Ralph Sina

Ein kleines Mädchen schiebt unter Aufbietung all ihrer kaum vorhandenen Kräfte eine 99-Jährige in deren Rollstuhl. Vom Spielplatz zurück zum Otto-Hue-Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt in Essen-Holsterhausen. Ein anrührendes Bild. Die Frau im Rollstuhl war meine Tante Fee. Das kleine Mädchen meine jüngste Tochter Henriette.

Heute denke ich: Henriette ist mit ihrem verzweifelten Versuch, Tante Fee im Rollstuhl zu schieben ein Symbol für das, was auf uns selbst und unsere Kinder und Enkel zukommt: Der Versuch, sich eines Tages liebevoll um uns Ältere zu kümmern wird die Jüngeren heillos überfordern. Physisch, psychisch und finanziell!

Wir können nicht alles auf die Jüngeren abwälzen

Ich bin ratlos. Wer pflegt in 10, 15 oder 20 Jahren die "Generation Merz", zu der ich selber gehöre? Von unseren Kindern und Enkeln können wir das nicht erwarten: Sie leben ihr eigenes Leben! Teilweise weit entfernt. Sie müssen ihre Altersvorsorge aus eigener Kraft stemmen, sind mit horrenden Mieten konfrontiert und mit der Erziehung ihrer Kinder.

Für meine Generation ist es in Sachen Pflege im Alter ziemlich irrelevant , ob wir drei Kinder haben, wie auch der Kanzler und neun seiner elf Kabinettsmitglieder (reiner Zufall…). Oder auch gar keine Nachkommen. Unsere Alters-Zukunft darf keine Angelegenheit der Dreißigjährigen sein! Im Gegenteil: Denen 'schulden' wir Ältere Entlastung bei der Kinder-Beaufsichtigung, damit sie Geld für ihre Altersvorsorge verdienen können!

Alt werden ist kostspielig

Wer bezahlt eines Tages die barrierefreie Unterkunft, das betreute Wohnen oder die "Rund-um-die-Uhr"-Pflege? Werfen wir einen Blick auf die Zahlen: Bereits heute beläuft sich der durchschnittliche Eigenanteil für einen stationären Platz im Pflegeheim auf knapp 3.000 Euro im Monat. Das wird aber nicht so bleiben, denn das Loch in den Pflegekassen wird größer. 3,5 Milliarden fehlen voraussichtlich allein im nächsten Jahr. Laut DAK-Pflegereport erhalten heute rund 5,6 Millionen Menschen Leistungen aus der staatlichen Pflegeversicherung. Bis zu 7,6 Millionen könnten es 2055 laut Pflegevorausberechnung des Statistischen Bundesamts sein.

Im Klartext: Die Pflegeversicherung mit ihrem derzeitigen Leistungsniveau wird unbezahlbar und die Pflege selbst auch.

Pflegebedürftige werden finanzielle Pflegefälle

Schon vor sechs Jahren konnte sich meine Tante von ihrer Rente kein kleines Einzelzimmer im Essener AWO-Pflegeheim leisten. Obwohl sie über 30 Jahre lang als OP-Schwester im Warburger Krankenhaus gearbeitet hatte. Tag und Nacht. An Wochenenden. Ein Knochenjob. Rund 100 Euro Taschengeld standen ihr am Ende im Heim pro Monat zu. Das war's.

Es ist nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis ein ca. 16qm kleines Pflegeheimzimmer mit Tisch, zwei Stühlen und Krankenbett doppelt so teuer ist wie die deutsche Durchschnittsrente! Die liegt bei Männern nach 35 Beitragsjahren brutto im Schnitt bei 1.809 Euro, bei Frauen gerade mal bei 1.394 Euro.

Wenn ich an die Situation künftiger Senioren denke, war Tante Fee allerdings noch in einer vergleichsweise komfortablen Situation. Sie konnte bis zu ihrem 97. Lebensjahr dank höchster Pflegestufe in ihren privaten vier Wänden bleiben! Was sie nicht bezahlen konnte, übernahm das Sozialamt. Das gleiche galt fürs Pflegeheim. Als Fee dorthin muss, kümmerte sich ein sehr engagiertes Pflegeteam rührend um sie. Meine Tante konnte mit realen Menschen sprechen. Sozial-Roboter wie "Navel" blieben ihr erspart. Uns wird das wohl anders gehen.

Realitäts-Check: Pflegekräfte aus dem Ausland anwerben

Um dem zu entgehen braucht Deutschland dringend mehr Pflegekräfte. Aber der Gesetzgeber sorgt trotz Fachkräfte-Einwanderungsgesetz de facto dafür, dass die wenigen die kommen, bereits nach kurzer Zeit in ihre Heimat zurückkehren.

Kaum jemand kennt dieses Drama besser als Prof Uwe Ufer. Er ist Chef der Diakonie Michaelshoven in Köln und hat ausgerechnet, dass allein in Köln in den nächsten Jahren zusätzlich 50 neue Heime für die stationäre Pflege gebaut werden müssten. Und es bräuchte 5.000 neue Pflegekräfte, um diese Heime zu betreiben. Es droht ein Pflege-Notstand-Tsunami.

Es sei denn, die Politik in Berlin wacht auf und merkt: Die Idee, dass wir in Indien, auf den Philippinen, in Vietnam, Indonesien oder Mexiko die nötigen Pflegekräfte anwerben, damit unsere Eltern, Großeltern oder eines Tages wir selbst gepflegt werden funktioniert bisher allenfalls auf dem Papier. Aber nicht im deutschen Alltag.

Wie das Heim bezahlen? | Servicezeit

05:27 Min. Verfügbar bis 10.07.2027

Diese Erfahrung hat die Diakonie Michaelshoven in Köln gemacht

Neun indischen Pflege-Azubis kommen nach Köln. Was dann passierte, schilderte später Prof. Ufer vor dem Kölner Presseclub:

Die Diakonie half bei der Wohnungssuche und stellte eine Betreuerin für die private und berufliche Eingliederung zur Verfügung. Aber selbst mit der hohen Ausbildungsvergütung von 1.340 Euro im ersten Lehrjahr konnten die indischen Azubis Miete plus Lebensunterhalt in einer teuren Metropole wie Köln kaum finanzieren. Für eine zusätzliche Ausbildungsbeihilfe ist die Vergütung zu hoch. Also stellte die Diakonie einen Antrag auf Wohngeld. Vergeblich.

Denn zunächst musste der Anspruch auf Bürgergeld geprüft werden. Es stellte sich heraus: Für eine Bürgergeld-Aufstockung kommen die jungen Pflege-Azubis nicht in Frage, weil sie nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr hatten! Also versuchte die Diakonie eine Verlängerung zu bekommen. Das Resultat: Plötzlich wurde das Aufenthaltsrecht der dringend benötigten Pflege-Azubis grundsätzlich in Frage gestellt! Schließlich wurde mit dem Antrag auf Unterstützung ja versucht, Sozialleistungen zu erhalten. Plötzlich müssen die gerade in Indien angeworbenen Pflege-Azubis um ihr Aufenthaltsrecht bangen - das ist doch Wahnsinn, oder?

Das Beispiel der Kölner Diakonie und auch Recherchen von Correctiv zeigen: Kommen Pflegekräfte aus anderen Ländern nach Deutschland stehen sie vor zahlreichen Hürden. Drei Jahre lang voll ausgebildete Pfleger und Pflegerinnen müssen manchmal Monate oder sogar Jahre warten, bis ihnen ihre Qualifikation anerkannt wird. Gleichzeitig können Pflegeheimplätze nicht belegt werden, weil es an Fachkräften mangelt.

Wie kommen wir aus dem Pflege-Dilemma?

Wir müssen pragmatischer werden: Bundesgesundheitsministerin Warken könnte zum Beispiel per Verordnung dafür sorgen, dass Fachkräfte erst einmal nur ihrem Arbeitgeber ihre Sprachkenntnisse plus Ausbildungszeugnisse nachweisen müssen. Nach dem Prinzip der "Kompetenzvermutung" könnten sie mit ihrer Arbeit beginnen und die darüber hinaus notwendigen Dokumente nachreichen.

Das Pflege-System neu denken: In Schweden zum Beispiel wird die Altenpflege über Steuern finanziert, Altenpflegeeinrichtungen sind in öffentlicher Verantwortung, der Personalschlüssel ist günstiger als in Deutschland. Wir müssen das nicht kopieren. Ich habe große Sympathie für unternehmerische Verantwortung und habe nichts gegen private Seniorenheime. Im Gegenteil. Aber so wie bisher geht es nicht weiter: In der Bundesrepublik mussten über 1.200 Pflegeeinrichtungen in den letzten beiden Jahren Insolvenz anmelden oder schließen.

Pflegeplätze, die in den nächsten Jahrzehnten dringend gebraucht werden, gehen verloren warnt der Arbeitgeberverband Pflege. Rein statistisch gehen in Deutschland jeden Tag zwei Pflegeheime pleite. Der vom Sozialamt übernommene Eigenanteil wird häufig monatelang nicht überwiesen. Und die soziale Pflegeversicherung befindet sich 30 Jahre nach ihrer Gründung in einer existentiellen Krise.

Leistungen in der Pflegeversicherung kürzen: Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat bereits die Richtung aufgezeigt: Damit die Beiträge nicht astronomisch steigen, müssen Leistungen wegfallen. Die Pflegeversicherung war immer als Teil-Kaskoversicherung geplant. An privater Zusatzvorsorge führt kein Weg vorbei. An Angehörigen, die sich in der Pflege engagieren auch nicht. So wichtig wie das staatliche Elterngeld wird in Zukunft eine staatliche Beihilfe zur Pflege der Eltern bzw. des Partners.

Leute aus der Praxis in die Neuerungen einbeziehen: Seit dieser Woche macht sich die Bund-Länderkommission endlich an die Arbeit. Leider ohne Beteiligung von Leuten aus der Praxis: Pflegekassen, Pflegekräfte und der Arbeitgeberverband Pflege sitzen nicht mit am Tisch! Wie auf diese praxisfremde Weise im kommenden Jahr eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung gelingen soll, ist mir schleierhaft.

Die Pflegekrise fängt gerade erst richtig an. Gut, dass Tante Fee sie nicht mehr erlebt!

Habt ihr auch Sorge, wie ihr die Pflege eurer Verwandten stemmen sollt? Welche Erfahrungen habt ihr vielleicht auch schon gemacht? Was muss sich ändern? Lasst uns darüber diskutieren. In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.

Kommentare zum Thema

134 Kommentare

  • 134 Hilfe ! Hilfe Polizei ! 18.07.2025, 05:12 Uhr

    Wir werden Alle nur noch doppeltwummsverdooft von Olaf ,verarscht und abgezockt von Teddybär Klingbeil, von F. Merz, totgelabert von Talk-Show-Laberqueen Katrin Göring Eckhardt, Talk-Show-Laber-King Karl Lauterbach , Wirtschaftslobbyistin Veronika , der Lenz ist da; die Mädchen singen Trallala !

  • 133 Wolfgang Jericho 17.07.2025, 19:42 Uhr

    Laut ihres Berichts fehlen allein in der Altenpflege tausende Pflegekräfte, in Deutschland fehlen zehntausende, die Tendenz ist steigend. Ich bin seit 37 Jahren Krankenpfleger und arbeite seit 33 Jahren in der Altenpflege. Die Pflegequalität ist von uns Pflegekräften zusammen mit den Assistenz kräften und Pflegehelfern nicht mehr aufrecht zu halten. Ein Kollaps droht. Was machen die Landesregierungen? Sie überlegen seit über 10 Jahren, ob man die Pflegequalität sicherstellen kann, indem diese durch Landes Pflegekammern reguliert, kontrolliert wird und die Pflegekräfte, die zur Mitgliedschaft gezwungen sind, bei Fehlern im Dienst sanktioniert. Die Pflegekräfte sollen den Betrieb dieser Kammern in Mio. Höhe durch Mitgliedsbeiträge bezahlen. Schlesw.Holstein: Kammer nach 2 Jahren ohne Erfolg in 2022 aufgelöst. Niedersachsen: ebenso aufgelöst Hessen: Nach Befragung der Pfl.kräfte aufgelöst... RLP u.NRW machen weiter, verschleudern Steuergeld und jagen Pflegekräfte aus dem Beruf! 40Mio.€

  • 132 HerrLassHirnRegnen 17.07.2025, 16:07 Uhr

    Welche brutale Verwirrung herrscht denn hier in den Kommentaren? Voll von Wesen, die ernsthaft GLAUBEN, der Sozialstaat/DieArbeitssuchenden/Die Immigranten seien schuld an der Misere Deutschlands? Ihr sollte Euch einmal wirkliche Zahlen ansehen anstatt das erl*gene Geschwafel von CDU und FDP zu rezitieren! Die "Kosten" sind im Gesamten ein Witz im Vergleich zu Dem, das jährlich durch Politik und Reiche mehr und mehr vom Arbeiter gest*hlen wird! Einfach GAR NICHTS! Das Geld ist NICHT dort, wo Alle ARM sind! (Staun!) Das sollte selbst ein kleines Kind verstehen! Im Übrigen geht es um Gelder die UNMITTELBAR dem Überleben von etlichen Millionen Menschen dienen, die im Gegensatz zum Durchschnittsdeutschen WIRKLICH gearbeitet haben. Denn genau DESHALB sind 80% davon nachweislich kaputte, arbeitsunfähige Wracks! IHR habt EUREN Wohlstand GENAU DENEN zu verdanken die ihr so verachtet! Denen die mehr leiste(te)n) als sie bekommen. Nur deshalb habt ihr Easy-Jobs mit völlig ÜBERZOGENEN Löhnen!

    Antworten (1)
    • Marielle Marillenlikör 17.07.2025, 18:00 Uhr

      Nein, nur die ärmeren Deutschen werden benachteiligt. In Pflegesituation und auch im Arbeitsleben. Ich kenne ein Lehrerehepaar, beide seit 35 Jahren in Pension und kerngesund. In der Altersklasse sind diejenigen, die nur 1000€ und weniger Rente hatten, längst verstorben. Heute las ich, dass Frau Schlesinger vom RBB per Gerichtsbeschluss einen Monat ihres Ruhegeldes erstritten hat. Ich wundere über die Höhe: 18.384€. Da muss eine alte Frau lange für stricken. Aber 50 Milliarden Migrationskosten sind auch kein Pappenstiel, wenn man diskutiert, dass wir die Pflege der eigenen Bevölkerung nicht mehr bezahlen können.

  • 131 Tassilo 17.07.2025, 16:02 Uhr

    In welcher Welt leben wir eigentlich? Schon 2020 erlaubte das Bundesverfassungsgericht die Suizidassistenz. Daran sind keine Bedingungen geknüpft, nur eben der freie Wille. Jetzt führen wir die Debatte ( Brosius Gersdorf), dass Schwangerschaftsabbrüche in der Frühphase rechtmäßig sein sollen u. von der Krankenkasse zu bezahlen seien. Das würde so auch im Koalitionsvertrag stehen. Wir entmenschlichen uns immer mehr. Die suizidalen Menschen knüpfen ihren Willen meist an Lebensumstände und brauchen unsere Hilfe. Ein Schwangerschaftsabbruch ist keine banale Entscheidung. Auch hier müssen Hilfsangebote her. Die Gesellschaft muss für Kinder eine Lebensgrundlage schaffen u. ungeborenes Leben schützen. Die umlagefinanzierten Anteile des Sozialversicherungssystems funktionieren nur, wenn wir nicht fahrlässig das Recht auf eine Lebensexistenz vernachlässigen. Der Gesetzgeber sollte diesen Aspekt bei der Auslegung zur Finanzierung der Pflegeversicherung berücksichtigen.

    Antworten (1)
    • "GPV" 17.07.2025, 17:57 Uhr

      @Tassilo, zur Debatte Brosius -Gersdorf, "Artikel 1 (1) GG und dazu Ausschnitte von Frau Brosius-Gersdorf die ans BVerfG. möchte, in ihrem 2024 Aufsatz "Menschenwürdegarantie und Lebensrecht für das "Ungeborene" bezeichnet Brosius-Gersdorf die Annahme,dass Menschenwürde überall dort gelte, wo menschliches Leben existiere, als biologistischen Fehlschluss.Das steht im krassen Widerspruch zum BVerfG von 1993, wo das BVerfG eindeutig feststellte," Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu".Frau Brosius-Gersdorf geht soweit zu behaupten, es gebe "gute Gründe"dafür, dass die Menschenwürde erst ab der Geburt gelte.Sollte man Frau Brosius-Gersdorf an das BVerfG berufen, wäre das ein gefährlicher Präzedenzfall, wenn selbst das höchste Gericht die Würde des ungeborenen Menschen zur Disposition stellen würde. Die Frau täte gut daran, selbst ihre Bewerbung zurückzunehmen, SIe hat sich selbst disqualifiziert, nicht tragbar.

  • 130 ElMariachi 17.07.2025, 15:50 Uhr

    Na der Merz muss das machen! Seine CDU hat doch Alles kaputt gespart und sich selbst am "gesparten" Geld bereichert! Dann hat der auch zum ersten Mal im Leben Etwas zu leisten!

    Antworten (1)
    • Anonym 17.07.2025, 16:48 Uhr

      Wer auf die"Aktivrente" von Merz reinfällt und das macht, gehört wegen Dämlichkeit in die Zwangsjacke gesteckt , weil er dann noch mehr fürs Finanzamt schufftet, .als ohnehin schon viele Dekaden lang , ist noch früher kaputt von der ganzen Maloche , muß den Löffel noch früher abgeben als ohnhin schon. Da freuen sich nur die Berliner Wunderluschen drauf, denn dann haben sie noch mehr Michelkohle, besonders in Gestalt ersparter Rente, um sie ihren affinen, bei ihnen ständig rumheulenden, bettelnden Lobbies bis hin zu den dicksten Großgrundbesitzern, den dicksten Bauern , den dicksten Konzernen , den dicksten Finanzmediären bzw. Finanzinvestoren immer ohne Bedürftigkeitsnachweis in den Rachen stopfen zu können können. Was die "halbe Welt" inzwischen in Germoney macht, nämlich Subventionen/Bürgergeld gratis zu Lasten der Allgemeinheit abzugreeifen, daß soltte der arme kaputtmalochte Rentner an seinem Lebens- abend nicht auch noch unterstützen, sondern das kann er auch !

  • 129 Tassilo Forum 17.07.2025, 15:06 Uhr

    Wie müssen sich eigentlich ältere Menschen fühlen, wenn nur noch von "Pflegekrise" gesprochen wird, der alte Mensch als Belastung dargestellt wird? Wie unmotiviert müssen junge Menschen werden, wenn ihnen jetzt schon klar gemacht wird, dass der Staat später im Alter das eigene Lebenswerk zerstören wird? Was bedeutet eine kapitalgedeckte Eigenvorsorge? Die Zinsen des zu bildenden Kapitalstocks muss doch auch jemand durch eigene Benachteiligung bezahlen. Wenn nicht hier, dann irgendwo auf der Welt. Mit globaler Verantwortung hat das nichts zu tun.

  • 128 Marielle Marillenlikör 16.07.2025, 13:43 Uhr

    Zehn Jahre vor Pflegesituation muss man den Sparstrumpf an die nächste Generation übergeben. Seinen Kindern muss man mitteilen, möglichst nicht mehr als 100.000 Euro im Jahr zu verdienen (Ironie). So wird die Pflege im Alter steuerfinanziert. Ganz nebenbei: Ich wäre für eine Bürgerversicherung. In die gesetzliche RV sollten alle einzahlen. Auch Beamte, Freiberufler wie Ärzte, Architekten u. Selbstständige. In Dänemark setzt man stärker auf ambulante Versorgung. Sollte die Grundrente mal nicht ausreichen, setzt sich der Staat für die Versorgung der Menschen ein. Pflegeheime haben keine Krankenhausoptik. Eine Bedürftigkeitsprüfung gibt es nicht. Die Dänen dürfen das kleine Häuschen an die Kinder weitergeben. Die Lebensstruktur bleibt erhalten. Deutschland zerstört in Ungleichheit das Lebenswerk der ärmeren Menschen. Sind denn Berufe, in denen keine betriebliche Altersversorgung aufgebaut wird weniger wichtig? Dänemark du bist mein Sehnsuchtsort.

    Antworten (2)
    • Ylander 17.07.2025, 07:44 Uhr

      Warum schauen Sie nach Dänemark? Das Land hat ganz andere Strukturen, und ist längst nicht so belastet wie Deutschland. Deutschland wurde durch die linken Elemente kaputt gemacht. Und ausgerechnet diese Elemente maßen sich an an, Deutschland wieder reparieren zu können - grotesk.

    • Marielle Marillenlikör 17.07.2025, 14:35 Uhr

      @ylander. Die Sozialdemokratie verfolgt in Dänemark auch eine andere Richtung. Die Dänen stehen mehr zusammen. Spielen tollen Handball. Die BRD ist nur noch eine unpersönliche Handelsfläche. Ich verstehe ja noch, dass die BRD Zahlungen leistet an die WHO oder in Entwicklungshilfe investiert. Die Dimensionen finde ich aber fragwürdig. Ein Radweg in Peru, ein Wrestling-Center in Gambia? OK, wir wollen, dass andere Regionen krisenfester werden, weil wir Flucht vermeiden wollen u. evtl. Handel mit den Ländern betreiben wollen. Seit zehn Jahren reisen jährlich zwei bis drei Großstädte an Menschen in die BRD ein u. beantragen Asyl. Asylberechtigt sind nur die wenigsten. Viele schmeißen den Pass weg oder schummeln bei der Altersangabe. Die Leute aus Osteuropa kommen noch hinzu. Der Bürgerverein Eigelstein beklagte gestern im Kölner Express, dass auf dem kleinen Straßenabschnitt in Köln 50 Drogendealer anzutreffen wären. Wir überlasten unsere Systeme und sind selbst nicht mehr krisenfest.

  • 127 Anonym 16.07.2025, 10:26 Uhr

    Wer als Frau Teilzeit arbeitet wird nicht in den Medien erwähnt wir können uns die Pflege Erst Recht nicht leisten!! Die Regierung macht ja auch nur Fehler die schicken nur das Geld in andere Länder!! Sie sollten es besser in Deutschland lassen für die Projekte die es dringend gebrauchen können wie die Pflege

    Antworten (3)
    • zu anoym: 16.07.2025, 13:20 Uhr

      Das tun unsere sog. Volksvertreter aber gerade nicht, denn sie glauben besessen, geradezu wahnhaft , besonders Grüne Sozis so gutest zu sein, daß sie eine Politik zum Wohle des gesamten Universums treiben zu müssen oder anders formuliert; daß am deutschen Wesen der gesamte Kosmos genesen müsse, selbstverständlich inclusive Rettung der gesamten Milchstraße , aller Planeten und Sonnen vor der angeblichen "Verarmung" bzw. dem "qualvollen Hitzetod "! Fazit: Das sieht also künftig noch richtig, richtig mies aus für die Deutschen, aber gewählt ist gewählt und wir können sie jetzt nicht mehr feuern. Bleibt tapfer und erinnert Euch : Wenn man meint; es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Licht daher !

    • Noname 16.07.2025, 13:41 Uhr

      Die Ukraine ist bestes Beispiel, wie Geld ins Ausland immer schneller immer mehr wird bei immer weniger Sicherheit. Und Pflegeleistung wird auch im Ukraine-Krieg gefragt sein, vermute ich mal naiv. Und beim missionarischer Eifer im islamischen Raum, einst als Arabischer Frühling bei uns gefeiert, wandelt sich auch die Aufbruchsstimmung langsam aber sicher in einen Realitätsschock. Und auch dort wird man Pflege brauchen, nachdem wir dort mit Steuergeld sämtliche Konflikte angeheizt haben, was auch nicht für mehr Sicherheit bei uns gesorgt hat. Zustimmung, da sind nur Fehler durch die wir am Ende bei uns nicht mehr mit dem Geld auskommen und Pflegekosten sind dabei nur ein Beispiel. Und Zustimmung, spart man an Geld für die Betreuung der ganz Alten (und ganz Jungen) fehlt auch Arbeitskraft im eigenen Land wegen Teilzeit oder gar Nullzeit wenn es nicht anders geht.

    • zu 127: 16.07.2025, 13:58 Uhr

      meist biologisch bedingt,weil Frauen gewöhnlich wegen der erforderlichen Kindererziehung umfassende Lücken in der Zahlung von öffentl. Abgaben an den Staat haben, so daß Staat illegal meint , ihre Renten- und Pflegekostenerstattungsanwartschaft ihm gegenüber sei noch wesentlich geringer , als bei Männern. Aber auch das hindert die Berliner Wunderluschen nicht daran, jeden , auf dem Planeten unkontrolliert entwischten Furz mit unserem Geld zu alimentieren und zuzukippen , an Jeden weltweit , der mag und der nur laut genug bei ihnen rumheult und dabei die dicksten Kullertränen ausdrückt .

  • 126 WG Gästebett 15.07.2025, 16:56 Uhr

    Pflege sollte in staatlicher Verantwortung liegen. Wir dürfen die Aufgabe nicht Investoren oder NGOs überlassen, die immer mehr Einfluss gewinnen wollen auf allen Feldern. Das gilt auch für die Diakonie Michaelshoven. Fragen wir doch mal die Kostenträger wieviel schon eine Umschulung im Berufsförderungswerk kostet. Dort gibt's überfüllte Klassen. Lehrer sind teilweise ehemalige Teilnehmer, Quereinsteiger, oder Leute, die noch nie in ihrem eigenen Berufsbild außerhalb des Berufförderungswerk gearbeitet haben. Schüler, die wirklich Förderbedarf hätten werden über den hauseigenen med. Dienst interdisziplinär aussortiert. Später, wenn die Eingliederunghilfen im Berufsleben wegfallen, sind viele wieder arbeitslos. Die überbetriebliche Ausbildung hat nämlich nicht die Qualität einer betrieblichen Ausbildung. Der Kölner Presseclub ist doch nur eine unkritische Repräsentationsfläche, die Leute wie Herr Ufer oder auch Henriette Reker gerne nutzen.

  • 125 Jörg Frede 15.07.2025, 14:18 Uhr

    In D gehts inzwischen zu , wie auf der Animalfarm : Im Linkslabern, Gutstengefasel sind Grüne,Merkelianer ,Sozen, Linke fix, für den Michel zu seinem Vorteil tun sie nicht nur nix, sondern er wird von ihnen mit den OECD-höchsten öffentl. Abgaben gequält und beklaut, zum Zahlschwein für jeden Furz , der weltweit unkontrolliert entweicht, mißbraucht. Deshalb krebsen z.B. Genossen auch völlig zu Recht aktuell in Wahlumfrage von infratest dimap bei nur mickrigen 13 % rum ; bei den Grünen ist es ähnlich desolat. Zur Erinnerung : Genosse Schmidt hatte als Kanzler bei BT-Wahlen zwischen 43 bis 45 % geholt. Das sind also die kümmerlichsten Früchte seiner Parteierben von Pleiten ,Pech und Pannen im Laufe von vielen Jahren. Das Elend wird bei ihnen weitergehen, denn der Wirtschaftsabschwung in D in Gestalt einer Stagflation wird sich noch jahrelang beschleunigen.

  • 124 Anonym 15.07.2025, 10:48 Uhr

    Das Thema ist unter der Administration der Berliner Wunderluschen völlig überflüssig, denn je früher wir Senioren den Löffel abgeben, umso weniger können sie uns abzocken, beklauen, auspressen, wie eine Zitrone , zu Melkkühen der gesamten Welt, ihrer affinen Lobbies bis hin zu jeder Finanzheuschrecke im letzten Winkel des Kosmos instrumentalisieren. Darin sehen sie den Sinn ihres Daseins und dafür kämpfen sie daily rund um die Uhr bis zum Umfallen. Daß es für uns angeblich gut und gerne in D leben läßt, ist auch so eine Lüge.

    Antworten (3)
    • Marielle Marillenlikör 15.07.2025, 16:03 Uhr

      Jedenfalls für Steinmeier ist es das beste Deutschland, das es je gegeben hat. Das gute Leben trifft nur auf ein bestimmtes Klientel. Die meisten Menschen werden zwischen "Dekadenter Oberschicht" und "Asylmissbrauch" zerrieben.

    • "GPV" 15.07.2025, 22:14 Uhr

      @Marielle Marillenlikör, daran hat Steinmeier unter Schröder von 1999- 2005 als Chef des Kanzleramtes fleißig dran mit gearbeitet (Agenda 2010), heute macht er einen auf besorgten Bundespräsident, war und ist aber nicht glaubwürdig,obwohl er stetig versucht ein auf Gutmensch zumachen.

    • Anonym 16.07.2025, 16:36 Uhr

      ganze Welt weiß aufgrund der bereits seit vielen Jahren praktizierten dt. administrativen weltweiten Propaganda mittels "Wir schaffen das !","Wir haben Platz !","Wir brauchen Fachkräfte !";"Deutschland wird sich verändern; ich freu mich drauf !" und so ähnlich bis in die letzte Hütte Afrikas hinein, daß die Deutschen schon alle Probleme in der ganzen Welt richten bzw. sie retten werden. Das wirkt wie ein Magnet besonders in der 3. Welt ganz Afrikas , nach D ungehindert über die grüne Grenze zu kommen , denn auch dort gibts Internet, um das zu kapieren. Fazit: Die dt. Politik ist gleichsam wie eine Perlenkette von Staatsversagen, Katastrophen,Pleiten, Pech und Pannen am laufenden Band trotz Armeen von teuren eingekauften Beratern zu Hunderten Milliarden Kosten , einer teuren Verwaltungsbürokratie, den weltteuersten dt. Parlamenten.

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