Wer pflegt die"Generation Merz"? | MEINUNG
Stand:
Kinder wohnen heute nicht immer ums Eck. Pflegeunterstützungen sind daher wichtiger denn je. Wir können das finanziell und physisch aber nicht einfach nur auf die Jüngeren abwälzen, meint unser Kolumnist.
Von Ralph Sina
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Zu den Kommentaren [134]Ein kleines Mädchen schiebt unter Aufbietung all ihrer kaum vorhandenen Kräfte eine 99-Jährige in deren Rollstuhl. Vom Spielplatz zurück zum Otto-Hue-Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt in Essen-Holsterhausen. Ein anrührendes Bild. Die Frau im Rollstuhl war meine Tante Fee. Das kleine Mädchen meine jüngste Tochter Henriette.
Heute denke ich: Henriette ist mit ihrem verzweifelten Versuch, Tante Fee im Rollstuhl zu schieben ein Symbol für das, was auf uns selbst und unsere Kinder und Enkel zukommt: Der Versuch, sich eines Tages liebevoll um uns Ältere zu kümmern wird die Jüngeren heillos überfordern. Physisch, psychisch und finanziell!
Wir können nicht alles auf die Jüngeren abwälzen
Ich bin ratlos. Wer pflegt in 10, 15 oder 20 Jahren die "Generation Merz", zu der ich selber gehöre? Von unseren Kindern und Enkeln können wir das nicht erwarten: Sie leben ihr eigenes Leben! Teilweise weit entfernt. Sie müssen ihre Altersvorsorge aus eigener Kraft stemmen, sind mit horrenden Mieten konfrontiert und mit der Erziehung ihrer Kinder.
Für meine Generation ist es in Sachen Pflege im Alter ziemlich irrelevant , ob wir drei Kinder haben, wie auch der Kanzler und neun seiner elf Kabinettsmitglieder (reiner Zufall…). Oder auch gar keine Nachkommen. Unsere Alters-Zukunft darf keine Angelegenheit der Dreißigjährigen sein! Im Gegenteil: Denen 'schulden' wir Ältere Entlastung bei der Kinder-Beaufsichtigung, damit sie Geld für ihre Altersvorsorge verdienen können!
Alt werden ist kostspielig
Wer bezahlt eines Tages die barrierefreie Unterkunft, das betreute Wohnen oder die "Rund-um-die-Uhr"-Pflege? Werfen wir einen Blick auf die Zahlen: Bereits heute beläuft sich der durchschnittliche Eigenanteil für einen stationären Platz im Pflegeheim auf knapp 3.000 Euro im Monat. Das wird aber nicht so bleiben, denn das Loch in den Pflegekassen wird größer. 3,5 Milliarden fehlen voraussichtlich allein im nächsten Jahr. Laut DAK-Pflegereport erhalten heute rund 5,6 Millionen Menschen Leistungen aus der staatlichen Pflegeversicherung. Bis zu 7,6 Millionen könnten es 2055 laut Pflegevorausberechnung des Statistischen Bundesamts sein.
Im Klartext: Die Pflegeversicherung mit ihrem derzeitigen Leistungsniveau wird unbezahlbar und die Pflege selbst auch.
Pflegebedürftige werden finanzielle Pflegefälle
Schon vor sechs Jahren konnte sich meine Tante von ihrer Rente kein kleines Einzelzimmer im Essener AWO-Pflegeheim leisten. Obwohl sie über 30 Jahre lang als OP-Schwester im Warburger Krankenhaus gearbeitet hatte. Tag und Nacht. An Wochenenden. Ein Knochenjob. Rund 100 Euro Taschengeld standen ihr am Ende im Heim pro Monat zu. Das war's.
Es ist nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis ein ca. 16qm kleines Pflegeheimzimmer mit Tisch, zwei Stühlen und Krankenbett doppelt so teuer ist wie die deutsche Durchschnittsrente! Die liegt bei Männern nach 35 Beitragsjahren brutto im Schnitt bei 1.809 Euro, bei Frauen gerade mal bei 1.394 Euro.
Wenn ich an die Situation künftiger Senioren denke, war Tante Fee allerdings noch in einer vergleichsweise komfortablen Situation. Sie konnte bis zu ihrem 97. Lebensjahr dank höchster Pflegestufe in ihren privaten vier Wänden bleiben! Was sie nicht bezahlen konnte, übernahm das Sozialamt. Das gleiche galt fürs Pflegeheim. Als Fee dorthin muss, kümmerte sich ein sehr engagiertes Pflegeteam rührend um sie. Meine Tante konnte mit realen Menschen sprechen. Sozial-Roboter wie "Navel" blieben ihr erspart. Uns wird das wohl anders gehen.
Realitäts-Check: Pflegekräfte aus dem Ausland anwerben
Um dem zu entgehen braucht Deutschland dringend mehr Pflegekräfte. Aber der Gesetzgeber sorgt trotz Fachkräfte-Einwanderungsgesetz de facto dafür, dass die wenigen die kommen, bereits nach kurzer Zeit in ihre Heimat zurückkehren.
Kaum jemand kennt dieses Drama besser als Prof Uwe Ufer. Er ist Chef der Diakonie Michaelshoven in Köln und hat ausgerechnet, dass allein in Köln in den nächsten Jahren zusätzlich 50 neue Heime für die stationäre Pflege gebaut werden müssten. Und es bräuchte 5.000 neue Pflegekräfte, um diese Heime zu betreiben. Es droht ein Pflege-Notstand-Tsunami.
Es sei denn, die Politik in Berlin wacht auf und merkt: Die Idee, dass wir in Indien, auf den Philippinen, in Vietnam, Indonesien oder Mexiko die nötigen Pflegekräfte anwerben, damit unsere Eltern, Großeltern oder eines Tages wir selbst gepflegt werden funktioniert bisher allenfalls auf dem Papier. Aber nicht im deutschen Alltag.
Wie das Heim bezahlen? | Servicezeit
05:27 Min.. Verfügbar bis 10.07.2027.
Diese Erfahrung hat die Diakonie Michaelshoven in Köln gemacht
Neun indischen Pflege-Azubis kommen nach Köln. Was dann passierte, schilderte später Prof. Ufer vor dem Kölner Presseclub:
Die Diakonie half bei der Wohnungssuche und stellte eine Betreuerin für die private und berufliche Eingliederung zur Verfügung. Aber selbst mit der hohen Ausbildungsvergütung von 1.340 Euro im ersten Lehrjahr konnten die indischen Azubis Miete plus Lebensunterhalt in einer teuren Metropole wie Köln kaum finanzieren. Für eine zusätzliche Ausbildungsbeihilfe ist die Vergütung zu hoch. Also stellte die Diakonie einen Antrag auf Wohngeld. Vergeblich.
Denn zunächst musste der Anspruch auf Bürgergeld geprüft werden. Es stellte sich heraus: Für eine Bürgergeld-Aufstockung kommen die jungen Pflege-Azubis nicht in Frage, weil sie nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr hatten! Also versuchte die Diakonie eine Verlängerung zu bekommen. Das Resultat: Plötzlich wurde das Aufenthaltsrecht der dringend benötigten Pflege-Azubis grundsätzlich in Frage gestellt! Schließlich wurde mit dem Antrag auf Unterstützung ja versucht, Sozialleistungen zu erhalten. Plötzlich müssen die gerade in Indien angeworbenen Pflege-Azubis um ihr Aufenthaltsrecht bangen - das ist doch Wahnsinn, oder?
Das Beispiel der Kölner Diakonie und auch Recherchen von Correctiv zeigen: Kommen Pflegekräfte aus anderen Ländern nach Deutschland stehen sie vor zahlreichen Hürden. Drei Jahre lang voll ausgebildete Pfleger und Pflegerinnen müssen manchmal Monate oder sogar Jahre warten, bis ihnen ihre Qualifikation anerkannt wird. Gleichzeitig können Pflegeheimplätze nicht belegt werden, weil es an Fachkräften mangelt.
Wie kommen wir aus dem Pflege-Dilemma?
Wir müssen pragmatischer werden: Bundesgesundheitsministerin Warken könnte zum Beispiel per Verordnung dafür sorgen, dass Fachkräfte erst einmal nur ihrem Arbeitgeber ihre Sprachkenntnisse plus Ausbildungszeugnisse nachweisen müssen. Nach dem Prinzip der "Kompetenzvermutung" könnten sie mit ihrer Arbeit beginnen und die darüber hinaus notwendigen Dokumente nachreichen.
Das Pflege-System neu denken: In Schweden zum Beispiel wird die Altenpflege über Steuern finanziert, Altenpflegeeinrichtungen sind in öffentlicher Verantwortung, der Personalschlüssel ist günstiger als in Deutschland. Wir müssen das nicht kopieren. Ich habe große Sympathie für unternehmerische Verantwortung und habe nichts gegen private Seniorenheime. Im Gegenteil. Aber so wie bisher geht es nicht weiter: In der Bundesrepublik mussten über 1.200 Pflegeeinrichtungen in den letzten beiden Jahren Insolvenz anmelden oder schließen.
Pflegeplätze, die in den nächsten Jahrzehnten dringend gebraucht werden, gehen verloren warnt der Arbeitgeberverband Pflege. Rein statistisch gehen in Deutschland jeden Tag zwei Pflegeheime pleite. Der vom Sozialamt übernommene Eigenanteil wird häufig monatelang nicht überwiesen. Und die soziale Pflegeversicherung befindet sich 30 Jahre nach ihrer Gründung in einer existentiellen Krise.
Leistungen in der Pflegeversicherung kürzen: Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat bereits die Richtung aufgezeigt: Damit die Beiträge nicht astronomisch steigen, müssen Leistungen wegfallen. Die Pflegeversicherung war immer als Teil-Kaskoversicherung geplant. An privater Zusatzvorsorge führt kein Weg vorbei. An Angehörigen, die sich in der Pflege engagieren auch nicht. So wichtig wie das staatliche Elterngeld wird in Zukunft eine staatliche Beihilfe zur Pflege der Eltern bzw. des Partners.
Leute aus der Praxis in die Neuerungen einbeziehen: Seit dieser Woche macht sich die Bund-Länderkommission endlich an die Arbeit. Leider ohne Beteiligung von Leuten aus der Praxis: Pflegekassen, Pflegekräfte und der Arbeitgeberverband Pflege sitzen nicht mit am Tisch! Wie auf diese praxisfremde Weise im kommenden Jahr eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung gelingen soll, ist mir schleierhaft.
Die Pflegekrise fängt gerade erst richtig an. Gut, dass Tante Fee sie nicht mehr erlebt!
Habt ihr auch Sorge, wie ihr die Pflege eurer Verwandten stemmen sollt? Welche Erfahrungen habt ihr vielleicht auch schon gemacht? Was muss sich ändern? Lasst uns darüber diskutieren. In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.
134 Kommentare
Kommentar 134: Hilfe ! Hilfe Polizei ! schreibt am 18.07.2025, 05:12 Uhr :
Wir werden Alle nur noch doppeltwummsverdooft von Olaf ,verarscht und abgezockt von Teddybär Klingbeil, von F. Merz, totgelabert von Talk-Show-Laberqueen Katrin Göring Eckhardt, Talk-Show-Laber-King Karl Lauterbach , Wirtschaftslobbyistin Veronika , der Lenz ist da; die Mädchen singen Trallala !
Kommentar 133: Wolfgang Jericho schreibt am 17.07.2025, 19:42 Uhr :
Laut ihres Berichts fehlen allein in der Altenpflege tausende Pflegekräfte, in Deutschland fehlen zehntausende, die Tendenz ist steigend. Ich bin seit 37 Jahren Krankenpfleger und arbeite seit 33 Jahren in der Altenpflege. Die Pflegequalität ist von uns Pflegekräften zusammen mit den Assistenz kräften und Pflegehelfern nicht mehr aufrecht zu halten. Ein Kollaps droht. Was machen die Landesregierungen? Sie überlegen seit über 10 Jahren, ob man die Pflegequalität sicherstellen kann, indem diese durch Landes Pflegekammern reguliert, kontrolliert wird und die Pflegekräfte, die zur Mitgliedschaft gezwungen sind, bei Fehlern im Dienst sanktioniert. Die Pflegekräfte sollen den Betrieb dieser Kammern in Mio. Höhe durch Mitgliedsbeiträge bezahlen. Schlesw.Holstein: Kammer nach 2 Jahren ohne Erfolg in 2022 aufgelöst. Niedersachsen: ebenso aufgelöst Hessen: Nach Befragung der Pfl.kräfte aufgelöst... RLP u.NRW machen weiter, verschleudern Steuergeld und jagen Pflegekräfte aus dem Beruf! 40Mio.€
Kommentar 132: HerrLassHirnRegnen schreibt am 17.07.2025, 16:07 Uhr :
Welche brutale Verwirrung herrscht denn hier in den Kommentaren? Voll von Wesen, die ernsthaft GLAUBEN, der Sozialstaat/DieArbeitssuchenden/Die Immigranten seien schuld an der Misere Deutschlands? Ihr sollte Euch einmal wirkliche Zahlen ansehen anstatt das erl*gene Geschwafel von CDU und FDP zu rezitieren! Die "Kosten" sind im Gesamten ein Witz im Vergleich zu Dem, das jährlich durch Politik und Reiche mehr und mehr vom Arbeiter gest*hlen wird! Einfach GAR NICHTS! Das Geld ist NICHT dort, wo Alle ARM sind! (Staun!) Das sollte selbst ein kleines Kind verstehen! Im Übrigen geht es um Gelder die UNMITTELBAR dem Überleben von etlichen Millionen Menschen dienen, die im Gegensatz zum Durchschnittsdeutschen WIRKLICH gearbeitet haben. Denn genau DESHALB sind 80% davon nachweislich kaputte, arbeitsunfähige Wracks! IHR habt EUREN Wohlstand GENAU DENEN zu verdanken die ihr so verachtet! Denen die mehr leiste(te)n) als sie bekommen. Nur deshalb habt ihr Easy-Jobs mit völlig ÜBERZOGENEN Löhnen!
Antwort von Marielle Marillenlikör , geschrieben am 17.07.2025, 18:00 Uhr :
Nein, nur die ärmeren Deutschen werden benachteiligt. In Pflegesituation und auch im Arbeitsleben. Ich kenne ein Lehrerehepaar, beide seit 35 Jahren in Pension und kerngesund. In der Altersklasse sind diejenigen, die nur 1000€ und weniger Rente hatten, längst verstorben. Heute las ich, dass Frau Schlesinger vom RBB per Gerichtsbeschluss einen Monat ihres Ruhegeldes erstritten hat. Ich wundere über die Höhe: 18.384€. Da muss eine alte Frau lange für stricken. Aber 50 Milliarden Migrationskosten sind auch kein Pappenstiel, wenn man diskutiert, dass wir die Pflege der eigenen Bevölkerung nicht mehr bezahlen können.
Kommentar 131: Tassilo schreibt am 17.07.2025, 16:02 Uhr :
In welcher Welt leben wir eigentlich? Schon 2020 erlaubte das Bundesverfassungsgericht die Suizidassistenz. Daran sind keine Bedingungen geknüpft, nur eben der freie Wille. Jetzt führen wir die Debatte ( Brosius Gersdorf), dass Schwangerschaftsabbrüche in der Frühphase rechtmäßig sein sollen u. von der Krankenkasse zu bezahlen seien. Das würde so auch im Koalitionsvertrag stehen. Wir entmenschlichen uns immer mehr. Die suizidalen Menschen knüpfen ihren Willen meist an Lebensumstände und brauchen unsere Hilfe. Ein Schwangerschaftsabbruch ist keine banale Entscheidung. Auch hier müssen Hilfsangebote her. Die Gesellschaft muss für Kinder eine Lebensgrundlage schaffen u. ungeborenes Leben schützen. Die umlagefinanzierten Anteile des Sozialversicherungssystems funktionieren nur, wenn wir nicht fahrlässig das Recht auf eine Lebensexistenz vernachlässigen. Der Gesetzgeber sollte diesen Aspekt bei der Auslegung zur Finanzierung der Pflegeversicherung berücksichtigen.
Antwort von "GPV" , geschrieben am 17.07.2025, 17:57 Uhr :
@Tassilo, zur Debatte Brosius -Gersdorf, "Artikel 1 (1) GG und dazu Ausschnitte von Frau Brosius-Gersdorf die ans BVerfG. möchte, in ihrem 2024 Aufsatz "Menschenwürdegarantie und Lebensrecht für das "Ungeborene" bezeichnet Brosius-Gersdorf die Annahme,dass Menschenwürde überall dort gelte, wo menschliches Leben existiere, als biologistischen Fehlschluss.Das steht im krassen Widerspruch zum BVerfG von 1993, wo das BVerfG eindeutig feststellte," Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu".Frau Brosius-Gersdorf geht soweit zu behaupten, es gebe "gute Gründe"dafür, dass die Menschenwürde erst ab der Geburt gelte.Sollte man Frau Brosius-Gersdorf an das BVerfG berufen, wäre das ein gefährlicher Präzedenzfall, wenn selbst das höchste Gericht die Würde des ungeborenen Menschen zur Disposition stellen würde. Die Frau täte gut daran, selbst ihre Bewerbung zurückzunehmen, SIe hat sich selbst disqualifiziert, nicht tragbar.
Kommentar 130: ElMariachi schreibt am 17.07.2025, 15:50 Uhr :
Na der Merz muss das machen! Seine CDU hat doch Alles kaputt gespart und sich selbst am "gesparten" Geld bereichert! Dann hat der auch zum ersten Mal im Leben Etwas zu leisten!
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.07.2025, 16:48 Uhr :
Wer auf die"Aktivrente" von Merz reinfällt und das macht, gehört wegen Dämlichkeit in die Zwangsjacke gesteckt , weil er dann noch mehr fürs Finanzamt schufftet, .als ohnehin schon viele Dekaden lang , ist noch früher kaputt von der ganzen Maloche , muß den Löffel noch früher abgeben als ohnhin schon. Da freuen sich nur die Berliner Wunderluschen drauf, denn dann haben sie noch mehr Michelkohle, besonders in Gestalt ersparter Rente, um sie ihren affinen, bei ihnen ständig rumheulenden, bettelnden Lobbies bis hin zu den dicksten Großgrundbesitzern, den dicksten Bauern , den dicksten Konzernen , den dicksten Finanzmediären bzw. Finanzinvestoren immer ohne Bedürftigkeitsnachweis in den Rachen stopfen zu können können. Was die "halbe Welt" inzwischen in Germoney macht, nämlich Subventionen/Bürgergeld gratis zu Lasten der Allgemeinheit abzugreeifen, daß soltte der arme kaputtmalochte Rentner an seinem Lebens- abend nicht auch noch unterstützen, sondern das kann er auch !
Kommentar 129: Tassilo Forum schreibt am 17.07.2025, 15:06 Uhr :
Wie müssen sich eigentlich ältere Menschen fühlen, wenn nur noch von "Pflegekrise" gesprochen wird, der alte Mensch als Belastung dargestellt wird? Wie unmotiviert müssen junge Menschen werden, wenn ihnen jetzt schon klar gemacht wird, dass der Staat später im Alter das eigene Lebenswerk zerstören wird? Was bedeutet eine kapitalgedeckte Eigenvorsorge? Die Zinsen des zu bildenden Kapitalstocks muss doch auch jemand durch eigene Benachteiligung bezahlen. Wenn nicht hier, dann irgendwo auf der Welt. Mit globaler Verantwortung hat das nichts zu tun.
Kommentar 128: Marielle Marillenlikör schreibt am 16.07.2025, 13:43 Uhr :
Zehn Jahre vor Pflegesituation muss man den Sparstrumpf an die nächste Generation übergeben. Seinen Kindern muss man mitteilen, möglichst nicht mehr als 100.000 Euro im Jahr zu verdienen (Ironie). So wird die Pflege im Alter steuerfinanziert. Ganz nebenbei: Ich wäre für eine Bürgerversicherung. In die gesetzliche RV sollten alle einzahlen. Auch Beamte, Freiberufler wie Ärzte, Architekten u. Selbstständige. In Dänemark setzt man stärker auf ambulante Versorgung. Sollte die Grundrente mal nicht ausreichen, setzt sich der Staat für die Versorgung der Menschen ein. Pflegeheime haben keine Krankenhausoptik. Eine Bedürftigkeitsprüfung gibt es nicht. Die Dänen dürfen das kleine Häuschen an die Kinder weitergeben. Die Lebensstruktur bleibt erhalten. Deutschland zerstört in Ungleichheit das Lebenswerk der ärmeren Menschen. Sind denn Berufe, in denen keine betriebliche Altersversorgung aufgebaut wird weniger wichtig? Dänemark du bist mein Sehnsuchtsort.
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.07.2025, 07:44 Uhr :
Warum schauen Sie nach Dänemark? Das Land hat ganz andere Strukturen, und ist längst nicht so belastet wie Deutschland. Deutschland wurde durch die linken Elemente kaputt gemacht. Und ausgerechnet diese Elemente maßen sich an an, Deutschland wieder reparieren zu können - grotesk.
Antwort von Marielle Marillenlikör , geschrieben am 17.07.2025, 14:35 Uhr :
@ylander. Die Sozialdemokratie verfolgt in Dänemark auch eine andere Richtung. Die Dänen stehen mehr zusammen. Spielen tollen Handball. Die BRD ist nur noch eine unpersönliche Handelsfläche. Ich verstehe ja noch, dass die BRD Zahlungen leistet an die WHO oder in Entwicklungshilfe investiert. Die Dimensionen finde ich aber fragwürdig. Ein Radweg in Peru, ein Wrestling-Center in Gambia? OK, wir wollen, dass andere Regionen krisenfester werden, weil wir Flucht vermeiden wollen u. evtl. Handel mit den Ländern betreiben wollen. Seit zehn Jahren reisen jährlich zwei bis drei Großstädte an Menschen in die BRD ein u. beantragen Asyl. Asylberechtigt sind nur die wenigsten. Viele schmeißen den Pass weg oder schummeln bei der Altersangabe. Die Leute aus Osteuropa kommen noch hinzu. Der Bürgerverein Eigelstein beklagte gestern im Kölner Express, dass auf dem kleinen Straßenabschnitt in Köln 50 Drogendealer anzutreffen wären. Wir überlasten unsere Systeme und sind selbst nicht mehr krisenfest.
Kommentar 127: Anonym schreibt am 16.07.2025, 10:26 Uhr :
Wer als Frau Teilzeit arbeitet wird nicht in den Medien erwähnt wir können uns die Pflege Erst Recht nicht leisten!! Die Regierung macht ja auch nur Fehler die schicken nur das Geld in andere Länder!! Sie sollten es besser in Deutschland lassen für die Projekte die es dringend gebrauchen können wie die Pflege
Antwort von zu anoym: , geschrieben am 16.07.2025, 13:20 Uhr :
Das tun unsere sog. Volksvertreter aber gerade nicht, denn sie glauben besessen, geradezu wahnhaft , besonders Grüne Sozis so gutest zu sein, daß sie eine Politik zum Wohle des gesamten Universums treiben zu müssen oder anders formuliert; daß am deutschen Wesen der gesamte Kosmos genesen müsse, selbstverständlich inclusive Rettung der gesamten Milchstraße , aller Planeten und Sonnen vor der angeblichen "Verarmung" bzw. dem "qualvollen Hitzetod "! Fazit: Das sieht also künftig noch richtig, richtig mies aus für die Deutschen, aber gewählt ist gewählt und wir können sie jetzt nicht mehr feuern. Bleibt tapfer und erinnert Euch : Wenn man meint; es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Licht daher !
Antwort von Noname , geschrieben am 16.07.2025, 13:41 Uhr :
Die Ukraine ist bestes Beispiel, wie Geld ins Ausland immer schneller immer mehr wird bei immer weniger Sicherheit. Und Pflegeleistung wird auch im Ukraine-Krieg gefragt sein, vermute ich mal naiv. Und beim missionarischer Eifer im islamischen Raum, einst als Arabischer Frühling bei uns gefeiert, wandelt sich auch die Aufbruchsstimmung langsam aber sicher in einen Realitätsschock. Und auch dort wird man Pflege brauchen, nachdem wir dort mit Steuergeld sämtliche Konflikte angeheizt haben, was auch nicht für mehr Sicherheit bei uns gesorgt hat. Zustimmung, da sind nur Fehler durch die wir am Ende bei uns nicht mehr mit dem Geld auskommen und Pflegekosten sind dabei nur ein Beispiel. Und Zustimmung, spart man an Geld für die Betreuung der ganz Alten (und ganz Jungen) fehlt auch Arbeitskraft im eigenen Land wegen Teilzeit oder gar Nullzeit wenn es nicht anders geht.
Antwort von zu 127: , geschrieben am 16.07.2025, 13:58 Uhr :
meist biologisch bedingt,weil Frauen gewöhnlich wegen der erforderlichen Kindererziehung umfassende Lücken in der Zahlung von öffentl. Abgaben an den Staat haben, so daß Staat illegal meint , ihre Renten- und Pflegekostenerstattungsanwartschaft ihm gegenüber sei noch wesentlich geringer , als bei Männern. Aber auch das hindert die Berliner Wunderluschen nicht daran, jeden , auf dem Planeten unkontrolliert entwischten Furz mit unserem Geld zu alimentieren und zuzukippen , an Jeden weltweit , der mag und der nur laut genug bei ihnen rumheult und dabei die dicksten Kullertränen ausdrückt .
Kommentar 126: WG Gästebett schreibt am 15.07.2025, 16:56 Uhr :
Pflege sollte in staatlicher Verantwortung liegen. Wir dürfen die Aufgabe nicht Investoren oder NGOs überlassen, die immer mehr Einfluss gewinnen wollen auf allen Feldern. Das gilt auch für die Diakonie Michaelshoven. Fragen wir doch mal die Kostenträger wieviel schon eine Umschulung im Berufsförderungswerk kostet. Dort gibt's überfüllte Klassen. Lehrer sind teilweise ehemalige Teilnehmer, Quereinsteiger, oder Leute, die noch nie in ihrem eigenen Berufsbild außerhalb des Berufförderungswerk gearbeitet haben. Schüler, die wirklich Förderbedarf hätten werden über den hauseigenen med. Dienst interdisziplinär aussortiert. Später, wenn die Eingliederunghilfen im Berufsleben wegfallen, sind viele wieder arbeitslos. Die überbetriebliche Ausbildung hat nämlich nicht die Qualität einer betrieblichen Ausbildung. Der Kölner Presseclub ist doch nur eine unkritische Repräsentationsfläche, die Leute wie Herr Ufer oder auch Henriette Reker gerne nutzen.
Kommentar 125: Jörg Frede schreibt am 15.07.2025, 14:18 Uhr :
In D gehts inzwischen zu , wie auf der Animalfarm : Im Linkslabern, Gutstengefasel sind Grüne,Merkelianer ,Sozen, Linke fix, für den Michel zu seinem Vorteil tun sie nicht nur nix, sondern er wird von ihnen mit den OECD-höchsten öffentl. Abgaben gequält und beklaut, zum Zahlschwein für jeden Furz , der weltweit unkontrolliert entweicht, mißbraucht. Deshalb krebsen z.B. Genossen auch völlig zu Recht aktuell in Wahlumfrage von infratest dimap bei nur mickrigen 13 % rum ; bei den Grünen ist es ähnlich desolat. Zur Erinnerung : Genosse Schmidt hatte als Kanzler bei BT-Wahlen zwischen 43 bis 45 % geholt. Das sind also die kümmerlichsten Früchte seiner Parteierben von Pleiten ,Pech und Pannen im Laufe von vielen Jahren. Das Elend wird bei ihnen weitergehen, denn der Wirtschaftsabschwung in D in Gestalt einer Stagflation wird sich noch jahrelang beschleunigen.
Kommentar 124: Anonym schreibt am 15.07.2025, 10:48 Uhr :
Das Thema ist unter der Administration der Berliner Wunderluschen völlig überflüssig, denn je früher wir Senioren den Löffel abgeben, umso weniger können sie uns abzocken, beklauen, auspressen, wie eine Zitrone , zu Melkkühen der gesamten Welt, ihrer affinen Lobbies bis hin zu jeder Finanzheuschrecke im letzten Winkel des Kosmos instrumentalisieren. Darin sehen sie den Sinn ihres Daseins und dafür kämpfen sie daily rund um die Uhr bis zum Umfallen. Daß es für uns angeblich gut und gerne in D leben läßt, ist auch so eine Lüge.
Antwort von Marielle Marillenlikör , geschrieben am 15.07.2025, 16:03 Uhr :
Jedenfalls für Steinmeier ist es das beste Deutschland, das es je gegeben hat. Das gute Leben trifft nur auf ein bestimmtes Klientel. Die meisten Menschen werden zwischen "Dekadenter Oberschicht" und "Asylmissbrauch" zerrieben.
Antwort von "GPV" , geschrieben am 15.07.2025, 22:14 Uhr :
@Marielle Marillenlikör, daran hat Steinmeier unter Schröder von 1999- 2005 als Chef des Kanzleramtes fleißig dran mit gearbeitet (Agenda 2010), heute macht er einen auf besorgten Bundespräsident, war und ist aber nicht glaubwürdig,obwohl er stetig versucht ein auf Gutmensch zumachen.
Antwort von Anonym , geschrieben am 16.07.2025, 16:36 Uhr :
ganze Welt weiß aufgrund der bereits seit vielen Jahren praktizierten dt. administrativen weltweiten Propaganda mittels "Wir schaffen das !","Wir haben Platz !","Wir brauchen Fachkräfte !";"Deutschland wird sich verändern; ich freu mich drauf !" und so ähnlich bis in die letzte Hütte Afrikas hinein, daß die Deutschen schon alle Probleme in der ganzen Welt richten bzw. sie retten werden. Das wirkt wie ein Magnet besonders in der 3. Welt ganz Afrikas , nach D ungehindert über die grüne Grenze zu kommen , denn auch dort gibts Internet, um das zu kapieren. Fazit: Die dt. Politik ist gleichsam wie eine Perlenkette von Staatsversagen, Katastrophen,Pleiten, Pech und Pannen am laufenden Band trotz Armeen von teuren eingekauften Beratern zu Hunderten Milliarden Kosten , einer teuren Verwaltungsbürokratie, den weltteuersten dt. Parlamenten.
Kommentar 123: D wird wummsabgezockt. schreibt am 15.07.2025, 09:25 Uhr :
Als Senior (71 Jahre) kann man per se froh sein, daß man bereits die meiste Zeit seines Lebens gelebt hat ; es macht nämlich einfach keinen Spaß mehr in wummswummsverdooft Germoney zu leben : Mindestens 50 % der Leute hier verstehen hier nur noch Bahnhof haben nix anderes gelernt als die Worte ;Asyl;Haste mal nen Euro ?,Bürgergeld .Man zahlt überall nur noch teure administrativ hochgejazzte Knappheitspreise, besonders bei Mieten ,hohe Kommunalgebühren, ständig höhere öffentli. Abgaben, neu kreativ erfundene Steuern für angeblich z.B "Klima", muß für aus aller Welt hergetrommelte wildfremde Leute und ihre Alimentierung hart, wie ein Pferd schufften, speziell per reduzierter Sozialleistungen, ständihöheren Krankrankenkassenbeiträge, geminderten Renten,höherer Eigenanteile bei Gesundheits-und Pflegekosten . Die für diese Politik gegen die autochthonen Deutschen verantwortlichen pol. Parteien SPD,Grüne,Linke werden dafür noch viele Dekaden lang von ihnen die "Arschkarte" bekommen.
Antwort von Marielle Marillenlikör , geschrieben am 15.07.2025, 15:17 Uhr :
Stimmt! Sie vergaßen aber Frau Angela Merkel, die aber auch dem von Ihnen genannten politischen Spektrum zuzuordnen wäre. Es gab doch Mahner, wie Helmut Schmidt oder Peter Scholl-Latour. Warum blieben diese ungehört?
Antwort von Anonym , geschrieben am 15.07.2025, 17:30 Uhr :
Krankenkassen sind Versicherungen , die nur die Prämie für den Risikofall ausgeben können, die sie auch bekommen haben . Die Krankenkassen müssen jedoch inzwischen Millionen Neumitglieder mehr versorgen, die noch niemals Beitäge eingezahlt haben und müssen somit aus den Beiträgen der autochthonen Deutschen mitversorgt werden, abgesehen davon , daß es sich um ein großes Lebensrisiko handelt, das gem. Art.20, Abs. 3 GG in voller Höhe beim Staat abgesichert sein müßte und wofür sie auch bereits als Prämie Öffentl. Abgaben (Steuern und Sozialabgaben bezahlt haben . Sie werden also administrativ beklaut in Gestalt von illegalen Beiträgserhöhungen, Leistungskürzungen, Eigenanteilen Nur Sozis und ganz besonders die Grüne K.Göring Eckhardt freuen sich darüber. Genauso ist es in der soz. Pflegeversicherung.
Antwort von Anonym , geschrieben am 15.07.2025, 18:30 Uhr :
Stimmt ! Und damit nochs schlimmer für uns kommt , singen solch höchst honorierten eisenharten Wirtschaftslobbyisten wie Veronika, den lieben langen.ganzen Tag lang immer vorzugsweise bei Springers BILD vor und besonders sie immer im Lenz eines jeden Jahres. Achtet mal drauf !
Antwort von zu Marielle , geschrieben am 16.07.2025, 15:27 Uhr :
H. Schmidt ist längst verstorben, bei den Sozis längst vergessen, wäre nicht mehr wohl gelitten, weil nicht bunt,divers oder so ähnlich und latent von einem Parteiordnungsverfahren bedroht ! Die Willy-Brandt- oder Schmidt-Partei gibts nicht mehr.
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.07.2025, 12:43 Uhr :
Daß es die totalen Wahllooser von der SPDEEEEEEE mit ihren historisch mickrigsten 14 % überhaupt geschafft haben , erneut in einer Bundesregierung mitzumischen und der Christunion, die doppelt so stark ist, wie sie, überhaupt , hört, hört ! , fast 50 % der Bundesministerien abzuschwatzen , ist nur mit dem "Wunder von Oberammergau" zu erklären ! Für F. Merz zählt offenbar nur "Hauptsache Kanzler !"und sonst nix mehr, nachdem ihn Mutti Merkel bereits dekadenlang abgestellt hatte und ihm sogar als Luxuspensionärin immer noch fleißig bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit die Knüppel massig zwischen die Beine wirft , so daß Genossen jetzt noch einmal 3 Jahre die Gelegenheit haben, uns 3 lange Jahre zum Affen, zu Melkkühen des gesamten Planeten für lau instrumentalisieren zu können ! Das wird für uns also künftig noch einmal richtig, richtig, richtig,richtig qualvoll werden ! Die Sozis sind in von ihnen wummswummsverdummt D wohl schlichtweg unkaputtbar ,im Unterschied zu uns !
Kommentar 122: Maximilian schreibt am 15.07.2025, 00:56 Uhr :
Ändern müsste sich: 1.)Bei häuslicher Pflege sollte der pflegende Angehörige, natürlich nach strengen Regeln, aus einer steuerlich gestützten Pflegeversicherung zumindest einen Mindestlohn nebst Sozialversicherungsbeiträgen erhalten. 2.) Pflegehilfsmittel (monatlich 40€) wie Desinfektionsmittel, Handschuhe, etc. sollten nur auf ausdrücklichen Wunsch zugesandt werden. Die zustellenden Firmen sind zu offensiv. Milliarden dieser Produkte liegen ungenutzt in Deutschlands Kleiderschränken. 3.) Hausnotruf. Warum kostet der mind. 35€ im Monat? Ein Handytarif in alle Netze mit 15GB Datenvolumen kostet im Discount vergleichsweise monatl. nur 8,99€. 4.) Zur Entlastung der pflegende Angehörigen ist die Kurzzeitpflege ein wichtiges Instrumentarium. Das Budget ist jedoch für alle Pflegestufen gleich. Das bedeutet, dass eine Person mit Pflegegrad 2 länger die Pflege beanspruchen kann, als jemand mit Pflegegrad 4, obwohl hier die Angehörigen mehr gefordert sind.
Kommentar 121: Neugierig schreibt am 14.07.2025, 17:23 Uhr :
Ich habe da mal eine Frage in die Runde. Wenn die Meinung klar ist, dass die Kinder ihre Eltern/Großeltern nicht pflegen werden können, warum zahlen dann kinderlose einen höheren Beitrag in die Pflegeversicherung? Es läuft doch eh für alle gleich....
Antwort von Ylander , geschrieben am 14.07.2025, 19:55 Uhr :
Die Frage ist berechtigt!
Antwort von "GPV" , geschrieben am 14.07.2025, 20:19 Uhr :
Die Pflegeversicherung für Kinderlose und höhere Beiträge beruft sich auf das Solidaritätsprinzp der Umlagefinanzierung der sozialen Pflegeversicherung zugrunde liegt. Da Kinderlose keine eigenen Kinder haben, die später als Beitragszahler zur Verfügung stehen, wird von ihnen ein höherer Beitrag verlangt. Das Solidaritätsprinzip wird doch bei allen Sozialversicherungen zugrunde gelegt, ob sie brauchen oder nicht.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 14.07.2025, 22:57 Uhr :
Wieso soll die Meinung klar sein? Ich pflege auch u. entlaste damit die Pflegeversicherung, weil eine stationäre Unterbringung deutlich teurer wäre. Hinzu kommt, dass der Eigenteil zur stationären Versorgung gestaffelt nach Jahren sinkt. Dennoch ist die Fragestellung berechtigt. Rein monetär macht der Beitrag im Nachteil zwar nur den Gegenwert von drei Eiern bis einer Packung Fischstäbchen aus. Aber Steuerklasse, Kindergeld schaffen ja auch schon Ausgleich zugunsten der Kinderhabenden. Und auch ein Kinderloser pflegt vielleicht später einen vertrauten Menschen. Und etwas sarkastisch klingt, dass nichts klimafreundlicher ist, als ein nicht vorhandenes Kind. Eigentlich müssten Kinderlose ein Klimageld beziehen.
Antwort von Ylander , geschrieben am 15.07.2025, 06:14 Uhr :
Dieses System kann nicht funktionieren. Und Kinderlose können nichts dafür.
Antwort von "GPV" , geschrieben am 15.07.2025, 14:34 Uhr :
Es ist im Solidaritätsprinzp der Umlagefinanzierung der Sozialversicherungen eben so, der eine zahlt mehr ein, der andere bekommt mehr heraus. Was soll der Arbeitnehmer sagen, der 45 Jahre Arbeitslosenversicherung gezahlt hat und nie arbeitslos war ?? Was passiert mit dem Geld eines ledigen Beitragszahlers der kurz vor der Rente stirbt?? So ist es auch in der Pflegeversicherung, nicht alle kommen in ein Pflegeheim und zahlen auch bis zu ihrem Tod ihre Beiträge. In einer Solidargemeinschaft ist das so, jeder meint, er müsste das heraus bekommen, was er auch eingezahlt hat,das klappt bei diesem System so nie!!!
Antwort von "GPV" , geschrieben am 15.07.2025, 14:45 Uhr :
@Maximilian, Die letzten zwei Sätze ihres Kommentars sind nicht sarkastisch, sondern unnötig, ironisch und makaber. Haben sie mal an Eltern gedacht,die ein behindertes Kind ein Leben lang pflegen und betreuen, mit ganzer Liebe? Die werden bestimmt nicht denken, hätten wir kein Kind, wären wir klimafreundlicher.
Antwort von Anonym , geschrieben am 15.07.2025, 15:05 Uhr :
So ganz erschließt sich mir da auch nicht die Logik. Dann müssten Eltern ja auch mehr in die KV einzahlen, immerhin werden die Kinder mitversichert und bei Erkrankung des Kindes gibt es sogar Krankengeld. Das tragen die Kinderlosen ja auch mit. Mit anderen Worten - der Gesetzgeber hat ein Hintertürchen gesucht, um etwas mehr für die Pflegeversicherung zu bekommen. Mir haben die Zusatzkosten nichts ausgemacht. Was mich weitaus mehr ärgert, ist, dass die Rentenbeiträge nicht schon viel früher erhöht wurden. Was wurde einem nicht alles vorgeschlagen zur Absicherung im Alter: Lebensversicherungen, Risterrente, Rüruprente... Viel haben die Leute davon nicht, profitiert haben nur die Versicherungsgesellschaften.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 15.07.2025, 20:09 Uhr :
@GPV. Es ging im Ausgangskommentar um höhere Beiträge zur Pflegeversicherung für Kinderlose. Deswegen: Auch Kinderlose können später einen vertrauten Menschen pflegen. Auch Kinderlose können Patenschaften für behinderte Kinder übernehmen. Deswegen halte ich den höheren Beitrag für nicht gerechtfertigt. Eine Klimaabgabe für Eltern zu fordern war natürlich überspitzt. Weltweit wird aber durchaus die Ansicht vertreten, dass wir die aktuelle Bevölkerungsentwicklung steuern müssen. Dennoch vertrete ich die Auffassung, das selbst ungeborenes Leben geschützt werden muss. Deswegen hätte ich auch nicht für die vorgeschlagene Richterin für das Bundesverfassungsgericht gestimmt. Abtreibung ist keine gewöhnliche Leistung der Krankenkasse. Wer heute noch ungewollt schwanger wird, braucht auch Beratung und Bedenkzeit. Sie sehen also, dass ich mich keineswegs gegen Kinder ausspreche.
Antwort von "GPV" , geschrieben am 15.07.2025, 22:06 Uhr :
@Maximilian,meinen Kommentar:"GPV" 15.07.2025, 14:34 Uhr (121) habe ich nichts mehr hinzu zufügen, "Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!" Das sehe ich in der Diskussion, die zu keinem Ende führt. Schönen Abend noch. PS.Das gleiche gilt für "GPV" 15.07.2025, 14:45 Uhr (121) .
Antwort von Maximilian , geschrieben am 15.07.2025, 22:40 Uhr :
@GPV Es ist zumindest beachtenswert, dass Sie gemerkt haben, dass Sie mit Ihren Anwürfen ein totes Pferd reiten. Schade, dass Sie sich nicht mehr argumentativ beteiligen wollen. Sollten Sie sich dennoch anders entscheiden, erhalten Sie meinerseits auch weiterhin wertschätzend Antwort.
Antwort von Froschkönigin , geschrieben am 16.07.2025, 12:27 Uhr :
Fragen wir uns auch ! Wir haben 2 Kinder, doch sobald die 18 werden bist du für die Pflegeversicherung plötzlich kinderlos . Bei allen anderen zb. Anträge für irgendwas zählen Kinder wieder, zb.unterhalt, auch gegeneinander. Zb. Wenn die Rente für das Pflegeheim nicht reicht zup werden die Kinder der , kinderlosen, zum zahlen aufgefordert .
Antwort von "GPV" , geschrieben am 16.07.2025, 12:47 Uhr :
@Maximilian, Der Spruch " Wenn du merkst, usw. (......) bezog sich nur auf sie und ihren Anwürfen, Beispiele:auch nicht für die vorgeschlagene Richterin (....),Sie sehen also, dass ich mich keineswegs gegen Kinder ausspreche.(....)dass nichts klimafreundlicher ist, als ein nicht vorhandenes Kind (....) ja was denn jetzt???dass wir die aktuelle Bevölkerungsentwicklung steuern müssen.Sie bringen so viele verschiedene Ansätze zur Sprache, da passt der Spruch bei ihnen zu und man hört auf. Eine wertschätzende Antwort von ihnen ist, wie eine abwertende Aussage, somit kann man darauf gerne verzichten.
Antwort von "GPV" , geschrieben am 16.07.2025, 16:31 Uhr :
@Froschkönigin, bitte entschuldigen sie, das ich sie korrigieren muss, der Beitragssatz für die Pflege beträgt ab 01.01.2025, 3,6% wovon der Arbeitgeber die Hälfte trägt, bei Kinderlosen beträgt der Satz 4,2 %. Bei verheirateten Paaren werden die Kinder auch bei der Rente, oder auch beim Todesfall eines Kindes berücksichtigt.Somit sind sie nicht automatisch Kinderlos wenn ihre Kinder 18 Jahre alt werden.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 16.07.2025, 22:36 Uhr :
@GPV Froschkönigin hat zwei Kinder. Für das zweite Kind werden 0,25 Beitragspunkte abgezogen. Deswegen zahlt Sie 3,35% und nicht 3,6%. Die Altersgrenze liegt nicht bei 18 Jahren, sondern 25 Jahren. Leider muss Froschkönigin auch den sogenannten Arbeitgeberanteil selbst im Unternehmen erwirtschaften. Streng genommen gibt es den Arbeitgeberanteil nicht. Der Arbeitnehmer muss alle Kosten bezüglich seines Arbeitsverhältnisses selbst erwirtschaften.
Antwort von "GPV" , geschrieben am 17.07.2025, 09:33 Uhr :
@Maximilian,was schreibt Froschkönig? "doch sobald die 18 werden bist du für die Pflegeversicherung plötzlich kinderlos" Ich hätte in meinem Kommentar schreiben müssen, dass das Alter erst bei 25 Jahren endet. Aber desweiteren kommentierte ich auch,"die Kinder werden auch bei der Rente, oder auch beim Todesfall eines Kindes berücksichtigt.Somit sind sie nicht automatisch Kinderlos wenn ihre Kinder 18 Jahre alt werden." Da beträgt der Beitragssatz wie geschrieben 3,6% und bei Kinderlosen 4,2%, ist ihnen das korrekt? Den Satz,"Streng genommen gibt es den Arbeitgeberanteil nicht. Der Arbeitnehmer muss alle Kosten bezüglich seines Arbeitsverhältnisses selbst erwirtschaften." wenden sie immer wieder an, da bekommen sie sogar in China schon Rente darauf.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 17.07.2025, 13:47 Uhr :
@GPV. Wenn Sie andere Kommentare korrigieren, sollten Sie zumindest selbst den Anspruch an sich hegen, korrekte Zahlen zu liefern. Die 3,6% sind falsch. Ab dem zweiten Kind sinkt der Beitrag pro Kind um 0.25%. Somit sind bei zwei Kindern 3,35% in die Pflegeversicherung zu zahlen bis zum 25. Lebensjahr. Ihre Anmerkung "China Rente drauf" habe ich nicht verstanden. Was halten Sie denn von meiner Einschätzung, dass der Arbeitgeberanteil eigentlich auf der Lohnabrechnung dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers hinzugerechnet werden müsste. Die Ausweisung ist doch politisch nicht gewollt. Jeder Arbeitnehmer würde in Schockstarre fallen, wenn auf der Lohnabrechnung jeden Monat ihm vor Augen geführt würde, wie hoch die Sozialabgaben tatsächlich sind. Es gibt keinen Arbeitgeberanteil, den in Wirklichkeit der Arbeitnehmer nicht erwirtschaften müsste. Das ist doch ein kluger Gedanke, oder?
Antwort von "GPV" , geschrieben am 17.07.2025, 16:56 Uhr :
@Maximilian, Es tut mir leid um sie,das sie meinen Kommentar nicht verstanden haben, ich kann hier nur schreiben, würde es ihnen aber gerne mündlich erklären, was hier leider nicht geht. Ich versuche es noch mal mit ihnen, man hat ja Geduld. Das mit 25 Jahren die Ermäßigung für Kinder wegfällt haben wir ja geklärt.Somit steigt der Beitragssatz von 3,35% auf 3,6. Der Arbeitg. zahlt immer 1,8 % unabhängig von der Anzahl der Kinder. somit zahlen sie bis zur Rente 1,8% Beitrag, der mit Rentenbeginn auf 3,6 % angehoben wird, Kinderl. zahlen 2,4% und ab der Rente 4,2% Beiträge, der Arbeitg. zahlt auch bei Kinderl.1,8% Beitrag. @ Maxi:Was halten Sie denn von meiner Einschätzung?Ehrlich gesagt nicht sehr viel! Zur Frage:"China Rente darauf" wollte ich nur ausdrücken, das der Satz:"Streng genommen gibt es den Arbeitgeberanteil nicht. Der Arbeitnehmer usw. (.....) weil sie den Satz ständig wiederholen, deshalb bekommt man in China schon Rente darauf (Spruch), alt und abgedroschen von ihnen.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 17.07.2025, 18:53 Uhr :
@GPV Mein Nichtverstehen braucht Ihnen nicht leid zu tun, denn Sie wollen doch verstanden werden. Bis zum 25. Lebensjahr der Kinder schwankt der Arbeitgeberanteil und wird nicht paritätisch erhoben. Ansonsten konnte ich diesmal Ihrer Ausführung folgen. Aber enttäuscht bin ich darüber, dass Sie meine Idee, den Arbeitgeberanteil auf der Lohnabrechnung auszuweisen, einfach nur lapidar negativ bescheiden. Da hätte ich mir interessante Argumente gewünscht. "GPV" habe ich hier im Forum noch nicht wahrgenommen, deswegen wundere ich mich, dass meine Ansichten Ihnen altbacken erscheinen. Aber seien Sie begrüßt. Je mehr Teilnehmer, desto interessanter der Austausch.
Antwort von "GPV" , geschrieben am 17.07.2025, 19:55 Uhr :
@Maximilian,Mein Nichtverstehen braucht Ihnen nicht leid zu tun, es ist aber so, warum, sie wollen nicht verstehen,oder sind uneinsichtig. Zum Beispiel:Bis zum 25. Lebensj. der Kinder schwankt der Arbeitgeberanteil und wird nicht paritätisch erhoben. Ansonsten konnte ich diesmal Ihrer Ausführung folgen.<< Scheinbar doch nicht so richtig! Ich versuche es mit ihnen ein letztes mal, meine Geduld ist auch nicht unendlich. Also nochmal für sie zum nachlesen:Der Arbeitgeberanteil zur Pflegevers. beträgt grundsätzlich 1,8 %, unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer Kinder hat oder nicht. Für Arbeitnehmer mit Kindern unter 25 Jahren gibt es jedoch Beitragsabschläge, die jedoch nur den Arbeitnehmeranteil betreffen und nicht den Arbeitgeberanteil. Lesen bitte in Ruhe vielleicht 2x, denn bis zum 25. Lebensj. der Kinder schwankt der Arbeitgeberanteil und wird nicht paritätisch erhoben, ist dabei nichts zu lesen.Ich denke, damit ist der Sachverhalt endgültig geklärt.Oder haben sie noch weitere Kritik?
Kommentar 120: Nicola Bach schreibt am 14.07.2025, 16:39 Uhr :
Ich bin 60, meine Mutter 92. Mein Vater ist mit 86 gestorben. Wir alle sind bzw. waren Befürworter der Sterbehilfe wenn man als Pflegefall nicht weiterleben will. Das sollte als Lösungsmöglichkeit für alle interessierten Menschen auch angeboten werden.
Antwort von Canasta Furie , geschrieben am 14.07.2025, 20:08 Uhr :
Sterbehilfe, aber bitte nicht als Geschäftsmodell. Wir reden hier von Pflege, weil wir das Leben schätzen und ein älterer Mensch hat ein würdiges Leben verdient. Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung u. Entlastung. Ich beziehe mich nicht auf konstruierte Fälle, sondern auf Menschen, die wirklich Hilfe benötigen. Selbstverständlich sollte ein unheilbar kranker Mensch auch die Entscheidung treffen dürfen, sein Leben zu beenden. Aber niemals, niemals und nochmal niemals darf sich hier ein Geschäftsfeld auftun.
Antwort von Anonym , geschrieben am 15.07.2025, 09:53 Uhr :
Dieser Aussage stimme ich auch zu. Jeder sollte selbst entscheiden können, wie und ob er in bestimmten Situationen weiter leben möchte.
Kommentar 119: "GPV" schreibt am 14.07.2025, 15:03 Uhr :
Was sie beschreiben mit den Zivis und Pflegehilfskraft hat ich ebenso beschrieben (Kommentar 40/3 ,12.07.2025)darum bin ich ihrer Meinung.Man sollte auch nicht alles schlecht Reden.
Kommentar 118: Maximilian schreibt am 14.07.2025, 12:26 Uhr :
Zur evangelischen Arbeitsethik gehört, dass Abhängigkeiten in Arbeitsverhältnissen geschaffen werden. Das war zu Luthers Zeiten schon so. Die Diakonie Köln hat 200.000.000€ in den letzten Jahren in Bauprojekte investiert u. will laut Herrn Ufer Gewinne erwirtschaften. Wer zahlt hier den Preis? Wo bleibt die Gemeinnützigkeit? Jetzt soll angeblich der Platz für neun Inder fehlen? Reker, die OB von Köln hat doch verkündet: "Wir haben Platz". Reker selbst bezeichnet Kritik an ihrer Person als "Unrat, den man vorbeischwimmen lassen soll". So äußerte sie sich im evangelischen Magazin Chrismon. Das Anwerben von Pflegekräften gleicht inhaltlich einem smarten postmodernen Kolonialismus. Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Die evangelische Seenotrettung, fördert auch indirekt das Schleppertum.
Kommentar 117: Kampf dem Lohndumping schreibt am 14.07.2025, 11:33 Uhr :
Bulgarien gilt als Geheimtipp für Rentner knapp über Sozialhilfe wegen Lebenshaltungskosten; wenn man gesund ist da Ärzte und Pfleger nach Deutschland auswandern. Mit Migration lösen wir keine Probleme; wollen wir so unsere Fehlentwicklungen kitten, reißen wir woanders noch größere Lücken auf. MDR zu Bulgarien: „Horrorheime und überlastete Familien: Wenn Altenpflege zum Luxus wird“. Wiener Zeitung: „Bulgarien droht der Pflegenotstand“. Euronews: „Bulgariens Aderlass: Tausende Ärzte und Pfleger wandern aus“. Das sind keine häufigen Schlagzeilen da man die andere Seite der Medaille gern unter den Teppich kehrt und Bulgarien ist nur ein Beispiel. „Wir können nicht alles auf die Jüngeren abwälzen“, aber auch nicht auf andere Länder. Und zum „Realitäts-Check“ gehört auch, welche Folgen unser Abwerben von Fachkräften in den Heimatländern hat.
Antwort von Canasta Furie , geschrieben am 14.07.2025, 17:55 Uhr :
Die Weltwoche meldete, dass in einem leerstehenden Berliner Plattenbau urplötzlich 82 Bulgaren eingezogen sind. Jetzt wird auf Sozialleistungsmissbrauch geprüft.
Antwort von Ylander , geschrieben am 15.07.2025, 06:17 Uhr :
Die von der Pflegeindustrie sind die wahren Heurchrecken, neben RotGrün.
Kommentar 116: Kampf dem Lohndumping schreibt am 14.07.2025, 11:27 Uhr :
Kaum jemand überlegt was man anrichtet wenn man Pflegekräfte aus armen Ländern abwirbt oder sogar aus Kriegsregionen wie Ukraine oder Syrien. Gut gemeint ist hier das krasse Gegenteil von Gut. Nach einer Studie der Hans Böckler Stiftung 2022: „Mindestens 300.000 zusätzliche Pflegekräfte durch Wiedereinstieg in Beruf oder aufgestockte Arbeitszeit möglich“, mit besseren Lohn und besserer Personaldecke. Und dann bekommt man auch leichter Personal das länger bleibt. Das ist ein typischer Fall von Lohndumping mit Ausländern im Inland, statt Gehalt und Arbeitsbedingungen zu verbessern setzt man auf Migration. Es gäbe genug Geld, auch ohne riesigen Schuldenberg, wenn man andere Prioritäten setzt. Egal was Trump und Merz sagen, viel mehr Geld muss man nicht in Rüstung stecken. Und dann wäre da noch die Lebenslüge EU. Wenn es im gemeinsamen Markt große Unterschiede im Lohnniveau gibt wird Produktion in Länder verlagert wo man Arbeit billiger einkaufen kann, dazu kommt EU-Steuerdumping.
Antwort von Canasta Furie , geschrieben am 14.07.2025, 18:20 Uhr :
Wenn unsere Gesellschaftsstruktur gesund wäre, dann wären viele Probleme hinfällig. Um ein Kind zu erziehen, so sagt es eine Lebensweisheit, braucht es ein ganzes Dorf. Das dürfte auch für die Versorgung der älteren Bewohner gelten. Eine intakte Solidargeneinschaft, bis in die kleinste Einheit, wäre wünschenswert. Doch wir erleben überwiegend Vereinzelung, Anonymität, zerstörte Veedelskultur in Städten, nicht mehr intakte Dorfgemeinschaften, Individualisierung, Überfremdung, Kriminalität und Gewalt. Wer hat das gewollt?
Kommentar 115: Beatrix schreibt am 14.07.2025, 09:01 Uhr :
Ich habe meine Mutter und die Schwiegermutter zu Hause gepflegt. Mein Vater wurde von meiner Mutter gepflegt. Deutschland muss aufwachen! Wir können uns nicht um die ganze Welt kümmern! Wir müssen erst einmal für unsere Menschen hier in Deutschland da sein mit vernünftigen Renten und Mieten. Das ist unsere Verantwortung an erster Stelle als Land! Die Politik muss endlich Prioritäten im eigenen Land setzen!
Antwort von Canasta Furie , geschrieben am 14.07.2025, 18:07 Uhr :
Das sehe ich auch so. Die Hälfte des Bürgergeldes wird an Ausländer bezahlt. Gleichzeitig klaffen Lücken in der Pflegefinanzierung auf. Erst wenn diese Missstände beseitigt sind, kann man einen Kassensturz machen und sehen was übrig bleibt.
Antwort von Ylander , geschrieben am 15.07.2025, 06:19 Uhr :
Es gibt immer noch Menschen, die RotGrün wählen. Und die Partei mit der Frau, die wie ein Maschinengewehr redet, hat auch ungeahnten Zulauf. Wenn die Leute nicht merken, was sie damit wählen, dann hat unser Land ein Problem.
Antwort von @canasta furie , geschrieben am 15.07.2025, 12:45 Uhr :
Solange Grüne ., Merkelianer, Sozis auf der Seite stehen, wo die Kanonen sind und nicht wir, kannste lange auf vernünftige Renten /Mieten ,auf Kassensturz warten und mußte zahlen schufften fürs inanzamt, bis Du von der ganzen , viele Dekaden langen ganzen Maloche , abgespeist am Lebensabend mit Almosenrenten , einem Haufen an Pflegekosten, ausgepowert, vollgelabert mittels Veronika Grimm bei BILD, kaputt in die Grube fällst. Das ist das traurige Michelschicksal in einem Land, in dem es sich angeblich gut und gerne leben lassen soll , sagt so jedenfalls immer gelogen Mutti Merkel.
Kommentar 114: mawi schreibt am 14.07.2025, 06:55 Uhr :
Das große Problem ist, dass die Pflegeversicherung wie alle anderen Sozialversicherungszweige von einigen als Selbstbedienungsladen betrachtet wird. Sonst würde es reichen. Meine Schwiegermutter ist 96 und hat keinen Pflegegrad, weil sie das nicht benötigt und sich noch selbst versorgen kann und will. Damit stößt sie auf großes Unverständnis, überall, wo das Thema zur Sprache kommt. Es ist halt selbstverständlich, das zusätzliche Einkommen "mitzunehmen". Die Leidtragenden sind jene, die wirklich gepflegt werden müssen und für die kein Geld mehr übrig ist.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 14.07.2025, 23:59 Uhr :
Es gibt Menschen, die den Pflegegrad 2 geradezu anstreben, um Pflegegeld zu beanspruchen. Ich kenne aber auch Beispiele, wo der Pflegegrad 2 meiner Meinung nach zu niedrig angesetzt ist. Es gibt also beides. Einige Schlawiner setzen fingierte Personen ein, um die Leistungen der Verhinderungspflege zu beanspruchen und begründen das mit dem Argument "Ja wieso, das steht mir doch zu". Ich habe dafür kein Verständnis. Bei höheren Pflegestufen gibt es den Ermessensspielraum meiner Einschätzung nach aber nicht mehr. Hier beginnt harte Pflege bis zur Aufopferung.
Antwort von Ylander , geschrieben am 15.07.2025, 06:21 Uhr :
Das ist richtig. Doch die linke Selbstbedienungsmentalität grassiert nicht nur dort. Viele wollen eben viel herausholen, aber nichts einbringen. Das kann natürlich nicht funktionieren. Deswegen geht unser Land so in die Knie.