Bildung in Deutschland: Raus aus der Sackgasse! | MEINUNG
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Etwa jeder 16. Schüler eines Jahrgangs verlässt, laut dem RWI, die Schule ohne Abschluss. Das muss sich dringend ändern, wenn Wirtschaft und Demokratie in Deutschland nicht in existentielle Gefahr geraten sollen. Kolumnist Ralph Sina über mögliche Ansätze.
Von Ralph Sina
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Zu den Kommentaren [52]Diese Woche hat die Bertelsmann-Stiftung aus Gütersloh eine neue Studie veröffentlicht, in der es im Grunde um eine Überlebensfrage unserer Wirtschaft und Demokratie geht. Darin heißt es, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland um Milliarden gesteigert werden könnte, wenn weniger Schülerinnen und Schüler an den Mindestanforderungen in Mathe und Deutsch scheitern würden.
Für mich ist klar: Das geht nur, wenn wir jungen Leuten Lust auf Leistung machen - vor allem in den "Bildungsnotstandsgebieten". Ganz gleich, ob sie Essen-Katernberg, Bottrop-Boy, Dortmunder Nordstadt oder Duisburg-Marxloh heißen.
Der Mutmacher aus Marxloh
Mein Lieblings-Kochbuch haben Kinder geschrieben. Syrische, türkische und marokkanische Kinder aus Duisburg-Marxloh. Sie haben ihren Eltern und denen ihrer Freunde buchstäblich in die Töpfe geschaut. Anschließend brachten die Grund- und Hauptschüler ihre Recherche-Reise durch die Marxloh-Küchen zu Papier. Ihr "Kochbuch aus Marxloh" mit gerade mal 300 Exemplaren ist mein Lieblings-Weihnachtsgeschenk für Freunde die nicht ahnen, dass eines der - für mich - spannendsten Kochbücher eben nicht aus der Feder von Jamie Oliver, Tim Mälzer oder Johann Lafer stammen, sondern von Selcuk, Ali und Shuruq aus Marxloh.
Die unkonventionelle Rezeptsammlung, mit Linsengerichten für bis zu 20 Personen, widerlegt ganz nebenbei die dümmliche und "bildungsferne" These: Wer wenig Geld habe, könne überhaupt nicht gesund kochen und sei erbarmungslos den Fast-Food-Ketten ausgeliefert. Fast beiläufig, aber vielleicht gerade deshalb besonders berührend, geht es auch um Fluchtgeschichten.
Mehr als nur ein Kochbuch
Wenn der Fachkräftemangel nicht zum Dauer-Alptraum und die Wirtschaftskrise nicht zum deutschen Normalzustand werden soll, brauchen wir mehr Projekte, wie das Kochbuch aus Marxloh. Anders als alle Pisa-Studien zeigt es nämlich, welches kreative und sprachliche Potenzial in Kindern aus sogenannten "bildungsfernen Schichten" steckt. Und welches Potenzial sich selbst unter schwierigsten Bedingungen entfalten kann. Selbst wenn die Eltern Analphabeten sind oder zuhause kein Wort Deutsch gesprochen wird.
Tausche Bildung für Wohnen
Fakt ist: Von Bildungsarmut sind in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders stark betroffen. Das beginnt laut Bildungsmonitor 2025 des Instituts der deutschen Wirtschaft bereits in der Kita. Die wird von nahezu 100 Prozent der 3- bis 6-Jährigen ohne Migrationshintergrund besucht. Aber nur von 78 Prozent der Gleichaltrigen mit ausländischen Wurzeln. Wörtlich heißt es in dem IW-Bildungsmonitor, "dass Kinder mit Migrationshintergrund schon im vorschulischen Bereich unterdurchschnittliche Beteiligungsquoten und im späteren Lebensverlauf Schwierigkeiten beim Zugang zu besser qualifizierten Bildungsgängen haben." Genau dieser Benachteiligung will Christine Bleks etwas entgegensetzen.
Wie kann dieser Trend gebrochen werden?
Zum Beispiel durch Initiativen wie "Tausche Bildung für Wohnen", die Christine Bleks bereits vor zehn Jahren in Duisburg gegründet hat und durch die das Marxloh-Kochbuch entstanden ist. Bleks sammelt mit ihrer Initiative Spenden, renoviert mittlerweile in mehreren NRW-Städten und Hamburg leerstehende Wohnungen und lädt Schulabsolventen, Studienanfänger und "Buftis", also junge Menschen des Bundesfreiwilligen-Dienstes ein, mietfrei und in Wohngemeinschaften in den renovierten Gebäuden zusammenzuleben.
Ein soziales Tauschgeschäft: Denn im Gegenzug für ihre Zero-Miete verpflichten sich die WG-ler Duisburger Kinder zwischen 6 und 14 Jahren als Bildungspaten zu betreuen. Und zwar in der sogenannten "Tauschbar" von Marxloh, in einem ehemaligen Pfarrhaus. Einer Oase zum Lernen und Lesen üben, miteinander quatschen und sich bei türkischem Tee und Delikatessen Projekte ausdenken.
90 Kinder sind allein in Duisburg dabei, viele seit Jahren. Die Tauschbar ist ihr zweites Zuhause, in das sie häufig ihre Geschwister mitbringen. Für ihre Bildungspaten ist die Arbeit ein Geschenk und eine nachhaltigere Lernerfahrung als manches Uni-Seminar. Es geht um Sprache, um Motorik und wie es Bundesbildungsministerin Karin Prien so schön zu formulieren pflegt: um die "sozial-emotionale Entwicklung" der Kinder.
Ob unsere Bildungs-Notstandsrepublik die Kurve bekommt und es tatsächlich gelingt, in den nächsten zehn Jahren die Zahl der Schüler, die an den Mindeststandards scheitern, zu halbieren, damit Integration besser gelingt, unsere Wirtschaft wieder floriert und Lehrstellen nicht immer mehr zu Leerstellen werden, hängt aus meiner Sicht auch davon ab, wie viele ehrenamtliche Bildungspaten und Leselernhelfer sich an Kitas und Grundschulen, Gesamtschulen und Berufskollegs engagieren.
Ohne ein erhebliches zusätzliches bürgerschaftliches Engagement und Einzelbetreuung von Kindern, die ohne ein Wort Deutsch in die Kita kommen (wenn sie denn kommen) und in der zweiten Klasse noch immer keinen Satz lesen können, bleiben Begriffe wie "frühkindliche Bildung und Sprachförderung, Aufstiegschancen, Wachstum und Innovation" bedeutungslose Worthülsen von Koalitionsverträgen.
Ohne solche Kochbuchprojekte und Intensiv-Förderung bleiben vielen Jugendlichen aus Flüchtlings- und Migrantenfamilien nur die schnell verfügbaren Billig-Jobs der Online-Lieferdienste wie Bolt und Flaschenpost, Helpling, Lieferando, Wolt und Uber Eats. Nichts gegen Fahrradkuriere und Pizzaboten! Das können eine kurze Zeit lang gute Aushilfsjobs sein. Aber einen wirklichen Einstieg in den Arbeitsmarkt mit Qualifizierung, Aufstiegschancen und fairer Bezahlung bieten sie nur in den seltensten Fällen.
Engagement bringt was
Wie es optimal laufen kann, zeigt das Beispiel von Mohammed Shabir Hassani vom Dortmunder Leopold-Hoesch-Berufskolleg, den ich kürzlich kennengelernt habe. Nach der Machtergreifung der Taliban hat er vor gut zwei Jahren in Kabul seinen Rucksack gepackt, sich von seinen Eltern verabschiedet und hat sich buchstäblich mutterseelenallein durch den Iran auf den Weg in die Freiheit gemacht.
Mittlerweile hat er an seinem Dortmunder Berufskolleg mit Bravour die Deutschkurse der Internationalen Förderklasse samt Praktika absolviert. Zwei Großunternehmen boten ihm eine Lehrstelle für seinen Wunschjob an - als Industriemechaniker. Sein Weg, bei dem er durch seine exzellenten Lehrer und viele andere unterstützt wurde zeigt: Integration durch Bildung ist keine Fiktion! Aber für immer mehr Kinder und Jugendliche leider die Ausnahme.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was hilft, um mehr Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen? Lasst uns darüber diskutieren. In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.
Sendung: WDR.de, ImPuls-Kolumne: Die Bildung in Deutschland muss raus aus der Sackgasse | MEINUNG, 18.12.2025, 06.02 Uhr
52 Kommentare
Kommentar 52: Anonym schreibt am 24.12.2025, 13:59 Uhr :
Allen schöne Festtage! :-) Unsere Kiddis haben Ferien, die können sie erst einmal genießen. ;-)
Kommentar 51: Maximilian schreibt am 23.12.2025, 19:59 Uhr :
Dem jungen Mann aus Kabul kann man nur auf dem Weg zur Meisterprüfung viel Erfolg wünschen. Respekt, neues Land, Sprache, Schrift. Ich kann mir nicht einmal in korrektem Niederländisch paar Fritten in Holland bestellen und wohne nicht allzu weit entfernt. Deswegen auch von mir ein schnelles aber nur einfaches Linsengericht als Rezeptvorschlag: Frühlingszwiebel, Knoblauch und Ingwer anschmoren. Mit etwas Orangensaft ablöschen. Dann rote Linsen und bio-Gemüsebrühe hinzufügen. Nach fünf Minuten frische gewürfelte Paprika hinzugeben. Alles nach ca. 10 Minuten mit etwas Aprikosenmarmelade u. Garam Masala abschmecken und mit glatter Petersilie garnieren. Frohe Weihnachten oder einfach nur eine schöne Zeit, wünscht das größte Kleinod, der kleine Massimiliano und Diktatabschreiber vom Kevin.
Kommentar 50: Canasta Furie schreibt am 23.12.2025, 17:53 Uhr :
Ich kenne eine Familie, die zuhause nur die Sprache ihres Herkunftslandes spricht. Mit etwas Schwarzarbeit und Bürgergeld wird das Leben finanziert. Die deutsche Sprache ist nicht erforderlich, weil nur mit Landsleuten Kontakt gepflegt wird. Hier sind die Kinder schwer für Bildung zu motivieren. Mein Stadtteil hat sich auch verändert. Überall sprießen Barbershops, Dönerläden, Kioske, Spielhallen und Shisha-Bars. Weiße Transporter ohne Beschriftung fahren Pakete aus. Inhabergeführte Fachgeschäfte gibt es kaum noch. Die Politik hat die Entwicklung ignoriert. Ein Projekt wie das Kochbuch in Marxloh ist dort ein kleiner Lichtblick. Ehrenämter können aber nicht staatliches Versagen vollständig ausgleichen. Vielleicht könnte irgendwo ein Tiny-House als Projekt entstehen. Örtliche Firmen könnten Paten sein u. Azubis begeistern. Das duale Ausbildungssystem wird ohnehin stärker gefordert sein. Wenn zumindest Mathe klappt, können Sprachdefizite allmählich abgebaut werden.
Antwort von Anonym , geschrieben am 24.12.2025, 05:17 Uhr :
Das wissen wir Alle ! Die dusslige Armutsmassenmigration aus unterentwickelten Entwicklungsländern ist das Schlimmste für die autochthone dt. Mehrheitsgesellschaft, das sich luschige Politiker jemals ausgedacht haben, Sie meinen sogar wahnhaft, "Demokratie sei nur darauf reduziert, daß man sie wählen, aber nicht abwählen dürfe" . Nur der Österreicher hat Deutschland mehr ruiniert, als bornierte Mutti Merkel,Frank Walter,Olaf,Robert,Ricarda,Wadefool, Radovan und die vielen anderen Staatsschauspieler des politischen Establishments, die sich absurd "Volksvertreter" nennen.
Antwort von Paul S. , geschrieben am 24.12.2025, 11:33 Uhr :
@Anonym, was für herzliche, hässliche Weihnachtsgrüße, die sollte man für Weihnachten und zum Neuen Jahr Mal ablegen.
Antwort von Anonym , geschrieben am 24.12.2025, 13:55 Uhr :
In diesem Zusammenhang sei hingewiesen,daß Frank Walter heute abend wieder seinen großen,einmaligen jährlichen Auftritt in seiner Amtstätigkeit hat und uns vom Teleprompter abgelesen , "mehr Mut", wenn auch nur "ein Fünkchen mehr" davon wünschen wird ! Klar ! Frank Walter; auf diese Sensation haben wir Alle bereits seit 1 Jahr sehnsüchtig gewartet und jetzt wissen wir auch wieder, wos mit uns hin gehen soll ! Not my president !
Kommentar 49: Susi schreibt am 23.12.2025, 12:01 Uhr :
Menschen an Orten wie Marxloh haben für sich eigentlich eine bessere Lebensperspektive gesucht und verdient. Bei oft schlecht bezahlten Jobs und/oder Bürgergeld fressen solche Orte manchmal die Seelen der Ortsansässigen. Das Kochbuch ist ein lebensbejahendes tolles Projekt. Aber Orte wie Marxloh gibt es viele. Mit Umstellung auf den Rundfunkbeitrag haben Leitmedien oft unkritisch u. wohlwollend über Migration berichtet. Anschmiegsames Ziel war der nächste Rundfunkstaatsvertrag. Deswegen mein Appel: Alle, die sich in Politik u. Rundfunk eine goldene Nase verdient haben, sollten zum Kölnberg fahren. Dort sehr ihr das Ergebnis eurer Arbeit. Nach hoffentlichem Erkenntnisgewinn und Eigenengagement könnt ihr auch wieder die rezipierende Bevölkerung zum Mitmachen anregen. Mit den Ressourcen der Geisteswissenschaft und unter Einbindung der Realwissenschaft werden wir das Ding schon schaukeln. Geometrie bei Frau Merkel: Fläche u. Umfang der Raute.
Antwort von Paul S- , geschrieben am 23.12.2025, 14:30 Uhr :
Susi, Sie machen oft eine anstrengende Geisterfahrt mit Ihren Gedanken. "Alle, sollten zum Kölnberg fahren!? Und wen sie es nicht tun, was raten Sie weiter ?
Antwort von Susi , geschrieben am 23.12.2025, 22:04 Uhr :
@Paul....Ich mache doch keine Geisterfahrt. Alle, die sich auf großer Bühne zum Thema Migration und Integration geäußert haben, sollten den Kölnberg symbolisch zu ihrem Maßstab machen. Wer für den Kölnberg keine Idee hat, hat auch sonst keine Lösungskompetenz zum Thema und sollte seine Politik oder Äußerungen überdenken. Unter hohen Decken mit Stuckbesatz lässt es sich nämlich leicht reden. Am besten wäre sogar, wenn Kanzler/in, Oberbürgermeister/in, Moderator/in, Intendant/in und viele andere dort mal für einen begrenzten Zeitraum wohnen müssten.
Kommentar 48: Ylander schreibt am 23.12.2025, 07:29 Uhr :
Eine umfassende Bildng für das Leben (also weit mehr als Schulbindung, und die hiesgen Lehrer können nur die Schuldbildung leisten, bestenfalls) ist für eine gesunde Wirtschaft - der selbsternannte Feind der rotgrünen Parteien- unerlässlich, und eie gsunde Wirtschaft wiederum für Wohlstand, und Wohlstand. Ich fürchte das jetzige Bildungssystem verhindert eine allumfassende Bildung eher, als dass es sie gewährleistet. Man lernt so vieles, was für das Leben wichtig ist, eben nicht in der Schule (non vitae, sed scholae, müsste es heißen.). Die beste Lehrmeisterin für das Leben ist das Leben selbst - und nicht überbezahlte verbeamtete Lehrkärfte, die nach meinen Erfahrungen meist in ihrer eigenen Welt leben. Die Predigt ist für heute beendet. Danke.
Antwort von Susi , geschrieben am 23.12.2025, 10:16 Uhr :
Was ist eigentlich ein Ylander? Mein Freund meint, es wäre ein raupenähnliches Fahrzeug mit dem auf Sylt bei Hörnum die Tetrapoden gesetzt wurden. Aber ich glaube, der will mich auf den Arm nehmen.
Antwort von Brigitta S. , geschrieben am 23.12.2025, 10:39 Uhr :
@Ylander "Die beste Lehrmeisterin für das Leben ist das Leben selbst". Da stimme ich Ihnen Hundertprozent zu. Allerdings mit den Hinweis " Lehrmeister auch dazu nehmen!
Antwort von PBMM , geschrieben am 23.12.2025, 10:48 Uhr :
Die deutsche Wirtschaft hat sich doch zum Teil selbst in die Sackgasse befördert. Das beste Beispiel ist die Autoindustrie. Was da an absurden Phantasiegehältern bei einer 35 Stundenwoche gezahlt wird, konnte auf die Dauer niemals gut gehen. Da muss natürlich mehr gearbeitet werden. Und wenn man so schlecht gewirtschaftet hat, ja dann müssen immer wir Steuerzahler dafür aufkommen und Rettungsschirme finanzieren. Stichwort Opel oder die bekannten Dienstwagenprivilegien. Hinzu kommt die im Vergleich zu den Asiaten seit Jahren sinkende Qualität bei völlig übertriebenen Preisen. Klar, Phantasiegehälter, dicke Bonuszahlungen zum Jahresende sowie die fetten Vorstandsgehälter müssen schließlich auch verdient werden.
Antwort von Paul S. , geschrieben am 23.12.2025, 17:03 Uhr :
Susi, Googeln Sie doch Mal, dann werden Sie erfahren, woher der Name stammt.
Kommentar 47: Franziska 1 schreibt am 22.12.2025, 23:21 Uhr :
Das Stigma was den Schülern aufgedrückt wird, weil sie ohne Abschluss die Schule verlassen, dürfte sie sehr belasten. Das sie als unwillig zum Lernen teilweise von der Öffentlichkeit bezeichnet werden sogar von der Presse, stresst sie noch mehr. Die Jugend fühlt sich stark unter Druck gesetzt durch viele Veränderungen im Land, vieles läuft anders in ihrem Alltag, wie vor einigen Jahren. Mutter, Oma, gehen arbeiten, die Eltern jammern das Leben ist teuer geworden. Viele Schüler erleben, Mobbing ist"IN"! Sie haben das Gefühl in der Schule als wenn sie perfekt arbeiten müssten wie Gesellen beim Handwerk aber ohne Lohn. Der Lehrstoff wird immer mehr, sie hören Sprachen in der Schule, die sie nicht verstehen. Die Lust zum Lernen vergeht ihnen, dass Handy wird zur Sucht. Haben keinen Bock mehr zum büffeln. All das wurde schon x- Mal von der Jugend gehört. Ja, die Bildung steckt in einer Sackgasse, wenn die Schüler den Bildungs-Schuldruck nicht mehr mitmachen, der sie ständig betreut.
Kommentar 46: Anonym schreibt am 22.12.2025, 18:30 Uhr :
Das Miteinander in einer Gesellschaft , in einer Schul- ,einer Religionsgemeinschaft , in jeder anderen Gemeinschaft schlechthin auch ,verläuft genauso, wie in einer Ehegemeinschaft i Wenn da kaum Gemeinsamkeiten vorhanden sind, knallts nur, gibts nur Streit und in wenigen Jahren gibts dann absehbar die Scheidung ! Auch Auch diesen Grundsatz versteht das pol. Establishment bei seiner Duselmigrations-/bildungspolitik nicht !
Antwort von Anonym , geschrieben am 23.12.2025, 12:42 Uhr :
Die Berliner Laienspielschar,wie schon die Ampel,schädigt mit ihrer generellen Duselpolitik die breite Mehrheitsgesellschaft,besonders aber die Boomer, die jetzt im Rentenalter gekommen sind, zum Vorteil ihrer affinen Lobbys, besonders in Wirtschaft und im Hochadel .So gabs tatsächlich noch niemals zuvor außerhalb einer Rezession solche Haushaltsdefizite und Zinssenkungen in diesem Ausmaß,wie aktuell.Die stabilitätsorientierte Konjunkturpolitik der letzten Dekaden ist seit 4 Jahren beendet.Bislang wurde die Wirtschaft nur in Perioden einer konjunkturellen Schwäche,z.B.,wenn die Arbeitslosigkeit stark anstieg ,staatlich gestützt.Im Verhältnis von Arbeitslosigkeit und Haushaltsdefizit ist das gut zu sehen.So schwillt das Haushaltsdefizit trotz stabilem Arbeitsmarkt und noch boomender Konjunktur stark an.Diese außerhalb einer Krise erfolgte staatliche Konjunkturpolititik erfolgt aber zu Lasten speziell der Boomer per Abspeisung mit Alosenrenten,inflationären Preisen.Armer Otto !
Antwort von Sie labern uns ins Koma ! , geschrieben am 23.12.2025, 14:47 Uhr :
Schaut Euch bloß die weltweiten Kapitalmärkte an, und wie hoch die Aktien der von der Berliner Wunderluschenlaienspielschar mit Hunderterten Milliarden Euro exorbitant gepamperten affinen Unternehmen und Konzerne gestiegensind, nämlich auf historisch TOPst aber uns quatschen sie ständig in allen T-talklabershows und in BIL D kirre mit ihrem Pseudophantom ;Wirtschaftskrise unter den Tisch , verarmen uns, indem sie uns mit Almosenrenten abspeisen, ständig Gesundheits-Pflegekosten erhöhen,ständig neue Belastungen,Zuzahlungen, Eigenbeteiligungen ,Klimasteuern schaffen .Laßt Euch bloß nicht von Veronika (Grimm), der Lenz ist da; die Mädchen singen Trallala !, Werding,Feld,Schnitzer unter den Tisch labern.Je mehr Geld sie von uns kriegen können, umso mehr kann ihr affines politische Establishment sie mit Subventionen,Steuerbefreiungen,u.a. stets ohne Bedürftigkeitsprüfung,voll geschenkt,zupampern,nicht zur an Weihnachten,Nikolaus,Ostern, sondern an 365 Tagen rund um die Uhr.
Antwort von Anonym , geschrieben am 23.12.2025, 20:43 Uhr :
Reiche ,Linnemann,Klingbeil &Co,aber speziell die von der Wirtschaft fürstlich gepamperten Wirtschaftslobbyisten,wie Luxus-JU-Winkel,JU-Reddig, Fratzscher sollten sich mal fragen,wie absurd hoch die Wirtschaft bereits selbst schon in der Hochkonjunktur staatlich ubventioniert zugekippt worden ist ,speziell auch veranlaßt vom grünen Robert, die die Konjunktur überhitzt hatte. Es gilt jetzt darum, ein ausgeglichenes Konjunkturniveau zu finden,aber selbst das wird verhindert,weil die Bundesregierung weitere Bio. Euro sinnlos den Unternehmen hinterherwirft .Die Risiken dieser Politik sind besonders inflationäre Preise und Verarmung der breiten Mehrheitsgesellschaft, die diese Rekordschuldenorgie künftig in Gestalt erhöhter öffentl. Abgaben,Kürzungen bisheriger Sozialleistungsstandards,bei Gesundheit,Rente,Pflege abzahlen muß.Das wird das Vertrauen in das pol. Establishment und staatl. Institutionen künftig noch mehr erodieren,obwohl es bereits unterirdisch im Keller liegt.
Antwort von Anonym , geschrieben am 24.12.2025, 00:00 Uhr :
Niemand verjuxt unser Geld so massig und so rekordschnell , wie das politische Establishment , wohlgemerkt an affine Lobbys bis hinein in den letzten Zipfel des Planeten , die Alles Andere sind, ausweislich der historisch höchsten Aktienkurse aber gerade nicht notleidend , häufig anonym bleiben oder am lautesten schreien und die bei ihm , in den Medien, vorzugsweise in BILD , in den dt. daily TV-talk-shows die dicksten Kullertränen ausdrücken und wenn sie nicht gestorben sind, heulen ,wimmern, schluchzen ,flennen sie in hundert Jahren da immer noch rum , daß besonders wir , mittels Almosen am Lebensabend abgespeiste Rentner Ihnen ja sooo gierigst all ihre ganzen Villen im Tessin und auf Sylt wegnehmen würden !
Antwort von Anonym , geschrieben am 24.12.2025, 00:31 Uhr :
Unsere "Feinde" stehen nicht räääächts,links ,oben ,unten, sondern schon seit etlichen Monaten besonders in BILD , wo sie ein Bett stehen haben müssen, so oft wie sie da immer rumsitzten und uns ins Grab labern, besonders diejenigen mit schwachem Nervenkostüm !
Kommentar 45: Greta schreibt am 22.12.2025, 16:50 Uhr :
An Brennpunkt-Grundschulen muss die Hälfte der Zeit für "Sozialisation" investiert werden. Viel Kinder beherrschen nicht die einfachsten Regeln, können sich nicht alleine aus- und anziehen, zur Toilette oder einen Schere bzw. Stift halten. Pro Klasse bräuchte es zwei Lehrkräfte und einen Sozialabeiter, bei Inklusionskindern noch mehr Personal um halbwegs sinnvoll auf die Kinder einzugehen. Und in den Kindergärten ist ebenfalls eklatanter Personalmangel, wobei viele Kinder mit Migrationshintergrund nie einen Kindergarten von innen sehen und dann der deutschen Sprache bei Einschulung nicht mächtig sind. Statt das Geld überall in der ganzen Welt zu verteilen und die Zukunft der Kinder in diesem Land mit Füßen zu treten sollte massiv in Bildung investiert werden und das Schulsytem bundeseinheitlich geregelt werden. Ein paar ehrenamtliche Lesepaten reichen da bei Weitem nicht mehr aus um die Karre aus dem Dreck zu ziehen.
Antwort von Ylander , geschrieben am 22.12.2025, 19:15 Uhr :
Wie Sie zutreffend schreiben, kosten uns die "Beschlung" und die Betreuung vieler (nicht aller) migrantischer Kinder ungleich mehr Geld als die der einheimischen - dazu mit bestenfalls geringem Erfolg. Das übersteigt einfach unsere Kapazitäten und brigt erhebliches Konfliktpotenzial. Wir dürfen so nicht weitermachen, sonst knallt es hier bald richtig. Wir müssen die Problemkinder mitsamt ihren Eltern nach Hause schicken (was rechtlich ohnehin einwandfrei ist). Wer will, kann gerne mitgehen und vor Ort Untersützung leisten. So werden Kapazitäten frei, um uns um den einheimischen Nachwuchs zu kümmern. Danke.
Antwort von Greta , geschrieben am 23.12.2025, 11:31 Uhr :
Ylander, sie haben mich nicht ganz richtig verstanden. Die Schulen und Kindergärten werden keinem Kind mehr gerecht, nicht den Schwachen und nicht den Starken. Und statt mehr in Betreuung zu investieren wird der Wasserkopf immer größer. Statt den Kindern eine bessere Lernumgebung zu ermöglichen werden einfach die Anforderungen gesenkt. (Siehe aktuell Niedersachsen, wo schriftiche Division und Rechnen mit Kommazahlen aus dem Lehrplan verschwindet, weil es für "die" Schüler angeblich zu schwer ist) Wir waren mal ein Hochtechnologieland, mit diesem Bildungssystem fahren wir die Zukunft dieses Landes mit Vollgas vor die Wand. Es ist fünf nach 12. Die Fachkräfte, die wir bräuchten, kommen nicht nach Deutschland, besser wäre es die hier zu "produzieren" aber man verschenkt hier mutwillig die Zukunft unserer Kinder. Viele, die aus einem bildungsfernen Haushalt kommen werden vom Tellerrand kippen, und das betrifft alle, Migranten wie Deutsche.
Kommentar 44: Brigitta S. schreibt am 22.12.2025, 13:56 Uhr :
Armut, mangelnde Bildungsteilhabe fördert die Kriminalität, dass hört man auch über Deutsche. Migranten wollen sich nicht integrieren? Diese Aussage ist falsch. Straftaten hat oft mit sozialen Bedingungen, Perspektivlosigkeit was zu tun, nicht mit Herkunft. Pauschale Vorurteile vergiften die Gesellschaft, sie geschieht mit und ohne Bildung. Es wird gesagt „wir können doch nicht alle aufnehmen in Deutschland“, dazu müsste aber mindestens 14 Millionen Menschen aufgenommen werden, was nicht der deutsche Politik- Plan ist. Fast ein Viertel von Flüchtlingen darunter Migranten haben in anderen Ländern Schutz gefunden im Ausland, die wegen Armut stärker gefordert werden als das besser dastehende Deutschland. Ich bin nicht erst gestern geboren worden um festzustellen, dass viel Hetze von Jahr zu Jahr wächst und gesät wird in Deutschland. Ängste um das eigene Einkommen ist menschlich und verständlich. Angst auf jeder Schulter bei Migranten abzuladen, wird jedoch zur Einbahnstraße ohne Umkehr!
Antwort von Susi , geschrieben am 22.12.2025, 17:01 Uhr :
Bald haben wir es geschafft. Es könnte sein, dass wir ohne Anschlag durch die Vorweihnachtszeit kommen. Das ist gut so. Die Marokkaner, die mit Fachkräftevisa eingereist sind und im Raum Dingolfing mit einem LKW mutmaßlich einen Anschlag verrichten wollten, sind identifiziert worden. Mal sehen, ob Silvester diesmal ruhig bleibt. Meine Angst wächst jedenfalls. Auch wenn Barrikaden wie auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg-Niendorf mit Bunte-Vielfalt-Banner verkleidet werden, macht mir das kaum Hoffnung. Erklärungsversuche, warum Straftaten geschehen, helfen nicht. Es ist entscheidend, dass die Straftaten geschehen. Unsere Gesellschaft bietet Straftätern keinen Widerstand. Das wird ausgenutzt. Meine Heimat entfremdet sich mir. Wie Sie auf die Zahl von 14 Millionen kommen, erschließt sich mir nicht.
Antwort von @Susi , geschrieben am 22.12.2025, 18:05 Uhr :
Hamburg hat nun mal eine "bunte" Regierung (grünrot), die Justizsenatorin dort hat noch nicht mal ne Juristenausbildung absolviert , ist aber bunt, äh, grün hinter den Ohren, versteht fachlich nur Bahnhof , macht Politik durchgängig im Stil von Santa Fu und rauß bist Du ! Da müssen dann ja dann auch die Poller "bunt", also divers geschmückt sein . Ist doch nur nur logisch !
Antwort von Ylander , geschrieben am 22.12.2025, 19:20 Uhr :
Ich bin nicht gneeigt, bald - so jedenfalls nach den Vorstellungen der linken Parteien - 90% und mehr Steuern und Abgaben auf mein Einkommen zu leisten, um die rotgrüne Gießkanne zu füllen bzw. politische Fehler der Vergangenheit auszubaden. Da kann ich selbst Grundsicherung beantragen. Wie pervers ist das denn! Mir reichts!
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 22.12.2025, 20:12 Uhr :
@Susi, Sie schreiben bald haben wir es geschafft und spekulieren mit Anschlag? Ach Susi, malen Sie nicht vorher den Teufel an die Wand! Außerdem stellt man fest, dass Ihr Kommentar gar nicht passt zum Kommentar von Brigitta. Frohe besinnliche Weihnacht, vielleicht beruhigt es manche Nerven in der Gesellschaft.
Antwort von Quatsch ! , geschrieben am 23.12.2025, 13:15 Uhr :
Der Otto kann ja gar nicht in erheblichen Umfang kriminell sein weil er schon daily von morgens früh bis abends spät die Duselpoltik des pol. Establishments ja zum Vorteil der ganzen Welt bis zum Umfallen mittels der OECD-höchsten Öffentlichen Abgaben hart bis zum Umfallen erackern muß und ständig kommen neue, kreativ erfundene Steuern,Abgaben,Leistungseinschränkungen,Selbstbeteiligungen,Zuzahlungen belastend für ihn hinzu. Da bleibt wahrlich keine Zeit mehr für dumme Gedanken und Kriminalität. Laßt Euch bloß nicht von den Berliner Wunderluschen,Grünen, Linke beklauen und verarschen ! Wir sind nicht ihre doppeltdoofgewummstendummen Melkkühe bzw. die Kulis für den gesamten Planeten !
Kommentar 43: Maximilian schreibt am 22.12.2025, 13:30 Uhr :
In Deutschland haben sich Parallelgesellschaften gebildet. Die Curricula sind zweitrangig. Bedeutsam ist, dass wir uns nicht auf eine europäische Leitkultur einigen können. Vertreter dieser Leitkultur erfahren Polizeischutz. Inhaltlich würde diese, Aufklärung und humanistisches Denken, Demokratie u. die Bedeutung von Zivilgesellschaft und Laizismus voraussetzen. Laizismus lässt sich aber mit einer mehrheitlich muslimischen Einwanderungsgesellschaft nicht verwirklichen. Der Islam müsste also den eigenen Säkularisationsprozess in Europa einleiten. Und genau das wird wahrscheinlich nicht geschehen, weil der Islam eine identitätsstiftende Bedeutung hat, die eher explorativ ausgerichtet ist und dabei eine Gegengesellschaft bildet.
Kommentar 42: Brianna Harer schreibt am 22.12.2025, 13:08 Uhr :
Tja was hilft ? Ganz ehrlich, wie kann man verlangen dass sich Jugendliche gescheit ausdrücken wenn sie schon von den Medien mit einem Wortschatz versehen werden der in keinster Weise das deutsche Sprachgut schützt und umsetzt. Jedes zweite Wort ist Geil beispielsweise. Wird von den Menschen selbst im Show Business so verwendet als ob es normal wäre,wäre aber nicht ist. Die ganze unappetitliche Umgangssprache der Neuzeit und Ihre Verwendung ist haarsträubende Wahrheit. Wenn die Medien Vorbilder abgeben würden wäre schon etwas gewonnen. Ist aber nicht so. Doku Soups und Realty TV mit kratzbürstigen, wütenden und sexhungrigen Realitystars ( wobei ich das Wort Stars nur als Notlösung benutzt habe ) als Vorbilder und und und. Die Reihe ist ellenlang. Das was man vorlebt wird von Kindern umgesetzt. ..... auch die Moral in Wort und Schrift.
Antwort von Brigitta S. , geschrieben am 22.12.2025, 14:09 Uhr :
Sorry! Das Wort "Geil" wurde schon 1990 zum Teil als gut und stark verstanden. Ich trug den Spruch auf meinen Shirt "Ich bin zu geil für diese Welt". Nur ältere Menschen fanden ihn nicht gut. Ich habe es trotzdem selbstbewusst getragen. Das nur so nebenbei bemerkt.
Antwort von Susi , geschrieben am 22.12.2025, 17:28 Uhr :
Nicht nur in einfacher oder leichter Sprache ist die wichtigste Vokabel: Hurensohn. Hurensohn ist universell verwendbar. Wenn man etwas beanstandet, dann ist man voll der Hurensohn. Es gibt auch keine Scheu den Begriff in eine Kamera zu sagen. In einer Reportage über ein Hotel in Berlin-Schöneberg auf der Fuggerstraße, in dem hauptsächlich Menschen aus Osteuropa untergebracht waren, fällt der Begriff auch in einem Interview. Der Bürger, der die Zustände zuvor berechtigt beklagt hat, ist natürlich aus Bewohnersicht: Voll der Hurensohn. Aber die Hotelchefin zeigte sich nicht so sprachsensibel. Sie hat für die 48 Zimmer bei Vollbelegung 175.000 Euro im Monat kassiert und war nicht zu einem Interview bereit. Das sind die Zustände, die unsere Gesellschaft zerstören.
Antwort von Paul S. , geschrieben am 23.12.2025, 17:55 Uhr :
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