Die Musik aus den Schaltkreisen. WDR 3 Studio Elektronische Musik

Die Musik aus den Schaltkreisen. | Alle zwei Wochen samstags ab 23:03 Uhr | Kontakt zur Redaktion: open@wdr.de


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Podcasts

point of view [37] Curtis Roads

point of view [37] Curtis Roads WDR 3 Studio Elektronische Musik 13.06.2026 56:20 Min. Verfügbar bis 12.06.2028 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Curtis Roads ist einer der bekanntesten Protagonisten der Computermusik.

György Ligeti - Volumina +++ Karlheinz Stockhausen - Hymnen, Region III USA-Collage +++ Jimi Hendrix - Star Spangled Banner +++ Herbert Brün - Anepigraphe +++ Gateful Dead - Dark Star +++ Iannis Xenakis - S.709 +++ Curtis Roads - Half-Life


Er verfasste das Referenzwerk "The Computer Music Tutorial", unterrichtete unter anderem an der Harvard University, am IRCAM in Paris und schließlich an der University of California in Santa Barbara. Und er schrieb das erste Programm zur Granularsynthese.
Curtis Roads stellt in dieser Sendung Musik vor, die ihn inspirierte. György Ligetis "Volumina" in der allerersten Fassung, war seine Initialzündung: Das Stück begeisterte ihn derart, dass er selbst Komponist werden wollte, allerdings Elektroakustischer Komponist. Er berichtet, wie sehr es ihn befreite, nicht mehr instrumentale Musik komponieren zu müssen, um ein „richtiger“ Komponist zu sein. Und schließlich sinniert Roads auch über die Folgen der Programme, die er geschrieben hat: „I created a monster“. Und stellt sein eigenes Stück "Half-Life" vor, an dem er ein halbes Leben lang arbeitete…

György Ligeti
Volumina

Karlheinz Stockhausen
Hymnen, Region III USA-Collage

Jimi Hendrix
Star Spangled Banner

Herbert Brün
Anepigraphe

Gateful Dead
Dark Star

Iannis Xenakis
S.709

Curtis Roads
Half-Life

WDR 3 Studio Elektronische Musik
Alle zwei Wochen Samstags ab 23:03 Uhr
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techné [70] Klangsynthesen [2] Gegenwärtige Vielfalt

techné [70] Klangsynthesen [2] Gegenwärtige Vielfalt WDR 3 Studio Elektronische Musik 30.05.2026 56:19 Min. Verfügbar bis 29.05.2028 WDR 3 Von Frank Hilberg

Klangsynthese erscheint heute als Phänomen zwischen den Disziplinen und Diskursen. Die Vielfalt ihrer Entwicklungsstränge hat in eine noch größere Vielfalt von Erscheinungsformen gemündet.

Paul Lansky – Idle Chatter +++ Newman Guttman – The Silver Scale +++ Hans Tutschku – Piece +++ John Chowning – Stria +++ Barry Truax – Riverrun


Ein Blick auf die erfolgreichen Synthesekonzepte zeigt, dass sie heute wie früher untrennbar mit akustischer Forschung verknüpft sind: Synthetisch erzeugter Klang spiegelt stets Wissen und Auffassungen über Klang wider. Doch produktive Fragen bleiben: Geht Klangsynthese nur elektronisch? Kann man auch mit Tonbändern Klangsynthese betreiben? Und was ist Klangsynthese überhaupt?

Idle Chatter
Paul Lansky

The Silver Scale
Newman Guttman

Piece
Hans Tutschku

Stria
John Chowning

Riverrun
Barry Truax

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techné [69] Klangsynthesen [1] Pionierzeit

techné [69] Klangsynthesen [1] Pionierzeit WDR 3 Studio Elektronische Musik 16.05.2026 56:20 Min. Verfügbar bis 15.05.2028 WDR 3 Von Frank Hilberg

Spätestens um das Jahr 1900 begegnen uns die ersten elektronischen Musikinstrumente. Ihre Evolution zu höchst differenzieren Klangmaschinen vollzieht sich durch das 20. Jahrhundert an unterschiedlichsten Schauplätzen und in immer wieder neuen Kontexten.

Léon Theremin - demonstrates the Thereminvox (1954) +++ Olivier Messiaen - Oraison (1937) für Ondes Martenot +++ Paul Hindemith - Triostück für 3 Trautonien, Mäßig bewegt +++ Norman McLaren - Dots (1940) +++ Pierre Schaeffer - Etude Violette +++ Karlheinz Stockhausen - Studie I +++ Charles Wuorinen - Time's Encomium (1969) +++ Wendy Carlos - Switched on Bach Suite from Anna Magdalena Notebook +++ Florian Zwißler - Hainsystem II


Ingenieure, Forscher oder Komponisten trugen über die Jahre stets mit individueller Energie zu ihrer Fortentwicklung bei. Hier wird die Geschichte der Klangerzeugung mit elektronischen Mitteln im Lichte eben jener Konzepte erzählt, die sie vorantrieben.

* Léon Theremin - demonstrates the Thereminvox (1954)
* Olivier Messiaen - Oraison (1937) für Ondes Martenot
* Paul Hindemith - Triostück für 3 Trautonien, Mäßig bewegt
* Norman McLaren - Dots (1940)
* Pierre Schaeffer - Etude Violette
* Karlheinz Stockhausen - Studie I
* Charles Wuorinen - Time's Encomium (1969)
* Wendy Carlos - Switched on Bach Suite from Anna Magdalena Notebook
* Florian Zwißler - Hainsystem II

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point of view [33] Elliott Sharp

point of view [33] Elliott Sharp WDR 3 Studio Elektronische Musik 18.04.2026 56:22 Min. Verfügbar bis 17.04.2028 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Elliott Sharp, einer der wichtigsten Protagonisten der New Yorker Downtown-Szene und als Improvisations- und Jazzmusiker genauso anerkannt wie als Komponist von Orchester- und Ensemblestücken, verwendete bereits früh live-Elektronik auf der Bühne.

Tod Dockstader - Quartermass +++ The Yardbirds - Shapes of Things (Studio Sessions) +++ Iannis Xenakis - Bohor +++ The Grateful Dead - Feedback (live) +++ The Grateful Dead - Anthem of the Sun +++ Morton Subotnick - The Wild Bull +++ Jimi Hendrix - Star Spangled Banner +++ Edgar Varèse - Octandre +++ Elliott Sharp - Hudson River #7 +++ Elliott Sharp - Attica Brothers


Sharp schildert in dieser Sendung seine multiple Sozialisation in der elektroakustischen Musik: zwischen der E-Gitarre von Jimmy Hendrix, Edgar Varèse elektronisch beeinflussten Orchesterstücken, den Experimenten der Yardbirds, Iannis Xenakis‘ Bohor, der Musik des hier fast unbekannten Tod Dockstader, Grateful Dead und seinem Studium bei Morton Feldman. Und ganz am Anfang hatte ihn einfach der Sound des Kurzwellenradiorauschens fasziniert…

Tod Dockstader
Quartermass

The Yardbirds
Shapes of Things (Studio Sessions)

Iannis Xenakis
Bohor

The Grateful Dead
Feedback (live)
Anthem of the Sun

Morton Subotnick
The Wild Bull

Jimi Hendrix
Star Spangled Banner

Edgar Varèse
Octandre

Elliott Sharp
Hudson River #7
Attica Brothers

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techné [84] Mellotron

techné [84] Mellotron WDR 3 Studio Elektronische Musik 04.04.2026 56:33 Min. Verfügbar bis 03.04.2028 WDR 3 Von Frank Hilberg

Unter den Elektronischen Instrumenten ist das Mellotron sicher eines der seltsamsten.

The Beatles - Strawberry Fields Forever +++ The Mellotron - A Keyboard with the Power of an Orchestra +++ The Flower Pot Men - Let’s go to San Francisco +++ King Crimson - In the court of the Crimson King +++ Tangerine Dream - Phaedra +++ Radiohead - Exit Music (for a Film) +++ David Bowie - Space Oddity


Manche betrachten es als Frühform des Samplers, manche als Keyboard mit der Macht eines Orchesters: das Mellotron.
Es hat allerdings breite Spuren in die Klangwelten der Rock- und Pop-Geschichte gefräst. Wie es funktioniert und wie es klingt, erläutert der stolze Instrumentenbesitzer Florian Zwißler.

* The Beatles - Strawberry Fields Forever
* The Mellotron. A Keyboard with the Power of an Orchestra (1965)
* The Flower Pot Men - Let’s go to San Francisco (1967)
* King Crimson - In the court of the Crimson King (1969)
* Tangerine Dream - Phaedra (1974)
* Radiohead - Exit Music (for a Film) (1997)
* David Bowie - Space Oddity (1969)

Moderation: Florian Zwißler im Gespräch mit Frank Hilberg
Redaktion: Frank Hilberg

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Profil [23] David Tudor

Profil [23] David Tudor WDR 3 Studio Elektronische Musik 21.03.2026 56:25 Min. Verfügbar bis 20.03.2028 WDR 3 Von Frank Hilberg

Ein Porträt des Elektro-Pioniers, Klaviervirtuosen und Zeitkünstlers, der 1926 (vor 100 Jahren) geboren wurde und 1996 (vor 30 Jahren) starb.

David Tudor – Lines and Reflections +++ David Tudor – Neural Synthesis No.6 +++ David Tudor – Coefficient


Die unnachahmlichste Fähigkeit von David Tudor lag darin, selbst die dynamischsten Aktionen aus einer unbeirrbaren Ruhe heraus durchzuführen. Er schien aus der Tiefe der Zeit zu agieren, ja, Zeitlosigkeit schien ihn zu umhüllen, wenn er die Klänge seiner kleinen, meist selbstgebauten elektronischen Geräte zum Leben erweckte. "Soweit ich kann, lasse ich es selbst spielen; aber wenn es das nicht tut, dann greife ich ein" – seine minimal invasive Haltung beschränkt sich darauf, das Geschehen in Gang zu bringen, in Fluss zu halten und sich ansonsten selber leiten zu lassen – die Rede von den "Triebkräften des Materials" ist hier einmal wörtlich zu nehmen.

Lines and Reflections
David Tudor

Neural Synthesis No.6
David Tudor

Coefficient
David Tudor

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Nexus [26b] Die Baschet-Instrumente und die GRM

Nexus [26b] Die Baschet-Instrumente und die GRM WDR 3 Studio Elektronische Musik 07.03.2026 56:25 Min. Verfügbar bis 06.03.2028 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Die Brüder François und Bernard Baschet wollten mit ihren neuartigen akustischen Musikinstrumenten die Musik ähnlich revolutionieren wie Pierre Schaeffer es mit seiner Musique concrète getan hatte.

Sarah Gorby Mach - She Daine Eigalech Tzu +++ Beatriz Ferreyra - Demeures Aquatiques +++ Bernard Parmegiani - De natura sonorum +++ Pierre Henry - Le Voyage. Divinités Paisibles +++ Musik zu Filmen - Le testament d‘Orphée +++ Musik zu Filmen - Le songe des chevaux sauvages +++ Tore Takemitsu - Seasons +++ Ravi Shankar - Transmigration Macabre


Die Brüder François und Bernard Baschet wollten mit ihren neuartigen akustischen Musikinstrumenten die Musik ähnlich revolutionieren wie Pierre Schaeffer es mit seiner Musique concrète getan hatte. Und sie arbeiteten zusammen: Bernard Baschet wurde von 1964 bis 1966 Direktor der von Pierre Schaeffer gegründeten "Groupe de recherches musicales" (GRM) des Französischen Rundfunks. Die wildbewegte Geschichte der erfinderischen Baschets - der eine Bildhauer, der andere Ingenieur - nimmt mit einer aufblasbaren Gitarre für den reiselustigen François ihren Anfang und führt über Klangbleche zum mit feuchten Händen zu spielendem "Cristal" aus Glas- und Metallstäben, einem Aluminiumklavier.
Soundtracks z.B. für den letzten Film von Jean Cocteau und fünfzehn riesige Klangskulpturen auf der Weltausstellung 1970 in Osaka zu einem noch heute produzierten musikpädagogischen Instrumentarium ergänzten das Spektrum.

* Sarah Gorby Mach
She Daine Eigalech Tzu

* Beatriz Ferreyra
Demeures Aquatiques

* Bernard Parmegiani
De natura sonorum

* Pierre Henry
Le Voyage. Divinités Paisibles

* Musik zu Filmen
Le testament d‘Orphée
Le songe des chevaux sauvages

* Tore Takemitsu
Seasons

* Ravi Shankar
Transmigration Macabre

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Nexus [26a] Die Baschet-Instrumente und die GRM

Nexus [26a] Die Baschet-Instrumente und die GRM WDR 3 Studio Elektronische Musik 21.02.2026 56:20 Min. Verfügbar bis 21.02.2028 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Die Brüder François und Bernard Baschet wollten mit ihren neuartigen akustischen Musikinstrumenten die Musik ähnlich revolutionieren wie Pierre Schaeffer es mit seiner Musique concrète getan hatte.

Beatriz Ferreyra - Le solfegiste solfegé +++ Structures Sonores Lasry-Baschet - Les sons +++ Iannis Xenakis - Bohor +++ Guy Reibel - Antinote


Die Brüder François und Bernard Baschet wollten mit ihren neuartigen akustischen Musikinstrumenten die Musik ähnlich revolutionieren wie Pierre Schaeffer es mit seiner Musique concrète getan hatte. Und sie arbeiteten zusammen: Bernard Baschet wurde von 1964 bis 1966 Direktor der von Pierre Schaeffer gegründeten "Groupe de recherches musicales" (GRM) des Französischen Rundfunks. Die wildbewegte Geschichte der erfinderischen Baschets - der eine Bildhauer, der andere Ingenieur - nimmt mit einer aufblasbaren Gitarre für den reiselustigen François ihren Anfang und führt über Klangbleche zum mit feuchten Händen zu spielendem "Cristal" aus Glas- und Metallstäben, einem Aluminiumklavier.

* Beatriz Ferreyra
Le solfegiste solfegé

* Structures Sonores Lasry-Baschet
Les sons

* Iannis Xenakis
Bohor

* Guy Reibel
Antinote

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Nexus [32] Entstehung der Groupe de Recherches Musicales

Nexus [32] Entstehung der Groupe de Recherches Musicales WDR 3 Studio Elektronische Musik 07.02.2026 58:15 Min. Verfügbar bis 07.02.2028 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Eigentlich scheint die Geschichte der Groupe de recherches musicales - kurz GRM - einfach und bekannt, aber...

Pierre Schaeffer - l’oiseau Rai +++ Pierre Schaeffer - Bilude +++ Pierre Schaeffer - La Coquille à planètes +++ Pierre Schaeffer - Études de bruit +++ Pierre Schaeffer - Études aux objets +++ Pierre Schaeffer - Simultané camerounais +++ Pierre Schaeffer / Pierre Henry - Symphonie pour un homme seul +++ Pierre Schaeffer / Pierre Henry - Orphée 53 +++ Pierre Schaeffer / Pierre Henry - Ocora – bruits et ambiances d’Afrique +++ Olivier Messiaen - Timbres–durées +++ Luc Ferrari - Étude aux accidents +++ Iannis Xenakis - Diamorphoses +++ Iannis Xenakis - Bohor +++ GRM – concert collectif - Synergies +++ GRM – concert collectif - Volumes +++ Pierre Henry - Variations pour une porte et un soupir +++ François Bayle - Objeux


Pierre Schaeffer, das französische Tausendsassa gründete eine Komponistengruppe und scharte illustre Musiker um sich, von Pierre Boulez über Karlheinz Stockhausen bis hin zu Iannis Xenakis, Luc Ferrari, Bernard Parmegiani und François Bayle. Und als renommierte Gastkomponisten schauten Musiker wie Edgar Varèse oder Olivier Messiaen im Studio vorbei. In Wirklichkeit aber gab es heftige musikalische und ästhetische Diskussionen und Kämpfe, die Charakter und Ausrichtung der Gruppe mehrfach nachhaltig veränderten. Der größte Einschnitt war 1958: Pierre Schaeffer kehrte von seiner Afrika-Mission heim, strich kurzerhand das „concrète“ aus den Namen der „Groupe de recherches de musique concrète (GRMC)“ und feuerte alle verbliebenen Mitglieder inklusive dem Interimsdirektor Pierre Henry. Neue, junge Musiker mussten her – Luc Ferrari, Iannis Xenakis, François-Bernard Mâche – die Schaeffers Doktrin befolgten: Komponisten und Komponieren sollten wieder der Forschung dienen…

l’oiseau Rai
Pierre Schaeffer

Bilude
Pierre Schaeffer

La Coquille à planètes
Pierre Schaeffer

Études de bruit
Pierre Schaeffer

Études aux objets
Pierre Schaeffer

Simultané camerounais
Pierre Schaeffer

Symphonie pour un homme seul
Pierre Schaeffer / Pierre Henry

Orphée 53
Pierre Schaeffer / Pierre Henry

Ocora – bruits et ambiances d’Afrique
Pierre Schaeffer / Pierre Henry

Timbres–durées
Olivier Messiaen

Étude aux accidents
Luc Ferrari

Diamorphoses
Iannis Xenakis

Bohor
Iannis Xenakis

Synergies
GRM – concert collectif

Volumes
GRM – concert collectif

Variations pour une porte et un soupir
Pierre Henry

Objeux
François Bayle

WDR 3 Studio Elektronische Musik
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Profil [85] Thanos Chrysakis

Profil [85] Thanos Chrysakis WDR 3 Studio Elektronische Musik 27.12.2025 56:19 Min. Verfügbar bis 27.12.2027 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Der 1971 geborene griechische Komponist Thanos Chrysakis ist ein Einzelgänger der Elektronischen Musik.

Pierre Henry - Voile d’Orphée +++ Iancu Dumitrescu - Pierres Sacrées +++ Thanos Chrysakis - Manifold Vista +++ Thanos Chrysakis - Psyche +++ Thanos Chrysakis - Distant Landmark +++ Thanos Chrysakis - Alluvium +++ Thanos Chrysakis - Octet +++ Thanos Chrysakis - Nekromanteion +++ Thanos Chrysakis - Spectral Forest +++ Thanos Chrysakis - Where a Path Meets Another Path


Als Sohn eines Matrosen in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen, hatte er keinerlei Musikunterricht. Stattdessen experimentierte er mit exotischen Instrumenten und elektronischen Geräten, die sein Vater aus aller Welt mitbrachte. Das öffnete ihm die Ohren. Dann studierte er Schlagzeug, emigrierte bald nach London, wo er bei Hugh Davies elektronische Musik studierte und schließlich promovierte. Chrysakis ist aber kein Komponist, der sich ins stille Kämmerchen zurückzieht, um dort vor sich hin zu tüfteln: die Welt ist ihm Inspiration und schöpferischer Gegenpart: Meer, Wind und Natur sind da zu hören, auch wenn ein Großteil dieser Klänge elektronisch erzeugt wurden. Und auch byzantinische Kirchenmusik klingt nach – Musik ist für ihn bis heute immer auch spirituell, Gebet und Entäußerung. Seit 2015 lebt Thanos Chrysakis bei Brest in Weißrussland, unweit der polnischen Grenze, International präsent ist er aber weiterhin.

Voile d’Orphée
Pierre Henry

Pierres Sacrées
Iancu Dumitrescu

Manifold Vista
Thanos Chrysakis

Psyche
Thanos Chrysakis

Distant Landmark
Thanos Chrysakis

Alluvium
Thanos Chrysakis

Octet
Thanos Chrysakis

Nekromanteion
Thanos Chrysakis

Spectral Forest
Thanos Chrysakis

Where a Path Meets Another Path
Thanos Chrysakis


WDR 3 Studio Elektronische Musik
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Profil [66b] Luc Ferrari

Profil [66b] Luc Ferrari WDR 3 Studio Elektronische Musik 13.12.2025 01:04:14 Std. Verfügbar bis 13.12.2027 WDR 3 Von Friedemann Dupelius

Elektronische Klänge sind heute Alltag. Luc Ferrari (1929-2005), der die Entwicklung dorthin miterlebte, ließ wiederum die Klänge des Alltags in elektronische Musik einfließen.

Luc Ferrari – JETZT +++ Luc Ferrari – Danses Organiques Part 3 +++ Luc Ferrari – Dialogue ordinaire avec la machine Part 3 +++ Luc Ferrari – Far-West News 1: De Santa Fé à Monument Valley +++ Luc Ferrari – Archives génétiquement modifiées +++ Luc Ferrari & Otomo Yoshihide – Les archives sauvées des eaux +++ Luc Ferrari – Unheimlich schön


Er horchte genau in die Welt, die ihn umgab, hinein und entwickelte mit seiner "musique anecdotique" einen eigenen Stil, der die Grenzen zum Hörspiel nur allzu gerne überschritt. Zudem drehte der Franzose Filme über Musiker, schrieb elektronische Soundtracks und war Mitglied der Pariser Groupe de recherches musicales (GRM). Friedemann Dupelius hatte Gelegenheit mit der Witwe des Komponisten, mit Brunhilde Ferrari, zu sprechen.

JETZT
Luc Ferrari

Danses Organiques (Part 3)
Luc Ferrari

Dialogue ordinaire avec la machine (Part 3)
Luc Ferrari

Far-West News 1: De Santa Fé à Monument Valley
Luc Ferrari

Archives génétiquement modifiées
Luc Ferrari

Les archives sauvées des eaux
Luc Ferrari & Otomo Yoshihide

Unheimlich schön
Luc Ferrari

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Profil [66a] Luc Ferrari

Profil [66a] Luc Ferrari WDR 3 Studio Elektronische Musik 29.11.2025 56:19 Min. Verfügbar bis 29.11.2027 WDR 3 Von Friedemann Dupelius

Elektronische Klänge sind heute Alltag. Luc Ferrari (1929-2005), der die Entwicklung dorthin miterlebte, ließ wiederum die Klänge des Alltags in elektronische Musik einfließen.

Luc Ferrari - Musique Promenade +++ Arthur Honegger - Pacific 231 +++ Luc Ferrari - Étude Aux Accidents +++ Luc Ferrari - Hétérozygote +++ Luc Ferrari - Presque rien No. 1: Le lever du jour au bord de la mer +++ Luc Ferrari - Presque rien No. 2: Ou ainsi continue la nuit dans ma tête multiple


Er horchte genau in die Welt, die ihn umgab, hinein und entwickelte mit seiner "musique anecdotique" einen eigenen Stil, der die Grenzen zum Hörspiel nur allzu gerne überschritt. Zudem drehte der Franzose Filme über Musiker, schrieb elektronische Soundtracks und war Mitglied der Pariser Groupe de recherches musicales (GRM). Friedemann Dupelius hatte Gelegenheit mit der Witwe des Komponisten, mit Brunhilde Ferrari, zu sprechen.

Musique Promenade
Luc Ferrari

Pacific 231
Arthur Honegger

Étude Aux Accidents
Luc Ferrari

Hétérozygote
Luc Ferrari

Presque rien No. 1: Le lever du jour au bord de la mer
Luc Ferrari

Presque rien No. 2: Ou ainsi continue la nuit dans ma tête multiple
Luc Ferrari

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Stromlinie reloaded [27] Penelopex

Stromlinie reloaded [27] Penelopex WDR 3 Studio Elektronische Musik 15.11.2025 56:13 Min. Verfügbar bis 15.11.2027 WDR 3 Von Björn Gottstein

Marta Zapparoli, besser bekannt als Penelopex, ist Tänzerin, Saxophonistin, Theaterperformerin und Musikerin.

Penelopex - A Sound Portrait of Berlin +++ Penelopex - A Fragment of Melody +++ Penelopex - Seismic Movements of a Broken Heart +++ pxprd - Live in Zürich +++ Martin Kuentz & Marta Zapparoli - Live-Elektronik +++ Alessandra Ezramo & Marta Zapparoli - Pietre


Die 1975 im norditalienischen Isola della Scala geborene Künstlerin bahnte sich einen eigenen Weg durch die verschiedenen Genres der Subkultur und des Undergrounds, zunächst in Bologna und seit 2004 in Berlin, bis sie sich in den vergangenen Jahren zusehends auf die Arbeit an ihrem Laptop und die elektronische Musik konzentrierte. Penelopex gestaltet elektronische Klanglandschaften, die stets an der Grenze zwischen natürlichen Fieldrecordings und künstlich generierten Sounds entlang führen. In ihren Kollaborationen tritt hingegen oft eine harte, mit aggressiven Geräuschklängen arbeitende Seite zutage.

Penelopex
* A Sound Portrait of Berlin (2006) Elektronische Musik
* A Fragment of Melody (2007) Elektronische Musik
* Seismic Movements of a Broken Heart (2008) Elektronische Musik

pxprd
* Live in Zürich (2010) Live-elektronische Musik
Martin Kuentz & Marta ZapparoliLive-Elektronik

Alessandra Ezramo & Marta Zapparoli
* Pietre (2011) Elektronische Musik

WDR 3 Studio Elektronische Musik
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Stromlinie reloaded [26] Christoph Ogiermann

Stromlinie reloaded [26] Christoph Ogiermann WDR 3 Studio Elektronische Musik 18.10.2025 56:13 Min. Verfügbar bis 18.10.2027 WDR 3 Von Michael Rebhahn

Am meisten geprägt habe ihn die Kunst, die er nicht verstanden hat, sagt der Bremer Composer-Performer Christoph Ogiermann (*1967).


Stromlinie reloaded [25] Reese und Marcoll

Stromlinie reloaded [25] Reese und Marcoll WDR 3 Studio Elektronische Musik 04.10.2025 56:13 Min. Verfügbar bis 04.10.2027 WDR 3 Von Michael Rebhahn

Die akustische Realität von Alltagsgeräuschen - Kirsten Reese und Maximilian Marcoll


Stromlinie reloaded [24] Jorge Sánchez-Chiong

Stromlinie reloaded [24] Jorge Sánchez-Chiong WDR 3 Studio Elektronische Musik 20.09.2025 56:13 Min. Verfügbar bis 20.09.2027 WDR 3 Von Michael Rebhahn

Post-Digitial-Aesthetics, Sampling-Culture, Turntablism - Jorge Sánchez-Chiong


Die Sieben Todsünden [2] der Live-Elektronischen Musik

Die Sieben Todsünden [2] der Live-Elektronischen Musik WDR 3 Studio Elektronische Musik 28.06.2025 56:12 Min. Verfügbar bis 28.06.2027 WDR 3 Von Frank Hilberg

Zusammen mit den sieben Todsünden der Elektronischen Musik summieren sich die sieben Todsünden der Live- Elektronischen Musik zur magischen Zahl Dreizehn. Warum?


Die Sieben Todsünden [1] der Elektronischen Musik

Die Sieben Todsünden [1] der Elektronischen Musik WDR 3 Studio Elektronische Musik 14.06.2025 56:19 Min. Verfügbar bis 14.06.2027 WDR 3 Von Frank Hilberg

Die sieben Todsünden der Elektronischen Musik: "Das ewige Raunen der Drone ..."


Die synthetische Romantik der Elektronischen Musik

Die synthetische Romantik der Elektronischen Musik WDR 3 Studio Elektronische Musik 31.05.2025 56:55 Min. Verfügbar bis 31.05.2027 WDR 3 Von Frank Hilberg

Womit werden die meisten Menschen Elektronische Musik wohl am ehesten in Verbindung bringen: Mit Bärenfell am Kaminfeuer oder mit dem Gesang des Toasters am Frühstückstisch?


Profil [84] Atau Tanaka

Profil [84] Atau Tanaka WDR 3 Studio Elektronische Musik 17.05.2025 57:49 Min. Verfügbar bis 17.05.2027 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Ein Portrait des 1963 geborenen japanisch-amerikanischen Komponisten Atau Tanaka.

Atau Tanaka – Lifting (live in Ljubljana, 2017) (1:46) +++ Atau Tanaka – Myogram (2017) (3:44) +++ The Golden Palominos – The Golden Palominos (0:45) +++ Ikagen – A Barrel Of Monkeys (In Search of Hari) (1:04) +++ John Chowning – Phoné (2:00) +++ Atau Tanaka – Mitschnitt STEIM (1:07) +++ Atau Tanaka – Kagami (Mitschnitt STEIM) (3:01) +++ Sensorband – track01 (4:32) +++ Atau Tanaka – Le Loup (live in London, 2017) (1:29) +++ M. Doneda, Le Quan Ninh, C. Zekri, Z. Settel, Jérôme Noetinger & Atau Tanaka – Improvisation (live at Musiques Actions Nancy, 1996) (2:44) +++ Atau Tanaka – Suspensions (2:39) +++ Atau Tanaka – Deplacement (3:26) +++ Atau Tanaka – Om Ujjayi (Cable Street Session, November 2023, London East-End) (7:17)


Bei seinen Auftritten steht er meist alleine auf der Bühne und vollführt merkwürdige Bewegungen, irgendetwas zwischen Tai Chi, Tanz und Dirigat. Es gibt weder Dirigierstock noch Instrument, lediglich an Tanakas Unterarmen fallen schwarze Plastikarmbänder auf. Darin befindliche elektronische Sensoren erlauben ihm, mit Gesten und Bewegungen Computermusik zu steuern. Diesem „virtuellen Instrument“, wie er es nennt, dem BioMuse, hat er sich lebenslang verschrieben. Und mit diesem Instrument macht er nicht nur Musik in unterschiedlichsten Konstellationen von Improvisation bis Noise, sondern verwendet es auch an Körpern der Interpreten seiner Kompositionen. Komplexe Feedbacksysteme entstehen, in die er schließlich auch seine eigenen Yoga-Praktiken künstlerisch miteinfließen lässt.
Neben seinen musikalischen Aktivitäten ist Atau Tanaka auch als Forscher hochgeschätzt: er arbeitete für Sony, das IRCAM in Paris oder das STEIM in Amsterdam und ist heute Professor for Media Computing an der Goldsmiths University in London.

Fatamorgana (live in Ljubljana, 2017) | 1:46
Atau Tanaka

Myogram (2017) | 3:44
Atau Tanaka

The Golden Palominos | 0:45
The Golden Palominos

A Barrel Of Monkeys (In Search of Hari) | 1:04
Ikagen

Phoné | 2:00
John Chowning

Mitschnitt STEIM | 1:07
Atau Tanaka

Kagami (Mitschnitt STEIM) | 3:01
Atau Tanaka

track01 | 4:32
Sensorband

Le Loup (live in London, 2017) | 1:29
Atau Tanaka

Improvisation (live at Musiques Actions Nancy, 1996) | 2:44
M. Doneda, Le Quan Ninh, C. Zekri, Z. Settel, Jérôme Noetinger & Atau Tanaka

Suspensions | 2:39
Atau Tanaka

Deplacement | 3:26
Atau Tanaka

Om Ujjayi (Cable Street Session, November 2023, London East-End) | 7:17
Atau Tanaka

WDR 3 Studio Elektronische Musik
Alle zwei Wochen Samstags ab 23:03 Uhr
Die Musik aus den Schaltkreisen.
Alle WDR 3 Studio Elektronische Musik Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in der ARD Audiothek.
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Profil [83] Zbigniew Karkowski

Profil [83] Zbigniew Karkowski WDR 3 Studio Elektronische Musik 19.04.2025 56:25 Min. Verfügbar bis 19.04.2027 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Ein Portrait der 2013 verstorbenen Noise-Legende Zbigniew Karkowski.

Zbigniew Karkowski - Perceptor +++ Zbigniew Karkowski & Ulf Bilting - Bad·Bye Engine +++ Zbigniew Karkowski - Uexkull +++ MAZ - Live at Off-ICMC Berlin, Mitschnitt Podewil Berlin +++ Senssurround Orchestra - Meltdown of Control +++ Le Dépeupleur & ZKT - Le Dépeupleur +++ Sensorband - Area / Puls +++ Zbigniew Karkowski - Fluster +++ Zbigniew Karkowski - Monochromy +++ Zbigniew Karkowski - The Last Man in Europe


Der 1958 in Krakau geborene polnische Musiker hatte zunächst brav Querflöte gelernt, bevor er in Göteborg Komposition studiert und dort mit Computermusik in Kontakt kam. Das veränderte alles: innerhalb kürzester Zeit wurde er einer der Profiliertesten des gerade im Entstehen begriffenen neuen Genres "Noise-Music". Er zog nach Japan und kooperierte mit den Größen des dortigen Undergrounds wie Merzbau oder CCCC. Ständig auf Reisen, komponierte er nebenbei Werke für andere Musiker, überall initiierte er neue Projekte, veröffentlichte unzählige Alben und führte ein wildes und intensives Leben. Sein Markenzeichen wurden Konzerte jenseits der Schmerzgrenze und mit durchgebrannten Verstärkern. Trotzdem blieb er zeitlebens ein polnischer Romantiker, der nach seinem überraschenden Tod nur seinen Mythos und zahllose Tonträger hinterließ. Dankenswerterweise stellte Guy Marc Hinant des belgischen Labels subrosa für diese Sendung O-Töne mit Karkowski von einer Chinatour 2010 zur Verfügung: scharf, kritisch und frech. Karkowski als einer der letzten Avantgardisten.

Perceptor
Zbigniew Karkowski

Bad·Bye Engine
Zbigniew Karkowski & Ulf Bilting

Uexkull
Zbigniew Karkowski

Live at Off-ICMC Berlin, Mitschnitt Podewil Berlin
MAZ

Meltdown of Control
Senssurround Orchestra

Le Dépeupleur
Le Dépeupleur & ZKT

Area / Puls
Sensorband

Fluster
Zbigniew Karkowski

Monochromy
Zbigniew Karkowski

The Last Man in Europe
Zbigniew Karkowski

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point of view [39] Gordon Mumma

point of view [39] Gordon Mumma WDR 3 Studio Elektronische Musik 05.04.2025 56:14 Min. Verfügbar bis 05.04.2027 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Der amerikanische Komponist und Hornist Gordon Mumma erinnert sich an die Entstehungszeit der amerikanischen Nachkriegsavantgarde in den 50er Jahren: "Es war wie ein riesige, jahrzehntelange Party".

Edgar Varèse - Poème électronique +++ John Cage - Williams Mix +++ Gordon Mumma / Robert Ashley - Music from the Venezia Space Theatre +++ Pierre Schaeffer / Pierre Henry - Symphonie pour un homme seul +++ Alvin Lucier - I’m Sitting in a Room +++ Cornelius Cardew - The Great Learning +++ Gordon Mumma - Mesa +++ Gordon Mumma - Schoolwork


Den Komponisten in der Heldenrolle – wie in der europäischen Avantgarde –, kannte man nicht, es wurde frei experimentiert und ausprobiert und zusammen gespielt. Gordon Mumma wurde schließlich durch seine Cybersonic-Stücke bekannt – für die er in seiner Garage selbst die Hardware zusammen schraubte -, und die heute kaum mehr aufführbar sind, da diese analogen Computer längst kaputt sind. Aufnahmen aber gibt es noch, auch von "mesa", das er für David Tudors Bandoneon entwarf. Zudem erinnert sich der heute über Achtzigjährige an die DJ-Techniken von Pierre Schaeffer und wegweisende Stücke von John Cage, Cornelius Cardew und Alvin Lucier, mit dem er seit Jahrzehnten zusammen arbeitet.

Poème électronique
Edgar Varèse

Williams Mix
John Cage

Music from the Venezia Space Theatre
Gordon Mumma / Robert Ashley

Symphonie pour un homme seul
Pierre Schaeffer / Pierre Henry

I’m Sitting in a Room
Alvin Lucier

The Great Learning
Cornelius Cardew

Mesa
Gordon Mumma

Schoolwork
Gordon Mumma

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techné [83] Stimmungssysteme

techné [83] Stimmungssysteme WDR 3 Studio Elektronische Musik 22.03.2025 58:36 Min. Verfügbar bis 22.03.2027 WDR 3 Von Frank Hilberg ;Florian Zwißler ;Roman Pfeifer

Stimmung ist ja mit das Wichtigste im Leben eines Menschen. Sie hat Einfluss auf Wohl und Wehe, auf Assonanz oder Konsonanz (oder sagen wir besser: passt schon oder knapp daneben) - sowohl im allgemein Menschlichen als auch auf das Musikalische im besonderen.

Roman Pfeifer - Weltraumstille Giordano (3m 43s) +++ Roman Pfeifer - Die illegale Ausübung der Astronomie (0m 47s) +++ Karl-Heinz Stockhausen - Studie II (2m 56s) +++ Roman Pfeifer - Die Geometrie des Kolibri (5m 10s) +++ La Monte Young - The Tortoise, His Dream and Journeys (3m 45s) +++ Nico - Frozen Warnings (4m 00s) +++ Roman Pfeifer - Kammerelektronik VII Silverstone: Screentest (3m 54s) +++ Syzygys - Fauna Grotesque (2m 56s) +++ Roman Pfeifer - Kammerelektronik XIV Drawing a Straight Line in a Curved Universe (1m 23s)


Auf den ersten Blick ist alles einfach: Grundtöne haben zu ihren Oktaven ein Schwingungs-Verhältnis von 1:2; dann kommt die Quinte, 2:3; die Quarte 3:4 – alles schön geradzahlig und übersichtlich. Aber dann kommt der Teufel ins Spiel (diabolus in musicae): der Quintenzirkel schließt sich nicht, es kommen nervende Fehlstellen ins Spiel: das Pythagoräische Komma, das Syntonische Komma, die Wolfs-Quinten und was sonst jammert und heult.
Aus der Imperfektion der Natur resultieren ästhetische Konsequenzen – und der musikalische Umgang damit macht die Sache interessant.
Roman Pfeifer – Komponist und Dozent (Folkwang Essen) – beschäftigt sich seit langem mit den Möglichkeiten und Konsequenzen von gezielten (durchaus auch experimentellen) Stimmungen. Ein idealer Gesprächspartner für ein einfach-komplexes Thema. Alles eine Frage der Stimmung, also? – das lässt sich hörend entscheiden.

Weltraumstille Giordano | 3:43
Roman Pfeifer

Die illegale Ausübung der Astronomie | 0:47
Roman Pfeifer

Studie II | 2:56
Karl-Heinz Stockhausen

Die Geometrie des Kolibri | 5:10
Roman Pfeifer

The Tortoise, His Dream and Journeys | 3:45
La Monte Young

Frozen Warnings | 4:00
Nico

Kammerelektronik VII Silverstone: Screentest | 3:54
Roman Pfeifer

Fauna Grotesque | 2:56
Syzygys

Kammerelektronik XIV Drawing a Straight Line in a Curved Universe | 1:23
Roman Pfeifer

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szene [39] Les Femmes de GRM

szene [39] Les Femmes de GRM WDR 3 Studio Elektronische Musik 08.03.2025 56:20 Min. Verfügbar bis 08.03.2027 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Welche Rolle spielten die Frauen an der GRM, der Groupe de Recherches Musicales? Zahlreiche Komponistinnen haben dort gearbeitet und die Ausbildung der Gruppe durchlaufen, und es ist zumindest bemerkenswert, dass kaum eine blieb.

Monique Rollin - Etude Vocale +++ Mireille Chamass-Kyrou - Etude 1 +++ Beatriz Ferreyra - Medisances +++ Elzbieta Sikora - widok z odna +++ Christine Groult - promenade d’enfance +++ Michèle Bokanowski - Tabou +++ Eliane Radigue - Kyema, Trilogie de la mort I +++ Evelyne Gayou - Rhumbs


Können Frauen nicht komponieren, neigen sie eher zu Assistententätigkeiten? Wie mittlerweile einige Mitglieder der Gruppe berichten, war dies offenbar die vorherrschende Meinung und Praxis an der GRM: Frauen schickt man Bier und Brötchen holen. Dass sie trotzdem komponieren können, zeigt die Musik in dieser Sendung, auch wenn Evelyne Gayou, die Einzige, die es dort über 35 Jahre ausgehalten hat, berichtet, dass in dieser langen Zeit nur ein einziges Mal ein Stück von ihr gespielt wurde und sie immer noch 30 Prozent weniger verdient, als ihre gleichqualifizierten männlichen Kollegen. Wen sollte es da wundern, dass die Musik dieser Frauen sich nicht auf artig-sensible Klanglichkeiten beschränkt.

Monique Rollin
Etude Vocale

Mireille Chamass-Kyrou
Etude 1

Beatriz Ferreyra
Medisances

Elzbieta Sikora
widok z odna

Christine Groult
promenade d’enfance

Michèle Bokanowski
Tabou

Eliane Radigue
Kyema, Trilogie de la mort I

Evelyn Gayou
Rhumbs

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Profil [47] Christine Groult

Profil [47] Christine Groult WDR 3 Studio Elektronische Musik 22.02.2025 56:12 Min. Verfügbar bis 22.02.2027 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Eine Gratulation zum 75sten Geburtstag der französischen Komponistin Christine Groult.

Christine Groult - L’heure alors s’incline +++ Luigi Nono - la fabbrica illuminata +++ Luigi Nono - Fragmente – Stille, an Diotima +++ Luigi Nono - Tonaufnahmen von spanischen Osterprozessionen +++ Christine Groult - La condition captive +++ Christine Groult - Promenade d’Enfance +++ Michel Decoust - L’application des lectrices aux champs +++ Christine Groult - Si l’oiseau par hasard ... +++ Francis Poulenc - Les Gars qui vont à la fête +++ Christine Groult - Thèmes d’Ubu +++ Christine Groult - Etincelles


Christine Groult (am 19. Februar 1950 geboren) setzte sich nicht nur als Komponistin in einem wenig frauen-freundlichen Milieu durch, sondern es gelang ihr zudem, sich einer klaren Gruppenzugehörigkeit in Paris zu entziehen: sie studierte an der GRM, arbeitete auch am IRCAM und erhielt Preise in Bourges, war dann Professorin am experimentellen Konservatorium in Pantin, einem Pariser Vorort. Christine Groult liebt den Gesang, komponiert aber ausschließlich elektroakustische Musik. Sie verehrt Nono und dessen Gegensätzlichkeit, und erinnert sich an ihre Kindheit in der Normandie: die Nebelschwaden am Meer, aber auch ihre Affinität zur Technik. Und all das ist bis heute in ihrer Musik zu hören: Groult ist eine völlig eigenständige, facettenreiche, fast schillernde Figur der französischen Elektroakustik.

Christine Groult
L’heure alors s’incline

Luigi Nono
la fabbrica illuminata
Fragmente – Stille, an Diotima
Tonaufnahmen von spanischen Osterprozessionen

Christine Groult
La condition captive
Promenade d’Enfance

Michel Decoust
L’application des lectrices aux champs

Christine Groult
Si l’oiseau par hasard ...

Francis Poulenc
Les Gars qui vont à la fête

Christine Groult
Thèmes d’Ubu
Etincelles

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techné [82] Modulare Synthesizer

techné [82] Modulare Synthesizer WDR 3 Studio Elektronische Musik 11.01.2025 56:31 Min. Verfügbar bis 11.01.2027 WDR 3 Von Frank Hilberg ;Florian Zwißler ;Andreas Schneider

Andreas Schneider ist einer der zentralen Akteuere in jenem Feld, das man als die "Renaissance des Modularsynthesizers" bezeichnen könnte. Seit gut 10 Jahren ist diese überholt geglaubte Instrumentengattung wieder zu einem florierenden und inspirierenden Segment geworden, das die aktuelle Praxis elektronischen Musizierens entscheidend mitprägt.

Daniel Miller - Sunroof, Ensnare (3m 41s) +++ Bernhard Lang - DW 30 Loops for Klaus Schulze (6m 37s) +++ Rolf Gehlhaar - Fünf Deutsche Tänze (4m 31s) +++ Florian Zwißler - Notenobdach für Robert Bill Connor (6m 28s) +++ John Chantler - Tomorrow is Too Late (Part 4) (2m 1s) +++ Rolf Gelhaar - 5 Deutsche Tänze 4 . Satz (1m 18s)


Sunroof, Ensnare | 3:41
Daniel Miller

DW 30 Loops for Klaus Schulze | 6:37
Bernhard Lang

Fünf Deutsche Tänze | 4:31
Rolf Gehlhaar

Notenobdach für Robert Bill Connor | 6:28
Florian Zwißler

Tomorrow is Too Late (Part 4) | 2:01
John Chantler

5 Deutsche Tänze 4 . Satz | 1:18
Rolf Gelhaar

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Profil [82] Horacio Vaggione

Profil [82] Horacio Vaggione WDR 3 Studio Elektronische Musik 14.12.2024 01:00:16 Std. Verfügbar bis 14.12.2026 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Granularsynthese, Geräuschfetzen, größtmögliche klangliche Präzision - Horacio Vaggione.

Horacio Vaggione - Schall (1994) +++ Herbert Brün - Futility (1964) +++ Horacio Vaggione - Maquina de cantar (1971) +++ Música electrónica libre - Viaje (1972) +++ Horacio Vaggione - Fractal C (1984) +++ Horacio Vaggione - Thema (1985) +++ Horacio Vaggione - shifting mirrors (2016) +++ Horacio Vaggione - Timpani Trek (2017)


Der 1943 geborene Horacio Vaggione machte bereits in seiner Jugend Karriere als Komponist: Als er 16 Jahre alt war, sendete der argentinische Rundfunk sein Klaviertrio. Wenig später reiste er mit einem Fullbright-Stipendium in die USA und lernte die Computermusik an der Quelle kennen: bei Lejaren Hiller und Herbert Brün an der Illinois University. Seit 1968 im europäischen Exil, machte er sich dann als Improvisator einen Namen – insbesondere mit der spanischen Gruppe "Música electrónica libre". Vaggiones große Liebe aber bleibt der Computer, sein „Instrument“, wie er sagt. Und den bringt er mithilfe der Granularsynthese zu intensivem Powerplay: Geräuschfetzen erzeugen exaltierten elektronischen Pointilismus. Mit seltsam zersplitterten Texturen unterläuft Vaggione die Wahrnehmungsgrenzen, entfaltet soghafte Wirkungen. In großtmöglicher klanglicher Präzision und Genauigkeit, die – trotz seiner wild-improvisatorischen Anfänge – heute Horacio Vaggiones Markenzeichen sind.

Horacio Vaggione
Schall (1994)

Herbert Brün
Futility (1964)

Horacio Vaggione
Maquina de cantar (1971)

Música electrónica libre
Viaje (1972)

Horacio Vaggione
Fractal C (1984)
Thema (1985)
shifting mirrors (2016)
Timpani Trek (2017)

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point of view [81] Phill Niblock

point of view [81] Phill Niblock WDR 3 Studio Elektronische Musik 30.11.2024 56:21 Min. Verfügbar bis 30.11.2026 WDR 3 Von Reinhold Friedl

Phill Niblock, der die "Sound-Walls" erfand, spricht über seine Ansichten zur Elektronischen Musik