Von bunten Blumen und neuen Wahrzeichen: Das waren die Landesgartenschauen in NRW

Von Katharina Hollstein

Am 16. April startet die Landesgartenschau in Neuss. Bereits zum 20. Mal erstrahlt eine Stadt in NRW in einem bunten Blumenmeer. Zeit, auf einige der vergangenen Ausgaben zurückzublicken.

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian in Hamm wird das Gebäude der früheren Kohlenwäsche zu einer begehbaren Plastik in Form eines Elefanten mit gläsernem Rüssel und Schwanz umgebaut - das Wahrzeichen der Landesgartenschau.

Die Landesgartenschau in Hamm ist 1984 die erste in NRW. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian wird das ehemalige Kohlenwäsche-Gebäude zu einem begehbaren Elefanten mit gläsernem Rüssel und Schwanz umgebaut. Das Tier ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt.

Bild 1 / 13

Die Landesgartenschau in Hamm ist 1984 die erste in NRW. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian wird das ehemalige Kohlenwäsche-Gebäude zu einem begehbaren Elefanten mit gläsernem Rüssel und Schwanz umgebaut. Das Tier ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt.

Bild 1 / 13

Auf die zweite Landesgartenschau in Rheda-Wiedenbrück 1988 folgt die nächste Ausgabe in Mülheim an der Ruhr im Jahr 1992. Geblieben ist den Mülheimern davon der 66 Hektar große MüGa-Park im Stadtteil Broich mit Kunst, zahlreichen Grünflächen und Radwegen.

Bild 2 / 13

Weiter geht es 1994 in Paderborn. Ein wichtiger Teil der Landesgartenschau ist das Schloss Neuhaus mit seinen Grünanlagen. Landschaftsarchitekt Christhard Ehrig orientiert sich an den Gegebenheiten vor Ort, lässt Flussläufe renaturieren und Beete teils nach historischem Vorbild bepflanzen. Der Park bleibt den Paderbornern bis heute.

Bild 3 / 13

Nach einem Stopp 1995 in Grevenbroich kommt die Landesgartenschau 1996 nach Lünen. Hier entsteht der Seepark. Auf dem rund 60 Hektar großen Gelände wurde einst Bergbau betrieben. An diese Vergangenheit erinnert bis heute zum Beispiel die Preußenhalde. Besonders der Horstmarer See ist ein beliebtes Naherholungsziel.

Bild 4 / 13

Auf die Landesgartenschau in Jülich 1998 folgt die nächste Ausgabe in Oberhausen im Jahr 1999. Hierzu entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Zeche und Kokerei Osterfeld der OLGA-Park. 17 Themengärten, Artisten und Künstler erwarten die Besucher. Vom Aussichtsturm können Gäste noch heute das Gelände überblicken.

Bild 5 / 13

Weiter geht es in Bad Oeynhausen und Löhne. Zur Landesgartenschau im Jahr 2000 entsteht hier der Landschafts- und Kulturpark "Aqua Magica". Eines der Highlights ist eine 30 Meter hohe Wasserfontäne, die für die Heilquellen in der Umgebung steht. Zu ihrem Ursprung gelangen Besucher über eine Treppe, die in einen 18 Meter tiefen Krater führt.

Bild 6 / 13

Nachdem die Landesgartenschau 2001 in Oelde Halt macht, zieht sie im Jahr darauf weiter nach Jüchen. Eine märchenhafte Kulisse dafür ist das Schloss Dyck. Hier entstehen zahlreiche neue Gärten. Sie erreichen sogar den ersten Platz beim Nordrhein-Westfälischen Landschaftsarchitekturpreis 2003/2004.

Bild 7 / 13

Zur Landesgartenschau 2003 errichten Städtebauer auf dem Gelände einer ehemaligen Spinnerei den Inselpark Gronau. Durch Grachten entstehen einzelne, unterschiedlich gestaltete Inseln. Hier gibt es viel zu entdecken: einen Kletterturm, ein Wasserlabyrinth oder auch den Piratenspielplatz.

Bild 8 / 13

Das Gelände des Neuland-Parks in Leverkusen war bis in die 60er Jahre eine Abfalldeponie der Stadt Leverkusen und der Produktionsbetriebe des heutigen Chemparks. Zur Landesgartenschau 2005 entsteht hier ein Naherholungsgebiet vor Industriekulisse. Einige der Themengärten der Landesgartenschau sind bis heute erhalten.

Bild 9 / 13

Bei der Landesgartenschau 2008 in Rietberg können Besucher unter anderem Miniatur-Modelle umliegender Dörfer entdecken. Bis heute bleibt den Rietbergern der 40 Hektar große Gartenschau-Park mit bunten Beeten, Wasserspielplätzen und sogar "Camping Pods" als Übernachtungsmöglichkeit.

Bild 10 / 13

Am Strand liegen geht auch mitten in der Nordeifel: Nach einer weiteren Ausgabe in Hemer zieht die Landesgartenschau 2014 nach Zülpich. Im Seepark können Besucher noch heute entspannen, aber auch per Seilrutsche mit bis zu 40 Kilometern pro Stunde über den See "fliegen".

Bild 11 / 13

2017 findet zunächst die Landesgartenschau in Bad Lippspringe statt. 2020 geht es dann weiter an den Niederrhein, nach Kamp-Lintfort. Eine der Kulissen ist das Kloster Kamp mit seinen umliegenden Gärten. Über den Wandelweg gelangen Besucher in den Zechenpark mit Marktständen, Veranstaltungsbühne und Aussichtsturm.

Bild 12 / 13

Die bislang letzte Landesgartenschau in NRW gibt es 2023 in Höxter. Das Gelände reicht von der Wallanlage bis zum Weltkulturerbe Schloss Corvey. Im Archäologiepark des Huxarium Gartenparks können Besucher bis heute mithilfe von Augmented Reality ins Mittelalter eintauchen.

Bild 13 / 13

Stand: 16.04.2026, 07:01 Uhr