Kunst auf der Halde, Zeche, Gasometer: Diese Denkmäler zeugen von der Industriekultur in NRW

Früher wurde an diesen Orten gearbeitet. Heute sind die Denkmäler der Industriekultur architektonische Zeugen vergangener Zeiten mit hohem Freizeitwert: Hier wird gestaunt, gewandert und geklettert.

Auf dem Bild sieht man die Kokerei Hansa mit einem Turm und alten Rohren.

Mit einer Spitzenproduktion von 5200 Tonnen Koks am Tag war die Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde mal eine der größten im Ruhrgebiet. Heute bietet sie Kletterhallen, Museen und gigantische Maschinen zum Bestaunen.

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Ihr Doppelbock-Förderturm ist das bekannteste Wahrzeichen des Ruhrgebiets: die Zeche und Kokerei Zollverein. Der Industriekomplex dient heute als imposante Kulisse für allerlei Veranstaltungen.

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Die Müngstener Brücke ist die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands und überquert zwischen Remscheid und Solingen das Tal der Wupper. Unter dem Bauwerk erstreckt sich am Ufer der Wupper der sogenannte Brückenpark Müngsten.

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Der Gasometer Oberhausen hat sich seit seiner Stilllegung vor mehr als 30 Jahren zum Wahrzeichen der Stadt entwickelt. Heute ist der Gasometer ein beliebter Veranstaltungsort für Ausstellungen, Theater oder Musik.

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Für die einen ein Freiluft-Planetarium, für die anderen ein Gipfelerlebnis: die Halde Hoheward. Die Halde zwischen Herten und Recklinghausen erreicht rund 150 Meter über NN. An guten Tagen kann man etwa 50 Kilometer weit gucken.

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Beworben als einzige begehbare Achterbahn der Welt, ist "Tiger and Turtle" zu einem sehr beliebten Fotospot im Ruhrgebiet geworden. Seit 2013 thront die Großskulptur auf einer Halde im Duisburger Süden und ist rund um die Uhr geöffnet.

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Das imposante alte Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich wurde 1985 stillgelegt. Heute zieht der Landschaftspark Nord dank eindrucksvoller Lichtinstallationen und großer Veranstaltungen zahlreiche Besucher an.

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Fans von Lichtshows und außergewöhnlichen Ausstellungen sind im Visiodrom richtig. Der ehemalige Gaskessel in Wuppertal-Heckinghausen dient heute als riesige Projektionsfläche samt Aussichtsplattform auf dem 65 Meter hohen Gebäude.

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Mit einer Spitzenproduktion von 5200 Tonnen Koks am Tag war die Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde mal eine der größten im Ruhrgebiet. Heute bietet sie Kletterhallen, Museen und gigantische Maschinen zum Bestaunen.

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Die Heinrichshütte ist ein ehemaliges Hüttenwerk in Hattingen. Früher wurden hier Eisen und Stahl erzeugt. Heute ist das Gelände ein Museum. Besucher können hier unter anderem den ältesten noch erhaltenen Hochofen des Reviers aus nächster Nähe erleben. 55 Meter hoch und 80 Jahre alt ist dieser.

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Das Haldenereignis Emscherblick, oder kurz Tetraeder, ist eine Bottroper Aussichtsplattform in Form einer dreiseitigen Pyramide. Die Kuppe befindet sich rund 120 Meter über NN und bietet bei klarem Wetter einen weiten Blick auf das Ruhrgebiet.

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In dem vielleicht schönsten Zeugnis der Industriekultur aus Glas und Stahl wird keine Kohle mehr gefördert. Aber dafür gibt es in der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen Konzerte, Führungen und Jahrmärkte.

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Der preußische Adler prangt über diesem Architekturwunderwerk seiner Zeit. Das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop ist heute ein Wasserspielplatz und bietet neben Führungen auch Schiffstouren an.

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Um den Wandel vom Bergbaustandort zum modernen Technologiezentrum sichtbar zu machen, ließ Designer Luigi Colani Anfang der 90er Jahre ein futuristisches Ei auf das alte Fördergerüst in Lünen setzen. Das markante Bauwerk trägt heute die Namen Colani-Ei, Ufo oder LÜNTEC-Tower.

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Stand: 04.01.2026, 07:04 Uhr