Das "Open Ground" schaffte den Einstieg in die Bestenliste ganz knapp. Der Club landete auf Platz 100. Fans auf der ganzen Welt konnten dabei abstimmen und ihren Lieblingsclub wählen. Open-Ground-Geschäftsführer Markus Riedel zeigte sich erstaunt: "Wir freuen uns, dass wir eine Rolle spielen und weltweite Beachtung finden."
Open Ground zieht international Besucher an
Das Open Ground wurde Ende 2023 in einem alten Bunker am Wuppertaler Hauptbahnhof eröffnet. Inzwischen kämen Besucher aus ganz Europa nach Wuppertal, sagt der Geschäftsführer. Das Rezept für den Erfolg: "Bei uns gibt es nicht so eine eingeschworene Szene, die auf eine Stilrichtung, etwa Techno oder House, festgelegt ist. Wir sind viel offener, hier sehe ich jede Nacht andere Menschen."
Das Magazin "DJ Mag" schreibt über den Open Ground: "(Der Club) hat sich seitdem einen Namen gemacht - vor allem dank seines kompromisslosen Fokus auf Sound, Raumakustik und eine bewusst respektvolle, inklusive Atmosphäre." Auf der Homepage schreibt das Open Ground: "Mach Dir keinen Kopf, ob Du cool genug bist - sei einfach du selbst und nett."
"Wir hätten nicht erwartet, dass wir so schnell ein so krasses Feedback aus der ganzen Welt bekommen." Markus Riedel, Geschäftsführer Open Ground
Neben dem Kölner Bootshaus (Platz 11) und dem Berliner Berghain (Rang 21) ist das Open Ground damit einer von drei deutschen Clubs im Ranking von "DJ Mag". Geschäftsführer Markus Riedel hat schon weitere Pläne: "Nach Platz hundert streben wir im nächsten Jahr Platz 99 an", sagt er mit einem Augenzwinkern.
Unsere Quellen:
- Interview mit Markus Riedel
- Website Open Ground
- Website DJ Mag
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR 2 Bergisches Land, Lokalzeit, 16.04.2026, 11.31 Uhr