1,5 Milliarden Menschen an den Fernsehern sahen und hörten in 150 Ländern der Erde zu. In den beiden Stadien, hier in Wembley, hatten sich weit über Hunderttausend versammelt. Die Begeisterung war groß, heute gibt es auch Kritik: "Unsere Vorstellung von Wohltätigkeit ist problematisch, vor allem diese Sachen, die aus nichts in die Höhe schießen und einen Medienhype schaffen, bei dem die zentrale Botschaft verloren geht", sagte Blur-Frontmann Damon Albarn dazu. Auch westliche Überheblichkeit wurde den Organisatoren vorgeworfen – Afrikaner waren bei dem Konzert weder auf der Bühne noch im Publikum vertreten.