Herbert Grönemeyer wird 70

WDR 03:21 Min. Verfügbar bis 12.04.2028

Grönemeyer wird heute 70: Eine Ode an den Herbert

Stand:

Er ist alles, außer gewöhnlich: Herbert Grönemeyer wird heute 70. Zum Geburtstag widmet die ARD dem Ausnahmekünstler eine Doku.

Von Antje Seemann

Wir wollen deine Meinung hören!

Jetzt mitdiskutieren

Herbert Grönemeyer ist zweifelsfrei einer von Deutschlands Super-Promis und bedeutendsten Musikern. Seine Stimme, seine Art zu singen, sind einzigartig. Die Schönheit, Klarheit und Poesie in seinen Texten suchen ihresgleichen. Zu einem 70. Geburtstag heute darf man solch große Worte mal auspacken.

Außerdem ist es wahr: Seit Jahrzehnten liefert Herbert Grönemeyer Chart-Hits und füllt mit seinen Auftritten zuverlässig ganze Stadien. Die ARD blickt in einer Doku zurück auf seinen Werdegang als Künstler, Musiker und Mensch. Zu sehen ist sie schon in der ARD-Mediathek und am Sonntagabend im Ersten.

Grönemeyer-Doku in ARD-Mediathek: Ein Künstler, der bewegt

Die persönliche Geschichte um den Tod seiner Frau Anna und seines Bruders Wilhelm hat viele Fans bewegt, ebenso das Album "Mensch", auf dem Grönemeyer seine Erlebnisse verarbeitet und seiner Trauer künstlerischen Ausdruck verleiht. Sobald die ersten Töne von "Der Weg" erklingen, füllen sich die Augen vieler Konzertbesucher mit Tränen - auch das zuverlässig.

Herbert Grönemeyer wird 70: Welche schönen Erinnerungen die Fans mit ihm verbinden

Seit mehr als 50 Jahren macht Herbert Grönemeyer Musik - und berührt damit Menschen. Zu seinem 70. Geburtstag haben uns viele Fans geschrieben, welche Erinnerungen sie mit den Liedern des Bochumers verbinden.

 Sänger Herbert Grönemeyer steht beim Auftakt der Tournee 40 Jahre "4630 Bochum" live 2024 im Rudolf-Harbig-Stadion auf der Bühne

Carmen Kurth-Rödder würde sich selbst zwar nicht als "Superfan" beschreiben. Das Konzert, dass Grönemeyer 2024 auf der Berliner Waldbühne gab, sei aber "super und sehr nachhaltig" gewesen. "Ein großartiger Künstler aus dem Ruhrpott", schreibt Rödder. "Auch wenn man nicht immer jedes Wort versteht."

Herbert Grönemeyer steht bei seinem Auftaktkonzert «Herbert Grönemeyer - mittendrin · akustisch» auf der Bühne in der Westfalenhalle

Die Erinnerung von Monika Imkamp ist noch frischer. Im vergangenen Jahr sah sie Grönemeyer auf seiner "mittendrin"-Tour in der Dortmunder Westfalenhalle. "Der Wahnsinn", schreibt Imkamp. Vor allem der Song "Vollmond" habe es ihr angetan, seit er 1988 rauskam: "Bin mit meiner damals besten Freundin von einer Party gekommen und wir haben den Song lauthals gesungen, Arm in Arm, euphorisch durch die Nacht... Unvergesslich!"

Die Sonne geht über dem Förderturm der Zeche Holland und einem Flutlichtmast des Lohrheidestadion auf

"Vollmond" war nicht der einzige Hit auf Grönemeyers Album "Ö". Auch "Was soll das" und "Halt mich" befanden sich darauf. Die meisten Menschen verbinden Grönemeyer aber mit der Hymne an seine Heimatstadt Bochum. So auch Userin Mona: "Seine Alben "Bochum" und "Ö" kann ich auch heute noch komplett mitsingen", schreibt sie. "Seine Balladen haben mich durch sämtliche Liebeskummerphasen meiner Jugend gebracht und irgendwie hat er genau das gesungen, was ich gefühlt habe."

Herbert Grönemeyer bekommt Gold für die Single Mensch & Platin vor Veröffentlichung

Wie stark Grönemeyer manche Menschen mit seinen Songtexten berührt, zeigt die Zusendung von Ute Ziegenhohn. Sie schilderte uns ihren Grönemeyer Moment im Jahr 2007, als sie mit dem Auto unterwegs war. "Ich war auf dem Weg ins Krankenhaus, da bei meinem Mann auf der Intensivstation die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt werden sollten", schreibt sie. Da sei Grönemeyers Lied "Mensch" im Radio gelaufen. "Der Text traf mich in dieser emotionalen Ausnahmesituation ins Herz. Immer wenn ich das Lied höre, befinde ich mich wieder gefühlt im Auto auf diesem schweren Weg - aber nicht allein gelassen."

Herbert Grönemeyer bei einem Auftritt, circa 1988

Für WDR-Userin Gudrun Gerhartz hängt Grönemeyer auch irgendwie mit ihrer Hochzeit zusammen. Denn zehn Tage vor dem großen Tag besuchte sie das Konzert des Künstlers im Eurogress in Aachen. Das war am 11. Mai 1988. "Welch tolles Erlebnis", schreibt sie. "Seitdem immer wieder und es gab und gibt immer wieder berührende Momente die mein und unser Leben bereichern."

Herbert Grönemeyer im Oktober 1984 in München

Auch Petra Schubert-Sauer aus Bad Westernkotten verbindet Grönemeyers Musik mit schönen Erinnerungen: "Das Album Bochum erinnert mich an meine erste große Liebe", schreibt sie. "Ich wünsche Herbert viel Gesundheit und alles Gute zum Geburtstag."

Grönemeyer 1975 im Schauspielhaus Bochum im Stück John, George, Paul, Ringo and Bert

Die Erinnerung von Eva Frigge bezieht sich weniger auf Grönemeyers Musik als vielmehr auf seine Schauspielkarriere. Die Bochumerin besuchte Anfang der 1980er-Jahre mit ihrem Geschichtskurs das Stück "Till Ulenspiegel" im Bochumer Schauspielhaus. "Herbert Grönemeyer hat damals die Hauptrolle gespielt und hat mich begeistert", schreibt sie. Erstmals Stand Grönemeyer 1975 auf der Bühne, als er im Stück "John, George, Paul, Ringo and Bert" den Bert spielte.

Herbert Grönemeyer in "Das Boot"

Bald sah man Grönemeyer auch im Fernsehen. Seine bekannteste Rolle ist die als Leutnant Werner in Wolfgang Petersens "Das Boot" aus dem Jahr 1981. "Unvergessen", schreibt dazu Dominik Schneeweis. "Auch wenn er in 'Das Boot' kaum Text hatte, fand ich sein Spiel sehr berührend", findet auch Userin Elli.

Herbert Grönemeyer kommt zum Musikpreis «Polyton»

Gut 45 Jahre nach dem Film feiert Herbert Grönemeyer am Sonntag seinen 70. Geburtstag. Dazu wünscht Userin Grit Haffner ihm und seiner Familie alles Liebe und sich selbst noch viele neue Lieder und Momente. Denn für sie gehört Grönemeyers Musik einfach zu ihrem Leben. "Seine Musik läuft hier immer: zu Hause, im Auto, im Büro, im Urlaub! Quasi kommt er überall mit hin", schreibt sie. "Ich nenne es liebevoll meine Religion."

Carmen Kurth-Rödder würde sich selbst zwar nicht als "Superfan" beschreiben. Das Konzert, dass Grönemeyer 2024 auf der Berliner Waldbühne gab, sei aber "super und sehr nachhaltig" gewesen. "Ein großartiger Künstler aus dem Ruhrpott", schreibt Rödder. "Auch wenn man nicht immer jedes Wort versteht."

Die Erinnerung von Monika Imkamp ist noch frischer. Im vergangenen Jahr sah sie Grönemeyer auf seiner "mittendrin"-Tour in der Dortmunder Westfalenhalle. "Der Wahnsinn", schreibt Imkamp. Vor allem der Song "Vollmond" habe es ihr angetan, seit er 1988 rauskam: "Bin mit meiner damals besten Freundin von einer Party gekommen und wir haben den Song lauthals gesungen, Arm in Arm, euphorisch durch die Nacht... Unvergesslich!"

"Vollmond" war nicht der einzige Hit auf Grönemeyers Album "Ö". Auch "Was soll das" und "Halt mich" befanden sich darauf. Die meisten Menschen verbinden Grönemeyer aber mit der Hymne an seine Heimatstadt Bochum. So auch Userin Mona: "Seine Alben "Bochum" und "Ö" kann ich auch heute noch komplett mitsingen", schreibt sie. "Seine Balladen haben mich durch sämtliche Liebeskummerphasen meiner Jugend gebracht und irgendwie hat er genau das gesungen, was ich gefühlt habe."

Wie stark Grönemeyer manche Menschen mit seinen Songtexten berührt, zeigt die Zusendung von Ute Ziegenhohn. Sie schilderte uns ihren Grönemeyer Moment im Jahr 2007, als sie mit dem Auto unterwegs war. "Ich war auf dem Weg ins Krankenhaus, da bei meinem Mann auf der Intensivstation die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt werden sollten", schreibt sie. Da sei Grönemeyers Lied "Mensch" im Radio gelaufen. "Der Text traf mich in dieser emotionalen Ausnahmesituation ins Herz. Immer wenn ich das Lied höre, befinde ich mich wieder gefühlt im Auto auf diesem schweren Weg - aber nicht allein gelassen."

Für WDR-Userin Gudrun Gerhartz hängt Grönemeyer auch irgendwie mit ihrer Hochzeit zusammen. Denn zehn Tage vor dem großen Tag besuchte sie das Konzert des Künstlers im Eurogress in Aachen. Das war am 11. Mai 1988. "Welch tolles Erlebnis", schreibt sie. "Seitdem immer wieder und es gab und gibt immer wieder berührende Momente die mein und unser Leben bereichern."

Auch Petra Schubert-Sauer aus Bad Westernkotten verbindet Grönemeyers Musik mit schönen Erinnerungen: "Das Album Bochum erinnert mich an meine erste große Liebe", schreibt sie. "Ich wünsche Herbert viel Gesundheit und alles Gute zum Geburtstag."

Die Erinnerung von Eva Frigge bezieht sich weniger auf Grönemeyers Musik als vielmehr auf seine Schauspielkarriere. Die Bochumerin besuchte Anfang der 1980er-Jahre mit ihrem Geschichtskurs das Stück "Till Ulenspiegel" im Bochumer Schauspielhaus. "Herbert Grönemeyer hat damals die Hauptrolle gespielt und hat mich begeistert", schreibt sie. Erstmals Stand Grönemeyer 1975 auf der Bühne, als er im Stück "John, George, Paul, Ringo and Bert" den Bert spielte.

Bald sah man Grönemeyer auch im Fernsehen. Seine bekannteste Rolle ist die als Leutnant Werner in Wolfgang Petersens "Das Boot" aus dem Jahr 1981. "Unvergessen", schreibt dazu Dominik Schneeweis. "Auch wenn er in 'Das Boot' kaum Text hatte, fand ich sein Spiel sehr berührend", findet auch Userin Elli.

Gut 45 Jahre nach dem Film feiert Herbert Grönemeyer am Sonntag seinen 70. Geburtstag. Dazu wünscht Userin Grit Haffner ihm und seiner Familie alles Liebe und sich selbst noch viele neue Lieder und Momente. Denn für sie gehört Grönemeyers Musik einfach zu ihrem Leben. "Seine Musik läuft hier immer: zu Hause, im Auto, im Büro, im Urlaub! Quasi kommt er überall mit hin", schreibt sie. "Ich nenne es liebevoll meine Religion."

Auf der Videoplattform YouTube gibt es inzwischen einige Videos mit Reaktionen englischsprachiger Menschen, die "Der Weg" zum ersten Mal hören - und vor Rührung weinen.

Herbert Grönemeyer: Aus Bochum auf die großen Bühnen

Genau so zuverlässig flitzt, hopst und tanzt Grönemeyer voller Energie und purer Freude bei seinen Auftritten über die Bühne. Keine Spur von Müdigkeit oder Verdruss. Einfach pures Sekundenglück. Aber der Reihe nach.

Geboren wird Herbert Grönemeyer am 12. April 1956 in Göttingen. In Bochum im Ruhrgebiet wächst er auf. Hier macht er auch seine ersten Erfahrungen als Künstler. Am Schauspielhaus Bochum - sowohl als Pianist als auch als Sänger und Darsteller. 1979 veröffentlicht er sein erstes Album mit dem Namen "Grönemeyer".

Herbert Grönemeyer: Die Bühne ist sein Revier

Von Ingo Neumayer

Sänger, Schauspieler, Superstar: Herbert Grönemeyer hat viele Facetten und Talente. Erfolgreich ist er in allen seinen Professionen – und das seit Jahrzehnten. Am 12.04.2026 feiert er seinen 70. Geburtstag.

Herbert Grönemeyer bei der Vorstellung seines Albums "Was muss muss" (2008)

Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer kommt am 12. April 1956 in – Überraschung! – Göttingen zur Welt. Nach Bochum zieht die Familie erst ein Jahr später. Dort wächst er mit seinen großen Brüdern Dietrich und Wilhelm auf. Mit acht fängt er an, Klavier zu spielen.

Herbert Grönemeyer und Sabine Buschmann in "Daheim unter Fremden" (1979)

Die Musik hat es ihm angetan. Sein erstes Geld verdient er als Pianist am Bochumer Schauspielhaus. Schnell fasst er dort Fuß, noch während der Schulzeit bekommt er seine erste Bühnenrolle. Im Musical "John, Paul, George, Ringo ... und Bert" spielt er – logisch – den Bert. 1979 steht er das erste Mal vor der Kamera – im ARD-Fernsehfilm "Zuhaus unter Fremden".

Herbert Grönemeyer, Stephan Sulke und Maren Berg bei einem Auftritt in Kiel (1970er)

Eigentlich träumt Grönemeyer zwar von einer musikalischen Karriere. Doch das mit der Musik klappt anfangs nicht so richtig. Sein erstes Album "Grönemeyer" (1979) stößt auf geringe Resonanz. Die meisten Songs stammen nicht einmal von Grönemeyer selbst. Später scheint er sich ein bisschen für das Werk zu schämen, es fehlt in seiner offiziellen Diskografie.

Hebert Grönemeyer (1979)

Doch so schnell gibt Grönemeyer nicht auf. 1980 erscheint das Album "Zwo", 1982 veröffentlicht er "Total egal" und 1983 "Gemischte Gefühle". Langsam macht er sich einen Namen, die Songs "Currywurst" und "Musik nur wenn sie laut ist" werden Achtungserfolge. Doch seiner Plattenfirma "Intercord" reicht das nicht. Sie beendet die Zusammenarbeit.

Jürgen Prochnow und Herbert Grönemeyer in "Das Boot" (1981)

Aber Grönemeyer hat ja noch die Schauspielerei – und da läuft es richtig gut. 1981 kommt "Das Boot" in die Kinos, in dem er den Kriegsberichterstatter Werner spielt. Der Film wird ein internationaler Erfolg – und zum Karriere-Sprungbrett für eine ganze Schauspielkompanie: Prochnow und Fedder, Ochsenknecht und Semmelrogge, Richter und Hoenig, Wennemann und du Mont.

Herbert Grönemeyer (1980er)

Ob auch der Sänger Grönemeyer vom "Boot"-Boom profitiert? Gut möglich, denn 1983 unterschreibt er einen neuen Plattenvertrag bei "EMI". Sein neues Album will er nach seiner Heimatstadt Bochum benennen. Was kann ich über diese Stadt erzählen? Wie bin ich hier groß geworden? Wie hat sie mich geprägt? Diese Fragen will er auf der Platte beantworten.

Hebert Grönemeyer während eines Auftritts (1983)

Und dann geschieht, was keiner für möglich gehalten hatte: Die Platte "4630 Bochum" wird zum Mega-Erfolg und verkauft sich 2,5 Millionen Mal. Lieder wie "Männer", "Flugzeuge im Bauch" oder der Titelsong werden erst Hits, dann Evergreens, schließlich Klassiker.

Herbert Grönemeyer bei einem Konzertauftritt im Oktober 1984 in München

Auf einmal können sich alle auf Grönemeyer einigen: Er ist nicht abgehoben und verkörpert ein gewisses Malocher-Flair, kann aber auch bei Intellektuellen punkten. Grönemeyer ist der neue Superstar und verkauft 1984 in Deutschland mehr Platten als Michael Jackson.

Herbert Grönemeyer, Ina Deter, Klaus Lage, Willy Millowitsch, Alfred Biolek und Mitglieder diverser Pop-Bands bei einem Gruppenfoto im Rahmen des Projekts "Band für Afrika" (1985)

Wie setzt man seine Popularität sinnvoll ein? Mit einem Benefiz-Projekt! Um hungernden Kindern in Afrika zu helfen, tut sich 1985 die Crème de la Crème der deutschen Pop- und Unterhaltungsszene zusammen. Es entsteht die "Band für Afrika", die den Song "Nackt im Wind" aufnimmt. Der Text stammt von Wolfgang Niedecken, die Musik komponiert Herbert Grönemeyer.

Burt Lancaster und Herbert Grönemeyer in "Väter und Söhne" (1986)

Doch auch seine andere künstlerische Ader wird nicht vernächlässigt. 1986 spielt er in der Serie "Väter und Söhne" an der Seite von Bruno Ganz, Julie Christie und Hollywood-Legende Burt Lancaster (li.).

Herbert Grönemeyer auf der Bühne

Im selben Jahr erscheint sein Album "Sprünge" und sorgt dafür, dass Grönemeyer in der Erfolgsspur bleibt. Die Songs sind engagierter und kritischer, er kommentiert die Kohl-Regierung genauso wie das Apartheid-Regime in Südafrika. Und mit "Kinder an die Macht" hat er auch noch eine große Hymne für die Kleinen parat.

Herbert Grönemeyer am 27.7.1986 beim Anti-WAAhnsinns Festival in Burglengenfeld

Nicht nur die Platten laufen, auch live genießt Grönemeyer großes Ansehen. Zwar veröffentlichen Bela B. und Wiglaf Droste einen Song namens "Grönemeyer kann nicht tanzen", aber das muss er ja auch nicht. Seine Stimme, sein Klavierspiel und seine Aura reichen, um das Publikum in den Bann zu ziehen – wie hier beim "Anti-WAAhnsins-Festival" vor 100.000 Zuschauern.

Herbert Grönemeyer während eines Konzerts in der Red Bull Arena in Leipzig (2011)

Den Status als deutscher Superstar kann Grönemeyer über die nächsten Jahre aufrechterhalten. Seine Platten haben Gold- und Platin-Garantien, die Konzerte wandern von den Arenen in die Stadien.

Herbert Grönemeyer begrüßt den damaligen Trainer Robin Dutt beim Fußballspiel VfL Bochum gegen SpVgg Greuther Fuerth (2019)

Natürlich ist immer besonders viel los, wenn er in seine Heimatstadt Bochum kommt – vor allem, wenn es das dortige Ruhrstadion ist. Schließlich ist sein Song "Bochum" schon längst zur Vereinshymne erhoben worden. Vor jedem Spiel singen Tausende Fans inbrünstig die Zeilen: "Machst mit 'nem Doppelpass jeden Gegner nass / Du und dein VfL".

Hebert Grönemeyer vor dem Logo seines Albums "Mensch" (2002)

1998 treffen ihn zwei Schicksalsschläge: Erst stirbt sein Bruder Wilhelm, wenig später seine Frau Anna. Grönemeyer stürzt sich in die Arbeit und geht schnell wieder auf Tour. 2002 erscheint das Album "Mensch", auf dem er Trauer und Verlust verarbeitet. Das Album trifft den Nerv einer ganzen Nation, holt 21 Mal Gold. Keine deutsche Platte wurde je mehr verkauft.

Herbert Grönemeyer gemeinsam mit Bono beim "Voices against Poverty"-Konzert in Rostock (2007)

In den 80ern waren es noch Niedecken und Millowitsch, im neuen Jahrtausend initiiert Grönemeyer seine guten Taten mit internationaler Unterstützung. 2008 tritt er mit Bono in Rostock auf, um im Rahmen des G8-Gipfels gegen die Schattenseiten der Globalisierung zu protestieren.

Herbert Grönemeyer während eines Konzerts in Wien (2019)

Egal ob "12", "Schiffsverkehr", "Dauernd jetzt" oder "Tumult": Nahezu jedes neue Grönemeyer-Album landet auf der Nummer eins der deutschen Charts. Und auch live läuft es unverändert: Die Stadien sind voll, die Stimmung ist grandios – sogar im Ausland. 2012 veröffentlicht er das englischsprachige Album "I Walk" und geht auf Tour in England, den USA und Kanada.

Herbert Grönemeyer, Nina Hoss und Philip Seymour (v.l.n.r.) im Film "A Most Wanted Man" (2014)

2017 ist es dann wieder Zeit für eine kleine Rolle vor der Kamera. Im Agententhriller "A Most Wanted Man" spielt Grönemeyer an der Seite von Philip Seymour Hoffman (re.) und Nina Hoss (Mi.). Auch für die Filmmusik ist er zuständig. Regie führt sein Freund Anton Corbijn, der als Fotograf und Grafiker schon seit Jahren für Grönemeyers Image zuständig ist.

Herbert Grönemeyer bei der Demonstration "Existenzkrise in der Veranstaltungswirtschaft" (2020)

Im März 2020, mitten in der Corona-Pandemie, veröffentlicht Grönemeyer einen Song namens "Helden dieser Zeiten". Er ist denjenigen gewidmet, die am meisten von der Pandemie betroffen sind und helfen, den Laden halbwegs am Laufen zu halten. Außerdem fordert er eine Millionärsabgabe, um die Kulturszene zu unterstützen, und geht mit gutem Beispiel voran.

Herbert Grönemeyer singt 2019 vor einem Spiel des VfL Bochum im Ruhrstadion

2023 veröffentlicht Herbert Grönemeyer sein 16. Studioalbum "Das ist los" und geht auf große Deutschlandtour. 2024 feiert er im Ruhrstadion das 40-jährige Jubiläum seines Erfolgsalbums "Bochum 4630".

Herbert Grönemeyer dirigiert das Orchester "Bochumer Symphoniker" bei einem Konzert in den Holstenhallen in Neumünster

Auch danach ist viel los bei Herbert Grönemeyer: Im Rahmen seiner Unplugged-Tour tritt er 2025 in der Dortmunder Westfalenhalle auf und bringt gleich ein ganzes Orchester mit. Und 2026 erscheint pünktlich zu seinem 70. Geburtstag der Dokumentarfilm "Grönemeyer – Alles bleibt anders": am 13.04. abends im Ersten und schon jetzt in der ARD Mediathek!

Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer kommt am 12. April 1956 in – Überraschung! – Göttingen zur Welt. Nach Bochum zieht die Familie erst ein Jahr später. Dort wächst er mit seinen großen Brüdern Dietrich und Wilhelm auf. Mit acht fängt er an, Klavier zu spielen.

Die Musik hat es ihm angetan. Sein erstes Geld verdient er als Pianist am Bochumer Schauspielhaus. Schnell fasst er dort Fuß, noch während der Schulzeit bekommt er seine erste Bühnenrolle. Im Musical "John, Paul, George, Ringo ... und Bert" spielt er – logisch – den Bert. 1979 steht er das erste Mal vor der Kamera – im ARD-Fernsehfilm "Zuhaus unter Fremden".

Eigentlich träumt Grönemeyer zwar von einer musikalischen Karriere. Doch das mit der Musik klappt anfangs nicht so richtig. Sein erstes Album "Grönemeyer" (1979) stößt auf geringe Resonanz. Die meisten Songs stammen nicht einmal von Grönemeyer selbst. Später scheint er sich ein bisschen für das Werk zu schämen, es fehlt in seiner offiziellen Diskografie.

Doch so schnell gibt Grönemeyer nicht auf. 1980 erscheint das Album "Zwo", 1982 veröffentlicht er "Total egal" und 1983 "Gemischte Gefühle". Langsam macht er sich einen Namen, die Songs "Currywurst" und "Musik nur wenn sie laut ist" werden Achtungserfolge. Doch seiner Plattenfirma "Intercord" reicht das nicht. Sie beendet die Zusammenarbeit.

Aber Grönemeyer hat ja noch die Schauspielerei – und da läuft es richtig gut. 1981 kommt "Das Boot" in die Kinos, in dem er den Kriegsberichterstatter Werner spielt. Der Film wird ein internationaler Erfolg – und zum Karriere-Sprungbrett für eine ganze Schauspielkompanie: Prochnow und Fedder, Ochsenknecht und Semmelrogge, Richter und Hoenig, Wennemann und du Mont.

Ob auch der Sänger Grönemeyer vom "Boot"-Boom profitiert? Gut möglich, denn 1983 unterschreibt er einen neuen Plattenvertrag bei "EMI". Sein neues Album will er nach seiner Heimatstadt Bochum benennen. Was kann ich über diese Stadt erzählen? Wie bin ich hier groß geworden? Wie hat sie mich geprägt? Diese Fragen will er auf der Platte beantworten.

Und dann geschieht, was keiner für möglich gehalten hatte: Die Platte "4630 Bochum" wird zum Mega-Erfolg und verkauft sich 2,5 Millionen Mal. Lieder wie "Männer", "Flugzeuge im Bauch" oder der Titelsong werden erst Hits, dann Evergreens, schließlich Klassiker.

Auf einmal können sich alle auf Grönemeyer einigen: Er ist nicht abgehoben und verkörpert ein gewisses Malocher-Flair, kann aber auch bei Intellektuellen punkten. Grönemeyer ist der neue Superstar und verkauft 1984 in Deutschland mehr Platten als Michael Jackson.

Wie setzt man seine Popularität sinnvoll ein? Mit einem Benefiz-Projekt! Um hungernden Kindern in Afrika zu helfen, tut sich 1985 die Crème de la Crème der deutschen Pop- und Unterhaltungsszene zusammen. Es entsteht die "Band für Afrika", die den Song "Nackt im Wind" aufnimmt. Der Text stammt von Wolfgang Niedecken, die Musik komponiert Herbert Grönemeyer.

Doch auch seine andere künstlerische Ader wird nicht vernächlässigt. 1986 spielt er in der Serie "Väter und Söhne" an der Seite von Bruno Ganz, Julie Christie und Hollywood-Legende Burt Lancaster (li.).

Im selben Jahr erscheint sein Album "Sprünge" und sorgt dafür, dass Grönemeyer in der Erfolgsspur bleibt. Die Songs sind engagierter und kritischer, er kommentiert die Kohl-Regierung genauso wie das Apartheid-Regime in Südafrika. Und mit "Kinder an die Macht" hat er auch noch eine große Hymne für die Kleinen parat.

Nicht nur die Platten laufen, auch live genießt Grönemeyer großes Ansehen. Zwar veröffentlichen Bela B. und Wiglaf Droste einen Song namens "Grönemeyer kann nicht tanzen", aber das muss er ja auch nicht. Seine Stimme, sein Klavierspiel und seine Aura reichen, um das Publikum in den Bann zu ziehen – wie hier beim "Anti-WAAhnsins-Festival" vor 100.000 Zuschauern.

Den Status als deutscher Superstar kann Grönemeyer über die nächsten Jahre aufrechterhalten. Seine Platten haben Gold- und Platin-Garantien, die Konzerte wandern von den Arenen in die Stadien.

Natürlich ist immer besonders viel los, wenn er in seine Heimatstadt Bochum kommt – vor allem, wenn es das dortige Ruhrstadion ist. Schließlich ist sein Song "Bochum" schon längst zur Vereinshymne erhoben worden. Vor jedem Spiel singen Tausende Fans inbrünstig die Zeilen: "Machst mit 'nem Doppelpass jeden Gegner nass / Du und dein VfL".

1998 treffen ihn zwei Schicksalsschläge: Erst stirbt sein Bruder Wilhelm, wenig später seine Frau Anna. Grönemeyer stürzt sich in die Arbeit und geht schnell wieder auf Tour. 2002 erscheint das Album "Mensch", auf dem er Trauer und Verlust verarbeitet. Das Album trifft den Nerv einer ganzen Nation, holt 21 Mal Gold. Keine deutsche Platte wurde je mehr verkauft.

In den 80ern waren es noch Niedecken und Millowitsch, im neuen Jahrtausend initiiert Grönemeyer seine guten Taten mit internationaler Unterstützung. 2008 tritt er mit Bono in Rostock auf, um im Rahmen des G8-Gipfels gegen die Schattenseiten der Globalisierung zu protestieren.

Egal ob "12", "Schiffsverkehr", "Dauernd jetzt" oder "Tumult": Nahezu jedes neue Grönemeyer-Album landet auf der Nummer eins der deutschen Charts. Und auch live läuft es unverändert: Die Stadien sind voll, die Stimmung ist grandios – sogar im Ausland. 2012 veröffentlicht er das englischsprachige Album "I Walk" und geht auf Tour in England, den USA und Kanada.

2017 ist es dann wieder Zeit für eine kleine Rolle vor der Kamera. Im Agententhriller "A Most Wanted Man" spielt Grönemeyer an der Seite von Philip Seymour Hoffman (re.) und Nina Hoss (Mi.). Auch für die Filmmusik ist er zuständig. Regie führt sein Freund Anton Corbijn, der als Fotograf und Grafiker schon seit Jahren für Grönemeyers Image zuständig ist.

Im März 2020, mitten in der Corona-Pandemie, veröffentlicht Grönemeyer einen Song namens "Helden dieser Zeiten". Er ist denjenigen gewidmet, die am meisten von der Pandemie betroffen sind und helfen, den Laden halbwegs am Laufen zu halten. Außerdem fordert er eine Millionärsabgabe, um die Kulturszene zu unterstützen, und geht mit gutem Beispiel voran.

2023 veröffentlicht Herbert Grönemeyer sein 16. Studioalbum "Das ist los" und geht auf große Deutschlandtour. 2024 feiert er im Ruhrstadion das 40-jährige Jubiläum seines Erfolgsalbums "Bochum 4630".

Auch danach ist viel los bei Herbert Grönemeyer: Im Rahmen seiner Unplugged-Tour tritt er 2025 in der Dortmunder Westfalenhalle auf und bringt gleich ein ganzes Orchester mit. Und 2026 erscheint pünktlich zu seinem 70. Geburtstag der Dokumentarfilm "Grönemeyer – Alles bleibt anders": am 13.04. abends im Ersten und schon jetzt in der ARD Mediathek!

Großer Durchbruch mit "4630 Bochum"

Der große Durchbruch dauert noch ein paar Jahre und gelingt dem Künstler 1984 mit seiner legendären Platte "4630 Bochum". Seiner Heimatstadt schenkt er mit dem Track "Bochum" eine nicht mehr wegzudenkende Hymne, die nicht nur Menschen aus Bochum das Herz überschwappen lässt.

Sänger Herbert Grönemeyer mit Sonnenbrille und Fußballschal

Nicht nur im Stadion ist Herbert Grönemeyer mit Bochum verbunden

Zwar wohnt Grönemeyer schon seit vielen Jahren nicht mehr in Bochum. Doch er bleibt der Stadt beziehungsweise dem Ruhrgebiet verbunden, ist treuer Fan des VfL Bochums, kommt für Konzerte immer wieder ins Revier. Empfehlenswert ist auch, Grönemeyers Version vom "Steigerlied", das er stets vor "Bochum" spielt, in Bochum, Gelsenkirchen oder Dortmund zu erleben.

Wer das schon kennt: Sogar bei Konzerten in München und Wien singt das Publikum das Lied der Bergleute lautstark mit, wenn Grönemeyer es anstimmt. Wer kann das schon sonst von sich behaupten?

Große Grönemeyer-Momente: Von "MTV Unplugged" bis zu Bochumer Symphonikern

Weitere bemerkenswerte Momente in Zeitraffer-Darstellung: Als erster deutschsprachiger Künstler darf Grönemeyer 1994 ein "MTV Unplugged" spielen. Damals ist das noch ein echtes Ding. 2019 widmet die Stadt Bochum dem nach ihr benannten Album eine eigene Ausstellung. 2017 und 2025 darf Grönemeyer die Bochumer Symphoniker dirigieren.

VfL Bochum plant besondere Aktion zu Grönemeyers Geburtstag

WDR 02.04.2026 00:38 Min. Verfügbar bis 07.04.2028 WDR Online

Download

Neugierig und experimentierfreudig bleibt Grönemeyer weiterhin. Der 70-Jährige spielt mit Social Media, zum 40. Jubiläum von "4630 Bochum" nimmt er Neuinterpretationen seiner Hits von jungen Künstlerinnen und Künstlern mit ihnen zusammen auf - etwa mit LEA sowie Chapo102 und Bausa. Und Grönemeyer wird noch für weitere einzigartige Tausendstel Momente sorgen: Auch für 2027 ist eine Tour geplant.

Unsere Quellen:

Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 12.04.2026, 18.45 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Ruhr, 08.04.2026, 19.30 Uhr

Kommentare zum Thema

41 Kommentare

  • 41 Der gebogene Regen 16.04.2026, 15:07 Uhr

    Grönemeyer ist zum Stadionsprecher der politisch Linken avanciert. Herbert ist wie Heidi Reichinneck im Audi A8

  • 40 Der gebogene Regen 16.04.2026, 15:04 Uhr

    Den Star, von dem ich einst einige Platten Zuhause hatte, darf ich kritisieren, wenn er sich wandelt. Grönemeyer ist für Diskurs und würde sogar selbst antworten. Das Problemkind ist der WDR

  • 39 Der gebogene Regen 16.04.2026, 14:58 Uhr

    Jeder gesperrte Kommentar ist auch schon Kritik an Herbert

  • 38 Der gebogene Regen 16.04.2026, 14:57 Uhr

    Den Säulenheiligen des WDR darf man nicht kritisieren. Grönemeyer wird bestimmt bald unschöne Bilder erzeugen, weil seine Fans sich möglicherweise nicht ans Filmverbot halten werden.

  • 37 Der gebogene Regen 16.04.2026, 11:43 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 36 Der gebogene Regen 16.04.2026, 10:53 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 35 H. Moll 16.04.2026, 01:55 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 34 Milzbrand Caruso 16.04.2026, 00:29 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 33 Tessa Goldberg 15.04.2026, 17:01 Uhr

    "Du bist alles-außer gewöhnlich" und das ist gerade in dieser Zeit mehr als gut. Danke Herbert Grönemeyer für deine Lieder, für deine Meinung, die du meinungsstark äußerst und danke, dass es dich gibt. Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum 70. Geburtstag. Auch ich möchte mich meinen "Vorschreiber:innen" anschließen und wünsche mir mehr von Filmen und Serien im TV über die Chronik der SARS-CoV-2-Pandemie. Dafür würde sich die ARD-Serie "Charité" ideal eignen. Wir brauchen mehr starke Filme, wie über Tod, Leid, Krankheiten und auch über Angriffe auf die Polizei und die Rettungskräfte, so wie am 1. Mai oder an Silvester. Filme und Lieder "rütteln die Menschen wach" und genau jetzt müssen wir alle "wachgerüttelt werden, um auch die Gefahr von RECHTS zu erkennen und diese nicht zu normalisieren.

  • 32 Zoe Schuch 14.04.2026, 18:48 Uhr

    Lieber Herbert Grönemeyer, du bist eine Persönlichkeit, denn du bist offen, ehrlich und für einige auch zu ehrlich, weil du deine Meinung nicht "versteckst". Wir brauchen Menschen wie dich und das genau jetzt in dieser schwierigen Zeit. Kriege, Antsemitismus und Anfeindungen während der COVID-Pandemie gegen Prof. Drosten, die Politiker und das RKI. In welcher Welt leben wir? Ich schaue zu dir auf und hoffe weiterhin "auf deine Stimme". Du hast so viel Leid in deinem Leben erlebt, ähnlich, wie eine junge ukrainische Familie aus unserer Nachbarschaft. Und wenn ich, mit 16 Jahren das ARD-Fernsehprogramm um 20:15 Uhr einschalte, dann muss da so etwas kommen, wie über dich. Ich freue mich auf mehr ARD über die COVID-Pandemie, über ukrainische Familien hier bei uns in Deutschland, über Hass und Hetze auf Polizei, den Rettungsdienst, die Krankenhausmitarbeiter, über den Anschlag von Magdeburg etc.pp Danke, dass es dich, Herbert Grönemeyer, gibt. Herzlichen Glückwunsch nachträglich!

  • 31 Theo Bittner 14.04.2026, 16:08 Uhr

    Lieber Herbert Grönemeyer, du "bist Mensch" und ein Vorbild für so viele von uns. Du wirst mit deinen Aussagen gehört und teilweise auch angegriffen, weil sie "genau ins Schwarze treffen und oft die Richtigen treffen". Du weißt was es heißt Erfolg zu haben, aber zu weißt auch, was es heißt zu trauern, denn du bist "ein Mann, der wirklich lebt" und dabei sich nicht immer im "Glück sonnen konnte. Bitte, liebe ARD, liebe weitere Fernsehsender, zeigen Sie in Ihren Filmen und Serien "echte Männer" und vor allem "echte Menschen", wie den Film: "Heldin", "Aus dem Leben" und insbesondere den Film "Die Welt steht still". Zeigen Sie mehr davon und wandeln Sie die Songtexte von Herbert Grönemeyer in "echte Filme" um. Danke!

    Antworten (1)
    • Milzbrand Caruso 15.04.2026, 19:41 Uhr

      Millionen trauern um Angehörige. Herbert ist kein Sonderfall. Ich Spende lieber Applaus. Herbert will Applaus ereifern. Seine Phrasen haben keine politische Tiefe. Er könnte in keiner Diskussion argumentativ bestehen.

Weitere Beiträge zu Musik

1 / 2