"Bei dem Wetter gibt es nichts besseres, um sich abzukühlen", sagt Leon. Der Olsberger ist zwölf Jahre alt und kommt besonders bei diesen Temperaturen mehrmals in der Woche her. Oft direkt nach der Schule gemeinsam mit Freunden. Zusammen mit einem Freund stapelt er gerade Steine aufeinander, um das Wasser zu stauen.
Aber nicht nur Kinder planschen in dem kleinen Bachlauf. Ein Stück weiter genießt ein Hund das kalte Wasser. Und auch eine größere Gruppe zieht sich schon die Schuhe aus.
Natur erleben
Die Frauen machen eine Fortbildung vom Kreissportbund. Das Thema: Natur erleben. Da passt ein kleiner Ausflug an den Fluss gut ins Thema. Eine schnelle Einführung zum Thema Wassertreten und dann geht es ins Wasser.
"Und spürt ihr schon diesen Kälte-Effekt?", fragt Jutta Vorderwülbecke ihre Gruppe. Zurück kommt nur ein entspanntes "Ja." Die Gruppe watet mit spitzen Füßen durch den Fluss. "Jetzt haben wir gleich wieder mehr Denkfähigkeit und Konzentration", sagt sie nach dem Wassertreten. "Etwas schöneres kann es heute nicht geben", stimmt ihr auch Kurs-Leiterin Natalie Wunderlich zu. Denn auch darum geht es in dem Kurs: Das nutzen, was die Natur bereitstelt und draußen aktiv sein, egal, wie das Wetter ist.
Städte müssen Erfrischungs-Räume schaffen
Der Kneipp-Erlebnispark in Olsberg ist ein echter Abkühlungs-Ort. Mit vielen Bäumen, die Schatten spenden. Wasser, das erfrischt und ein gutes Beispiel dafür, wie Orte gestaltet sein müssen, um auch bei Hitze attraktiv zu sein.
Unsere Quellen:
- Reporter vor Ort
Sendung: WDR.de, Abkühlung im Wassertretbecken in Olsberg, 20.06.2026, 17:30 Uhr