Die iranische Künstlerin Farah Ossouli im Max Ernst Museum in Brühl

Westart 16.08.2025 04:00 Min. UT Verfügbar bis 16.08.2027 WDR Von Anke Rebbert

Die iranische Künstlerin Farah Ossouli im Max Ernst Museum in Brühl

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Motive aus der persischen und europäischen Kunst- und Kulturgeschichte verwebt die iranische Künstlerin Farah Ossouli zu eindringlichen Bildwelten, in denen Gewalt und Unterdrückung spürbar werden, die in ihrer Heimat allgegenwärtig sind.

Für ihre Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl (bis 5. Oktober) hat sie eigens eine 15-teilige Werkserie geschaffen, mit dem Titel "Merk’ dir den Flug, der Vogel wird sterben". Ein wichtiges Motiv der Serie ist das Haar – es wird zum Symbol für Weiblichkeit, Intimität und Verletzlichkeit, aber auch für gesellschaftliche Machtstrukturen, Kontrolle und politische Unterdrückung.

Die 72-Jährige lebt und arbeitet in Teheran. Sie gehört zu den berühmtesten zeitgenössischen Künstlerinnen im Iran. 2001 gründete sie die Künstlerinnengruppe DENA, in der sich zwölf iranische Malerinnen zusammengeschlossen haben.

Autorin des TV-Beitrags: Anke Rebbert

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