Wolfshybriden – Zwischen Faszination und Überforderung
Tiere suchen ein Zuhause. 25.01.2026. 13:31 Min.. Verfügbar bis 23.01.2028. WDR.
Wolfshybriden – Zwischen Faszination und Überforderung
Stand:
Dialogbox
Zu den Kommentaren [7]Wolfshybriden sind Kreuzungen aus Wolf und Hund und sehen oft aus wie Wölfe. Sie folgen stark ihren Instinkten, lassen sich nur eingeschränkt erziehen und bleiben scheu. Die erste Generation hat 50 % Wolfsanteil, ab der fünften gelten sie rechtlich als Haustiere. Für ihre Haltung braucht es Fachwissen, große Gehege und Ausnahmeregelungen. Viele Halter überfordert das.
Autor: Stefan Servos
Sendung: ARD Mediathek, Tiere suchen ein Zuhause, 23.01.2026, 15:00 Uhr
7 Kommentare
Kommentar 7: Beesam 71 schreibt am 28.01.2026, 13:07 Uhr :
Meiner Meinung nach komplett sinnlos diese Tiere zu "züchten", es gibt genug Tiere in diesem Land, die ein gutes zu Hause benötigen. Für mich reiner Narzissmus! Die Schönheit und Faszination dieser Tiere sehe ich natürlich schon. Trotzdem ein no go aus Tierschutz- Sicht!
Kommentar 6: Daniel Pusch schreibt am 28.01.2026, 12:15 Uhr :
Ich glaube alles wirklich alles was hier geschrieben steht, angefangen bei dem Wort Hybrid, ist Schwachsinn, erlogen und schmeckt stark nach propaganda. Aber was erwartet man vom Öffentlich Rechtlichen auch schon anderes! Wiederlich
Kommentar 5: Bettina Luitjens schreibt am 28.01.2026, 11:03 Uhr :
1800 m² sind sehr wenig für Tiere, die proplemlos 50 km am Tag zurücklegen. Wie lösst sich da Hospitalismus vermeiden?
Kommentar 4: Sabine Holtmann schreibt am 25.01.2026, 19:10 Uhr :
Ich finde es schade, dass in diesem Beitrag die Zucht von Wolfshybriden nicht stärker verurteilt und ein Verbot gefordert wird. Diese Zucht ist im Grunde Tierquälerei. Aber leider ist bei der Zucht alles möglich, auch Qualzuchten gehören verboten.
Antwort von Berge , geschrieben am 26.01.2026, 16:39 Uhr :
Grundsätzlich ist die Zucht keine Tierquälerei, wenn die Hunde in die richtigen Hände gelangen. Überhaupt nicht zu vergleichen mit Qualzuchten. Schwarze Schafe gibt es aber in allen Bereichen unseres Lebens. Dadurch, dass wir so wenige Tiere haben, lohnt es sich nicht mal darüber wirklich etwas zu machen. Sie wurden nicht, sie sind es nicht und werden es nicht, Modehunde.
Kommentar 3: Antje Hester schreibt am 24.01.2026, 23:34 Uhr :
Wolfshybriden lassen sich nicht artgerecht halten, leben in Menschen-Obhut unter Dauerstress. Sie springen durch geschlossen Fenster und sind Ausbruchskünstler. Tierheime können solche Tiere nicht angemessen unterbringen, wenn die Besitzer überfordert sind. Ausgebrochene Tiere könnten mit Wölfen hybridisieren und werden vermutlich erschossen. Daher sollte die Zucht von Wolfshunden mit hohem Wolfsanteil streng reglementiert werden. Soweit ich weiß, ist Wolfshybriden der ersten 3 Generation auch gar nicht gestattet.
Antwort von Berge , geschrieben am 26.01.2026, 16:43 Uhr :
Oh je, da wird ja nun wirkliches alles in einen Topf geworfen. Nein, diese Tiere leben nicht im Dauerstress. Wie kommen Sie darauf? Sie sind mit ihren Haltern und denjenigen, die sie von klein auf kennen und auch ein paar neuen Leuten gut. Wenn ein Filmteam im Garten ist, ist es natürlich etwas anderes. Sie sind nicht vom Beruf "Filmwolf". Und nein, niemand "wildert" seine Tiere raus. Tierheime sind überfordert, aber Gott sei Dank landen solche Tiere normalerweise nicht in Tierheimen. Sie müssen nicht gleich alles Glauben, was Menschen verbreiten, die keine Ahnung habe oder vielleicht sogar an so einem Tier gescheitert sind, weil sie einfach nicht glauben wollten, was ihnen ein verantwortungsvoller Züchter gesagt hat. Für Geld bekommt man immer alles.
Kommentar 2: Erika schreibt am 24.01.2026, 17:02 Uhr :
Ich lebe in Niederbayern. Habe beim Spaziergang mit meinem adoptierten Galgo einen Man mit erw. Sohn getroffen, mit zwei Junghunden, der angesprochen, sich brüstete, es seien keine Huskys sondern Wölfe und wenn die groß sind machen die meine Töle fertig. BITTE! Wir brauchen mehr Kontrolle bei diesem Thema! Aus krankem Ego sich so ein Tier angeschafft, zum Schluss überfordert und das Tier dann ausgesetzt, weil billige Lösung?! Dieses Tiere im "Wolfslook" kennt die Nähe zum Menschen und bringt die Diskussion um eine gesunde Neuansiedlung von echten Wölfen mit sehr scheuem Verhalten in eine völlig falsche Richtung. Denke es gibt eine bemerkenswerte Dunkelziffer, die für verantwotungvolle Halter alles kaputt macht. Ich plädiere für ein Zucht- Haltungs- und Einfuhrverbot für Neuerwerber. Und regelmäßige Kontrolle bestehender Haltungen, um eine Vermischung mit dem reinen Wolfsgenpool zu vermeiden. Ein Wolfshybride löst nicht deine Probleme! Nix für ungut. Liebe Grüße Erika aus Niederbayern
Antwort von Berge , geschrieben am 26.01.2026, 16:45 Uhr :
Ach herrje, was waren das denn für zwielichte Gestalten. Die haben mit Sicherheit keine Wölfe an der Leine gehabt. Idioten gibt es leider immer wieder im Leben.
Kommentar 1: Christian Berge schreibt am 24.01.2026, 13:57 Uhr :
Apa hat keinen Hund tot gebissen. Der 8jährige Malteser starb an einer Cushing Krise wie sich herausgestellt hatte. Konnte der Autor nicht wissen. Ist mir selbst erst vor kurzem mitgeteilt worden.
Antwort von Frank James , geschrieben am 26.01.2026, 13:07 Uhr :
Das Appa kein Hubd getötet hat ist schon mal gut. Aber wenn er dessen in Verdacht stand, wird er den Hund bestimmt angegriffen haben. Bedauerlicherweise ändett es nicht wad Appa ist. Wolfshybrid und Wohnungshaltung, Gassi gehen an kurzer Leine mit Halsband, oder gar frei Fuss laufen, das ist nicht kompatibel.
Antwort von Berge , geschrieben am 26.01.2026, 16:48 Uhr :
Herr James, der vorherige Halter ist mit Apa, der nur 10 Monate jung war, abends um 22 Uhr Gassi gegangen. Ihm kam eine Dame mit einem unangeleinten 8jährigen Malteser Rüden entgegen. Obwohl der junge Mann rief und bat, die Dame sollten bitte ihren Hund anleinen, hat sie ihn laufen lassen. Er kam zu Apa, der ihn ins Maul nahm. Dort wurde er aber sofort wieder rausgenommen und hatte nur wenige Kratzer. Es war reiner Zufall, dass er 24 Stunden später an einer Cushing Krise verstarb. Ein 10 Monate junger Wolfhund ist ein großes Kind. Sie wachsen zwar schnell aber sind erst mit 3 bis 4 Jahren erwachsen - eher 4.