Studiogespräch: Welpenhandel im Internet

Tiere suchen ein Zuhause 20.07.2025 18:18 Min. UT Verfügbar bis 20.07.2027 WDR

Studiogespräch: Welpenhandel im Internet

Stand:

Fast 20.000 Hundewelpen werden nach jüngsten Recherchen der Tierrechtsorganisation PETA jeden Monat auf den fünf größten Onlineplattformen zum Kauf angeboten. Die Übergabe passiert dann in einer Wohnung oder manchmal auch auf dem Parkplatz. Oft steckt ein lukrativer, aber grausamer Handel dahinter. Tiere werden unter schlimmen Bedingungen gezüchtet, viel zu früh von der Mutter getrennt und mit gefälschten Papieren verkauft. Jana Hoger von der Tierrechtsorganisation PETA warnt im Studio vor den Folgen dieser Praktiken. Sie erklärt, woran man unseriöse Angebote erkennt, welche gesundheitlichen Risiken für die Tiere bestehen und was sich politisch ändern muss, um den Welpenhandel einzudämmen.

Kommentare zum Thema

8 Kommentare

  • 8 Almut Langer 26.07.2025, 11:29 Uhr

    Das Geschäft mit den Welpen funktioniert, weil es Käufer gibt, die ganz junge Hunde haben wollen. Deshalb plädiere ich für den Hunde bzw Tier Führerschein, der zwingend gemacht werden muss bevor das Tier einzieht. Den Internethandel zu verbieten wird nicht machbar sein. Dazu müsste man das Tierschutz Gesetz ändern und Tiere nicht mehr als Sache bezeichnen. Das würde dann auch für "Nutztiere" gelten und das will man überhaupt nicht.

  • 7 Almut Langer 26.07.2025, 11:21 Uhr

    Schuld ist doch nicht das Internet! Schuld sind Käufer, die sich nicht eingehend informieren und möglichst sehr junge Hunde haben wollen. Deshalb wird ja auch ein Hunde bzw Tier Führerschein gefordert. Die seriösen Tierschutzvereine inserieren auch über das Internet und das klappt hervorragend.

  • 6 Birgit Jost 23.07.2025, 21:08 Uhr

    Es wird Zeit, dass die Politik sich bewegt in Richtung TIERSCHUTZ. Das unsäglich Tierleid ( und die widerliche Profitgier ) nimmt sonst kein Ende!!!

  • 5 Anja Hasenauer 21.07.2025, 22:22 Uhr

    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 4 Anja Hasenauer 21.07.2025, 22:21 Uhr

    Ich finde auch, mit Tieren zu handeln im Internet gehört SOFORT per Gesetz v.d.Regierung verboten! Warum darf man das überhaupt, es sind doch Lebewesen u.keine "Ware "??? Früher gab es sowas auch nicht u.hat keiner gebraucht...man konnte auch ohne Internet Hunde kaufen, sei es b.Züchter direkt oder eben über normale Medien wie früher Zeitung od.eben Tierheime, Pflegestellen. Dazu braucht es NICHT das Internet, das ging das halbe Leben vorher auch so u.es würde Einiges den Tieren erspart bleiben. Meiner Meinung nach> sofort verbieten per Gesetz.

  • 3 Weiss Rosemarie 20.07.2025, 20:32 Uhr

    Der Welpenhandel oder der ganze Tierhandel im Internett müsste verboten werden.Eine Ausnahme sind die Tierheime und Tierschutzorganisationen.

    Antworten (1)
    • Antje Heeren 21.07.2025, 08:48 Uhr

      Zucht Einschränkung für alle Tiere,mehr Kontrollen und höhere Strafen für die Händler/Züchter und auch dem Käufer,nur anerkannte Tierschutzvereine und - Organisation dürfen Tiere vermitteln,absoluter einfuhrVerbot und Haltung von Privatpersonen von Exoten und Wildtieren

  • 2 Chinchilla-Fan 20.07.2025, 18:39 Uhr

    Ganz wichtiges Thema! Super das Frau Hoger von PETA in der Sendung auf die kriminellen Hundevermehrer/- Dealer aufmerksam macht! ADOPT DON'T SHOP!!!👍👍 Manchmal muss man auch mehrere Tierheime aufsuchen um das Herzenstier zu finden, aber es lohnt sich.👍 Bei mir leben auch 2 Tierschutztiere, möchte sie nicht missen 😍

  • 1 Pchk 20.07.2025, 10:15 Uhr

    Deshalb macht es Sinn, sich erwachsene Hunde aus dem Auslandstierschutz zu holen und keine Welpen bestimmter Rassen.