- Sendehinweis: Hier und heute | 2. Juli 2025, 16.15 - 18.00 Uhr | WDR
Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) ist eine der bekanntesten Sorten und umfasst Variationen wie 'Hidcote', 'Munstead' und 'Melissa'. Diese Sorten zeichnen sich durch ihre kompakten, buschigen Wuchsformen und ihre intensiv duftenden Blüten aus, die sie ideal für Gärten und die Herstellung von Duftölen machen.
Der echte Lavendel gilt als eine der bekanntesten Sorten.
Eine weitere beliebte Sorte ist der Lavandin eine Hybride aus Lavandula angustifolia und Lavandula latifolia. Zu den bekannten Sorten gehören 'Grosso', 'Provence' und 'Phenomenal'. Lavandin ist größer als echter Lavendel und produziert längere Blütenähren, was ihn zu einer bevorzugten Wahl für die kommerzielle Lavendelölproduktion macht.
Schopflavendel (Lavandula stoechas)
Schopflavendel ist bekannt für seine Blütenformen und -farben.
Für auffällige Blütenformen und -farben ist der Schopflavendel bekannt. Sorten wie 'Papillon', 'Kew Red' und 'Anouk' haben charakteristische Blüten mit "Schöpfen" oder "Hüten" an der Spitze und gedeihen in milden Klimazonen.
Breitblättriger Lavendel (Lavandula latifolia)
Zu guter Letzt ist der breitblättrige Lavendel zu erwähnen, der auch als 'Spike Lavender' bekannt ist. Diese Sorte hat größere Blätter und längere Blütenähren und wird oft zur Gewinnung von Lavendelöl verwendet.
Diese Lavendelsorten bieten eine Vielzahl von Optionen für verschiedene Zwecke, sei es für die Gartengestaltung, die Duftproduktion oder die medizinische Anwendung, und bereichern jeden Garten mit ihrem Charme und ihren Eigenschaften.
Lavendelsorten und ihre Eigenschaften
Hier und heute. 02.07.2025. 07:29 Min.. Verfügbar bis 02.07.2027. WDR.
Ist Lavendel essbar?
Der echte Lavendel ist die einzige Lavendelart, die sich gut zum Verzehr eignet und in der Küche verwendet wird. Sein milder, angenehmer Geschmack macht ihn ideal zum Würzen von süßen und herzhaften Gerichten.
Andere Arten wie Schopf- und Speiklavendel sollten aufgrund ihres intensiven Aromas und bestimmter Inhaltsstoffe nur von sehr erfahrenen Köchen und in äußerst geringen Mengen eingesetzt werden.
Hybridsorten wie Lavandin sind hauptsächlich für die Herstellung von ätherischen Ölen gedacht und weniger für den kulinarischen Gebrauch geeignet.
Ist Lavendel giftig?
Ätherisches Lavendelöl kann Nebenwirkungen auslösen.
Lavendel ist grundsätzlich ungiftig, kann aber in zu großen Mengen Magen- und Darmbeschwerden auslösen. Auch in Form von ätherischem Lavendelöl sind Nebenwirkungen durchaus möglich.
Besonders Speik- und Schopflavendel enthalten Inhaltsstoffe, die in hoher Dosierung giftig wirken können und krampfauslösend, leberschädigend oder neurotoxisch sein können.
Empfindliche Personen reagieren auf Lavendelöl mitunter mit Kopfschmerzen oder allergischen Hautreaktionen.
Kinder unter zwei Jahren sollten keinesfalls mit Lavendelöl behandelt werden, da dies zu Atemstillstand führen kann. Schwangere, Stillende sowie sensible Personen sollten Lavendel nur sehr vorsichtig oder gar nicht verwenden.