- Sendehinweis: Hier und heute | 24. Juli 2025, 16.15 - 18.00 Uhr | WDR
Holzkiste bepflanzen
Material
- eine Weinkiste oder Obstkiste aus Holz
- Folie oder Gartenflies
- Tacker und ggf. kleine Nägel
- Schere oder Cutter
- Tonkügelchen oder Kies für die Drainage
- Torffreie Blumenerde
- Pflanzen nach Wahl
Anleitung
Vorbereitung der Kiste: Die Kiste bei Bedarf abschleifen, wenn sie draußen stehen soll, mit Lasur oder Holzschutzmittel behandeln.
Folie oder Vlies zuschneiden und einlegen: Die Folie oder das Vlies so zurechtschneiden, dass es die komplette Innenseite der Kiste abdeckt. An den Rändern oben mit dem Tacker befestigen. Überstehende Folie/Vlies abschneiden.
Abflusslöcher anbringen: Falls die Kiste keinen durchlässigen Boden hat, unten Löcher ins Holz und in die Folie bohren, damit das Wasser abfließen kann.
Drainageschicht und Erde einfüllen: Etwa 2–3 cm hoch Blähton, Kies oder kleine Steine auf den Boden der Kiste geben, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Darauf kommt torffreie Blumenerde.
Pflanzen einsetzen: Die Pflanzen vorsichtig einsetzen, Wurzeln etwas auflockern und in die Erde setzen. Erde gut andrücken. Man kann insektenfreundliche Pflanzen, wie Sonnenhut (Echinacea), verschieden Duftnesseln (Agastache), Strauchbasilikum nehmen. Diese Pflanzen bevorzugen Sonne und vertragen Trockenheit gut. Alle drei Pflanzen duften aromatisch, bieten eine reiche Blütenpracht im Sommer und sind echte Insektenmagneten, die besonders Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anlocken.
Angießen: Pflanzen großzügig angießen und das Wasser in kleinen Portionen versickern lassen, damit sich die Erde gleichmäßig setzt.
DIY- Holzkiste bepflanzen
Hier und heute. 24.07.2025. 07:39 Min.. Verfügbar bis 24.07.2027. WDR.
Insektenfreundliche Pflanzen für den Balkon
Bienen- und insektenfreundliche Pflanzen produzieren viel Nektar und/oder Pollen, die wichtige Nahrungsquellen sind, oder sie blühen über einen langen Zeitraum und bieten so ständig Nahrung. Offene, ungefüllte Blüten sind ideal, weil Bienen, Hummeln und Schmetterlinge so leicht an Nektar und Pollen gelangen können. Gefüllte Blüten, wie bei vielen Zuchtrosen, sind dagegen eher schlecht, da die dichten Blütenblätter den Zugang versperren. Besonders bienenfreundlich sind heimische Wildpflanzen, Kräuter, Obstbäume und Sträucher wie Apfel, Kirsche, Himbeere, Wildrose, Kornelkirsche oder Linde. Sie bieten über die Saison verteilt zuverlässige Nahrungsquellen. Auch Stauden und blühende Kräuter wie Phlox, Lavendel oder Sonnenhut locken Insekten an.
Agastache (Duftnessel):
Hat lange, bunte Blütenkerzen und aromatisch duftende Blätter.
Die Pflanze zieht Bienen, Hummeln und Schmetterlinge richtig an – ein echtes Insekten-Magnet.
Blüht von Sommer bis Herbst und bringt viel Farbe und Leben in den Garten.
Strauchbasilikum:
Wächst buschig und die Blätter duften stark nach Basilikum.
Blüht mit vielen kleinen weißen oder rosafarbenen Blüten, an denen Bienen und Hummeln dauernd zu Besuch sind.
Perfekt für Kräuterbeet oder Balkon, und sehr beliebt bei Insekten.
Sonnenhut (Echinacea):
Die robuste Blume ist nicht nur schön anzusehen, sie dient Bienen und Schmetterlingen auch als Quelle für Nektar.
Hat große, strahlenförmige Blüten mit auffälliger Mitte – oft rosa, gelb oder weiß. Bienen und Schmetterlinge nutzen die offenen Blüten gerne zum Nektartanken, vor allem im Spätsommer.
Robust und langlebig; macht jedes Blumenbeet tierfreundlicher.
Schokocosmee:
Markant sind die dunkelroten Blüten, die leicht nach Schokolade duften.
Schmetterlinge werden davon angezogen, Bienen eher weniger.
Von Sommer bis Herbst eine hübsche Ergänzung für jeden Garten.