Verschiedene exotische Früchte

Vitaminreiche Winterboten: Was exotische Früchte so gesund macht

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Exotische Früchte sind echte Stimmungsaufheller in der kalten Jahreszeit. Wie man Mango, Granatapfel, Papaya und Co. richtig lagert und zubereitet, erklärt Ernährungsexpertin Anja Tanas.

Mango

Auf einem Teller liegt eine aufgeschnittene Mango

Mangos enthalten Vitamine, die zur Hautgesundheit beitragen.

Mangos sind saftige Steinfrüchte mit süß-säuerlichem, leicht faserigem Fruchtfleisch und reich an Provitamin A. Sie gelten als „Apfel der Tropen“. Die Schale ist hart, wird in den Herkunftsländern aber oft mitgegessen und wirkt verdauungsfördernd. Meist werden Mangos unreif geerntet und reifen bei Zimmertemperatur gut nach. Die Schalenfarbe sagt wenig über die Reife aus, Duft und leichtes Nachgeben sind entscheidend. „Flug-Mangos“ werden reif geerntet, schmecken besonders aromatisch, sind aber teurer und klimaschädlicher. Angebaut werden Mangos vor allem in Asien, Mittel- und Südamerika sowie Afrika; allein in Indien gibt es über 1.000 Sorten.

Ananas

Der Reifegrad einer Ananas lässt sich nicht an der Farbe erkennen. Wichtig sind frisches, grünes Blattwerk, ein aromatischer Duft und ein festes Fruchtfleisch, das leicht nachgibt. Unreif geerntete Ananas reifen kaum nach.
Die Sorte „extra sweet“ ist besonders mild und gut verträglich. Ananas enthält das eiweißspaltende Enzym Bromelain, das die Verdauung fördert und entzündungshemmend wirken kann. Aufgrund dieses Enzyms verträgt sich frische Ananas nicht mit Milchprodukten, der Geschmack wird schnell bitter. Für Cremes und Torten eignen sich daher Dosenfrüchte besser. Reine Obsttage oder Ananas-Kuren sollten nicht länger als zwei bis drei Tage dauern.

Papaya

Papaya

Die würzigen Kerne der Papaya lassen sich einfach entfernen und wiederverwenden.

Papayas schmecken am besten pur, wenn sie butterweich sind. Ihr süßes Aroma erinnert an Honigmelone und Aprikose. Die Kerne lassen sich trocknen und gemahlen als pikante Würze verwenden; in den Tropen gelten sie als hilfreich bei Verdauungsproblemen.
Papayas können sehr groß werden und heißen wegen ihrer Form auch Baummelone, botanisch zählen sie jedoch zu den Beerenfrüchten. Sie sind reich an Vitamin C, Kalium, Magnesium und Beta-Carotin. Reife erkennt man an leicht nachgebender Schale und gelblichen Streifen. Der milchige Saft enthält Papain, ein Enzym mit verdauungsfördernder Wirkung, das sogar zähes Fleisch mürbe macht.

Granatapfel

Granatäpfel sind reich an Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Die saftigen, süß-säuerlichen Kerne eignen sich für Salate, Desserts und Getränke. Die Frucht ist gut lagerfähig und ganzjährig erhältlich. Beim Kauf sollte sie schwer in der Hand liegen und eine unversehrte Schale haben. Tipp: Unter Wasser aufbrechen – so lassen sich die Kerne leichter lösen.

Kaki

Kakis, die an einem Baum hängen

Kakis stammen ursprüglich aus Ostasien.

Die auch Persimone genannte Kaki schmeckt süß und honigartig. Je reifer, desto intensiver das Aroma. Sie liefert viel Vitamin C, Ballaststoffe, Beta-Carotin und Kalium. Die Sorte „Fuyu“ kann auch mit Schale gegessen werden. Enthaltene Tannine wirken entzündungshemmend und unterstützen das Herz-Kreislauf-System.

Litschi

Litschis haben eine raue, leicht zu schälende Schale und ein süß-blumiges Fruchtfleisch. Sie sind reich an Vitamin C, Kupfer und Folsäure. Der feste Kern ist nicht essbar. Frische Litschis erkennt man an einer festen Schale; sie schmecken aromatischer als Dosenware. In der asiatischen Küche werden sie vielfältig eingesetzt, auch getrocknet als Zutat.

Exotische Früchte

Hier und heute 22.01.2026 09:29 Min. Verfügbar bis 22.01.2028 WDR