Das Bild zeigt eine Fitness-Uhr am Handgelenk einer Frau.

Fitness-Trends - Was können Digital-Health-Geräte?

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Länger gesund leben dank neuer Technik? Nico Jurran vom Computermagazin „c't“ zeigt, was möglich ist, was es kostet – und für wen es sinnvoll ist.

Der Longevity-Trend

Lange waren Fitnessarmbänder und smarte Ringe vor allem etwas für Sportler, die damit ihren Lebensstil überwachten, um sportliche Höchstleistungen zu erzielen, sagt Nico Jurran vom Computermagazin „c't“. Doch diese Zeiten sind vorbei: „Bei den neuen Digital-Health-Geräten geht es gleich darum, die Lebenserwartung zu erhöhen.“

Longevity liege voll im Trend, sagt Nico Jurran. Und so gebe es auch immer neue und verbesserte technische Geräte für Privatnutzer auf dem Markt, die dabei helfen sollen, den Alterungsprozess zu verlangsamen – und so die Lebensqualität im Alter zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Fitness-Trends - Was können Digital-Health-Geräte?

Hier und heute 15.04.2026 13:29 Min. Verfügbar bis 15.04.2028 WDR

Aktuelle Fitnessarmbänder im Test

Klassiker unter den sogenannten Wearables ist das Fitnessarmband von „Whoop“ sagt Nico Jurran. Dabei handelt es sich um ein displayloses Armband, das in der Begleit-App unter anderem anzeigt, ob Gesundheit und Fitness des Trägers dessen Alter entspricht – und ob er durch seine Lebensweise schneller oder langsamer altert als normal.

Eine Lupe zeigt auf einen Schriftzug "Abonnement"

Manche Fitnessarmbänder benötigen ein teures Abonnement.

Die Vorteile: Lange Laufzeit, dezentes Aussehen und hoher Tragekomfort. Die Nachteile: „Man kann das Armband nur in Verbindung mit einem teuren Abonnement kaufen“, sagt Nico Jurran. Und das liegt je nach Funktionsumfang zwischen 199 Euro und 399 Euro pro Jahr.

Die Firmen Amazfit und Polar hätten daher nun für Aufsehen gesorgt, „da sie mit dem 'Helio Strap' für 100 Euro beziehungsweise dem 'Loop' für 180 Euro ebenfalls zwei Rund-um-die-Uhr-Tracker ohne Display herausgebracht haben“, sagt Jurran. „Die aber ohne Abo alle wichtigen Körperdaten samt Auswertungen und Empfehlungen liefern sollen.“

Grundsätzlich gelinge das auch ganz gut, sagt Nico Jurran. Allerdings: Bei der Auswertung der Messdaten und präzisen Analyse von Körperfunktionen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit habe der Klassiker „Whoop“ nach wie vor die Nase vorn.

Blick nach vorn und Fazit

Inzwischen sind weitere Hersteller auf den Trend aufgesprungen – und bringen neue Produkte für die wachsende Longevity-Bewegung auf den Markt. Zum Beispiel der französische Hersteller Withings mit dem Nachfolger seiner Körperanalysewaage „Body Scan“. So soll die Waage etwa die Zellgesundheit bewerten oder vor einer Bluthochdruckerkrankung warnen können (über die entsprechende App auf dem Smartphone).

Sein Fazit: Die neuen Digital-Health-Geräte können dabei helfen, ein gesünderes Leben zu führen und womöglich auch länger fit zu bleiben – indem sie etwa Dinge sagen wie: „Du rauchst zu viel. Oder: Du gehst zu spät ins Bett. Oder zeigen, welche körperlichen Auswirkungen bestimmtes Essen hat.“ Allerdings sei das Ganze auch nicht gerade günstig. Und: „Man muss auch der Typ dafür sein“, sagt Jurran. „Für Hypochonder ist das sicher nichts.“

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