Luisa Škrabić

Moderation Luisa Škrabić

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Das Lokale ist die Basis. Im Lokalen bin ich zuhause. Mit 15 begann mein Weg im Jugendstadtrat in Solingen – und ja, das ist wichtig für meine Geschichte. Denn ohne diese Wahl, ohne die Berichterstattung über das Gremium in unserer eigenen Jugendsendung im Radio, hätte ich vermutlich nie meinen Traumberuf entdeckt. Das erste Mal am Radiomikrofon – und mir war sofort klar: Das ist mein Ding! Sehr zum Leidwesen meiner Mitschülerinnen und Mitschüler, die damals regelmäßig für Umfragen herhalten mussten. :-)

Nach dem Abitur studierte ich Lehramt und schloss mit dem Master ab. Eine fundierte Ausbildung, ein klarer Berufsweg. Doch parallel wurde mir immer deutlicher: Meine Leidenschaft liegt nicht im Klassenzimmer, sondern im Journalismus – besonders im Lokalen.

Nach diversen Praktika in Berlin, Düsseldorf und Köln habe ich gemerkt, wo es mich wirklich hinzieht: zurück ins Bergische Land. Also habe ich das gemacht, wovon ich seit meinem 15. Lebensjahr geträumt hatte – ein Volontariat beim Radio meiner Heimatstadt. Dort habe ich das journalistische Handwerk von Grund auf gelernt: recherchieren, texten, schneiden, moderieren. Vor allem aber habe ich dort noch einmal intensiver gespürt, wie sehr ich meine Heimat und ihre Geschichten liebe. Die Themen direkt um die Ecke. Unsere Lebensrealität.

Parallel zog es mich immer wieder in den Sport. Allerdings weniger als aktive Spielerin. Viele Jahre war ich Hallensprecherin – für Basketball, Handball, Volleyball, Fußball, Tennis und Laufveranstaltungen. Teams ankündigen, Emotionen einfangen, Spannung aufbauen. Diese unmittelbare Energie zwischen Feld und Publikum war fast zehn Jahre lang ein riesiger Teil meines Lebens. Heute findet man mich weiterhin im Stadion – allerdings mit Currywurst-Pommes auf der Tribüne der BayArena.

Seit Mitte 2024 bin ich als Reporterin für die Lokalzeit Bergisches Land unterwegs. Die Geschichten aus dem Bergischen auch mit Bildern erzählen zu können, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als aus meiner Stadt, aus meiner Region die Geschichten der Menschen von nebenan zu erzählen. Dass ich seit Anfang 2026 nun auch noch die Lokalzeit Bergisches Land im Fernsehen moderieren darf, ist für mich die größte Ehre. Danke, dass ich ihren Geschichten mit meinen Worten den roten Teppich ausrollen darf.

Das Lokale ist und bleibt meine journalistische Heimat. Unsere Heimat.