Was bisher geschah: Geboren in Brandenburg an der Havel und aufgewachsen in Frechen bei Köln.
Deswegen schlagen zwei Herzen in meiner Brust: ein ostdeutsches und ein westdeutsches. Schon früh habe ich eine Begeisterung für Musik aus dem Radio entwickelt. Als kleiner Junge habe ich Mixtapes auf Kassetten aufgenommen. In derselben Zeit entstand auch mein starkes Interesse an afroamerikanischer und afrikanischer Kultur – sei es durch Filme, Mode oder Musik. Besonders Hip-Hop hat es mir angetan. In dieser Kultur fühle ich mich bis heute zu Hause. Nachdem ich auf Umwegen mein Abitur gemacht hatte, zog es mich zurück in die Nähe meiner alten Heimat: Berlin. Mein Studium der Sozialwissenschaften brachte mich später wieder ins Rheinland. Seitdem bin ich Köln treu geblieben. Mein journalistischer Werdegang begann nach zwei Stationen im privaten Radio bei WDR COSMO in der italienischen Sprachenredaktion, obwohl ich gar kein Italienisch kann (ich vermute, sie fanden mich einfach sympathisch). Nach einer pandemiebedingten, dreijährigen Pause folgte mein Comeback beim WDR, im Grenzenlos-Programm. Seitdem ging es für mich nur noch bergauf: Ich bin in der Musikredaktion von WDR COSMO heimisch geworden – als Experte für Hip-Hop und Afrobeats. Doch das allein hat mir nicht gereicht. Ich wollte nach den Sternen greifen. Heute mache ich das Programm-Volontariat und habe mir fest vorgenommen, dem Sender in den kommenden Jahren meine ganz eigene Handschrift zu verleihen.
Das kann ich den ganzen Tag tun: Theorien über das Marvel-Universum aufstellen und natürlich die Filme und Serien schauen.
Mein Rabbit Hole: Wenn in der US-amerikanischen Popkultur heißer Tee verschüttet wird, verliere ich mich stundenlang in Social Media. Für mich ist das dann wie ein Portal in eine andere Welt – mit eigenen, manchmal gar keinen Regeln. Lang lebe das World Wide Web.