In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:
- wie Elisabeth Kübler-Ross aus ihrem Leben als Drillingsschwester eine prägende Erkenntnis für ihren Lebensweg zieht,
- wie eine Schwangerschaft ihren beruflichen Werdegang lenkt,
- dass sich die fortschreitende Industrialisierung nicht zur auf das Zusammenleben, sondern auch das Sterben auswirkt,
- von den fünf Phasen des Sterbens.
In den 1960er-Jahren beobachtet die junge Ärztin Elisabeth Kübler-Ross in Kliniken, dass Sterbende ihre letzten Atemzüge häufig allein tun, oft in fensterlosen, gekachelten Räumen. Unmenschlich - findet sie. Ihre Idee vom würdevollen Lebensende vertritt sie auch gegenüber ablehnenden Kollegen.
Elisabeth Kübler-Ross trifft damals bei Sterbenden und deren Angehörigen auf offene Ohren. Und zugleich auf Unverständnis und Ressentiments bei der Ärzteschaft. Als ihr Vertrag in der Uniklinik Chicago nicht verlängert wird, widmet sie sich ausschließlich ihrer Vortragsarbeit und schreibt gegen das Tabu rund um den Tod an. Ihre Bücher verkaufen sich millionenfach.
Sie selbst erkrankt am Ende ihres Lebens schwer, erleidet mehrere Schlaganfälle und wünscht sich sehnlichst den Tod herbei - wie so viele Menschen vor ihr, die sie auf diesem Weg selbst begleitet hatte. Sie stirbt am 24. August 2004 im Alter von 78 Jahren.
Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:
- Kenneth Ross, Sohn von Elisabeth Kübler-Ross
- Dr. Raymond Voltz, Direktor der Palliativstation der Uniklinik Köln
Weiterführende Links:
- Planet Wissen: Tod und Trauer - Sterben
- Planet Wissen: Tod und Trauer - Selbsttötung
- WDR5 Erlebte Geschichten: Die Palliativ-Medizinerin Ingeborg Jonen-Thielemann
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Jana Magdanz
Redakteurin: Sefa Inci Suvak