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Niels Bohr (l.) und Max Planck

ZeitZeichen 18.11.1962 - Todestag des Atomphysikers Niels Bohr

Stand:

Über der Tür seines Ferienhauses hing ein Hufeisen. Als Niels Bohr einmal gefragt wurde, ob er an den Glücksbringer glaube, antwortete er: "Nein. Aber man hat mir erzählt, dass es auch Leuten Glück bringen soll, die nicht daran glauben." Typisch. Denn Bohr liebte das Paradox.

Von Jürgen Werth

Zeitgenossen hielten ihn für einen "Sokrates der Physik" - und sein Atommodell für "ungeheuerlich". Die Annahme von Quantensprüngen und besonders der Glaube an Dinge, die zur selben Zeit anwesend und abwesend sein können, sie rufen noch heute Skeptiker auf den Plan.

Die Naturwissenschaft und die Folgen: Schon vor Hiroshima wusste Bohr, dass die Atomphysik zum Steigbügel des Teufels werden könnte. Und setzte sich dafür ein, weitere Bombenkrater auf der Erde zu verhindern.

Nach seinem Tod ist ein Krater auf dem Mond nach ihm benannt worden.

Redaktion: Hildegard Schulte

Niels Bohr, dänischer Atomphysiker (Todestag 18.11.1962)

WDR Zeitzeichen 18.11.2017 14:42 Min. Verfügbar bis 16.11.2027 WDR 5


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