Symbolbild: Gewalt an Frauen (Sexualstraftat)

WDR 5 Tagesgespräch "Nur Ja heißt Ja": Muss Deutschland sein Sexualstrafrecht ändern?

Eine Initiative im EU-Parlament fordert "Nur Ja heißt Ja" europaweit im Sexualstrafrecht. In Deutschland gilt bisher "Nein heißt Nein". Reicht das aus, oder braucht es eine Reform zum besseren Schutz von Opfern? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Das EU-Parlament stimmt heute (28.04.) über eine einheitliche Definition von Vergewaltigung ab.
In 14 EU-Staaten gilt bereits "Nur Ja heißt Ja" – Sex ohne ausdrückliche Zustimmung ist Vergewaltigung. Die Grünen fordern dies auch für Deutschland. Sie verweisen auf Schutzlücken: Was, wenn Opfer in Schockstarre verfallen? Der Deutsche Juristinnenbund sieht die "Nein heißt Nein"-Regelung als unzureichend. Die Union hält den Vorstoß für nicht praxistauglich. Bundesjustizministerin Hubig bremst: Die aktuelle Regelung funktioniere gut. Würde "Ja heißt Ja" Opfer wirklich besser schützen? Oder erschwert es Beweisführung und Strafverfolgung?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).

Gast: Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht an der Universität Leipzig

Reaktion: Chris Hulin und Kathrin Schröter

Sendung: WDR 5, Tagesgespräch, 28.04.2026, 12:10 Uhr

"Nur Ja heißt Ja": Muss Deutschland das Sexualstrafrecht ändern?

WDR 5 Tagesgespräch 28.04.2026 45:10 Min. Verfügbar bis 28.04.2027 WDR 5


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