Merz-Rhetorik – ehrlich oder gefährlich?
"Ich möchte nicht rund wie ein Kieselstein werden" – Friedrich Merz verteidigt seinen Kommunikationsstil. Doch seine Aussagen provozieren regelmäßig Empörung und sorgen auch für politische Spannungen. Ist das bürgernah oder unpassend fürs Kanzleramt? Diskutieren Sie mit dem Journalisten Daniel Goffart und Moderator Tobi Schäfer im WDR 5 Tagesgespräch!
Seit einem Jahr ist Friedrich Merz nun Kanzler. Ein Dauerthema: seine Kommunikation, etwa bei der "Stadtbild"-Debatte oder ganz aktuell das Abkanzeln einer krebskranken Frau in Salzwedel. Und bei einem Schulgespräch kritisierte er die Iran-Kriegsführung der USA – die Folge: wütende Gegenreden von Donald Trump.
Seinem Vorgänger Olaf Scholz warf man Roboter-Sprache und Leisetreterei vor, Merz kritisiert man nun als Populisten und unsensibel. Wie wollen wir von Politikern angesprochen werden? Ist Merz' Direktheit verständlich und ehrlich – oder unüberlegt und gefährlich? Wie direkt darf und soll ein Bundeskanzler sprechen? Was bedeutet der Kommunikationsstil für die Regierungsarbeit?
Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).
Gast: Daniel Goffart, Journalist und Merz-Biograf
Redaktion: Esther Körfgen, Chris Hulin und Jessica Eisermann
Sendung: WDR 5, Tagesgespräch, 06.05.2026, 12:10 Uhr