Manche werden Kabarettisten, weil sie die Welt verbessern wollen. Severin Groebner wurde Kabarettist, weil er eigentlich Rockmusiker sein wollte. Mit „Gröll & Groebner“ übersetzte er Beatles und Stones ins Wienerische – bis jemand sagte: „Das ist Kabarett.“ So stand er zum ersten Mal im Kabarett auf der Bühne, ohne es geplant zu haben. Sehr wienerisch.
Geboren im Gemeindebau „Helmut Qualtinger Hof“, geprägt von elterlichen Kabarettplatten, ausgezeichnet mit dem Salzburger Stier, dem Deutscher Kleinkunstpreis und zuletzt dem Dieter-Hildebrandt-Preis, schreibt er für FAZ und taz – und führte seine Kolumne nach dem Ende der Print-Ausgabe der „Wiener Zeitung“ einfach als Newsletter weiter. Weil Aufhören keine Haltung ist.
In Satire Deluxe feiern wir zusammen sein 30-jähriges Bühnenjubiläum.
Live am 08.03.2026 im Düsseldorfer Kom(m)ödchen